Wo kann ich Aktien kaufen & verkaufen 5 Tipps zum Aktienkauf

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Contents

Aktien kaufen: Die besten Tipps zum Handel mit Aktien

Der Kauf von Aktien verspricht hohe Gewinne. In den letzten 30 Jahren konnten Anleger mit DAX-Aktien im Schnitt eine Rendite von 7,2 Prozent pro Jahr erzielen. Wenn auch Sie Aktien kaufen und damit Gewinne erzielen möchten, sollten Sie die wichtigsten Regeln zum Kauf von Wertpapieren kennen.

Aktien kaufen – das Wichtigste in Kürze

Aktien kaufen – Empfehlungen & Tipps

Warum Aktien kaufen? Aktien versprechen langfristig hohe Renditen

Die Frage „Warum Aktien kaufen?“ ist schnell beantwortet: Der Kauf von Aktien und anderen Wertpapieren ist zum Vermögensaufbau alternativlos. Aktien bieten in Zeiten von Niedrigzinsen das, was beispielsweise Sparkonten längst nicht mehr bieten können: Rendite. Mit Aktien können Sie folglich Ihren Vermögensaufbau chancenreicher gestalten und beispielsweise die Altersvorsorge aufpolieren.

Doch worauf sollte ich als Einsteiger beim Handel mit Wertpapieren achten? Wie wichtig ist beim Ein- und Ausstieg in den Aktienmarkt der Börsenkurs? Wie kann ich mein Geld so anlegen, dass es sich vermehrt? Diese Fragen stellt sich jeder, der etwas auf der hohen Kante hat und mehr will als die mickrigen Zinsen auf dem Girokonto.

Historisch gesehen ist der Kauf von Wertpapieren eine einträgliche Sache. Anleger, die über 30 Jahre (Zeitraum 1989 bis 2020) in den DAX investiert hatten, konnten alleine in 14 Jahren eine Rendite von jeweils mehr als 20 Prozent pro Jahr einstreichen. Allerdings büßte der DAX auch in drei Jahren mehr als 20 Prozent ein. Im Durchschnitt lag die Jahresrendite beim DAX trotz mitunter heftigem Auf und Ab bei 7,2 Prozent pro Jahr.

Aktienhandel – Hilfe durch Börsenweisheiten

Zu Ihrem Erfolg beim Aktienhandel trägt unter anderem eine systematische Anlagestrategie bei. Orientieren Sie sich beispielsweise an den Strategien der Investorenlegenden Warren Buffett, George Soros oder Peter Lynch. Wenn Sie mit dem Aktienhandel beginnen möchten, können Sie Ihren Aktienhandel auch an der einen oder anderen Börsenweisheit ausrichten. Mit Sätzen wie „Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen“ können vor allem weniger erfahrene Aktienkäufer oder Börseneinsteiger die wichtigsten Grundregeln des Aktienhandels kennenlernen und besser verinnerlichen.

Ob Sie beim Aktienhandel auf die Weisheiten der Starinvestoren vertrauen wollen oder nicht, investieren Sie in jedem Fall nur Geld an der Börse, auf das sie mittelfristig verzichten können. Nur so lassen sich Kursrückgänge, die an der Börse unvermeidlich sind, auch bequem aussitzen. Wer beim Aktienhandel hingegen Kapital einsetzt, das bereits wenige Monate später benötigt wird, kann schnell zum Verkauf seiner Aktien gezwungen werden – im schlimmsten Fall zu ungünstigen Kursen.

Planen Sie beim Aktienhandel mit einem langen Anlagehorizont, eventuell bis zum Ruhestand. Wenn der Rentenbeginn näher rückt, sollten Sie nach und nach den Anteil risikoreicher Investments reduzieren. Kapital, das sie zur Aufstockung der Rente benötigen, nehmen sie schrittweise und über einen längeren Zeitraum hinweg aus dem Aktienmarkt – und investieren es in sichere und schwankungsärmere Anlageformen. Haben Sie die grobe Planung zum Vermögensaufbau abgeschlossen, können Sie mit dem Aktienhandel beginnen.

Wie kaufe ich Aktien?

Anleger können den Auftrag zum Aktienkauf in der Regel persönlich über einen Berater in der Hausbank erteilen oder per Telefon, Mail oder Fax. Bei Online-Brokern oder Direktbanken können Sie die Wertpapierorder ganz einfach über online durchführen. Sie benötigen dazu nur die Wertpapierkennnummer (WKN oder ISIN) des jeweiligen Anteilsscheins, den Sie kaufen möchten. Die weiteren Schritte sind dann meist selbsterklärend. Bevor Sie mit dem Aktienhandel starten können, benötigen Sie aber noch ein Wertpapierdepot.

Wertpapiere kaufen und verkaufen: Was gilt es zu beachten?

Anleger, die Wertpapiere wie Aktien, Fonds, Zertifikate oder Optionsscheine kaufen und verkaufen möchten, benötigen zunächst eine Depotbank, über die sie ihre Wertpapiere handeln können. Ein Depot lässt sich recht einfach bei einer Hausbank oder bei einem Online Broker eröffnen. Damit sind wir schon beim ersten unserer wichtigsten Tipps für den Handel mit Wertpapieren, der Eröffnung eines Wertpapierdepots bei einem günstigen Broker.

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Praxis-Video: Aktien kaufen in 3 Schritten

Sie möchten Aktien kaufen? Im folgenden Praxis-Video erklären wir, wie Sie im Handumdrehen einen Depot-Vergleich vornehmen, ein Depot eröffnen und Ihre erste Aktie ordern: Aktien kaufen in 3 Schritten – Depot-Vergleich, Depot eröffnen und Aktienkauf

Tipp: Werfen Sie einen Blick auf den Depot-Vergleich von finanzen.net und informieren Sie sich über das kostenlose Depot von finanzen.net 1 !

Tipp 1: Depot für den Aktienkauf und Wertpapierhandel anlegen

Um Aktien kaufen und auch andere Wertpapiere handeln zu können, benötigen Sie zunächst ein Wertpapier- oder Aktiendepot. Dieses können Sie entweder bei einer Bank oder einem der häufig günstigeren Online-Broker eröffnen. In Ihrem Wertpapierdepot werden dann die gekauften Aktien, Fonds und Zertifikate verwahrt und verwaltet.

Kaum zu glauben, aber viele Banken berechnen auch heute noch Gebühren unabhängig davon, ob Sie als Anleger überhaupt Wertpapiere handeln oder nicht. Nicht selten liegen diese Verwaltungs-/ Depotführungskosten bei 30 Euro pro Jahr. Diese Kosten können Sie vermeiden! Ausgewählte Anbieter und Online Broker bieten die Konto-/ Depotführung nämlich kostenlos an.

Ordergebühren und Kosten für Depotführung im Blick

Für Ihre Orders, also für den Kauf und Verkauf von Aktien und anderen Wertpapieren, fallen verschiedene Gebühren an. Neben Börsengebühren, die vom gewählten Handelsplatz (Börse Frankfurt, Börse Stuttgart, …) abhängen, berechnet auch Ihre Depotbank Gebühren für jede Order, die sogenannte Orderprovision. In der Regel zahlen Wertpapieranleger eine fixe Provision für jede Order (zum Beispiel 7,95 Euro) sowie eine volumenabhängige Provision. Eine Order mit hohem Volumen, zum Beispiel über 10.000 Euro, kostet somit mehr als eine 2.000 Euro-Order.

Wichtig: Gerade eine volumenabhängige Orderprovision schlägt bei etwas höheren Ordervolumen bei den meisten Banken und Brokern schnell mit 20 bis knapp 70 Euro pro Order zu Buche.

Wählen Sie für Ihre Wertpapiergeschäfte einen Anbieter mit kostenloser Kontoführung, bei dem Sie Aktien und andere Wertpapiere wie Anleihen, Zertifikate oder Fonds mit niedrigen Orderprovisionen kaufen und verkaufen können! Kostenfreie Wertpapierkonten können Sie heutzutage bei vielen Brokern einrichten. Einige Depotbanken bieten den Wertpapierhandel sogar zu einer fixen Orderprovision von nur wenigen Euro an, also ohne volumenabhängige Gebühren. Es spielt für Sie somit keine Rolle, ob Sie Wertpapiere im Wert von lediglich 500 Euro kaufen oder vielleicht sogar einen Trade im Wert von 50.000 Euro durchführen wollen. Vergleichen Sie hierzu auch die Konditionen der beliebtesten Broker in unserem Broker-Vergleich.

Weitere hilfreiche Tipps für Ihre Depot-Eröffnung haben wir außerdem im Ratgeber Online-Depot eröffnen für Sie zusammengefasst.

Unser Tipp: Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter!

Tipp 2: Anlageziel definieren – noch vor dem Aktienkauf

Haben Sie Ihr Depot eröffnet? Dann definieren Sie Ihre Anlageziele – noch vor dem ersten Aktienkauf!

Tipp: Beantworten Sie zunächst folgende Fragen:

1. Wie viel Geld steht Ihnen für den Wertpapierhandel zur Verfügung?

Fangen Sie als Einsteiger eher mit kleinen Beträgen und Aktienkäufen an. Investieren sollten Sie an der Börse zudem nur Kapital, das Sie nicht kurzfristig benötigen. Laufen die Märkte in die falsche Richtung, müssen Sie so nicht mit Verlust verkaufen, weil vielleicht eine kostspielige Autoreparatur fällig ist. Der Wertpapierhandel auf Kredit ist gerade für Einsteiger tabu und allenfalls für langjährig erfahrene Anleger geeignet.

2. Welches Risiko sind Sie bereit einzugehen?

Legen Sie fest, welches Risiko Sie einzugehen bereit sind. Wer Wertpapiere handelt und in Aktien investiert, muss auch mit zeitweisen Kursrückgängen rechnen. Aktienkurse schwanken häufig stark, sodass aus 10.000 Euro binnen weniger Wochen oder Monate nicht nur 12.000 Euro sondern auch mal 8.000 Euro werden können.

Grundsätzlich gilt: Je höher die vermeintliche Chance eines Wertpapiers, desto größer auch das Risiko.

3. Welche Rendite erhoffen Sie sich von Ihren Investments?

Legen Sie fest, welche Rendite Sie mit Ihren Börseninvestments im Zeitraum X erzielen möchten. Setzen Sie auf langfristige, nicht auf kurzfristige Rendite! In einem Wertpapierdepot sind Renditeannahmen im Bereich von fünf bis zehn Prozent pro Jahr realistisch. Bedenken Sie: Meistens scheitern Anleger an der Börse, weil sie zu schnell zu viel wollen und beispielsweise zu riskante Aktien kaufen. Investoren-Legenden vom Range eines Warren Buffett setzen beim Wertpapierhandel nicht auf schnelle Rendite, sondern auf gute Unternehmen. Dann kommt der Erfolg auf lange Sicht meistens von selbst.

Tipp 3: Welche Aktien kaufen? Wertpapierdepot zusammenstellen

Haben Sie die obigen Fragen beantwortet, können Sie sich der grundsätzlichen Zusammenstellung Ihres Wertpapierdepots widmen – und der Frage: Welche Aktien kaufen?

Langfristig erfolgreich sind an der Börse jene, die eine kluge Anlagestrategie verfolgen. Welche Wertpapiere Anleger kaufen sollten, hängt maßgeblich von der Risikoneigung ab. Während sicherheitsorientierte Anleger eher zu Wertpapieren wie Anleihen oder Mischfonds greifen, setzen Anleger mit größerer Risikobereitschaft häufig auf Aktienfonds und Einzelaktien. Beim Aktienkauf sollten Einsteiger – je nach Anlagetyp – auf Wachstums-, Value-Aktien oder eine Mischung daraus setzen.

Tipp: Ihr Risiko minimieren erfolgreiche Aktionäre vor allem auch durch Diversifikation, also die breite Streuung von Titeln.

Erfahrene Anleger setzen beim Wertpapierhandel deshalb nicht alles auf eine Karte. Sie kaufen stattdessen Anteilsscheine mehrerer Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und aus verschiedenen Regionen/Ländern. So können eventuelle Verluste einzelner Aktien mit Gewinnen aus anderen Wertpapier-Investments ausgeglichen werden.

Investments in Unternehmen, die in Wachstumsmärkten aktiv sind (sogenannte „Wachstumsaktien“), können äußerst lukrativ sein, da diese Unternehmen ihre Gewinne häufig stark steigern. Das wirkt sich in der Regel auch positiv auf den Aktienkurs aus. Andererseits ist der Handel von Wachstumsaktien aber auch risikoreicher als der von „Value-Aktien“, also von namhaften Unternehmen, die in etablierten Märkten agieren und dort seit Jahren Marktführer sind. Value-Aktien sind häufig zwar nicht so chancenreich, bergen aber auch ein geringeres Verlustrisiko. Häufig bieten Value-Aktien auch höhere Dividendenzahlungen als Wachstumsaktien. Dividenden wirken sich positiv auf die Rendite Ihres Aktieninvestments aus.

Tipp 4: Aktienkauf – vorher ausführlich informieren

An der Börse liegt das Geld nicht auf der Straße. Bedenken Sie, dass Sie als Käufer einer Aktie stets auf einen Verkäufer treffen, der der Meinung ist, dass es besser ist, das Wertpapier nicht zu besitzen. Als Verkäufer ist es genau umgekehrt. Hinterfragen Sie also vor dem Wertpapierkauf stets Ihre Meinung unter diesem Gesichtspunkt. Wollen Sie Ihr Vermögen mit Wertpapieren langfristig steigern, sollten Sie Ihre Investments daher sorgfältig auswählen und sich vor und auch nach dem Kauf stets über Ihre Wertpapiere auf dem Laufenden halten.

Gerade beim Aktienkauf gilt: Bevor Sie eine Aktie kaufen, informieren Sie sich umfassend über das Investment und orientieren Sie sich an den erfolgreichsten Investoren aller Zeiten wie Warren Buffet, George Soros, Benjamin Graham oder Peter Lynch. Diese investieren ausschließlich in Wertpapiere von Unternehmen, deren Geschäft sie vollständig verstehen.

Tipp: Werfen Sie einen Blick auf die Investor Relations-Webseite des Unternehmens, in das Sie investieren möchten. Verschaffen Sie sich zudem auf finanzen.net einen Überblick über das Geschäft der Aktiengesellschaft. Hier finden Sie zu jedem Wertpapier und jeder börsengelisteten Aktie ein umfangreiches Informationsangebot, zum Beispiel hier zu den DAX-Werten. Neben Nachrichten, Informationen zur Kursentwicklung der Aktie oder zu den Geschäftszahlen finden Sie dort auch Termine, Kennzahlen und Einschätzungen von Analysten. Bei der Auswahl geeigneter Aktien hilft auch ein Blick auf die ständig aktualisierte Liste mit Kaufempfehlungen von Analysten. Wertvolle Dienste leisten hier auch die finanzen.net Börsen-Apps. Dort können Sie sich ganz einfach informieren lassen, sobald es zu Ihren Wertpapieren etwas Neues gibt.

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Tipp 5: Vermeiden Sie den größten Anfängerfehler beim Wertpapierhandel

Viele Einsteiger begehen beim Wertpapierhandel den gleichen Fehler. Sie investieren ihr Geld in nur ein Wertpapier, meist eine recht spekulative Aktie. Das kann gut gehen, geht aber in den meisten Fällen schief. Vermeiden Sie ein derartiges Einzelwerterisiko und die Gefahr, schon bei der nächsten Abwärtsbewegung oder einer negativen Unternehmensnachricht auf zweistelligen Verlusten zu sitzen. Setzen Sie an der Börse niemals alles auf eine Karte! Streuen Sie stattdessen Ihr Risiko, indem Sie Ihren Einsatz auf mehrere chancenreiche Werte verteilen.

Tipp: Starten Sie an der Börse behutsam mit kleineren Beträgen, steigen Sie nicht gleich mit allzu spekulativen Aktien in den Wertpapierhandel ein und begehen Sie nicht den größten Anfängerfehler, alles auf eine Karte zu setzen. Vor dem ersten Aktienkauf ist ein Test der eigenen Anlagestrategie empfehlenswert. Legen Sie sich eine Wachtlist mit interessanten Werten und ein Musterdepot an. Registrieren Sie sich einfach kostenlos auf finanzen.net, danach können Sie unter „myfinanzen“ beliebig viele Watchlists und Musterdepots anlegen und mit verschiedenen Börsenstrategien experimentieren, ohne dabei reales Geld einzusetzen.

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Tipp 6: Wo kann man Aktien kaufen? Die Wahl des passenden Handelsplatzes

Haben Sie Ihre Anlagestrategie definiert und sich für die Aktie eines Unternehmens oder den Kauf eines anderen Wertpapiers entschieden, müssen Sie in der Handelsmaske Ihres Brokers die Wertpapierkennummer (WKN oder ISIN) angeben und auswählen, über welche Börse Sie Ihr Wertpapier kaufen möchten. In Deutschland haben Sie die Wahl zwischen der Börse Frankfurt, dem XETRA-System der Börse Frankfurt und einigen Regionalbörsen (Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, Hamburg …).

Viele Wertpapiere können Sie mittlerweile auch im außerbörslichen Direkthandel kaufen und verkaufen. Als Anleger sparen Sie sich so die Börsengebühren und die Maklercourtage. Außerdem müssen Sie nicht darauf warten, bis Ihre Order an der Börse ausgeführt wurde. Unsere Empfehlung lautet deshalb: Kaufen Sie gängige Aktien über Direkthändler wie Tradegate oder Lang & Schwarz.

Aktien können Sie heutzutage bei verschiedenen Handelsplätzen direkt handeln. Das Prinzip ist einfach: Sie stellen in der Ordermaske Ihres Online Brokers eine Preisanfrage für beispielsweise 20 Stück BASF-Aktien. Der Handelspartner Ihrer Depotbank teilt Ihnen dann einen unverbindlichen Kauf- oder Verkaufspreis mit. Da sich die Börsenkurse schnell ändern, haben Sie nur wenige Sekunden Zeit, sich für das Angebot zu entscheiden. Tun Sie das nicht, können Sie anschließend eine neue verbindliche Preisanfrage stellen. Auch Zertifikate und Optionsscheine können Sie bequem und direkt bei der emittierenden Bank, dem sogenannten Emittenten, handeln. Vorausgesetzt, Ihre Depotbank bietet einen außerbörslichen Direkthandel mit diesem Emittenten an, also mit dem entsprechenden Direkthändler. Prüfen Sie das am besten vor der Eröffnung Ihres Wertpapierdepots!

Welcher Handelsplatz der günstigste ist, hängt von vielen Faktoren ab: Relevant sind vor allem Ihr geplantes Volumen für den Wertpapierhandel, die Courtage (Vermittlerprovision des Maklers) und der Spread, also die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs. Bei Standardwerten wie DAX-Aktien sind die Unterschiede in der Regel vernachlässigbar. Bei Nebenwerten mit geringem Handelsvolumen sollten Sie hingegen darauf achten, dass Ihr Wertpapier an dem von Ihnen gewählten Handelsplatz rege gehandelt wird, damit Sie zu einem marktgerechten Preis kaufen bzw. verkaufen. Vorsicht sollten Sie auch beim außerbörslichen Direkthandel außerhalb der regulären Börsenzeiten walten lassen. Da die Direkthandelspartner hier ein höheres Risiko tragen, sind die Spreads beim Wertpapierhandel regelmäßig höher als während der regulären Börsenzeiten.

Wo kann ich Aktien kaufen & verkaufen? 5 Tipps zum Aktienkauf

Wo kann ich Aktien kaufen und verkaufen? Was benötige ich dafür? Was kostet das? Und was gibt es sonst noch zu beachten? Diese und weitere Fragen soll dieser kleine Leitfaden für Aktien-Einsteiger beantworten.

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Wo kann ich Aktien kaufen, wenn ich kein Depot besitze?

Wo kann ich Aktien kaufen? Die Antwort für Privatanleger (und erst Recht die Einsteiger darunter) lautet: Aktien werden an Börsen gekauft. Den Kaufauftrag übermittelt ein Broker. Um einem Broker einen Kaufauftrag zu übermitteln, muss der Käufer ein Aktiendepot besitzen. Deshalb können Sie ohne Depot unter keinen Umständen Aktien kaufen. Werden Ihnen Aktien (z. B. in Papierform) in irgendwelchen Internetforen angeboten – dann Finger weg, Betrugsgefahr!

Wie und wo eröffne ich ein Aktiendepot?

Im ersten Schritt ermitteln Sie mit einem Discount Broker Vergleich den für Sie günstigsten Anbieter: Der ideale (und tatsächlich auffindbare) Broker verzichtet auf pauschale Depotführungsentgelte und setzt die Ordergebühren an den für Sie relevanten Handelsplätze möglichst niedrig an. Drei Gebührenmodelle sind auf dem deutschen Markt besonders häufig anzutreffen:

  • Pauschalgebühr (z. B. 5,00 EUR + Börsengebühren bei flatex)
  • Grundgebühr + Provision + Handelsplatzentgelt (z. B. 5,99 EUR + 0,23 % + 1,50 EUR bei OnVista-Bank), auch hier werden zusätzlich Börsengebühren/Fremdspesen abgerechnet
  • „Angelsächsisches“ Gebührenmodell, z. B. 0,01 USD/Aktie bei LYNX (Mindestgebühr: 5,00 USD)

Machen Sie sich anhand Ihrer Strategie ein Bild von den Handelsplätzen, an denen Sie voraussichtlich am häufigsten aktiv sein werden. Bei den meisten Brokern (Ausnahme: Angelsächsischer Typ) sind Auslandsorders durchgängig teurer als Inlandsorders. Nicht immer, aber meistens wird der Handel mit Indexfonds (ETFs) zu denselben Konditionen abgerechnet wie der Handel mit Aktien.

Einige Broker bieten ihren Kunden Rabatte an. Bereits ab ca. 100 Trades pro Jahr sind dann bis zu 15 % Preisnachlass möglich. Typischerweise erfolgt die Einstufung in eine Rabattgruppe erst nach 3-12 Monaten und setzt eine entsprechende Handelsaktivität in diesem Zeitraum voraus.

Bei einzelnen Broker sind Rabatte auch ohne große Zahl von Trades möglich. Die OnVista-Bank etwa verbucht monatlich „FreeBuys“, wenn sich auf dem Verrechnungskonto Liquidität befindet. Die FreeBuys können zum kostenlosen Kauf von Wertpapieren an deutschen Börsen eingesetzt werden – lediglich Handelsplatzentgelte und Börsengebühren fallen noch an.

Wenn Sie nicht nur Aktien, sondern auch verbriefte Derivate handeln, sollten sie die speziellen Handelsplatzentgelte an den Börsenplätzen Frankfurt Zertifikate und Euwax (Börse Stuttgart) beachten. Manche Broker verlangen hier weniger als 1,00 EU zusätzlich zu den sonstigen Komponenten der Ordergebühr, andere verlangen 3-4 EUR.

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Sowohl der Handelsplatz Börse Frankfurt Zertifikate (1.000 EUR) als auch der Handelsplatz Euwax (1.1.00 EUR) verzichten im Handel mit Derivaten bis zu einem bestimmten Ordervolumen auf eine Börsengebühr. Achten Sie darauf, dass Ihr Broker diesen Rabatt an Sie weitergibt – davon ist auszugehen, wenn der Verzicht der Handelsplätze durch den Broker offen kommuniziert wird.

Nach dem Vergleich geht es an die Eröffnung eines Aktiendepots, die nicht schwieriger ist als die Eröffnung eines Girokontos. Was ist ein Aktiendepot? Ein Aktiendepot ist eine Art Girokonto für Wertpapiere statt Geld. Wertpapiere werden heute in Zentralstellen verwahrt, bei denen jeder Broker ein eigenes Depot führt. Kauft der Kunde eines Brokers eine Aktie, wird diese in der Zentralstelle dem Depot des Brokers gutgeschrieben. Gleichzeitig verbucht der Broker das Papier unter der Depotnummer seines Kunden.

Die Kontoeröffnung ist einfach: Sie müssen lediglich ein Formular mit Ihren persönlichen Daten und Ihren bisherigen Handelserfahrungen ausfüllen und den Zugang diverser Dokumente (z. B. die Broschüre „Basiswissen über den Handel mit Wertpapieren“, Risikobelehrungen) bestätigen. Gleichzeitig wird die Risikoklasse Ihres Depots festgelegt. Um Blue Chips zu handeln, reicht Risikoklasse III aus, für den Handel mit Optionsscheinen ist Risikoklasse V erforderlich. Ihre Identität wird mittels Post- oder Videoident Verfahren geprüft.

Wenn ich ein Aktiendepot habe: Wie kaufe ich dann Aktien?

Sie können sich in ein Depot einloggen wie in ein Girokonto – die Zugangsdaten werden Ihnen in den Tagen nach der Kontoeröffnung per Post zugesandt. Voraussetzung für den Kauf von Aktien ist hinreichende Liquidität auf Ihrem Verrechnungskonto, zu dessen Gunsten Sie Einzahlungen mit einer gewöhnlichen Banküberweisung vornehmen können.

Im geschützten Bereich rufen Sie die Ordermaske auf und geben die gewünschte Aktie an. Jede Aktie kann anhand ihrer ISIN eindeutig identifiziert werden. Die ISIN zu jeder Aktie finden Sie z. B. auf Finanzportalen, in Zeitungen oder können sie beim Unternehmen selbst erfragen. Anschließend geben Sie die Stückzahl und die gewünschte Orderart (z. B. Limit) ein.

Was bedeutet „Handelsplatz“?

Wo kann ich Aktien kaufen? Ihr Broker stellt Sie vor die Wahl und will es genau wissen. In der Ordermaske sehen Sie verschiedene Handelsplätze zur Auswahl. Jede Order kann nur an einen Handelsplatz übermittelt werden – Sie entscheiden, an welchen. Für den Handel mit Aktien ist meistens Xetra die richtige Wahl, für Zertifikate und Optionsscheine kommen Euwax und Börse Frankfurt Zertifikate in Betracht. Die zahlreichen Regionalbörsen sind dagegen von untergeordneter Bedeutung. Das gilt auch für relativ neue Handelsplätze wie z. B. Tradegate – dort sind die Gebühren oft niedriger, die Kurse aber häufig auch schlechter.

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Was genau ist eigentlich die Börse?

Wie funktioniert die Börse? Die Börse ist ein Marktplatz für den Handel mit Wertpapieren und funktioniert eigentlich recht unspektakulär: Kaufen mehr Marktteilnehmer Aktien als umgekehrt Verkäufer auf den Markt treten, sinken die Kurse, bis sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage wieder ausgeglichen hat. Die Börse funktioniert damit nicht anders als jeder andere Markt.

Allerdings kann nicht jeder direkt als Marktteilnehmer auftreten, sondern lediglich zugelassene Börsenteilnehmer. Dabei handelt es sich um Banken und Broker. Diese können ihren Kunden wiederum die Möglichkeit zur Erteilung von Orders via Internet einräumen. Technisch wird eine Order dann dem Broker erteilt, der sie an die Börse weiterleitet. Faktisch dauert es bis zur Einstellung einer Order ins Orderbuch der Börse nicht wesentlich länger als bei einer (hypothetischen) direkten Eingabe durch Anleger.

Die Regulierung hat durchaus ihren Sinn. Die Funktion eines Marktplatzes zur Preisfeststellung ist nur eine Eigenschaft von Wertpapierbörsen. Weitere Bedeutung kommt den Bereichen Clearing und Settlement zu. Stellen Sie sich vor, Sie kaufen eine Aktie an der Börse und der Verkäufer kann die Aktien gar nicht liefern – dieses Risiko bestünde, würden Anleger den Handel direkt untereinander abwickeln. Genauso würden sich Verkäufer einem Zahlungsausfallrisiko aussetzen.

Um dies zu vermeiden und den Markt so effizient wie möglich zu gestalten, übernehmen die Börsen die Abwicklung. Broker dürfen Kauforders ihrer Kunden nur weiterleiten, wenn die Finanzierung durch Liquidität oder Kreditlinien gesichert ist. Genauso ist ein Verkauf nur gegen vorhandenen Bestand möglich.

Warum gibt es verschiedene Orderarten?

Mit den verschiedenen Ordertypen können Sie Kauf- und Verkaufsaufträge in Ihrem Sinne taktisch günstig positionieren. Grund genug, einen Blick auf die wichtigsten Ordertypen zu werfen. Nicht jede Order ist bei jedem Broker verfügbar. Es gilt der Grundsatz: Bietet eine Börse einen bestimmten Ordertyp an, ist dieser auch beim Broker verfügbar. Broker können jedoch zusätzliche Typen ermöglichen – wie das genau funktioniert, wird hier am Beispiel erklärt.

Beispiel Stop Buy Limit Order: Eine Aktie notiert bei 9,80 EUR. Sie gehen davon aus, dass bei einem Durchbrechen des charttechnischen Widerstands bei 10,05 EUR eine weitere Aufwärtsbewegung erfolgt. Um die Aktie nicht Tag und Nacht beobachten zu müssen, platzieren Sie eine Stop Order bei 10,20 EUR. Erreicht der Kurs einmalig dieses Niveau, wird automatisch eine Kauforder ausgelöst und zum nächstbesten Kurs ausgeführt. Bei einer Stop Limit Order ist der Ausführungskurs wie bei einer gewöhnlichen Limit Order begrenzt.

Broker können Stop Limit Orders anbieten, auch wenn die Börse diesen Ordertyp nicht unterstützt. Es reicht, wenn die Börse Limit Orders zulässt. Broker nehmen den Stop-Auftrag ihrer Kunden entgegen und speichern ihn auf eigenen Servern. Wird der Kurs erreicht, lösen die Systeme automatisch eine Limit Order aus, die an die Börse weitergeleitet wird.

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Wo kann ich Aktien verkaufen, wenn die Börse geschlossen hat?

Wo kann ich Aktien verkaufen, wenn die Börse geschlossen hat? Aktien – jedenfalls solche, die für Privatanleger interessant sind – werden schon allein aus rechtlichen Gründen fast ausschließlich an regulierten Börsen gehandelt. Es gibt aber einige Ausnahmen. Viele Broker ermöglichen ihren Kunden den außerbörslichen Handel von Aktien über Anbieter wie z. B. Lang & Schwarz, die als „Market Maker“ fungieren und jederzeit Kauf- und Verkaufskurse stellen. Das Problem bei diesen Angeboten: Die Kurse sind in aller Regel nur dann günstig, wenn die Hauptbörse zeitgleich geöffnet hat.

Fünf Tipps zum Aktienkauf

    1. Trauen Sie nicht blind den Verlockungen des außerbörslichen Handels

Broker präsentieren ihren Kunden gerne einen vermeintlich zweifelsfreien Ordergebühren Vergleich, demzufolge der außerbörsliche Handel stets billiger sein muss als die Orderausführung über eine regulierte Börse. Das Problem: Außerhalb der regulierten Handelsplätze lassen sich Kosten in den Kursen verstecken. Dies geschieht über eine Ausweitung der Geld/Brief-Spanne, im Jargon auch Spread genannt.

    1. Ordern Sie niemals ohne Limit, auch nicht Blue Chips

Die Xetra-Ausführungsbestimmungen sind in diesem Punkt eindeutig: Unlimitierte Orders werden umgehend zum nächstbesten Kurs ausgeführt. Wenn Sie kaufen, zahlen Sie dann den niedrigsten verfügbaren Kurs, zu dem ein anderer Marktteilnehmer bereit ist, zu verkaufen. Liegt dieser deutlich über ihren Vorstellungen, ist dies allein ihr Problem – die Order lässt sich nicht mehr annullieren. Auch in liquiden Aktien sollten Sie deshalb immer limitierte Orders abgeben.

    1. Achten Sie im Brokervergleich nicht nur auf Neukundenangebote

Wenn Sie im Online Aktiendepot Vergleich die Angebote verschiedener Broker betrachten, fallen Ihnen rasch die mitunter üppigen Neukundenofferten ins Auge: Ein kostenloses Apple IPAD, 4 % Zinsen für Tagesgeld oder eine Barprämie über mehrere hundert Euro sind keine Seltenheit. Auch ganz ohne plötzlichen Anflug asketischer Gelüste sollten Sie derlei Angebote mit der gebotenen Substanz betrachten: Im hart umkämpften deutschen Wertpapiergeschäft gibt es auch für Neukunden nichts geschenkt.

Broker kalkulieren ihre Angebote so, dass sich die anfängliche Investition in neue Kunden schnell auszahlt. Besser als einmalige Prämien sind deshalb dauerhaft günstige Konditionen. Wählen Sie einen Broker ohne pauschale Depotgebühren und mit niedrigen Ordergebühren an den für Sie wichtigsten Handelsplätzen. Wenn diese Vorbedingungen erfüllt sind, spricht nichts gegen einen Neukundenbonus.

    1. Wählen Sie eine Strategie aus – und bleiben Sie dabei!

Sie können eine Buy & Hold Strategie wählen und den Rat des Altmeisters Kostolany beherzigen (Aktien und Schlaftabletten gleichzeitig kaufen) – dann erfordert Ihr Aktiendepot keine Aufmerksamkeit. Entscheiden Sie sich jedoch (aus gutem Grund) für eine im weitesten Sinne aktive Strategie, müssen Sie hin und wieder aktiv werden.

Sie werden feststellen, dass Sie Aktien kaufen und verkaufen lernen müssen. Dazu bedarf es lediglich eines soliden Basiswissens. Für die Umsetzung einer Dividendenstrategie müssen Sie z. B. wissen, dass die Dividendenrendite einer Aktie sich aus dem Verhältnis von aktuellem Kurs und der für das nächste Geschäftsjahr prognostizierten Dividende errechnet und dass Sie einmal pro Jahr Aktien mit gesunkener Dividendenrendite gegen solche mit höhere Rendite austauschen müssen.

Es spricht viel dafür, zumindest einige Zeit lang keinen Strategiewechsel vorzunehmen und die Entwicklung zu beobachten. Viele Einsteiger lernen in ihren ersten Monaten „am Markt“ richtigerweise laufend dazu, erfahren von ihnen bislang unbekannten Strategien und treffen auf immer weitere Ansätze wie z. B. Graham/Buffett usw. Gegen das Lernen spricht nichts – gegen das ständige Ändern der Strategie schon.

Untersuchen Sie die Entwicklung verschiedener Strategien mit einem Musterdepot Vergleich: Lassen Sie Buffett, Relative Stärke und andere Ansätze ohne Risiko gegeneinander antreten und untersuchen Sie die Entwicklung der Performance in verschiedenen Marktphasen.

    1. Ziehen Sie ETFs als Alternative zu Aktien in Betracht

Einzelaktien sind die Champions League des Vermögensaufbaus in Wertpapieren. Manchmal reicht jedoch auch die Bundesliga aus – insbesondere, wenn das Budget überschaubar ist und Kostenkontrolle ein zentraler Erfolgsfaktor wird.

Liegt der Gesamtwert Ihres Depots unter 20.000 EUR, sollten Sie börsengehandelte Indexfonds (ETFs) anstelle von Einzelaktien als Kerninvestment in Betracht ziehen. ETFs sind sehr kostengünstig: Die meisten Broker rechnen jede Transaktion so ab wie Trades in Einzelaktien. Aber: Da ein ETF bereits diversifiziert ist, benötigen Sie weniger Transaktionen, wodurch die Gesamtkosten geringer ausfallen.

ETFs sind für fast alle Märkte erhältlich. Besonders breit investieren Anleger z. B. mit Indexfonds auf den MSCI World Index, in dem mehrere tausend Aktien vertreten sind. Aber auch ETFs auf Leitindizes wie DAX, EuroStoxx50, Dow Jones oder S&P500 sind in großer Zahl und von unterschiedlichen Fondsgesellschaften erhältlich. Die jährlichen Verwaltungskosten liegen zumeist unter 0,30 %.

Klicken Sie hier für mehr Informationen zum Online Wertpapierhandel.

Aktien kaufen – 11 Tipps und Tricks für Anfänger

Verschiedene Studien belegen, dass Aktien in den letzten Jahrzehnten eine durchschnittliche jährliche Rendite von zwischen 6 und 8 Prozent erbracht haben. Aktien dienen also dem langfristigen Vermögensaufbau. Hier die wichtigsten Tipps zum Kauf von Aktien und zum Online-Trading (vom englischen «trade» = handeln) Schweiz.

Was ist eine Aktie?

Wenn Sie eine Aktie kaufen, erwerben Sie einen Teil vom Eigenkapital einer Aktiengesellschaft bzw. eines Unternehmens. Das heisst, Sie werden zum Mitbesitzer einer Firma und können auch an deren Generalversammlung teilnehmen. Zudem erhalten Sie – falls das Unternehmen nachhaltig Profite macht – pro Aktie jährlich einen Gewinnanteil des Unternehmens ausbezahlt, die sogenannte Dividende. Viele Aktien von Unternehmen werden an einer Börse gehandelt. Ist eine Aktie beliebt und wird sie häufig gekauft, dann steigt deren Preis bzw. Kurs – und umgekehrt. Der Kursverlauf von Aktien und auch derjenige der Börsen ist sehr schwer vorherzusagen.

Was will ich mit dem Kauf von Aktien erreichen?

Wer auf den langfristigen Vermögensaufbau setzt, der kauft Aktien und behält sie über viele Jahre. Viele Aktionäre und Pensionskassen verfolgen diesen Ansatz, den man auch «Buy and Hold» nennt («Kaufen und Halten»). Daneben gibt es eine riskantere Art des Aktienhandels: den Kauf und Wiederverkauf von Aktien innert kurzer Zeit mit dem Ziel, möglichst viel Gewinn einzustreichen. Diese Strategie erfordert allerdings eine gewisse Börsenerfahrung und grössere Verlustbereitschaft des Traders.

Habe ich eine Anlagestrategie?

In Aktien anzulegen hat nichts mit Roulettespielen zu tun. Wenn Sie Ihre Anlagen nicht dem Zufall überlassen wollen, sollten Sie sich eine eigene Anlagestrategie mit individuellen Anlagezielen zurechtlegen. Ihre Strategie sollten Sie dann konsequent anwenden. Fragen Sie sich auch, wie viel Risiko Sie bereit sind, einzugehen und Sie auch eingehen können – ausschlaggeben ist hier Ihre Lebenssituation.

Bevor Sie Ihre Anlagestrategie mit Ihrem hart verdienten Geld in die Realität umsetzen, sollten Sie Ihre Strategie testen. Dazu können Sie zum Beispiel kostenlos ein Börsenabo bei cash abschliessen und sich dort Ihr eigenes Portfolio zusammenstellen und testen: «Was wäre, wenn . »

Wie viel Beratung brauche ich beim Aktienkauf?

Die meisten Online-Trading-Anfänger setzen heute auf Selbstständigkeit. Das heisst: Nach dem Eröffnen eines Online-Kontos bei einer Bank können sie unabhängig und selbstständig Aktien kaufen oder verkaufen. Viele Online-Dienstleister bieten für Anleger, die noch etwas unsicher sind, auf Wunsch auch Beratung beim Börsenhandel an.

Wie viel Geld soll ich in den Aktienkauf investieren?

Wenn Sie zum ersten Mal an der Börse tätig sind, dann sollten Sie auf Geld zurückgreifen, auf das Sie im Notfall auch verzichten können. Zwar werden Unternehmen, deren Aktien Sie kaufen, kaum von heute auf morgen Konkurs gehen. Ebenso wenig werden sich die Aktien im Kursverlauf langfristig alle negativ entwickeln. Aber betrachten Sie Ihr Investment in Aktien am besten wie eine Sparanlage. Auf keinen Fall sollten Sie Aktien kaufen mit geliehenem Geld.

Wie kann ich beim Online-Trading am besten Aktien kaufen?

Um Aktien zu erwerben, müssen Sie ein Konto bei einer Bank einrichten. Beim Handel mit Aktien fallen dann für die Bank, über die Sie den Handel abschliessen, Gebühren oder sogenannte Courtagen an. Die Gebühren fallen sowohl beim Kauf wie beim Verkauf von Aktien an. Beim Online-Trading sind die Unterschiede bei den Gebühren der verschiedenen Banken sehr gross. Verschiedene Vergleiche zeigen, dass Grossbanken beim Aktienkaufen und -verkaufen in der Regel höhere Gebühren verlangen als kleinere Anbieter, denn die Courtage richtet sich bei grösseren Anbietern oft nach der Höhe des Volumens des Aktienkaufs. Kleinere Anbieter haben damit angefangen, Einheitsgebühren einzuführen. cash – banking by bank zweiplus etwa verlangt eine Einheitsgebühr von 29 Franken pro Aktienkauf oder -verkauf, unabhängig vom Volumen des Kaufs oder Verkaufs. Bei einem Tradevolumen von beispielsweise 50’000 Franken verlangen Grossbanken dagegen gut und gerne Gebühren von gegen 500 Franken und mehr. Sehen Sie hierzu auch unseren Courtagen-Vergleich. Neben den Gebühren beim Online-Trading fallen überdies bei allen Banken Kosten für das Verwalten des Wertschriftendepots an. Auch hier lohnt sich ein Vergleich.

Welche Schweizer Aktien soll ich kaufen?

Als Anfänger im Online-Trading kaufen Sie am besten Aktien von grossen soliden Schweizer Unternehmen wie Nestlé, Novartis, Swisscom oder Roche. Aktien dieser Firmen gelten aufgrund des konstanten Cashflows sowie des soliden Managements als wenig risikoreich. Mit etwas mehr Börsenerfahrung können Sie auch Aktien von kleineren und mittelgrossen Schweizer Unternehmen erwerben. Auf keinen Fall sollten Sie sich als Anfänger auf kleine und exotische Aktien im Ausland stürzen, die Ihnen mit hohen Gewinnerwartungen empfohlen wurden, von denen Sie aber noch nie etwas gehört haben: Solche Aktienabenteuer enden oft mit hohen Verlusten.

Prüfen Sie vor einem Kauf immer die wichtigsten Firmenkennzahlen Ihrer bevorzugten Aktie: zum Beispiel das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das Gewinnwachstum, die Preisbewertung. Diese Zahlen finden Sie in der Regel auf der jeweiligen Firmenwebseite oder beispielsweise auf den Kursübersichten auf cash.ch unter «Aktienmonitor».

Was soll ich nach dem Aktienkauf tun?

Bleiben Sie, wenn Sie Aktien gekauft haben, am Ball und verfolgen Sie die Börsenkurse und die Nachrichten der Unternehmen, von denen Sie Wertpapiere besitzen. Informieren Sie sich dabei am besten bei cash.ch, der grössten Wirtschafts- und Finanzwebsite der Schweiz. cash.ch publiziert aktuelle Artikel über alle an der Schweizer Börse gehandelten Aktien bzw. deren Firmen. Ein regelmässiges Verfolgen der Börsenkurse und das Checken der News ermöglicht auch neue Kaufmöglichkeiten von Aktien. Doch bevor Sie neue Aktien kaufen, sollten Sie sich eingehend mit dem entsprechenden Unternehmen befassen. Dazu gehören der Aktienkursverlauf der letzten Monate, die letzten Unternehmenszahlen, das Urteil von Analysten und Experten über das Unternehmen sowie das Studium von Investorenkennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis oder die Dividendenrendite.

Was muss ich beim Aktienkaufen oder -verkaufen sonst beachten?

Behalten Sie beim Aktienhandel die Emotionen unter Kontrolle und seien Sie skeptisch beim Herdentrieb an den Börsen. Das heisst etwa: nicht Aktien verkaufen, wenn an der Börse wegen eines Ereignisses Panik herrscht. Und auch nicht blindwütig Aktien kaufen, wenn die Börsen wochen- oder monatelang steil aufwärts zeigen. Viele Börsianer sind denn auch durch das sogenannte «Contrarian-Verhalten» reich geworden: Sie haben Aktien in fallenden Märkten gekauft – und die Gewinne ins Trockene gebracht, wenn die Börsen gestiegen sind. Einen «richtigen» Zeitpunkt zum Kauf oder Verkauf von Aktien gibt es aber nicht und kann es auch nicht geben – sonst wären ja alle Anleger steinreich. Betrachten Sie deshalb die Entwicklung an der Börse mit ihren Marktschwankungen immer auch als Chance.

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