Vor- und Nachteile von Optionen 2020 Welche Arten von Optionen gibt es und wie kann man sie zu

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Contents

Vor- und Nachteile von Optionen

Aufgrund der anhaltenden niedrigen Zinsen machen sich immer mehr Anleger Gedanken darüber, wie sie ihr Kapital gewinnbringend anlegen können. Es ist wenig überraschend, dass die meisten Privatanleger dabei früher oder später bei Aktien landen. Diese verfügen zwar über ein höheres Risiko als zum Beispiel Geldanlagen auf einem Festgeldkonto, dafür sind aber auch die Gewinnchancen höher. Auch sogenannte Optionen werden dabei für viele Anleger immer interessanter. Allerdings wissen die wenigsten Anleger, um was es sich dabei genau handelt. Daher haben wir im Folgenden zahlreiche Informationen zu diesem Thema, insbesondere über die Vor-und Nachteile von Optionen, zusammengetragen:

  • Was sind Optionen?
  • Was sind die Vor- und Nachteile von Optionen?
  • Wie hoch ist das Risiko bei Optionen?
  • Welche Alternativen gibt es zu Optionen?

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Was sind Optionen?

Zunächst werden wir kurz darauf eingehen, um was es sich bei Optionen überhaupt handelt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch der Zeitpunkt, an welchem Optionen ausgeübt werden können.

Begriffe und Anwendungsbeispiel

Durch eine Option erwirbt man das Recht, einen Basiswert (zum Beispiel eine Aktie) zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem bestimmten Preis zu kaufen (Call Optionen) oder zu verkaufen (Put Optionen). Derjenige, von dem man die Option erwirbt, „schreibt die Option“ und heißt dabei „Stillhalter“. Für das Schreiben der Option erhält der Stillhalter als Gegenleistung eine Prämie. Optionen haben dabei immer einen Verfallstag, an dem sie erlöschen: Wenn sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeübt wurden, so werden sie wertlos. Optionen werden dabei gerne von Unternehmen eingesetzt, um sich gegen zukünftige Kursrisiken abzusichern. Dazu ein kleines Beispiel: Angenommen, ein Schokoladenproduzent plant gerade seine Ausgaben für die nächsten sechs Monate. Ein großer Kostenpunkt ist dabei der Kakao. Kakao wird wie viele andere Nahrungsmittel auch an der Börse gehandelt. Daher unterliegt der Kurs Schwankungen, wie man es auch von Aktien etc. gewohnt ist. Das Unternehmen möchte aber gerne Planungssicherheit in Bezug auf den Kakao Preis haben: Es erwirbt daher Optionen auf Kakao. Auf diese Weise weiß das Unternehmen schon jetzt, wie viel Geld es in sechs Monaten für den Einkauf von Kakao aufwenden muss. Optionen können aber auch von Privatanlegern verwendet werden. Wie sich zeigen wird, können auch diese ihr Depot damit absichern. Zusätzlich kann man mit Optionen natürlich auch auf steigende und fallende Kurse an der Börse spekulieren.

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Ausübungszeitpunkt von Optionen

Man kann unterschiedliche Arten von Optionen unterscheiden. Meistens liegt der Unterscheid darin, wann eine Option ausgeübt werden kann. So gibt es zum Beispiel das Europäische, das Amerikanische und das Bermuda Modell. Allerdings sind diese Bezeichnungen verwirrend, denn auch in Europa werden Amerikanische Optionen gehandelt und umgekehrt. Bei Amerikanischen Optionen kann die Option bis zum Verfall jederzeit ausgeübt werden. Dagegen ist dies beim europäischen Modell nur am Tag des Verfalls möglich. Eine Zwischenlösung bietet das Bermuda Modell: Hier kann die Option zu bestimmten, vorher bereits festgelegten, Zeitpunkten ausgeübt werden. Meistens werden Optionen über einen Zeitraum von einem Monat bis zu sechs Monaten geschrieben. Es gibt aber auch Fälle, in denen der Zeitraum nur wenige Tage beträgt oder in denen der Verfall erst nach einem Jahr erfolgt. Unserer Erfahrung nach sollte man an Verfallstagen an den Börsen generell vorsichtig agieren. Denn die Kurse schwanken an diesen Tagen sehr häufig erheblich und der Handel wird dadurch sehr schwierig.

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Vor- und Nachteile von Optionen

Im Folgenden werden wir uns genauer mit den Vor- und Nachteilen von Optionen auseinandersetzen. Im Zusammenhang mit Optionen werden dabei immer wieder die folgenden Aspekte genannt:

  • Geringerer Kapitalbedarf
  • Absichern von Positionen
  • Risiko ist kalkulierbar, als Käufer nur Rechte
  • Kein Emittentenrisiko
  • Sowohl Long als auch Short Handel möglich

Geringerer Kapitalbedarf

Häufig liest man, dass ein Vorteil von Optionen der geringere Kapitalbedarf sei. Ob dies tatsächlich der Fall ist, wird sich im folgenden Beispiel zeigen: Angenommen, man interessiert sich beispielsweise für eine Aktie eines Unternehmens, welche momentan bei 1.000 Euro steht. Um eine solche Aktie zu erwerben, müsste man daher auch 1.000 Euro aufwenden. Anders sieht es im Falle einer Call Option für diese Aktie aus, diese könnte zum Beispiel nur 50 Euro kosten. Auf den ersten Blick erscheint man daher für eine Option wesentlich weniger Kapital zu benötigen. Allerdings verkennt diese Betrachtungsweise, dass man, wenn man die Option in Zukunft ausüben möchte, wiederum den vollen Preis für die Aktie zahlen muss. Außerdem beziehen sich Optionen meist auf eine größere Kontraktzahl an Aktien, zum Beispiel 100 Stück. Man kann also nicht einfach nur eine Option für eine Aktie erwerben. Gerade, wenn der Kurs der Aktie daher zwei, drei oder sogar vierstellig ist, so kann man sich als Privatanleger in der Regel ein solches Paket mit 100 Stück zu diesem Preis nicht leisten. Es zeigt sich daher, dass man, wenn man plant, die Option auszuüben, sehr wohl über ein entsprechend hohes Kapital verfügen sollte. Wie der Fall zu beurteilen ist, in dem man bereits über Aktien eines Unternehmers verfügt, wird sich im nächsten Absatz zeigen.

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Der Handel mit Optionen kann mit dem Demokonto von Plus500 im Vorfeld getestet werden

Absichern von Positionen

Nicht nur große Unternehmen können Optionen dazu verwenden, um sich gegen Kursrisiken abzusichern (siehe oben). Vielmehr kann es auch für den Privatanleger Sinn machen, sich mit Hilfe von Optionen abzusichern. Dazu das folgende Beispiel: Angenommen, man hat sich 100 Aktien eines Unternehmens zum Preis von 10 Euro gekauft. Der Kurs hat sich positiv entwickelt und momentan steht die Aktie bei 20 Euro. Obwohl man positiv gestimmt ist und davon ausgeht, dass der Kurs noch weiter steigen wird, so möchte man aber auf der anderen Seite seine bereits angelaufenen (unrealisierten) Kursgewinne nicht mehr hergeben. Eine Möglichkeit, um dies zu erreichen, sind Put Optionen. Man könnte sich beispielsweise solche Optionen kaufen, die einen dazu berechtigen, die Aktien zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem Preis von 20 Euro zu verkaufen. Die Option zum Verkauf wird man dabei nur ausüben, wenn der Preis unter 20 Euro gefallen ist. Steigt der Kurs hingegen weiter an, so wird man die Option einfach verfallen lassen. Dieses „mehr“ an Sicherheit hat man sich dann durch den Preis bzw. die Prämie für die Option erkauft.

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Handeln mit Optionen

Man kann aber Optionen nicht nur dazu benutzen, um seine Aktien damit abzusichern bzw. um damit später Aktien zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Vielmehr gibt es auch noch die Möglichkeit, mit den Optionen direkt zu handeln. Denn genauso wie der Basiswert verändern auch sie sich in ihrem Preis. Allerdings ist hier Vorsicht geboten: Angenommen, man hat eine Call Option gekauft und plant nun, die Option zu verkaufen. Sobald man die Option verkauft, tritt man aber selbst als Stillhalter auf und hat dann auch die Pflicht, dem neuen Inhaber der Option den Basiswert zu verschaffen, sofern dieser die Option ausübt. Falls man selbst über den Basiswert verfügt (zum Beispiel hat man die entsprechenden Aktien in seinem Depot), so ist die unproblematisch. Denn im Zweifel kann man einfach diese Aktien verwenden. Schwierig wird es jedoch, wenn man nicht über die entsprechenden Aktien verfügt. Dann muss man sich diese (teuer) am Markt kaufen. Das Risiko ist daher in diesem Fall keinesfalls nur auf die Prämie der Option begrenzt. Als mahnendes Beispiel dafür, wie hoch eine Aktie steigen kann, sollte man sich das Beispiel der VW Aktie vor Augen führen. Während der Übernahmeschlacht mit Porsche hat diese absurde Höhen erreicht. Wir empfehlen daher gerade Einsteigern, lieber nicht als Stillhalter aufzutreten, da dies zu sehr hohen Verlusten führen kann. Dies gilt vor allem dann, wenn man nicht über die entsprechenden Basiswerte in seinem Depot verfügt.

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Risiko ist kalkulierbar, als Käufer nur Rechte

Viele Menschen denken, dass Optionen generell sehr risikoreiche Finanzgeschäfte sind. Allerdings ist diese Aussage zu pauschal: Richtig ist, das Optionen sehr riskant sind, wenn man als Stillhalter auftritt, ohne über den entsprechenden Basiswert zu verfügen (siehe oben). Als Käufer einer Option hat man jedoch nicht die Pflicht, die Option auch auszuüben. Das Risiko beschränkt sich daher auf den Betrag, welchen man als Prämie für die Option bezahlt hat. Übt man daher die Option nicht aus, so ist dieser Betrag verloren. Das Gute an Optionen ist, dass dieser Betrag von vornherein feststeht und man daher auch von vornherein weiß, wie viel Geld man maximal verlieren kann. Insgesamt handelt es sich daher bei Optionen um sehr transparente Finanzinstrumente. Manchmal wird die Tatsache, dass die Option wertlos wird, wenn man sie bis zum Verfall nicht ausübt, auch als Nachteil gesehen. Diese Sicht verkennt allerdings, dass man durch die Option durchaus einen Gegenwert erhält: So erkauft man sich dadurch entweder Sicherheit, um sich gegen zukünftige Kursrisiken abzusichern. Oder im Falle der Spekulation erkauft man sich die Chance, an zukünftigen steigenden oder fallenden Kursbewegungen zu partizipieren.

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Weitere Vorteile: Kein Emittentenrisiko und sowohl Short als auch Long möglich

Schließlich ist es auch noch ein Vorteil von Optionen, dass bei ihnen kein sogenanntes Emittentenrisiko besteht. Denn Optionen haben keinen Emittenten (jemanden, der die Optionen ausgibt, wie zum Beispiel eine Bank). Daher trägt man auch nicht das Risiko, wenn der Emittent zahlungsunfähig werden sollte.

Ein weiterer Vorteil von Optionen ist es, dass man mit ihnen sowohl auf steigende, als auch auf fallende Kurse spekulieren kann. Bei Aktien ist dies ja bekanntermaßen anders: Hier kann man nur gewinnen, wenn die Kurse steigen. Dagegen kann man mit Hilfe von Put Optionen auch von fallenden Kursen an den Börsen profitieren. Dies erhöht die Handlungsfähigkeit und man kann insgesamt flexibler agieren.

Welche Alternativen gibt es zu Optionen?

Interessant ist auch die Frage, welche Alternativen es zu Optionen gibt. Zunächst betrachten wir dabei den Fall, dass man seine Positionen absichern möchte. Wer zum Beispiel eine Aktie besitzt, welche sich im Gewinn befindet, kann zur Absicherung auch einen Stopp Kurs verwenden. Hierbei wird die Aktie bei einem bestimmten Preis automatisch verkauft. Im Vergleich zu einer Option bietet dies sowohl Vor-, als auch Nachteile. Ein klarer Vorteil liegt darin, dass die Einrichtung eines Stopp Kurses bei einer Aktie etc. in der Regel nichts oder nur sehr wenig kostet. Zudem ist ein Stopp Kurs zeitlich unbefristet. Optionen sind dagegen meistens auf einen Zeitraum von sechs Monaten beschränkt. Allerdings haben Stopp Kurse auch Nachteile: So erhält man beim Verkauf nicht den vorher festgelegten Preis. Gerade wenn der Markt sehr unruhig ist, kann man daher einen schlechteren Preis erhalten. Zudem kommt es immer wieder vor, dass der Kurs fällt, man ausgestoppt wird und der Kurs danach wieder zu steigen beginnt. Bei einer Option ist dies unerheblich, hingegen muss man sich bei einem Stopp Kurs entscheiden, ob man die Aktie wieder kauft.

Wer Optionen dazu verwenden möchte, um auf steigende oder fallende Kurse von Aktien etc. zu spekulieren, der kann alternativ dazu zum Beispiel auch CFDs verwenden. Gerade bei Einsteigern wird der Handel mit CFDs unseren Erfahrungen nach immer beliebter, da man hier häufig zunächst auf einem Demokonto eines Brokers trainieren kann, bevor man echtes Geld einsetzt. Auch bieten CFDs den Vorteil, dass sie nicht an einem bestimmten Tag verfallen.

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Fazit: Richtig eingesetzt bieten Optionen dem Anleger viele Vorteile

Im Rahmen des Artikels wurde gezeigt, dass Optionen sowohl Vor- als auch Nachteile für den Anleger haben können. Es macht dabei nicht nur für Unternehmen Sinn, ihre Kursrisiken mit Hilfe von Optionen abzusichern. Auch Privatanleger können durch die Verwendung von Optionen ihre Gewinne bei Aktien etc. absichern. Der Vorteil von Optionen liegt gerade darin, dass man mit ihnen zwar das Recht erwirbt, einen bestimmten Basiswert zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen bzw. zu verkaufen, aber nicht die Pflicht dazu hat. Durch die Option kann man sich daher ein höheres Maß an Sicherheit und Handlungsfähigkeit erkaufen. Sofern man die Option nicht ausübt, besteht das maximale Verlustrisiko in der bereits gezahlten Prämie für die Option. Aufpassen sollte man allerdings, wenn man eine Option verkauft. Denn in diesem Fall wird man zum Stillhalter und hat damit auch die Pflicht, dem Käufer der Option den Basiswert zu liefern, falls dieser die Option ausübt. Wie beschrieben, gibt es aber auch Alternativen zu Optionen. So kann man seine im Gewinn befindlichen Aktien zum Beispiel auch mit Hilfe eines Stopp Kurses absichern. Dies hat den Vorteil, dass Stopp Kurse in der Regel kostenlos sind und dass sie zeitlich unbefristet sind. Allerdings besteht bei Stopp Kursen immer die Gefahr, dass man ausgestoppt wird und der Kurs danach wieder zu steigen beginnt. Es wird daher im Einzelfall vom Anleger und dessen individueller Strategie abhängen, welche Möglichkeit er für die Absicherung bevorzugt.

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Vor- und Nachteile von Optionen

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Optionen gehören zu jenen Derivaten, die auch für private Anleger immer interessanter werden. Je nach Option kann das Finanzprodukt dabei aber schwer zu verstehen sein, so dass es womöglich nicht für jeden Anleger geeignet ist. Gleichermaßen haben erfahrene Anleger aber die Möglichkeit, auf vielseitige Art und Weise, die eigenen Gewinne zu maximieren und mögliche Risiken zu senken. Weil Optionen zu den Termingeschäften gehören, erwerben Käufer ein Recht, ein bestimmtes Gut zu einem festgelegten Zeitpunkt und zu einem festen Preis zu erwerben. Optionen bringen zahlreiche Vorteile mit sich, weisen aber auch einige Nachteile auf, die wir in diesem Ratgeber näher betrachten.

  • Marktbewegungen können gewinnbringend genutzt werden
  • Begrenztes Risiko, Hebelwirkung und reduzierter Kapitalbedarf
  • Zahlreiche Underlyings, kein Emittentenrisiko
  • Aber: Häufig kurze Laufzeiten und Handel über Kontrakte

1. Kurz erklärt: Was sind Optionen?

Optionen zählen zu den Termingeschäften. Käufer erwerben hierdurch das Recht, ein bestimmtes Gut zu einem bestimmten Zeitpunkt und einem fest vereinbarten Preis zu erwerben. Zu beachten ist dabei, dass sich aber nicht um eine Pflicht handelt. Das bedeutet, dass der Käufer entscheiden kann, ob er die Option zum Ende der Laufzeit ausgeübt oder darauf verzichtet. Bei der sogenannten „Prämie“ handelt es sich um den Preis einer Option. Damit ist aber keine Anzahlung gemeint. Vielmehr dient dieses Geld dazu, dem Käufer das Recht zuzusichern, die Ware zu bekommen.

Die Prämie hängt von diversen Faktoren ab:

  • die Volatilität des Basiswertes
  • aktueller Kurs des Underlyings
  • der Ausübungspreis
  • restliche Laufzeit bis zum Ausübungsdatum
  • der kurzfristige, risikofreie Zinssatz
  • die möglichen Dividendenzahlungen

Ein weiterer wichtiger Begriff in Zusammenhang mit der Option ist der „innere Wert“. Dieser wird ermittelt, indem man den Ausübungspreis vom Preis des Basiswertes abzieht. Für den Fall, dass der Kurs des Basiswertes zum Beispiel 50 Euro und der Ausübungspreis 40 Euro betragen, beläuft sich der innere Wert bei einer Call-Option demnach auf 10 Euro. In diesem Fall würde der Anleger das Underlying um diese Summe gewinnbringend veräußern können, wenn er die Option ausübt. Allerdings wird die Ware in der Regel nicht mehr wirklich ausgetauscht. Häufig wird lediglich durch den Verkäufer die Differenzsumme ausgezahlt.

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2. Welche Vorteile bieten Optionen?

Mit Optionen erhalten Anleger diverse Vorteile. Dazu zählt unter anderem die Tatsache, dass sie auf relativ einfachem Wege einen Hebel einsetzen können, ohne ein zu großes Risiko einzugehen. Denn im Falle der Optionen ist eine Nachschusspflicht im Normalfall ausgeschlossen, so dass Händler jederzeit selbst entscheiden können, wie viel sie einsetzen möchten. Kosten fallen somit immer nur für die Optionen an, die ausgewiesen sind. Weil diese aber stets nur den Bruchteil des Wertes des Underlyings ausmachen, muss der Händler weniger Eigenkapital einsetzen, als wenn er den jeweiligen Basiswert direkt kaufen würde. Zum einen führt dies zu einem verringerten Kapitalbedarf, zum anderen können Trader somit „moderate“ Hebel setzen.

Auf steigende und fallende Kurse spekulieren

Zu den größten Vorteilen von Optionen zählt die Eigenschaft, dass Anleger dieses Derivat für steigende wie auch fallende Kurse gewinnbringend einsetzen können. Dies unterscheidet Optionen von zahlreichen anderen Finanzprodukten, die Privatanleger in Anspruch nehmen können. Darüber hinaus können Optionen auch in Märkten in Seitwärtsbewegungen eingesetzt werden. Und dennoch ist es möglich, gewinnbringend zu handeln. Dafür stehen Anlegern bestimmte Optionsarten zur Verfügung.

Große Auswahl an Underlyings

Auch in Bezug auf die zur Verfügung stehenden Underlyings zeigt sich das Finanzprodukt vielseitig. So ist es möglich, Optionen auf Aktien und Indizes, Währungen, Rohstoffe, Swaps oder sogar ETFs zu handeln.

Jederzeit handelbar, kein Emittentenrisiko

Anders als viele andere Finanzderivate gibt es bei Optionen kein Emittentenrisiko. Weil sie über die Börse standardisiert sind, verfügen sie über feste Laufzeiten und Börsenpreise. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie jederzeit handelbar sind.

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3. Welche Nachteile haben Optionen?

Optionen weisen neben zahlreichen Vorteilen aber auch verschiedene Schwächen auf. Dazu zählt das vergleichsweise hohe Verlustrisiko. Zwar besteht für Anleger „nur“ die Gefahr, den eingesetzten Betrag zu verlieren, aber auch ein kompletter Verlust des Geldes kann eintreten. Das Risiko ist wegen der festen Laufzeit dafür entsprechend hoch. Bei Aktien gäbe es zum Beispiel den Vorteil, dass ein vollständiger Verlust nur bei der Insolvenz eines Unternehmens möglich ist. Darüber hinaus können Aktionäre Kursverluste zeitlich überbrücken, was bei Optionen aber nicht möglich ist.

Kurze Laufzeiten

Optionen werden außerdem im Normalfall nur über recht kurze Laufzeiten angeboten. Damit eignen sie sich nur für den kurzfristigen Handel über einen Zeitraum von wenigen Monaten.

Optionen werden meist in Kontrakten gehandelt

Optionen werden ferner zumeist in Kontrakten gehandelt, was einen weiteren Nachteil darstellt. Das bedeutet, dass immer nur eine gewisse Anzahl eines Underlyings gekauft werden kann. Dieser Umstand kann die Handelsmöglichkeit hinsichtlich des eingesetzten Kapitals für die Anleger unflexibel machen.

Optionen sind bedingte Termingeschäfte

In den Anfangszeiten des Optionen-Handels konnten sich Käufer oft nicht darauf beschränken, das Recht zu sichern, den entsprechenden Basiswert zu kaufen. Vielmehr mussten sie sich dazu verpflichten. Mittlerweile ist dies nicht mehr der Fall, so dass Optionen den bedingten Termingeschäften zugeordnet werden. Damit unterscheiden sich Optionen beispielsweise von den Futures. Hierbei sind die Käufer tatsächlich dazu verpflichtet, den vereinbarten Vertrag zu erfüllen, so dass Futures zu den unbedingten Termingeschäften gezählt werden.

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4. Welche Unterschiede gibt es bei den Ausübungsarten?

Bei den Optionen unterscheidet man je nach Ausübungszeitpunkt drei verschiedene Arten:

  • Amerikanische Optionen
  • Europäische Optionen
  • Bermuda Optionen

Insbesondere für Branchen-Einsteiger könnte den Namen zunächst etwas verwirrend sein. Denn die Bezeichnungen beziehen sich nicht auf bestimmte Märkte oder Orte, sondern darauf, welche Ausübungszeitpunkte bei den Optionen üblich sind. Bei amerikanischen Optionen kann die Option zu jedem Handelstag ausgeübt werden. Bei europäischen Optionen ist der Ausübungszeitpunkt grundsätzlich das Fälligkeitsdatum. Bei den sogenannten Bermuda Optionen werden im Vorhinein diverse Zeitpunkte festgelegt, zu denen die Optionen ausgeübt werden können. Allerdings sind diese Optionen eher als Exoten anzusehen, da sie relativ selten sind.

Was ist unter exotischen Optionen zu verstehen?

Zunächst handelt es sich bei den exotischen Optionen ebenfalls um Optionen und somit um Finanzderivate. Häufig sind sie in Bezug auf ihre Auszahlungsstruktur aber viel umständlicher gestaltet. Bei vielen dieser Optionen richtet sich die Auszahlung nicht nur nach dem Kurswert zum Endpunkt, sondern hängt vom gesamten Kursverlauf ab.

Einige bekannte exotische Optionen sind neben den bereits erwähnten Bermuda Optionen:

  • Russische Optionen (diese haben keinen Verfallszeitpunkt)
  • Asiatische Optionen (die Auszahlung hängt von der Differenz zwischen dem Mittelwert des Basiswerts und dem Ausübungspreis ab)
  • Lookback Optionen (die Festlegung des Basispreises erfolgt erst bei Ausübung)
  • Barrier Optionen (verschiedene Ereignisse können die Optionen aktivieren und deaktivieren)

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5. Trading mit Optionen

In Bezug auf die Vor- und Nachteile von Optionen stellt sich für Anleger natürlich die Frage, ob sich das Trading mit Optionen für sie tatsächlich lohnt? Optionen werden und können vorwiegend von Investoren zur Absicherung von Preisrisiken eingesetzt. So kann sich ein Getreide-Käufer etwa mit Hilfe von Calls (Kaufoptionen) gegen steigende Preise absichern und bekommt für seine Waren eine kalkulierbare Preisbasis. Ein Getreide-Produzent kann sich wieder mit Hilfe von Puts (Verkaufsoptionen) gegen fallende Preise absichern. Damit sichert er letztendlich das Überleben seines Unternehmens.

Ein weiterer Vorteil von Optionen: zahlreiche Märkte handelbar

Ein großer Vorteil von Optionen ist auch die Vielseitigkeit des Finanzinstrumentes. Anstelle von Getreide lassen sich viele weitere Märkte einsetzen, in denen Marktteilnehmer einen aktiven Optionshandel betreiben können. Handelbar sind zum Beispiel auch

  • Gold und Silber,
  • Öl und Benzin,
  • Kakao und Kaffee,
  • Zucker,
  • Kupfer

und vieles mehr. Unabhängig davon, um welche Produktart es sich handelt – das wichtigste Ziel ist der Wunsch nach Preisabsicherung und damit der Schaffung einer sicheren Kalkulationsbasis. Dies gilt natürlich auch für Aktien-, Zins- oder Währungsmärkte. So werden Währungsoptionen zum Beispiel von Unternehmen genutzt, die im internationalen Export oder Import von Gütern oder Waren tätig sind. Egal, ob es sich um einen deutschen Automobilhersteller handelt, der seine Fahrzeuge auch in Asien oder Nordamerika veräußern möchte, oder ob es ein asiatischer Importeur von Maschinen und anderen Gütern aus dem US-Dollar- oder Euro-Raum ist – beide müssen sich gegen mögliche Währungsschwankungen absichern.

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6. Optionen verkaufen – vorteilhafte und nachteilige Kursveränderung

Generell können Optionen verkauft werden, bevor sie fällig werden. Im Normalfall lohnt sich dies, wenn Wertpapiere unerwartet im Wert deutlich ansteigen. Allerdings ist dabei ein wichtiger Punkt zu beachten: der vormalige Käufer tritt sodann als Stillhalter auf. Das heißt, dass der Käufer für seine Option den entsprechenden Basiswert fordern kann und der vormalige Verkäufer muss liefern.

Zwei Unterscheidungen beim Optionen-Verkauf

Hierbei müssen aber wiederum zwei Unterscheidungen getroffen werden: Der Anleger hält die Option entweder zusätzlich zu den Aktien, die sich tatsächlich in seinem Depot befinden. Oder aber es handelt sich bei dem Optionen-Verkauf um einen Leerverkauf. Wenn ein Händler eine Option verkauft und keine Aktien besitzt, kann es zu zwei unterschiedlichen Szenarien kommen:

  1. Vorteilhafte Kursveränderung: In diesem Fall steigt der Kurs ab dem Verkaufszeitpunkt bis zum Laufzeitende nicht mehr an. Es kommt nicht zu einer Überschreitung des vereinbarten Ausübungspreises. Der Käufer erhält dann keinen Gewinn für die Option. Der Verkäufer wiederum generiert einen Gewinn. In der Folge verliert die Aktie ihre Volatilität und es kommt zu einem leichten Absinken des Aktienkurses. Die Option könnte nun zu einem günstigeren Preis zurückgekauft werden, als sie verkauft wurde.
  2. Nachteilige Kursveränderung: In diesem Fall kommt es zu einem Ansteigen der Aktie, die auch zum Verfallsdatum über dem Verkaufspreis liegt. Der Verkäufer muss somit die Option teurer zurückerwerben als er sie verkauft hatte. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dem Käufer die entsprechenden Aktien zu einer höheren Summe zu liefern. Diese müsste dann teurer eingekauft werden.

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7. Optionen verkaufen – Risiken durch Halten von Aktien minimieren

Wenn der Anleger die Aktien aber tatsächlich besitzt, kommt es zu einem anderen Szenario, das im Vergleich zu dem hohen Risiko große Vorteile bietet. Der Anleger besitzt beispielsweise eine Aktie, die er ohnehin für einen gewissen Betrag verkaufen wollte, der nunmehr eingetreten ist. Die Prämie kann er dann für die Option für sich sichern und mithin die Gesamtrendite aufbessern. Darüber hinaus ist es möglich, die Aktie zu verkaufen, wenn sie beim Ablauf der Option teurer als der Ausübungspreis ist. Sollte der Kurs aber unter dem Ausübungspreis liegen, würde der Call verfallen. Für den Anleger bedeutet dies, dass er also vom Verfall des Zeitwertes profitiert und seine Rendite optimieren kann.

8. Kauf ohne Aktie eher für risikofreudige Anleger geeignet

Verkauft der Anleger die Aktie tatsächlich, hat er die Möglichkeit, Puts darauf zu verkaufen. Befindet es sich unter dem gewählten Niveau, bekommt er die Aktie durch den Käufer der Option. Für Anleger ist es wichtig zu wissen, dass sich die erste Möglichkeit (Kauf ohne Aktie) eher für risikofreudige Anleger eignet. Wenn der Anleger aber tatsächlich die Aktien hält oder halten möchte, ist das Risiko deutlich geringer, und somit ist dies auch für Branchen-Neulinge besser geeignet.

9. Was ist eigentlich die „Eurex“?

Wer sich mit Optionen beschäftigt, trifft unweigerlich auf den Begriff „Eurex“. Bei der „European Exchange“ handelt es sich um die weltweit größte Termin- bzw. Derivatebörse. Sie wurde im Jahr 1998 durch die Fusion der DTB (Deutsche Terminbörse) und der Schweizer Terminbörse Soffex ins Leben gerufen. Der Handel erfolgt voll-integriert über eine elektronische Clearing- und Handelsplattform. Allerdings werden auf der Eurex nicht etwa Anleihen und Aktien gehandelt, sondern Kontrakte (Lieferverträge im weitesten Sinne).

Die Vorteile des Optionen-Handels an der Eurex

Generell werden zwei verschiedene Arten von Kontrakten, die an Terminbörsen gehandelt werden, unterschieden: Optionen und Futures. In Bezug auf die Kontrakt-Größe, den Liefertermin und die Größe der kleinsten Preisbewegung sind beide standardisiert und verfügen deshalb immer über eine feste Laufzeit. Ein liquider Terminhandel wäre ohne diese Spezifikation nicht möglich. Terminprodukte bieten Anlegern zahlreiche vorteilhafte Möglichkeiten, angefangen von einer kostengünstigen Absicherung über Ertragsoptimierung bis hin zur Rendite-Maximierung. Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten, was Optionen nicht zuletzt auch für Privatanleger immer attraktiver macht.

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Ein Eurex-Handelsbeispiel: Ein Kaffeeproduzent möchte 100 Tonnen Kaffee bis Dezember kaufen, um den Produktionsbedarf für das letzte Quartal des Jahres zu decken. Allerdings hat er die Sorge, dass der Kaffeepreis bis zum Ende des Jahres steigen wird. Aus diesem Grund entscheidet er sich für den Kauf eines Kaffee-Futures, um sich gegen einen eventuellen Preisanstieg abzusichern. Sein Vorteil ist: Steigt der Kaffeepreis, so muss er im Herbst zwar seinen Kaffee teurer einkaufen. Allerdings würde der höhere Einkaufspreis durch den gleichzeitigen Preisanstieg seines Kaffee-Futures kompensiert werden.

10. Fazit Optionen: Zahlreiche Vorteile, einige Nachteile

Optionen bieten Anlegern zahlreiche Vorteile. Sie können vor allem dann, wenn sie zusammen mit gehaltenen Aktien erworben werden, attraktive Möglichkeiten bieten, die eigene Rendite zu verbessern. Auch wenn sich der Verlust – zumindest bei einem reinen Kauf ohne folgenden Verkauf – im Vergleich zu zahlreichen anderen Derivaten mit Hebeleffekt auf den Einsatz begrenzt, weisen sie trotzdem ein relativ hohes Risiko auf, als der Kauf der Basiswerte selbst. Trotzdem können Optionen für private Anleger lohnenswert sein, da sie sich sowohl für viele Märkte eignen als auch zur Absicherung dienen können. Zu den wichtigsten Vorteilen von Optionen zählt die hohe Hebelkraft und somit sehr gute Gewinnmöglichkeiten. Weiterhin können Anleger nicht nur bei steigenden (Call-Optionen), sondern auch bei fallenden Märkten (Put-Optionen) Gewinne generieren. Weil Optionen an speziellen Terminbörsen (in Deutschland die Eurex) gehandelt werden, gelten sie als sehr anlegerfreundlich. Nicht zuletzt besitzen Optionen eine eindeutige und standardisierte Ausstattung. Der „faire Preis“ bestimmt sich durch Angebot und Nachfrage sowie durch die Kursentwicklung des der Option zugrundeliegenden Basiswertes.

Unterschied Binäre Optionen vs Optionen

Häufig stürzt man im Moment auf vielen Webseiten auf Werbung für sogenannte Binäre Optionen. Es verwundert daher nicht, dass sich viele Menschen über diese spezielle Art von Optionen informieren möchten. Interessant ist dabei natürlich, was der Unterschied zwischen Binären Optionen und „klassischen“ Optionen ist und ob es auch Gemeinsamkeiten gibt. Daher haben wir im folgenden Artikel viele Informationen zu diesem Thema zusammengetragen. Abschließend werden wir auch darauf eingehen, welche Alternativen es zu dem Handel mit Binären Optionen und klassischen Optionen gibt.

  • Was sind Optionen?
  • Was sind Binäre Optionen?
  • Unterschied Binäre Optionen vs Optionen
  • Welche Alternativen gibt es zu Optionen?

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Was sind Optionen?

Als erstes werden wir uns damit beschäftigen, um was es sich bei Optionen überhaupt handelt. Optionen können dabei zum einen dazu benutzt werden, um sich gegen zukünftige Kursschwankungen abzusichern. Zum anderen kann man mit Optionen auch auf künftige Kursentwicklungen spekulieren.

Wie funktionieren Optionen und welche Art von Optionen gibt es?

Durch den Erwerb einer Option erwirbt man das Recht, einen bestimmten Basiswert (zum Beispiel eine Aktie) in Zukunft zu einem bestimmten Preis zu kaufen (Call Option) oder zu verkaufen (Put Option). Derjenige, von dem man die Option erwirbt, „schreibt“ die Option und wir auch als Stillhalter bezeichnet. Eine Besonderheit von Optionen liegt darin, dass der Käufe zwar das Recht hat, die Option auszuüben, nicht aber die Pflicht. Der Stillhalter erhält für das Schreiben einer Option eine Prämie. Optionen sind dabei meistens für einen Zeitraum von einem Monat bis sechs Monaten gültig, danach „verfallen“ sie. Insgesamt gibt es viele verschiedene Arten von Optionen. Wichtig ist vor allem der Zeitpunkt, zu dem die Option ausgeübt werden kann. Beim sogenannten Amerikanischen Modell ist dies jederzeit der Fall. Hingegen kann beim Europäischen Modell die Option nur am Verfallstag ausgeübt werden. Die Bezeichnungen europäisch und amerikanisch bedeuten jedoch nicht, dass in den jeweiligen Ländern nur diese Arten von Optionen gehandelt werden.

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Beispiel für die Anwendung von Optionen

Am besten lassen sich Optionen anhand von Beispielen erklären: Vor allem Unternehmen nutzen Optionen, um sich gegen zukünftige Kursschwankungen abzusichern. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel für seine Produktion von Süßigkeiten Zucker benötigt, so möchte es sich gegen zukünftige Schwankungen beim Zuckerpreis absichern. Es macht daher Sinn, Optionen für den zukünftigen Erwerb von Zucker zu einem bestimmten Preis zu erwerben. Aber auch Privatanleger können Optionen einsetzen, um zum Beispiel Aktien in ihrem Depot abzusichern: So kann man Optionen erwerben, um die Aktien in Zukunft zu einem bestimmten Pries zu verkaufen. Auf diese Weise kann man bereits angelaufene, aber noch nicht realisierte Gewinne, absichern.

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Was sind Binäre Optionen?

Auch bei Binären Optionen handelt es sich um Optionen. Allerdings zählen sie nicht zu den „klassischen“ Optionen, sondern zu den exotischen. Anders als klassische Optionen werden sie nicht zur Absicherung verwendet, sondern es steht vielmehr der Aspekt des Spekulierens auf einen bestimmten Kursverlauf im Vordergrund. Binäre Optionen werden in der Regel nicht an einer Terminbörse wie zum Beispiel der Eurex gehandelt. Vielmehr handelt man meistens nur mit seinem Broker selbst. Dieser bietet einem Binäre Optionen mit bestimmten Werten an (bestimmter Basiswert, bestimmte Laufzeit, möglicher Gewinn und Verlust). Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass sich die Konditionen der Broker stark voneinander unterscheiden. Es schadet daher nicht, verschiedene Binäre Broker auszuprobieren, bevor man sich endgültig auf einen bestimmten Broker festlegt. Genauso wie normale Optionen beziehen sich auch Binäre Optionen auf einen bestimmten Basiswert. Dies können Aktien, Aktienindices, Währungen, Rohstoffe, Edelmetalle usw. sein. Der Name „Binäre“ Optionen rührt dabei daher, dass es bei dieser Art von Optionen genau zwei mögliche Szenarien gibt: Entweder, der Kurs verhält sich wie gewünscht und liegt am Ende der Laufzeit (Verfall) über dem aktuellen Kurs (bei Call Optionen). Oder der Kurs fällt unter den aktuellen Kurs. Während man im ersten Fall einen vorher vereinbarten Gewinn erhält, so verliert man im zweiten Fall in der Regel seinen Einsatz.

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Beispiel für den Handel mit Binären Optionen

Am besten lassen sich Binäre Optionen anhand eines konkreten Beispiels erklären: Angenommen, man hat sich entschlossen, eine Binäre Option auf den Dax (= Basiswert) zu handeln. Das Trading auf der Website eines Brokers für Binäre Optionen läuft dabei meistens folgendermaßen ab: Man sieht einen Chart des Basiswerts, aus dem der Kursverlauf ersichtlich wird. Daneben wird angegeben, wann die Option ausläuft bzw. verfällt. Dies können zum Beispiel sechs Minuten sein. Zusätzlich ist dabei die Zeit ersichtlich, die einem noch bleibt, um die Option zu kaufen. Dies könnte etwa eine Minute sein. Entscheiden muss man sich nun, ob man darauf setzt, dass der Kurs im Vergleich zum aktuellen Kurs steigen oder fallen wird. Je nachdem kann man dann bei der Option „Up“ (Kurs wird steigen) oder „Down“ (Kurs wird fallen) auswählen. Eine weitere wichtige Angabe bei dem Trade ist, wie viel Prozent seines Einsatzes man im Gewinnfall von dem Broker ausgezahlt bekommt. Dies können zum Beispiel 70 % sein. Wenn man beispielsweise 100 Euro riskiert, so könnte man 170 Euro gewinnen. Allerdings würde man im Verlustfall die kompletten 100 Euro seines Einsatzes verlieren. Manche Broker zahlen einem dabei auch im Verlustfall einen kleinen Teil des Einsatzes zurück, zum Beispiel 10 Euro. Manche Anbieter bieten einem als zusätzliche Information das Verhalten der übrigen Trader an: Zum Beispiel können 75 % der Meinung sein, dass der Dax fallen wird und 25 % gehen von einem Kursanstieg aus.

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Unterschied Binäre Optionen vs Optionen

Wie gezeigt, weisen klassische Optionen und Binäre Optionen Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auf. Im Folgenden werden noch genauer auf diese Thematik eingehen.

Sind Binäre Optionen transparenter?

Häufig liest man im Zusammenhang mit Binären Optionen, dass diese für den Anleger transparenter seien als klassische Optionen. Auf den ersten Blick scheint diese Aussage auch durchaus richtig zu sein: Denn bei Binären Optionen muss man ja lediglich entscheiden, ob man auf einen steigenden oder auf einen fallenden Kurs setzt. In der Regel ist der Zeitraum bis zum Verfall auch kurz, so dass man nicht Tage, Wochen oder Monate auf das Ergebnis des Trades warten muss. Ebenso zeigen sich Binäre Optionen in der Hinsicht transparent, als dass von vornherein feststeht, wie viel Geld man, je nach Kursverlauf, gewinnen oder verlieren kann.

Aber auch klassische Optionen sind für den Anleger sehr transparent. Denn auch bei ihnen steht von vornherein fest, wie hoch ihr Preis ist und zu welchem Preis man zum Verfallstag den Basiswert kaufen bzw. verkaufen kann. Insgesamt sind klassische Optionen sogar transparenter als Binäre Optionen. Denn klassische Optionen werden an Terminbörsen gehandelt, an denen sich der Preis durch Angebot und Nachfrage ergibt. Bei Binären Optionen hängen die jeweiligen Konditionen jedoch vom jeweiligen Broker ab. In dieser Hinsicht erscheinen klassische Optionen daher vorzugswürdig. Nachdem man sich mit der grundlegenden Funktionsweise von klassischen Optionen etwas auseinandergesetzt hat, wird einem unserer Erfahrung nach auch der Umgang mit ihnen nicht allzu schwer fallen. Die Aussage, Binäre Optionen seien für den Anleger transparenter als klassische Optionen, ist daher aus unserer Sicht zu pauschal.

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Bieten Binäre Optionen dem Anleger höhere Gewinnchancen als klassische Optionen?

Ein wichtiger Punkt bei einem Vergleich von Binären Optionen mit klassischen Optionen sind selbstverständlich auch die die Gewinnchancen und Verlustrisiken. Auf den ersten Blick scheint eine Gewinnchance bei Binären Optionen von zum Beispiel 70 % sehr hoch zu sein. Allerdings wird bei dieser Betrachtungsweise oft übersehen, dass man dafür zum Beispiel auch 100 Euro riskiert. Sollte sich der Kurs nicht in die gewünschte Richtung bewegen, so ist dieser Einsatz verloren. Eine wichtige Kennzahl im Zusammenhang mit dem Börsenhandel ist dabei das sogenannte Chance Risiko Verhältnis. Dieses Verhältnis gibt an, wie viel Geld man riskieren muss, um die Chance auf einen bestimmten Gewinnbetrag zu haben. Angenommen, dass Chance Risiko Verhältnis beträgt zum Beispiel 2 zu 1. Das bedeutet, man riskiert 100 Euro, um 200 Euro zu erhalten. Insgesamt ist es gut, wenn das Chance Risiko Verhältnis möglichst groß ist. Denn nicht bei jedem Trade wird man am Ende als Gewinner dastehen. Es ist daher wichtig, mit den Gewinn Trades genug Geld zu verdienen, um damit die Verlust Trades auszugleichen. Wie sieht daher das Chance Risiko Verhältnis im Falle der oben genannten 70 % bei den Binären Optionen aus? Man riskiert 100 Euro, um 70 Euro zu erhalten. Somit ist das Risiko größer, als die Chance. Es wäre daher besser, nach einem Trade Ausschau zu halten, bei dem die Chance größer ist als das Risiko. Gerade bei klassischen Optionen wird man dabei oft fündig. Jedenfalls kann man nicht sagen, dass Binäre Optionen dem Anleger generell höhere Gewinnchancen bieten als klassische Optionen.

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Sind Binäre Optionen für den Anleger leichter handhabbar?

Ein weiterer Punkt, der häufig als Argument für Binäre Optionen genannt wird, ist deren einfache Handhabbarkeit. Es wurde bereits gezeigt, dass das Trading mit Binären Optionen auf der Plattform eines Brokers für Binäre Optionen in der Regel sehr einfach funktioniert. Gerade Einsteigern fällt es dabei unseren Erfragungen nach leicht, mit dem Handel von Binären Optionen zu beginnen. Bei diesen muss man sich nur entscheiden, ob man long (Kurs soll stiegen) oder short (Kurs soll fallen) gehen will. Dagegen muss man bei Optionen eine Vielzahl weiterer Dinge berücksichtigen: Zum Beispiel, für welche Art von Option man sich entscheidet (zum Beispiel Europäische oder Amerikanische Optionen). Außerdem muss man sich mit den griechischen Buchstaben Delta, Gamma, Vega und Theta auseinandersetzen, welche für den Preis von Optionen wichtig sind. All dies fällt bei Binären Optionen weg, daher sind sie auch aus unserer Sicht für den Anleger leichter handhabbar.

Alternativen zu Optionen

Wer die einfache Handhabung von Binären Optionen zu schätzen weiß, für den gibt es unserer Erfahrung nach auch noch andere interessante Finanzprodukte. Zu denken ist hier vor allem an den Handel von CFDs. Auch bei diesen kann man auf steigende und fallende Kurse eines bestimmten Basiswerts setzen (wie zum Beispiel dem Dax oder Euro / US Dollar). Allerdings fällt der Aspekt weg, dass die Option zu einem bestimmten Zeitpinkt verfällt. Vielmehr kann man selbst entscheiden, wie lange man den Trade laufen lassen möchte.

Wer klassische Optionen dazu verwendet, um sein Depot abzusichern, der kann dazu auch Stopp Kurse verwenden. Angenommen, man besitzt zum Beispiel 10 Aktien eines Unternehmens. Diese hat man zu einem Preis von je 100 Euro erstanden. Erfreulicherweise hat sich der Kurs der Aktien auf 200 Euro verdoppelt. Nun steht man vor der Entscheidung, ob man die Aktien zu diesem Preis verkauft und damit den bereits angelaufenen Gewinn realisiert. Oder man entscheidet sich dazu, die Aktie zu behalten und auf weiter steigende Kurse zu hoffen. In jedem Fall ist es aber eine gute Idee, den bereits angelaufenen (noch unrealisierten) Gewinn abzusichern. Dazu kann man entweder Optionen erwerben, die einen dazu berechtigen, die Aktien in Zukunft zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Man kann aber auch einfach einen Stopp Kurs setzen und die Aktien verkaufen, wenn der Kurs zu stark zu fallen beginnt. Ein Stopp Kurs hat dabei zum Beispiel den Vorteil, dass er zeitlich nicht befristet ist und in der Regel auch nichts oder nur sehr wenig kostet.

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Fazit: Binäre Optionen bieten dem Anleger sowohl Chancen, als auch Risiken

In unserem Artikel wurde deutlich, dass Binäre Optionen und klassische Optionen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede aufweisen. So handelt es sich bei beiden jeweils um Termingeschäfte. Allerdings werden Binäre Optionen nicht dazu verwendet, um sich gegen zukünftige Kursschwankungen abzusichern. Vielmehr steht bei Binären Optionen ganz klar die Spekulation im Vordergrund. Es ist dabei wichtig, mehrere Broker für Binäre Optionen miteinander zu vergleichen. Denn anders als klassische Optionen werden Binäre Optionen in der Regel nicht an einer Börse gehandelt. Es steht dem Broker daher frei, die Preise und Konditionen für die Binären Optionen festzulegen. Achten sollte man insbesondere darauf, dass man nur Binäre Optionen mit einem guten Chance Risiko Verhältnis handelt. Ein Vorteil von Binären Optionen ist jedenfalls ihre einfache Handhabbarkeit. So werden sich unserer Erfahrung nach auch Einsteiger schnell mit dem Handel von Binären Optionen zu Recht finden. Allerdings sollte man darauf achten, dass man nicht zu viel Geld riskiert. Denn Kurse können an der Börse bekanntlich nicht nur steigen, sondern auch fallen. Hierbei ist es sowohl bei Binären Optionen als auch bei klassischen Optionen von Vorteil, dass bei beiden von vornherein feststeht, wie viel Geld man maximal verlieren kann. Bei Binären Optionen steht zudem bereits beim Eingehen des Trades fest, wie viel Geld man Gewinnen kann. Optionen sind daher in diesem Zusammenhang ein sehr transparentes Finanzprodukt.

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