Wie Sie Ihre Emotionen beim Handeln in den Griff bekommen

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Wie Sie Ihre Emotionen beim Handeln in den Griff bekommen

Um beim Handel mit Binären Optionen erfolgreich zu sein, muss man den Kampf gegen seine Emotionen unbedingt in den Griff bekommen. Einerseits ist der Markt derart interessant, dass dadurch immer neue Trader zum Handeln bewegt werden, aber diese müssen sich auch im Griff haben um eine erfolgreiche und profitable Strategie umsetzen zu können. Wer emotional handelt zockt einfach nur und darin liegt oft der Hauptgrund für Gier und Angst, die täglich an den Finanzmärkten vorherrscht. Diese beiden Emotionen sind die Hauptursachen für die ständigen Preisschwankungen, die man ununterbrochen an den Börsen beobachten kann. Viele Händler agieren nach ihren Emotionen auf Charts, Gewinne und Verluste. Leider gibt es auch erfahrene Trader, die ihr Wissen des emotionalen Einflusses von weniger erfahrenen Händlern zu ihren Gunsten ausnutzen. Zu wissen wie man seine eigenen Emotionen in den Griff bekommt ist elementar wichtig um erfolgreich mit binären Optionen zu handeln und anderen Händlern Geld in den Rachen zu werfen.

Ein solider Plan reduziert die Angst

Der effektivste Weg um mit Binären Optionen zu handeln ist es einem eigenen Trading Plan zu folgen und diesem rigoros zu folgen. Die Auswahl der Trading Strategie hängt von einigen personellen Faktoren ab wie den Zeitrahmen und den bevorzugten Märkten, aber das Befolgen eines Trading Plans ist unabhängig davon entscheidend für den Erfolg. Während das in der Theorie sehr einfach klingt, ist es angesichts der zwei genannten Emotionen schwierig dem Plan auch wirklich zu folgen. Ein Weg um sicherzustellen, dass der Plan auch verfolgt wird ist das Vertrauen zu haben, dass Sie damit auch langfristig Erfolg haben werden. Der einzige Weg dieses Vertrauen herzustellen ist durch ausreichende Tests. Wenn auch nur der kleinste Zweifel aufkommt während Sie handeln, ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass Sie emotional handeln und damit die harte Arbeit vernichten und zu den Zockern gehören.

Probieren Sie eine set-and-forget Strategie

Wie wir bereits gesehen haben reduziert der Trading Plan Emotionen wie Panik bei Schwankungen am Markt. Außerdem vergewissern Sie sich, dass ein großer Teil des Plans auf eine Exit Strategie ausgerichtet ist mit der Sie sicherstellen, dass Emotionen keine Rolle spielen bei der Ausführung Ihrer Strategie. Das Schöne an Binären Optionen ist, dass Sie keine Exit Strategie im eigentlichen Sinne brauchen, da die Auszahlungen schon vor dem Trade definiert werden. Solange ein Trader nicht eingreifen und zum Beispiel mit einem Hedge die Position glatt stellen will, ist es eine gute Möglichkeit die Option ohne weitere Beachtung auslaufen zu lassen. Das ist für diejenigen natürlich schwieriger, die kurzfristig ausgerichtete Optionen wie die 60 Sekunden Option handeln, aber diejenigen, die mit längeren Verfallszeiten arbeiten profitieren in der Regel davon.

Auch wenn es keinen absolut verlässlichen Weg gibt die Emotionen beim Handel mit Binären Optionen zu reduzieren, gibt es Wege, die dabei helfen. Einen Trading Plan zu haben hilft sicherlich dabei und gleiches gilt für umfassende Tests der Performance einer Strategie. Binäre Optionen sind immer mit Risiko behaftet, genauso wie alle anderen Anlageformen. Um die negativen Emotionen verhindern und die damit verbundenen Verluste reduzieren zu können, ist es empfehlenswert nur mit Geld zu handeln, das Sie sich auch locker leisten können zu verlieren. Das nimmt Ihnen nicht nur die Angst beim Traden, sondern erlaubt es Ihnen auch weniger profitable Trades abzuschließen und die Performance Ihrer Strategie zu analysieren.

Wie du in 6 Schritten deine Emotionen in den Griff bekommst

Unsere Emotionen begleiten uns von der Geburt bis ans Sterbebett.

Oft wissen wir gar nicht, warum wir uns plötzlich so aggressiv oder traurig fühlen.

Denn manchmal ändert sich unsere Laune schlagartig, je nachdem, was uns gerade widerfährt.

Einerseits sind Menschen, die sich von ihren Gefühlen leiten lassen, oft warmherzig und mitfühlend.

Wenn unsere Gefühle aber andererseits unser Leben bestimmen, kann dies zu Ängstlichkeit und Depressionen oder zu unkontrollierter Aggressivität und zu Wutausbrüchen führen.

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Und dadurch Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unsere Beziehungen haben.

Um wieder die Kontrolle über unsere Emotionen zu bekommen, müssen wir erkennen, dass sie ihren Ursprung in unserem Denken haben.

Und das hat wenig mit der Wirklichkeit zu tun.

Wir müssen deswegen nicht nur unsere Gefühle beobachten, sondern auch unser Denken, denn das eine hängt untrennbar mit dem anderen zusammen.

Wie du dir die Kontrolle zurück holst, erfährst du jetzt.

6 Schritte, um die Kontrolle über deine Gefühle zu behalten

Akzeptiere deine Emotionen

Wenn du feststellst, dass dich eine unerwünschte Emotion überfällt, beachte sie, nimm sie wahr, stell dich ihr.

Gefühle können nämlich wie widerspenstige Kinder sein, die um Aufmerksamkeit buhlen.

Wenn wir unseren Emotionen Beachtung schenken, akzeptieren wir zunächst nur, dass sie da sind.

Es gehört zu unserem Leben, dass wir Gefühle empfinden. Die Art und Weise, wie wir mit ihnen umgehen, kann manchmal Probleme verursachen.

Wenn wir uns beispielsweise gelangweilt, traurig oder alleine fühlen, tendieren wir oft dazu, übermäßig viel zu essen, um dieses Gefühl in uns nicht beachten zu müssen.

Wenn wir ihm aber unsere Aufmerksamkeit schenken, es zunächst nur einmal annehmen, erleichtert das schon viel.

„Ja, ich fühle mich jetzt frustriert!“

Wenn du das zugeben kannst, machst du den ersten Schritt zur Veränderung.

Denn wir können der Ursache auf die Spur kommen, indem wir uns der Emotion stellen*.

Wenn du dich im Moment des Geschehens der jeweiligen Emotion stellst, erkennst du erst, welche Macht das Gefühl über dich hat.

2.

Achte auf die Auslösetrigger

Wenn du dir dessen bewusst geworden bist, dass du von bestimmten Gefühlen wie Ärger, Eifersucht oder Angst beherrscht bist, versuche herauszufinden, was genau dieses Gefühl ausgelöst hat.

Waren es bestimmte Worte? Blicke? Ein Musikstück?

Vielleicht stellst du fest, dass du dann verärgert bist, wenn du dich nicht respektiert oder angenommen fühlst*.

Indem du ins JETZT kommst, die aktuelle Situation wie ein Außenstehender beobachtest, stellst du vielleicht fest, dass du deswegen Ärger in dir aufsteigen fühlst, weil du deine Kinder aufforderst, etwas aufzuräumen.

Aber deine Kinder ignorieren dich.

Nun könntest du beginnen, die Kinder anzuschreien.

Oder aber du stellst dich deinen Gedanken – „die Kinder respektieren mich nicht“ – und erkennst, dass der Ärger wegen deiner Gedanken entstanden ist und nichts mit der Realität zu tun hat.

Es war deine Entscheidung, die Situation so einzuschätzen.

Du hast die Kinder als Trigger benutzt, um den speziellen Gedanken zu denken.

Und erst der Gedanke hat zu dieser Emotion geführt.

3.

Achte auf deine Gedanken

Emotionen haben ihren Ursprung in unserem Denken.

Wenn du dich das nächste Mal dabei ertappst, dass du ein intensives Gefühl empfindest, finde den vorausgegangenen Gedanken.

Etwa so:

  • „Meine Kinder respektieren mich nicht…“
    „Ist das wahr?“
  • „Natürlich, das sieht man doch: Sie tun nicht, was ich ihnen sage.“
  • „Wer wärst du ohne den Gedanken, deine Kinder respektieren mich nicht?“

Spüre in dich hinein, was diese Frage in dir auslöst.

Wärst du zufriedener, wenn du nicht denken würdest „meine Kinder haben keinen Respekt“?

4.

Übernimm die Verantwortung für deine Emotionen

Wie oft hast du anderen vorgeworfen, dass deren Handlungen dich dazu gebracht haben, ein bestimmtes Gefühl zu empfinden?

Zum Beispiel: „Du machst mich wütend, wenn du zu spät anrufst.“

Natürlich haben die Worte und die Verhaltensweisen von anderen einen Einfluss auf uns.

Doch wir sollten die Verantwortung für die Gefühle übernehmen, die wir in uns selber zulassen.

Niemand kann dich ärgerlich machen. Du selber entscheidest, was du empfinden möchtest.

Unsere selbstzerstörerischen Gefühle entstehen* aus dem, was wir für wahr erachten und was uns berührt.

Wenn jemand zu spät kommt, kann das dein persönlicher Trigger für Wutausbrüche sein.

Doch für jemand anders kann es einfach ihr Gefühl von Freiheit sein.

Wir reagieren konditioniert. Das bedeutet, wir reagieren entsprechend unserer Erziehung, unserer Glaubenssätze und unserer Erfahrung.

5.

Erst denken, dann handeln

Wenn du spürst, wie dich ein unangenehmes Gefühl zu übermannen droht, verlasse die Situation und die Personen, die das Gefühl in dir auslösen.

Gewöhne dir an, nicht aus einer spontanen Gefühlsregung heraus zu handeln.

Nimm dir die Zeit, die Situation zu überdenken, dich zu beruhigen und dann erst zu reagieren.

Das gilt auch für positive Gefühle.

Denn auch aus einem Gefühl der Zuneigung und Sympathie tun wir Dinge oder sagen etwas, was wir später manchmal gerne wieder zurücknehmen würden.

6.

Finde dein Mantra

Es ist natürlich leicht sich vorzunehmen, nicht voreilig zu sprechen oder zu handeln.

Aber oft fällt es uns in einer konkreten Situation schwer.

Wenn du merkst, dass eine bestimmte Emotion in dir aufsteigt und du weißt, dass du nicht einfach weggehen kannst, verbinde dich mit deinem Mantra.

Ein Mantra ist ein kurzes Wort oder ein kurzer Satz, der dir in jeder Situation helfen soll, einen kühlen Kopf zu bewahren.

Es soll dich dabei unterstützen, dir deiner Gefühle bewusst zu werden und dich eben nicht von ihnen überrollen zu lassen*.

Du kannst beispielsweise denken oder leise zu dir sagen:

  • „Ruhig! Ganz ruhig bleiben!“
  • „Dies ist gleich vorbei“.

Finde mehrere Mantras, die zu dir und der Emotion passen und erinnere dich daran, wenn du mal wieder fast reflexartig wütend, laut oder aggressiv reagieren willst.

Zusammenfassung

  • Vergiss nicht, dass du nicht deine Emotionen bist.
    Du hast die Möglichkeit, jederzeit eine Entscheidung zu treffen, wie du dich fühlen möchtest.
    Akzeptieren deine Gefühle, doch nimm ihnen die Macht, dich zu beherrschen, wann immer es ihnen gefällt.
  • Bleibe achtsam und auf das JETZT fokussiert, dann erkennst du immer besser die Trigger, die eine bestimmte Reaktion in dir auslösen.
  • Achte auf deine Gedanken.
    Erst durch das Urteil, dass du in Gedanken fällst, entstehen bestimmte Emotionen in dir.
  • Entscheide bewusst, wann dir Emotionen dienlich sind und wann es besser ist, sie zu bändigen und zu transformieren.
  • Nutze dein ganz persönliches Kraftwort, dein Mantra, um eine unerwünschte Emotion zu transformieren.

Sei gut zu dir und trainiere Gelassenheit und starke Gedanken.

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Ulrike Richrath ist zertifizierte META Health Coach und versierte psychologische Beraterin mit dem Schwerpunkt Mental Coaching. Sie unterstüzt dich dabei, das achtsame und klare Leben zu beginnen, das du dir immer gewünscht hast. Ulrikes Leidenschaft beim Schreiben ist es, andere Menschen dazu zu beflügeln, nicht nur „durchzuhalten“ oder „durchzukommen“, sondern zu gedeihen. Lass dich von ihren wöchentlichen Inspirationen wie tausend andere motivieren und stärken.

Emotionen kontrollieren: In 5 einfachen Schritten

Emotionen haben eine enorme Kraft.

Positive Gefühle lassen dein Herz aufblühen, während negative Gefühle dich in ein tiefes Loch reißen können.

Und jeder, der schon mal unglücklich verliebt war oder rasend vor Wut, hat sich vermutlich gedacht:

„Könnte ich diese verdammten Gefühle doch bloß irgendwie kontrollieren!“

Was die meisten Menschen dann stattdessen machen:

Sie versuchen, ihre Gefühle zu unterdrücken.

Das Problem dabei ist, dass das nicht funktioniert. Im Gegenteil: Das Unterdrücken von Emotionen kann sogar sehr gefährlich sein! Mehr dazu später im Artikel…

In diesem Artikel zeige ich dir deshalb, wie du deine Gefühlen unter Kontrolle kriegst, so dass du ihnen nicht mehr hilflos ausgeliefert bist:

Wie entstehen deine Gefühle?

Wenn du deine Emotionen kontrollieren willst, musst du wissen, wie sie überhaupt entstehen…

Die meisten Leute glauben nämlich, dass Gefühle durch äußere Ereignisse erzeugt werden.

Denkst du beispielsweise auch…

  • dass du traurig bist, wenn du verlassen wirst?
  • dass du wütend bist, wenn dir jemand Unrecht tut?
  • dass du verliebt bist, wenn dir dein Traumpartner über den Weg läuft?
  • dass du glücklich bist, wenn du im Lotto gewinnst?

So denken fast alle Menschen. Sie denken, dass ihre Gefühle durch Dinge ausgelöst werden, die im Außen passieren.

Das ist aber nicht so!

Denn, die Wahrheit ist: Deine Gefühle entstehen IN DIR DRIN!

Es sind deine GEDANKEN, die deine Gefühle erzeugen. Wie du über eine Sache DENKST, entscheidet wesentlich darüber, was du fühlst:

Hier ein Beispiel aus der Praxis:

Stell dir vor, du siehst deine Freundin auf einer Party mit einem fremden Typen quatschen. Jetzt hast du 2 Möglichkeiten, wie du darüber denken kannst:

Möglichkeit 1: Du denkst, dass sie mit ihm flirtet, wirst du eifersüchtig und kochst vor Wut.
Möglichkeit 2: Du denkst, dass sie einen guten Bekannten getroffen hat und bleibst emotional völlig gelassen.

Du siehst: Wie du über die Situation denkst, entscheidet darüber, wie du dich fühlst.

Den meisten Menschen ist dieser Vorgang jedoch gar nicht bewusst. Sie unterdrücken ihre schlechten Gefühle einfach nur…

Warum das schlecht ist, erfährst du im nächsten Abschnitt:

Warum es gefährlich ist, Gefühle zu unterdrücken

In der Kindheit zeigen uns die Erwachsenen sehr deutlich, welche Gefühle erwünscht sind und welche nicht:

Weinende Kinder werden schnell getröstet, wütende Kinder werden ausgeschimpft oder bestraft und selbst ausgelassen fröhliche Kinder werden manchmal ermahnt, „nicht so überdreht“ zu sein.

Die Botschaft lautet jedesmal: Starke Gefühle sind nicht erwünscht.

Das Kind lernt, seine Emotionen zu unterdrücken anstatt sie auszuleben…

Dieses Verhalten behalten wir dann auch als Erwachsene bei. Anstatt unsere Gefühle zuzulassen und auszuleben, wollen wir sie so schnell wie möglich abschalten. Starke Gefühle verunsichern uns oder machen uns sogar Angst. Kein Wunder – schließlich haben wir den Umgang mit diesen starken Emotionen nie richtig gelernt…

Allerdings sind unterdrückte Gefühle wie eine Zeitbombe.

Gefühle wollen nämlich nur eines: GEFÜHLT WERDEN!

Lässt man das nicht zu, explodieren sie irgendwann und dann sind sie wirklich unkontrollierbar. Aggressionen, Nervenzusammenbrüche und Depressionen sind klassische Beispiele dafür.

Oder sie äußern sich in Form von körperlichen Krankheiten, weil man negative Gefühle wie Trauer, Wut oder Schmerz jahrelang in sich hinein gefressen hat…

Damit dir das nicht passiert, solltest du aufhören, deine Gefühle ausschalten zu wollen! Hab keine Angst davor, sie zuzulassen, auch wenn es sich erstmal falsch und ungewohnt anfühlt. Ein paar Tipps zum Umgang mit besonders starken negativen Emotionen bekommst du noch am Ende des Artikels…

Vermutlich denkst du jetzt: „Ich dachte, ich lerne hier, meine Gefühle zu kontrollieren. Stattdessen soll ich sie einfach nur zulassen?“

Keine Sorge. Wie versprochen gebe ich dir jetzt eine Anleitung an die Hand, mit der du deine Emotionen kontrollieren kannst:

Gefühle kontrollieren lernen: Eine Schritt-für-Schritt Anleitung

Hier zeige ich dir nun, wie du deine Gefühle kontrollieren lernen kannst…

Warum ist das wichtig?

Antwort: Wenn ich mir alle erfolgreichen und zufriedenen Leute in meiner Umgebung anschaue, dann haben die eine Sache gemeinsam:

Sie sind alle Meister über ihren inneren Zustand. Sie sind nicht Opfer ihrer Emotionen, sondern können selbst wählen, in welchem Zustand sie sich befinden wollen.

Und das macht absolut Sinn, denn:

Erst wenn du dich selbst unter Kontrolle hast, kannst du auch produktiv an anderen Sachen arbeiten. Beziehungsweise andersherum: So lange du dich selbst nicht unter Kontrolle hast, hast du auch keinen anderen Bereich in deinem Leben unter Kontrolle. Ist doch logisch, oder?

Das Ziel ist es also, dich selbst unter Kontrolle zu bringen und zu lernen, mit deinen Emotionen richtig umzugehen. Wie das geht, erfährst in der folgenden Anleitung:

So kriegst du deine Emotionen unter Kontrolle

  1. Übernimm die Verantwortung für deine Gefühle
    Mach dir bewusst: DU ALLEIN entscheidest über deine Gefühle. Denk nochmal zurück an den ersten Abschnitt: Es ist nicht die Situation, es sind nicht die anderen Personen, es ist nichts im Außen, was deine Gefühle verursacht. Sie enstehen in dir drin und damit kannst DU sie auch ganz bewusst steuern und kontrollieren.
  2. Nimm deine Gefühle bewusst wahr
    Anstatt das Gefühl zu unterdrücken, fühlst du es ganz bewusst. Konzentriere dich dazu am besten auf deinen Körper: Wo genau spürst du das Gefühl? Ist es ein Druck im Magen, ein Ziehen in der Brust oder ein Schwirren im Kopf? Beobachte das Gefühl in deinem Körper – damit lenkst du deine Achtsamkeit automatisch weg vom Außen und dorthin, wo dein Gefühl entsteht: In dein INNERES.
  3. Atme die Gefühle aus
    Konzentriere dich nun auf deine Atmung. Am besten eignet sich eine tiefe Bauchatmung: Du atmest also ganz bewusst bis tief in deinen Bauch hinein, so dass er sich deutlich nach außen wölbt. Beim Ausatmen stellst du dir vor, wie du deine Gefühle loslässt und ausatmest. Wiederhole das tiefe Ein- und Ausatmen so lange, bis du spürst, dass sich deine Emotionen etwas beruhigt haben.
  4. Mach dir deine Gedanken bewusst
    Nun kannst du in Ruhe überlegen, welche Gedanken du hattest, BEVOR diese starken Gefühle aufgetreten sind. Mit Sicherheit fällt dir als erstes die Situation ein, welche deinen Gefühlen voran gegangen ist. Aber du weißt jetzt, dass nicht die Situation oder das Ereignis der Auslöser waren, sondern deine Gedanken dazu. Mach dir diese Gedanken bewusst.
  5. Ändere aktiv deine Gedanken
    Entscheide schließlich, welche Gedanken du stattdessen denken möchtest. Wähle bewusst Gedanken, die weniger starke Gefühle in dir auslösen. Wenn du zum Beispiel auf jemanden wütend bist, weil er dich verletzt hat, dann kannst du nun stattdessen versuchen, seine Gründe nachzuvollziehen. Vielleicht wird aus deiner Wut dann Verständnis. JEDES Gefühl lässt sich in ein anderes Gefühl transformieren, wenn du anders über die Sache denkst.

Das ist das ganze Geheimnis der Emotions-Kontrolle!

Mach dir keine Sorgen, wenn das nicht von Anfang an klappt. Wie alles im Leben ist auch die Emotions-Kontrolle reine Übungsssache.

Eine tolle Unterstützung dabei ist übrigens das regelmäßige Meditieren. Bei der Meditation lernst du, deine Aufmerksamkeit ganz auf dich, deinen Körper und deine Atmung zu lenken sowie deine Gedanken zu beobachten und zur Ruhe zu bringen. Hier findest du eine Anleitung dazu: Meditation lernen – Eine kleine Anleitung

Abschließend möchte ich noch auf zwei besondere Punkte eingehen, die erfahrungsgemäß am schwierigsten zu kontrollieren sind: Liebe und negative Emotionen:

Umgang mit 2 besonders intensiven Emotionen im Alltag

1. Unglücklich verliebt – Starke Liebesgefühle in den Griff kriegen

Liebe ist eine der stärksten Emotionen und sie scheint uns manchmal wie eine Flutwelle zu überrollen. Lässt sich Liebe somit überhaupt kontrollieren?

Ja, weil auch die Liebe sehr stark von deinen Gedanken beeinflusst wird. Dazu komme ich gleich noch.

Nein, weil du die Liebe niemals VOLLSTÄNDIG kontrollieren kannst. Das hat zwei Gründe:

  1. Neben deinen Gedanken löst auch dein Körper aufgrund biochemischer Reaktionen deine Gefühle aus. Ähnlich wie bei Hunger und Müdigkeit bestimmen also nicht alleine deine Gedanken über deine Liebesgefühle.
  2. Sich zu verlieben liegt in unserer Natur, da es genau genommen der Fortpflanzung und Arterhaltung dient. Auch hier gilt: Der Wunsch nach Liebe ist gleichzusetzen mit dem Wunsch zu essen oder zu schlafen.

Trotzdem kannst du die Intensität deiner Liebesgefühle bewusst beeinflussen und steuern.

Um bei dem genannten Vergleich zu bleiben: Du kannst deinen Hunger nicht unterdrücken. Aber du kannst entscheiden, wann und was du isst. Genauso geht das mit der Liebe:

Wenn du unglücklich verliebt bist und die Gefühle gerne abschwächen möchtest:

  • Lenk dich ab und denke nicht ständig an die andere Person. Beschäftige dich ganz bewusst mit anderen Dinge in deinem Leben, die du liebst (Freunde, Haustiere, Hobbies usw.). So kannst du die Gefühle zulassen und trotzdem in eine bewusste Richtung lenken, die dir weniger Schmerz bereitet.
  • Sei realistisch! Wenn wir verliebt sind, sehen wir die andere Person durch die „rosarote Brille“. Das heißt, wir schauen nur auf ihre positiven Eigenschaften. Nach einer Trennung denken wir nur noch an die schönen Momente. Willst du die Liebe jedoch schwächen, dann richte deinen Fokus auf alles, was dir an der anderen Person NICHT gefällt!
  • Hinterfrage deine Gefühle. Ist es wirklich Liebe? Oder eher eine starke emotionale Abhängigkeit, die dich an die andere Person bindet? In diesem Fall findest du hier die nötigen Tipps: Emotionale Abhängigkeit lösen

Genauso, wie du deine Liebesgefühle abschwächen kannst, kannst du sie übrigens auch aktivieren!

Willst du also beispielsweise deine Gefühle für deinen Partner neu beleben, dann richte deinen Fokus voll auf ihn und alle seine positiven Eigenschaften. Konzentriere dich auf alles Schöne in eurer Beziehung und genieße ganz bewusst auch die kleinen Glücksmomente. Damit setzt du die rosarote Brille quasi wieder auf und aktivierst deine positiven Gefühle.

2. Mit besonders starken negativen Emotionen klarkommen

Egal um welche negativen Gefühle es sich handelt – ob Angst, Wut, Trauer, Verzweiflung, Schuld und so weiter – sie haben alle eins gemeinsam:

Wir empfinden sie meistens sehr stark und wollen sie so schnell wie möglich wieder loswerden.

Warum das so ist, hab ich dir ja bereits im Abschnitt über die Kindheit erklärt…

Die Versuchung ist hier besonders groß, diese Gefühle zu unterdrücken. Viele Menschen versuchen sich zu betäuben (mit Süßigkeiten, Alkohol etc.) oder sich abzulenken (mit Fernsehen, Partys, Sport, Sex…).

Wie schon gesagt: Damit wird man die Emotionen nicht los. Sie kommen immer wieder, verursachen Schlafstörungen, Krankheiten, Depressionen oder unkontrollierte Gefühlsausbrüche.

Desweiteren führt ein Unterdrücken negativer Gefühle dazu, dass du auch deine positiven Gefühle weniger spürst. Deinem Körper ist es nämlich egal, ob du Gefühle als gut oder schlecht bewertest, für ihn sind alle Gefühle gleich.

Sobald du also anfängst, deine negativen Emotionen zu unterdrücken, fühlst du bald auch weniger Liebe, Freude und Glück!

Und zu guter Letzt haben auch negative Gefühle eine wichtige Aufgabe. Sie zeigen dir, dass du gerade GEDANKLICH auf einem falschen Weg bist. Ich kann es nicht oft genug wiederholen:

  • positive Gedanken verursachen positive Gefühle
  • negative Gedanken verursachen negative Gefühle

Was sagen dir also negative Emotionen?

Richtig: Sie sagen dir, dass du gerade negative Gedanken denkst. Und weil sich negative Gefühle nicht gut anfühlen, ist das ein deutlicher Hinweis, dass du etwas ändern solltest.

Anstatt also unter deinen negativen Gefühlen zu leiden, solltest du ihnen dankbar sein. Sie sind wie ein Kompass, der dir zeigt: „Schau mal hier, in diesem Bereich deines Lebens denkst du Gedanken, die dir nicht gut tun. Wenn du dich besser fühlen möchtest, solltest du daran etwas ändern!“

Den richtigen Umgang mit negativen Gefühlen habe ich dir ja bereits in der Schritt-für-Schritt Anleitung beschrieben. Diese wendest du bei starken negativen Emotionen exakt genauso an.

Zusätzlich habe ich hier noch weitere Artikel für dich, die dir helfen, mit besonders starken negativen Gefühlen besser klar zu kommen:

  • Ängste überwinden: Die besten 3 Tipps um Ängste in den Griff zu kriegen (mit praktischen Beispielen)
  • Loslassen lernen in 3 Schritten: Die ultimative Technik, um alle negativen Emotionen aufzulösen (so, dass sie NICHT wiederkommen)
  • Negative Gedanken loswerden: 4 Schritte um negative Gedanken aus deinem Kopf zu verbannen (ohne sie zu unterdrücken)
  • Positiv denken lernen: Eine praktische Alltags-Anleitung, um deine Gedanken zu transformieren (und damit auch deine Gefühle)

Ich freue mich, wenn du den Artikel bis hierher gelesen hast und er dir gefallen hat. Gerne darfst du deinen Gefühlen mit einer Sternchen-Bewertung Ausdruck verleihen ��

Danke und viel Spaß beim neuen Umgang mit deinen Emotionen!

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