Trading Blogs von Binary Brokern- Binäre Optionen 2020

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Besten zwei Binary Broker Trading-Blogs

Die derzeit besten zwei Binary Broker Trading-Blogs

Informationen sind beim Trading wichtig und das ist auch beim Handel mit binären Optionen so, manche Binary Broker haben auch Trading-Blogs mit hilfreichen Informationen die man besonders als Einsteiger nutzen sollte!

In diesem Artikel möchte ich nun die besten zwei Trading-Blogs von Binary Brokern vorstellen und erklären welche Informationen dort zu finden sind und wie man diese Infos beim Handel mit binären Optionen für sich nutzen kann.

Die nachfolgend vorgestellten Trading-Blogs sind sehr unterschiedlich, auf dem einen Blog findet man aktuelle Marktnachrichten und allgemeine Beiträge, auf dem anderen werden auch Indikatoren und der Einsatz genauer erklärt…

Trading-Blogs von zwei Binary Brokern

Im Internet nutzen viele Firmen ebenfalls Blogs um neue Besucher zu erhalten, so natürlich auch die Broker und hier haben sich besonders zwei Binary Broker heraus getan und diese beiden Broker sind…

Beim Broker IQOption findet man allgemeine Informationen zu wichtigen Ereignissen und auch Beiträge wo die Indikatoren erklärt werden die man beim Broker IQOption in der Handelsplattform finden kann.

Leider wurde der letzte Beitrag am 26.12.2020 veröffentlicht und seit dieser Zeit ist es eher ruhig auf dem Trading-Blog vom Binary Broker IQOption, ich hoffe das es bald wieder mit neuen Artikeln weiter geht und das man das Potenzial dieses Trading-Blog nicht einfach liegen läßt.

Hier der Trading-Blog des Brokers IQOption:

Der Trading-Blog vom Broker IQOption

Den Blog findet man ganz einfach über die Hauptseite des Binary Brokers IQOption…wenn Sie auf der Hauptseite sind müssen Sie bis zum Footer nach unten gehen und dort finden Sie den Menüpunkt „Unser Blog“, einfach drauf klicken und schon kommen Sie zum Trading-Blog des Brokers IQOption.

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Binary Broker bieten tolle Trading-Blogs mit Infos

Den Trading-Blog vom Broker BDSwiss würde ich als noch besser einstufen und auch die Artikel sind hier immer Neu und in zwei Bereiche unterteilt…zum einen findet man tolle Beiträge über Indizes, Rohstoffe, Aktien und Währungen, zum anderen gibt es tägliche Marktnachrichten!

Auf diesem Trading-Blog des Forex und Binary Brokers BDSwiss ist der letzte Artikel vom 19.01.2020 (auf dem DE-Blog) und daher sollte man auf jeden Fall hier immer nach Informationen suchen da hier nahezu täglich neue Artikel und Marktnachrichten erscheinen.

Hier der Trading-Blog des Brokers BDSwiss:

Der Trading-Blog vom Broker BDSwiss

Seit der Broker BDSwiss nicht mehr nur binäre Optionen sondern auch Forex und CFDs für den Handel anbietet ist der Service viel besser geworden, vielleicht hat das auch mit der strengeren Regulierung und Aufsicht durch die CySEC zu tun.

Forex und CFD Broker werden ja noch genauer von der CySEC beobachtet als wenn ein Broker nur binäre Optionen anbietet und somit unterliegt der Broker BDSwiss einer sehr genauen Kontrolle und da will man natürlich keine Kunden verstimmen.

Den BDSwiss Trading-Blog finden Sie ebenfalls über die Hauptseite des Brokers und dazu müssen Sie auf der Seite von BDSwiss oben im Menü auf den Bereich „Analyse“ gehen und dann klappt ein Untermenü auf und dort sind die Bereiche „Wirtschaftsnachrichten / Traders Journal“, mit beiden Menüpunkten gelangen Sie zum Trading-Blog auf unterschiedliche Bereiche.

Hier finden Sie die beiden Hauptseiten dieser Broker und können dann zum Trading-Blog gehen:

Nutzen Sie als Einsteiger die Informationen die auf diesen Trading-Blogs der Broker zu finden sind und vor allem die täglichen Marktnachrichten sind sehr hilfreich für den Handel mit binären Optionen und können neue Trading-Chancen zeigen…

3 Trading Blogs von Binary Brokern

3 tolle Trading Blogs von Binary Brokern mit Informationen

Aus einem Blog kann man sich viele Informationen besorgen, aus diesem Grund sind Blogs auch bei vielen Internet-Nutzern so beliebt und werden gerne besucht, dass haben auch die Binary Broker erkannt und manche bieten Informationen in einem eigenen Trading Blog an!

In diesem Beitrag möchte ich 3 Binary Broker mit einem eigenen Blog vorstellen die wirklich gute Trading Blogs haben und aus den man zusätzliche Informationen für den Handel mit binären Optionen erhalten kann.

Leider gibt es aber auch Broker die zwar einen Link mit der Bezeichnung „Blog“ auf der Seite eingebaut haben, jedoch führt der Link zu keinem Blog sondern nur auf die Hauptseite zurück…vielleicht ist da ein Trading Blog geplant, aber man muss ja den Besucher nicht in die Irre leiten…

3 Binary Broker mit eigenem Trading Blog

In einem Blog kann man schnell und einfach Informationen verbreiten, aus diesem Grund sind Blogs auch so beliebt und werden auch schon von vielen Unternehmen genutzt, so auch schon von manchen Binary Brokern die den Wert eines Blogs erkannt haben!

Leider sind Trading Blogs von Binary Brokern sehr selten, aber ich habe hier 3 Broker für den Handel mit binären Optionen gefunden die einen sehr gut gepflegten Trading Blog betreiben und diese möchte ich nun vorstellen.

Der erste Trading Blog ist vom sehr guten Binary Broker IQOption und sieht so aus…

Trading Blog vom Binary Broker IQOption

Den Trading Blog vom Broker IQOption kann man über die Hauptseite des Brokers finden, der Link zum Trading Blog befindet sich ganz unten auf der Seite im Footerbereich unter der Bezeichnung „Unser Blog“…dieser Trading Blog ist in 6 Sprachen verfügbar, darunter auch Deutsch.

Im Trading Blog vom Binary Broker IQOption finden Sie Beiträge über aktuelle Ereignisse aus dem Wirtschaftskalender, aber auch Wochenanalysen, Infos über Indikatoren und viele weitere Themen die beim Trading helfen können, gerade wenn man noch ein Anfänger im Bereich binäre Optionen Handel ist.

Der zweite Trading Blog ist vom Binary Broker 10trade und sieht so aus…

Trading Blog vom Binary Broker 10trade

Dieser Trading Blog vom Broker 10trade ist leider nur in Englisch verfügbar, es bietet aber auch sehr gute Artikel über Ereignisse in der Wirtschaft, Politik, Finanzen und viele weitere Themen die beim Handel mit binären Optionen helfen können.

In der Seitenleiste des Blog finden Sie auch die Twitter-Tweets mit zusätzlichen kurzen Infos zum Thema Trading mit binären Optionen, Handel und viele weitere Informationen…alles in allem ist es ein sehr übersichtlicher Trading Blog, nur schade das es nicht in Deutsch verfügbar ist.

Auch diesen Trading Blog vom Binary Broker 10trade finden Sie über die Hauptseite des Brokers und der Link befindet sich ganz oben auf der Seite neben dem Kunden-Login mit der Bezeichnung „Blog“ und sollte so leicht gefunden werden.

Der dritte Trading Blog ist vom Binary Broker BDSwiss und sieht so aus…

Trading Blog vom Binary und Forex Broker BDSwiss

Dieser Trading Blog vom Binary Broker BDSwiss gefällt mir am besten, es bietet viele Informationen nicht nur über Währungspaare sondern auch über Unternehmen die man bei BDSwiss handeln kann!

Der Broker BDSwiss ist ja seit einem Monat nicht mehr nur ein reiner Binary Broker sondern bietet auch den Handel mit Forex und CFDs an, daher auch die neue Hauptseite des Brokers wo Sie weitere Informationen zu den beiden Bereichen für den Handel finden.

Den Trading Blog finden Sie beim Broker BDSwiss ebenfalls über die Hauptseite ganz oben im Menü wenn Sie über die Bereiche „Forex“, „Binary“ oder „Education“ fahren, danach öffnet sich ein Drop-Down Menü und dort ist der Link mit der Bezeichnung „Traders Blog“.

Dieser Trading Blog ist in 4 Sprachen verfügbar und darunter ist auch Deutsch…es erscheinen tagesaktuelle Marktnachrichten und auch Artikel über Rohstoffe, Unternehmen (Aktien), Volkswirtschaften und vieles mehr.

Informationen aus diesen 3 Trading Blogs nutzen

Wenn Sie zusätzliche Informationen beim Handel mit binären Optionen suchen sollten Sie diese 3 Trading Blogs besuchen…alle drei Blogs bieten unterschiedliche Infos zum Thema Trading und Handel mit binären Optionen die aber für jeden eine Unterstützung sein können!

Hier finden Sie die 3 Binary Broker:

Besuchen Sie einfach mal die Broker und sehen sich die tollen Trading Blogs genauer an, die Informationen sind sehr gut und wenn Sie Tipps für Ihr Trading suchen sind Sie auf diesen Trading Blogs genau richtig…

Herzlich Willkommen bei Traden.EU!

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Traden lernen – Einführung und Grundlagen

Unsere Lernplattform beginnt mit Kapitel 1, den Grundlagen zu Binären Optionen.

Einleitung

Binäre Optionen zählen zu den bedeutendsten Trading-Innovationen der letzten Jahre: Digitaloptionen sind leicht verständlich, werden zu transparenten Börsenkursen abgerechnet und sind mit sehr viel geringeren Risiken verbunden als z. B. CFDs oder Futures. Gleichzeitig sind die Einstiegshürden sehr niedrig:
Binäre Optionen können über webbasierte Handelsplattformen mit wenigen Euro Einsatz und langjährige Erfahrung im Börsen- und Derivatebereich gehandelt werden. An dieser Stelle sollen alle relevanten Informationen zu Binäroptionen und direkt damit verwandten Themen zusammengefasst werden.

Wie funktionieren binäre Optionen?

Binäre Optionen (häufig auch als Digitaloptionen bezeichnet) folgen dem binären oder auch digitalen 0-1-Prinzip: Eine Binäre Option „in Reinform“ generiert entweder einen festgelegten Gewinn oder verfällt wertlos. Welches der beiden Szenarien (0 oder 1) eintritt, hängt von Eintreten oder Ausbleiben eines festgelegten Ereignisses ab.

Binäre Optionen können sich – genau wie klassische Optionen – auf prinzipiell jeden an der Börse gehandelten Basiswert beziehen. Die häufigsten Basiswerte sind Indizes, Aktien, Rohstoffe, Devisen und Edelmetalle. Ebenso wie bei klassischen Optionen leidet sich der Verlauf eines binären Optionskontraktes aus dem Verlauf solcher Basiswerte ab – Binäre Optionen zählen deshalb zu den derivativen, d.h. abgeleiteten, Finanzinstrumenten.

Einführendes Beispiel für Binäre Optionen: Cash-or-Nothing

Dazu ein Fallbeispiel anhand einer der populärsten Kontraktarten im Bereich der Binären Optionen: Eine Up/Down Cash-or-Nothing-Option auf den Deutschen Aktienindex DAX. Dieser notiere an einem beliebigen Montag bei 10.500 Punkten. Eine Call-Option auf den DAX verspricht eine Rendite in Höhe von 90% des geleisteten Einsatzes, wenn der DAX exakt eine Woche nach der Eröffnung des Optionskontraktes bei mindestens 10.500,1 Punkten notiert.

Bei einem Einsatz von 100 € erfolgt demzufolge eine Rückzahlung in Höhe von 190 €. Notiert der DAX zum Fälligkeitszeitpunkt dagegen bei 10.499,9 Punkten oder darunter, verfällt die Option wertlos: Der gesamte Einsatz ist dann verloren. Für den relativ unwahrscheinlichen Fall einer Kursnotierung bei exakt 10.500 Punkten – die Option notiert dann „at the money“ wird eine Rückzahlung des Einsatzes vereinbart.

Trader erzielen somit eine hohe Rendite, wenn der Basiswert zum Fälligkeitszeitpunkt der Option höher notiert als bei der Eröffnung der Position – um wie viele Punkte höher, spielt allerdings keine Rolle. Um mit einem Direktinvestment in den DAX eine Rendite in Höhe von 90% zu erzielen, müsste der Index innerhalb einer Woche von 10.500 auf 19.950 Punkte ansteigen – ein ausgesprochen unwahrscheinliches Szenario für den Leitindex.

Basiswert und Handelsrichtung

Jede Binäre Option weist notwendigerweise bestimmte Konstruktionsmerkmale auf: Eine Option bezieht sich auf einen Basiswert (z. B. DAX, Aktien usw.) und ist mit einer „Richtungsentscheidung“ verbunden. Mit Call-Optionen setzen Trader auf steigende Kurse, mit Put-Optionen auf fallende Notierung. Achtung: Das gilt nicht, wenn die Optionen leer verkauft werden (siehe Erläuterung im Abschnitt „Welche Optionstypen gibt es?).

Laufzeit/Fälligkeitstermin

Darüber hinaus ist jede Binäre Option mit einer verbindlichen Laufzeit bzw. einem Fälligkeitstermin ausgestattet – z. B. in dem Format „16.01.2020 15:32 Uhr“. Zur Fälligkeit entscheidet sich, ob eine Option im Geld abgerechnet und mit einer Rendite zurückbezahlt wird oder wertlos verfällt. Nicht alle Optionstypen werden im Erfolgsfall erst bei Fälligkeit abgerechnet. Bei „at-hit-Barrier“-Optionen erfolgt die Rückzahlung inklusive Rendite sofort nach Eintritts des definierten Ereignisses (z. B. „DAX steigt innerhalb der Laufzeit mindestens einmal auf 10.700 Punkte“).

Basispreis

Ein weiterer entscheidender Baustein jeder Digitaloption ist der Basispreis. Bei den sehr einfach strukturierten (und deshalb auch populären) Up/Down Cash-or-nothing-Optionen entspricht der Basispreis dem Marktkurs des Basiswertes zum Zeitpunkt der Eröffnung einer Position. Der Basispreis könnte z. B. auch deutlich oberhalb des Marktkurses angesetzt werden – die Eintrittswahrscheinlichkeit des Ereignisses wäre für Call-Optionen dann geringer, für Put-Optionen höher – mit entsprechenden Konsequenzen für die erzielbaren Renditen.

Barrieren

Vor allem bei den unter spekulativen Tradern besonders populären Digitaloptionen mit sehr ambitionierten Renditemöglichkeiten handelt es sich fast ausschließlich um Barrier-Optionen. Digitale Optionen dieses Typs werden seit langer Zeit von Privatanlegern genutzt, ohne dass dies immer bewusst ist: Die Kontrakte sind Bestandteil vieler klassischer Anlagezertifikate wie z. B. Bonuszertifikaten. Ist eine Option mit einer Barriere ausgestattet, muss die Option diese Barriere zwingend über- bzw. unterschreiten bzw. darf dies keinesfalls tun. Je nach Optionstyp ist dies entweder für jeden Zeitpunkt während der gesamten Laufzeit (at hit) oder zum Fälligkeitstermin (at expiry) gültig. Eine One Touch Call-Option ist somit eine „at hit barrier option”.

Wo werden Binäre Optionen gehandelt?

Binäre Optionen werden nicht an Termin- oder Wertpapierbörsen, sondern vollständig außerbörslich gehandelt. Der Handel erfolgt über Broker, die zum größten Teil im europäischen Ausland ansässig sind. Nur ein kleiner Teil der Broker strukturiert und quotiert die Optionskontrakte in Eigenregie. Die meisten Anbieter treten als White-Label-Nehmer größerer Plattformen auf, die die Quotierung und Abrechnung realisieren.

Der außerbörsliche Handel und Fehlen einer zentralen Abrechnungsstelle sind nicht grundsätzlich ein Risiko für die Markttransparenz. Das ist auf den derivativen Charakter der Binären Optionen zurückzuführen: Wie viel eine Option aus einer neutralen Perspektive betrachtet wert ist, bestimmt sich aus den wissenschaftlich unumstrittenen Black/Scholes-Modellen (die auch zur Optionspreisbewertung im börslichen Handel mit Optionen und Warrants herangezogen werden) und dem Kurs des Basiswertes, der sich an einer regulierten Wertpapierbörse bildet und für jedermann nachvollziehbar ist.

Welche Risiken und Kosten gibt es?

Binäre Optionen können bei den auf das Segment spezialisierten Brokern zumeist ohne expliziten Spread und ohne Gebühren gehandelt werden. Nichtsdestotrotz existiert ein impliziter Broker-Spread, der sich aus den Abschlägen der Renditen im Vergleich zur formalen Eintrittswahrscheinlichkeit ergibt. Der Broker-Spread finanziert die Betriebskosten und den Betriebsgewinn des Brokers und entspricht somit den Spreads im FX- und CFD-Handel bzw. den Ordergebühren im Wertpapierhandel bzw. bei ECN/DMA-Brokern.

Die Höhe der Rendite hängt vom Broker-Spread und von der Eintrittswahrscheinlichkeit des für den Kontraktverlauf entscheidenden Ereignisses ab. Bei einer einfachen Up/Down-Option mit Einbuchung „at the money“ beträgt die Eintrittswahrscheinlichkeit formal 50% (von einem Ablauf „at the money“ sei hier einmal abgesehen). Ohne Broker-Spread und bei einer Abrechnung zum Restwert mit 0% müsste die Rendite solcher Optionen somit 100% erreichen – was in der Praxis aufgrund des Broker-Spreads aber nicht vorkommt. Der Spread bei Binären Optionen versteht sich nicht als Differenz zwischen Geld- und Briefkurs, sondern als Differenz zwischen theoretischer und tatsächlicher Rendite.

Das Risiko im Handel mit Binären Optionen ist stets auf den geleisteten Einsatz beschränkt; Nachschusspflichten wie z. B. im CFD- oder FX-Handel gibt es nicht. Einzelne Broker ermöglichen das Eröffnen von Shortpositionen in Digitaloptionen: Trader treten dabei als Broker auf und vereinnahmen die Optionsprämie, die je nach Verlauf entweder behalten werden oder nebst Rendite zurückgezahlt werden muss. In diesem Fall übersteigt der mögliche Verlust den Einsatz abweichend vom Normallfall.

Welche Renditen sind möglich?

Es gilt grundsätzlich, zwischen den mit einem einzelnen Optionskontrakt möglichen Renditen und den dauerhaften Renditepotenzialen von Handelsstrategien zu unterscheiden. Die Rendite einer einzelnen Option richtet sich maßgeblich nach der Eintrittswahrscheinlichkeit des „Rendite-Falls“: Je geringer diese ist, desto höher ist die Rendite et vice versa. Die Bandbreite der üblichen Renditen reicht von ca. 60-600% und zum Teil auch darüber hinaus. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wiederum hängt von der Laufzeit, der Abstand der Barriere(n) zum Marktkurs und der Marktvolatilität ab.

Eine „at-hit-barrier“-Option (z. B. “One Touch”) wird mit einer umso höheren Rendite ausgestattet sein, je weiter die entscheidende Barriere vom aktuellen Kurs des Basiswertes entfernt, je kürzer die Laufzeit und je niedriger die Volatilität ist. Schließlich wird eine solche Option nur mit einer Rendite für den Käufer enden, wenn der Markt in einem trägen Umfeld sehr plötzlich eine große Distanz zurücklegt.

Eine „at hit double barrier“-Option (z. B. “Range”), die wertlos verfällt, sobald der Markt auch nur rein einziges Mal nach oben oder unten aus seinem Seitwärtskanal ausbricht, wird dagegen eine umso höhere Rendite erzielen, je niedriger die Volatilität und je kürzer die Laufzeit ist. Im Gegensatz zur „One Touch“-Option weist die „Range“-Option ein Knock-Out-Profil auf.

Über/Unter

Der bekannteste Optionstyp sind einfache „Über/Unter“-Optionen, bei denen der Marktpreis des Basiswertes zum Zeitpunkt der Positionseröffnung dem Basispreis entspricht. Eine Call-Option wird mit Gewinn abgerechnet, wenn der Basiswert zum Fälligkeitstermin höher notiert als bei der Eröffnung der Position. Üblich sind Renditen von 60-90%. Optionen dieser Bauart werden mitunter mit sehr kurzen Laufzeiten von z. B. 60 Sekunden angeboten und dann häufig mit dem Zusatz „Turbo“ o.Ä. bezeichnet.

Über/Unter High Profit

Eine Variante der einfachen Über/Unter-Optionen wird häufig mit dem Zusatz „High Profit“ versehen. Der Basispreis der Option liegt hier bei Call-Optionen deutlich über dem Marktwert des Basispreises. Die Option wird dennoch nur mit einer Rendite zurückbezahlt, wenn der Marktpreis zum Fälligkeitszeitpunkt den Basispreis übersteigt. Durch die somit deutlich verringerte Eintrittswahrscheinlichkeit sind Renditen von mehreren hundert Prozent keine Seltenheit.

One Touch und No Touch

One Touch Optionen werden mit der vereinbarten Rendite zurückbezahlt, wenn der Kurs des Basiswertes zu irgendeinem Zeitpunkt vor der Fälligkeit ein bestimmtes Niveau erreicht. Ist das nicht der Fall, verfällt die Option wertlos bzw. wird zum Restwert abgerechnet. No Touch-Optionen verfallen dagegen wertlos, wenn der Basiswert zu irgendeinem Zeitpunkt während der Laufzeit ein festgelegtes Niveau erreicht. Nur wenn dies nicht der Fall ist, kommt es bei Fälligkeit zur Rückzahlung. Üblich sind Renditen von mehreren hundert Prozent.

Tunnel

Bei diesem Optionstyp wird festgelegt, ob der Markt bei Fälligkeit innerhalb einer vorgegebenen Kursspanne notiert oder nicht. Im Gegensatz zu One Touch-Optionen handelt es sich definitionsgemäß um „at expiry“-Kontrakte, weil die Option nach dem Erreichen des „Tunnels“ diesen auch wieder verlassen kann.

0-100-Optionen definieren ein Ereignis, bei dessen Eintritt der Inhaber der Option 100 € erhält. Die Rendite ergibt sich aus dem Kurs, zu dem die Option erworben wird. Der Kurs kann im Bereich von 0-100 liegen. Optionen dieses Typs sind bislang unterrepräsentiert, dürften aber in den nächsten Jahren sukzessive an Bedeutung gewinnen: Sie ermöglichen den fortlaufenden Handel von Optionskontrakten und können sich prinzipiell auf jedes Ereignis beziehen. In der Vergangenheit gab es bereits Anbieter, die diese Kontraktart auf Sportereignisse angewandt haben.

Welche Strategien können eingesetzt werden? ?

Klassische Trading-Strategien können auf den Handel mit Digitaloptionen nicht 1:1 angewandt werden. Der größte Unterschied resultiert aus dem diskreten (stufenartigen) Profil von binären Optionen, das die Möglichkeiten der Verlustbegrenzung in jeder einzelnen Position reduziert. Die „Payoff Ratio“ einer Strategie hängt damit im Wesentlichen von den gehandelten Optionstypen ab. Entscheidend für den Erfolg ist die „Trade Ratio“, also die „Trefferquote“.

Je höher die Trefferquote, desto höher fällt auch die Rendite aus. Eine hohe Trefferquote lässt sich aufgrund des kurzen Zeithorizonts auf Dauer nur durch die Anwendung der Technischen Marktanalyse – ggf. in Verbindung mit dem Sentiment – erreichen. Die Basis dafür bilden also Trendlinien- und Kanäle, Indikatoren etc.

Sowohl prozyklische Trenfolgestrategien als auch Ausbruch- und Contra-Strategien kommen grundsätzlich in Betracht. Für Optionen mit Laufzeiten von wenigen Sekunden oder Minuten eignet sich eine Spielart des „Scalping“ (die auf den Handel sehr kurzer Zeitspannen setzt und nicht mit Level II-Scalping zu verwechseln ist) sowie die Analyse des offenen börslichen Orderbuchs.

Für wen eignen sich Binäre Optionen?

Binäre Optionen sind sehr einfach und intuitiv verständlich und erfordern – anders als die Entwicklung einer langfristigen Handelsstrategie – keinerlei Vorkenntnisse im Bereich Börse und Trading. Die Anwendung der zumeist webbasierten Handelsplattformen der Broker ist nicht wesentlich komplizierter als ein simples Karten- oder Glücksspiel. Die zur Eröffnung eines Kontos notwendige Mindesteinlage übersteigt selten 100-200 €. Die Einstiegshürden sind somit denkbar niedrig.

Dauerhafter Erfolg im Handel setzt aber die Anwendung einer tragfähigen Strategie voraus. Diese muss keinesfalls selbst entwickelt, aber konsequent umgesetzt werden. Interesse an der Materie sollte deshalb ebenso vorhanden sein wie die Bereitschaft, das eingesetzte Kapital im schlimmsten Fall vollständig zu verlieren.

Was macht gute Broker aus?

Auf den Handel mit Binären Optionen lassen sich die klassischen Kriterien eines Brokervergleichs nur bedingt anwenden. Nahezu alle Broker verzichten auf pauschale Handelsgebühren, die den wichtigsten Punkt typischer Vergleichsbemühungen darstellen. Ein „Preisvergleich“ müsste in diesem Zusammenhang den Spread zwischen dem theoretisch fairen Wert (bzw. der Rendite) einer Option und dem tatsächlichen Wert ermitteln.

Das ist bislang nicht für eine größere Anzahl von Brokern und einen längeren Zeitraum möglich – auch weil die Strukturen zwischen den quotierenden Plattformen im Hintergrund und ihren White-Label-Partnern von außen schwer einzusehen sind. Durch Stichproben lässt sich lediglich ermitteln, ob ein Broker im Vergleich zur Konkurrenz deutliche Aufschläge einpreist.

Wichtiger für den konkreten Vergleich sind deshalb die Handelsoberfläche, der Basiswerte- und Optionstypenkatalog, die Einlagensicherung und das Regulierungsumfeld. Ein umfangreicher Basiswertekatalog wirkt sich günstig auf die Trefferquote aus, weil das Scannen einer großen Zahl von Märkten anhand festgelegter Kriterien auch eine größere Zahl aussagekräftiger Handelssignale hervorbringen sollte.

Im Hinblick auf das Regulierungsumfeld sind Broker mit einer EU-Lizenz zu bevorzugen, die in der Praxis häufig durch die Finanzaufsichtsbehörden in Zypern ausgestellt wurde. Im Idealfall werden die Kundengelder separat vom Betriebsvermögen bilanziert und auf Konten bei Banken mit (kern-) europäischer Einlagensicherung verwahrt.

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Investition in binäre Optionen für Anfänger
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