Support und Resistance – Unterstützungen und Widerstände

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Unterstützung und Widerstände

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Übersicht

Was sind Unterstützung und Widerstand?

Ja was sind denn überhaupt Unterstützungen und Widerstände bzw. Support & Resistance (=englisch) im Trading? Meiner Meinung nach die wohl wichtigsten Elemente überhaupt! Aber fangen wir mal ganz vorne an:

Es gibt 2 Komponenten beim Thema Unterstützung und Widerstand: Zum einen die psychologische und zum anderen die technischen Komponente. Wobei man die beiden nicht strikt von einander trennen kann!

Die Psychologie: Auch wenn wir Widerstände und Unterstützungen im Chart rein optisch erkennen können, gibt uns die Psychologie Aufschluss darüber, wie diese dahin gekommen sind: Das menschliche Gehirn sucht im Chart nach markanten Anhaltspunkten. Diese Anhaltspunkte können dann als Unterstützung oder Widerstand dienen. Zu abstrakt? Okay, schau Dir mal folgendes Bild an:

Wir befinden uns in einem Aufwärtstrend. Nehmen wir mal an, wir wollen mit dem Pullback einsteigen. Die Frage ist, wo dreht der Pullback?

Unser Gehirn sucht nach irgendwelchen Anhaltspunkten (in diesem Fall Unterstützungen) im Chart, wo der Preis drehen könnte. Und genau das ist der psychologische Aspekt. Nach logischen Strukturen suchen wo der Preis drehen könnte.

Ein weiteres sehr gutes Beispiel sind runde oder glatte Zahlen (englisch = round numbers). Oftmals dreht der Preis einfach so und wir fragen uns: „Warum hat der Markt ausgerechnet an dieser Stelle gedreht? Hier ist doch weit und breit keine Marktstruktur?“.

Wenn wir uns dann aber den Preis ansehen, erkennen wir, dass der Preis an einer runden bzw. glatten Zahl wie z.B. 120,00€ gedreht hat. Menschliche Psychologie, sage ich da nur. Menschen lieben runde Zahlen und suchen im Markt nach Ankerpunkten. Mehr dazu weiter unten.

Der andere Aspekt ist dann die technische Komponente. Aber wie gesagt, Technik und Psychologie lassen sich nicht eindeutig trennen.

Im technischen Bereich suchen wir auch nach markanten Punkten, wollen diese aber durch Markttechnik begründen. Die genauen Regeln erkläre ich Dir weiter unten.

Ein Beispiel: Nehmen wir mal an, der Markt läuft 2x dasselbe Level an. Dann müsste das ja heißen, dass hier eine Unterstützung oder Widerstand liegt. Weil wir konnten das Preislevel 2x nicht durchbrechen. Liegt dieses Level jetzt auch noch auf einer runden Zahl, haben wir beide Aspekte kombiniert ��

Die Arten von Unterstützung & Widerständen

Natürlich gibt es nicht nur eine Art von Support & Resistance (= Unterstützung und Widerstand). Wir können Support & Resistance aufgrund von Indikatoren, Price Action oder Fibonacci bilden. Ich zeige Dir im folgenden, jede einzelne Methode und wie Du diese praktisch anwendest!

Klassische Price Action

Der Klassiker ist natürlich die Definition der Unterstützung oder des Widerstands durch Price Action. Am besten geht dies meiner Meinung nach im Kerzenchart.

Zunächst einmal markieren wir hierfür offensichtliche Hochs und Tiefs. Dies ist im Trend natürlich leichter als in Seitwärtsphasen. Mir persönlich hilft es immer, wenn ich aus dem Chart herauszoome. Dadurch erkenne ich nur noch die wirklich relevanten Hochs und Tiefs.

Mein Tipp:
Schau Dir unseren Artikel zur Trenderkennung an, Hier zeigen wir Dir genau, wie Du Trends im Markt erkennst!

So, im Prinzip sind wir schon fertig. Jedes Hoch und Tief bildet eine potenzielle Unterstützung bzw. Widerstand. Naaah, das wäre ja zu einfach!

Aber die Aussage stimmt so erstmal. Allerdings wollen wir ja nicht jedes Hoch und Tief als Unterstützung oder Widerstand nehmen, sondern nur das beste vom Besten raussuchen!?

Doch bevor wir weiter nach Premium Support and Resistance suchen, müssen wir erstmal etwas tiefer in die Materie gehen. Das Stichwort lautet hier „Zone“.

Wir sprachen immer von Unterstützung und Widerstand, viele sprechen auch von Levels, aber in Wahrheit suchen wir nach Zonen. Denn auch wenn der Markt oftmals sehr genau ist, so können wir Support & Resistance nicht auf eine einzelne Linie herunterbrechen. Vielmehr suchen wir also Zonen.

Da stellt sich Dir wahrscheinlich grad die Frage: „Ja und wie zeichne ich diese Zonen ein?„. Zeige ich Dir sofort!

Dafür müssen wir uns die Kerze etwas näher betrachten. Wir gehen mal davon aus, dass wir eine Unterstützungszone anhand eines Tiefs ausfindig machen wollen (siehe Abbildung). D.h. wir betrachten erstmal den unteren Teil der Kerze. Wir haben einen Schlusskurs bzw. je nach Farbe der Kerze einen Eröffnungskurs und einen Tief der Kerze (unteres Ende des Dochts).

Als aller erstes definieren wir unsere Unterstützungszone zwischen dem Tief (Linie 2) und dem unteren Ende des Kerzenkörpers (Linie 1), die je nach dem auf dem Eröffnungs- oder Schlusskurs liegt.

Das ist schon einmal der erste Entwurf unserer Kerze. Dieser kann nach Bedarf aber auch noch angepasst werden. Du wirst sehen, es ist super schwierig die Definition in starre Regeln zu packen. Denn jetzt kommen noch die Spezialsituationen!

Auf der anderen Seite machen wir genau das Gegenteil für Widerstandszonen.

Jetzt wissen wir, wie man die Zonen einzeichnet, aber wir wissen noch nicht genau, wie wir die oben genannten Premium Support and Resistance Zonen finden.

Dazu erinnern wir uns an die Hochs und Tiefs zurück. Wir definieren zunächst jedes Hoch und Tief als Support & Resistance und zeichnen für diese Zonen ein. Keine Angst, mit der Zeit wirst Du ein Auge dafür bekommen, welche Zonen gut oder schlecht sind und musst nicht mehr jede Zone einzeichnen.

Wir zeichnen also erstmal jede Zone ein. Der Trick: Wir zeichnen die Zone mit sogenannten horizontalen Linien ein, sodass sich die Linie durch den gesamten Markt in die Vergangenheit erstreckt. Hier mal exemplarisch für ein Hoch und ein Tief:

Danach schauen wir uns die eingezeichneten Zonen in der Vergangenheit an um wirklich gute Zonen zu finden.

Hier gibt es 2 Szenarien, nach denen wir suchen:

1) Unsere Linien (ja richtig, wir achten erstmal auf die 2 Linien und nicht auf die Zone im gesamten) werden von Kerzen impulsiv durchbrochen. Wir haben also starke Impulskerzen. Diese zeigen uns dann, dass unsere Linien berechtigt waren.

2) Oder wir haben sogenannte „Rejection Candles“ an unseren Linien. D.h. Kerzen mit großen langen Dochten und einem Schlusskurs über bzw. unter unserer Linie. Diese Kerzen stehen für Akzeptanz.

Warum sage ich Dir jetzt, dass Du auf die Linien achten solltest und nicht auf die Zone im gesamten. Ganz einfach, wir bleiben flexibler. Sehen wir z.B. dass unsere obere Linie viel besser akzeptiert wurde in der Vergangenheit, ist diese die stärkere und die Chancen höher, dass diese im Zukunft auch akzeptiert wird.

Außerdem, könnten wir somit die untere Linie anpassen. D.h. wurde die untere Linie nicht optimal akzeptiert, aber durch verschieben sieht die Sache besser aus, können wir die Linie und damit unsere Zone optimieren.

Soweit so gut. Wir haben also unsere Zone definiert. Jetzt fliegen wir aus der Vergangenheit zurück in die Zukunft (super Film übrigens ;)). Wir haben nun eine Zone definiert, in der der Pullback drehen könnte. Wie Du letztendlich einsteigen kannst, zeige ich Dir im Strategieteil.

Glatte Zahlen

Dieser Teil fällt kürzer aus, als der vorige Teil – versprochen xD

Wie oben bereits erwähnt, können auch runde oder glatte Zahlen (= even numbers) als psychologische Unterstützung oder Widerstand genutzt werden. Nehmen wir den EURUSD als Beispiel.

In der Abbildung erkennst Du, dass der Preis genau an der 1,2000 Marke. Wichtig ist, dass wir diese nicht blind als Unterstützung oder Widerstand ansehen, sondern schauen wie der Markt darauf reagiert. In diesem Beispiel bildet der Markt einen sogenannten Shooting Star. Ein Candlestick Pattern, welches bärische Tendenzen andeutet.

Noch besser ist es natürlich, wenn wir runde Zahlen mit anderen Unterstützungs- und Widerstandszonen kombinieren. Im Gegensatz zur Price Action, ist es hier schwieriger eine Zone zu definieren. Klar sollte aber sein, dass der Preis nicht unter den runde Zahl schließen sollte.

Gleitende Durchschnitte

Eine weitere Methode ist das Verwenden von gleitenden Durchschnitten als Unterstützung und Widerstand. Der Vorteil hierbei ist, dass wir den Indikator einmal einstellen und uns dann müssiges Einzeichnen sparen können.

Wie aber funktioniert das Ganze genau?

Wir schnappen uns einfach mal den EMA und stellen diesen auf Periode 50. Jetzt sehen wir den EMA in Form einer Linie im Chart. Ganz einfach können wir diesen jetzt als Support & Resistance verwenden.

Auch hier zeigt sich das Problem, dass wir keine Zonen definieren können, sondern mit einer einzelnen Linie arbeiten müssen. Abhilfe könnte hier eine Kombination aus 2 EMA’s schaffen. Diese beiden EMA’s müssen dafür zwangsläufig verschiedene Perioden haben.

Nehmen wir als Beispiel einfach mal den EMA mit einer 55er Periode dazu. Jetzt können wir den Raum zwischen den beiden EMA’s als Zone definieren (siehe Abbildung).

Fibonacci Levels

Kommen wir zur letzten Methode. Es gibt bestimmt noch 100 weitere, die ich aber als nicht so effektiv ansehe.

Wir definieren unsere Unterstützung und Widerstand also mit der Hilfe des alten guten Fibonaccis.

Hierfür bietet sich besonders das Fibonacci Retracement an. Dieses ist besonders effektiv in Trendphasen. Wir können ganz einfach den Impuls messen (Startpunkt = 100%; Endpunkt = 0%) und das Retracement Tool zeigt uns die vordefinieren Levels an.

In unserem Beispiel dienst das 61% Level als sehr gutes Support Level.

Jedes dieser Levels bildet eine potenzielle Unterstützungszone. Wie gut oder schlecht eine Zone ist, kann man pauschal nicht sagen. Hierfür musst Du testen, testen und nochmal testen. Was ich Dir aber sagen kann, dass alles effektiver wird, wenn Du Fibonacci Levels mit Price Action Levels verbindest. Dadurch haben wir 2 Kriterien, die zusammengeführt werden.

Trend vs. Seitwärtsphase

Puuh … kurz mal durchatmen. Du hast schon viel gelernt. Aber von nichts kommt ja auch nichts! Also weiter …

Wie sieht Unterstützung und Widerstand im Trend aus und wie sieht das Ganze in einer Seitwärtsphase aus? Dazu schmeiße ich nochmal kurz eine Regel in den Raum, die sehr sehr wichtig ist.

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The magic is called: „Support becomes Resistance and Resistance becomes Support“. Also Widerstand wird Unterstützung und andersherum. Was heißt das genau? Ganz einfach: Durchbrechen wir eine Unterstützungszone von oben nach unten, dann wird sie im nächsten Schritt zum Widerstand für den Preis. Auf der anderen Seite ist es genau andersherum.

Damit das klarer wird, schnappen wir uns nochmal das Bild von oben:

Wir sehen die 2 Zonen. Einmal eingezeichnet als Unterstützungszone (untere) und einmal als Widerstandszone (obere). Durchbrechen wir die Widerstandszone nun von oben nach unten (schwarzer Kreis), wird dieser Widerstand zu einer Unterstützung. Wie wir dies nutzen, zeige ich Dir nun.

Support & Resistance im Trend

Wir können die oben genannte Regel direkt mal auf den Trend anwenden. Übrigens, hier erfährst Du noch mehr über das Thema Trenderkennung.

Schauen wir uns also kurz den Aufwärtstrend an. Die Linien markieren Widerstandszonen in diesem Trend. Durchbricht der Preis nun diese Widerstände (schwarze Kreise), wird dieser zur Unterstützung. Die grünen Kreise zeigen, wie der Preis die ehemaligen Widerstandszonen als Unterstützung akzeptiert. Dies funktioniert natürlich nicht immer so gut wie in der Abbildung ��

Unterstützung und Widerstand in Seitwärtsphasen

Hier sieht es etwas anders aus. Aber auch hier kann oben genannte Regel angewandt werden. Für eine Seitwärtsphase stelle ich mir immer eine Art Rechteck vor. Wir wollen also ein Rechteck einzeichnen. Wichtig dafür, das wir genügend Hochpunkte haben, die die obere Kante markieren und genügend Tiefpunkte haben, die die untere Kante markieren. Die Zonen kannst Du dann wie bereits oben beschrieben einzeichnen!

Mein Tipp:
Vermeide es, innerhalb der Seitwärtphase irgendwelche Unterstützungs oder Widerstandszonen einzuzeichnen. Orientiere dich nur an den Hauptzonen!

Verschiedene Patterns als Unterstützung & Widerstand

Beispielhaft gehen wir hier auf das Dreieck ein. Das selbe Prinzip lässt sich dann aber auch auf Flaggen, Wimpel, Wedges, etc. anwenden.

Ähnlich wie in der Seitwärtsphase das Rechteck, haben wir auch bei dem Dreieck eine obere und untere Kante. Diese einzelnen Linien werden auch oft als Trendlinien bezeichnet. Wir schauen uns also zunächst mal eine solche Trendlinie an.

Die Trendlinie ist eine Unterstützungs- oder Widerstandslinie, die im Gegensatz zur klassischen Linie nicht horizontal, sondern diagonal verläuft. Hier gelten erstmal die gleichen Regeln, wie bei der horizontalen Linie.

Allerdings wird es hier oftmals schwieriger eine Zone einzuzeichnen, da diese mit mind. 2 weiteren Berührungspunkten übereinstimmen muss. Deswegen wir diese oft als Linie dargestellt. Und auch ich arbeite hier nur mit einer Linie und versuche diese mit den klassischen Support & Resistance zu kombinieren.

Wie Du diese Linie genau einzeichnest erfährst Du hier. Nehmen wir nun 2 aufeinander zulaufende Linien, haben wir ein Dreieck. D.h. wie in der Seitwärtsphase eine obere und eine untere Kante. Diese können wir dann als Unterstützung und Widerstand nutzen. Zudem, wie schon erwähnt, kombiniere ich das ganze mit klassischen Support and Resistance Zonen.

Nachdem selben Prinzip kannst Du dann nur Trendlinien nutzen, oder das Ganze auf Wedges etc. anwenden.

Support & Resistance in Deiner Strategie

Wie können wir das Ganze nun in unsere Strategie packen?

Nunja, zum einen können wir Unterstützungs- und Widerstandszonen nutzen um sehr gute Einstiege zu finden und zum anderen für unser Trademanagement.

Möglichkeit 1- Multi-Timeframe Analyse

Nehmen wir mal an, unsere Strategie sieht einen Einstieg bei einem Doublebottom im 4 Stunden Chart vor. Dann könnten wir im Tageschart besonders starke Unterstützungszonen definieren und markieren.

Nun könnten wir im 4 Stunden Chart darauf warten, dass sich ein Doublebottom genau an dieser Support Zone bildet. Und siehe da, wir haben Trefferwahrscheinlichkeit erhöht, weil wir mit der Struktur des überliegenden Zeitrahmens traden.

Möglichkeit 2 – Ziele und Stop Loss

Mit der 2. Möglichkeit können wir unsere Setup optimieren. Bleiben wir also bei unserem Doublebottom Beispiel.

Wir steigen also in unser Doublebottom ein. Dabei können wir jetzt darauf achten, dass der Stop Loss in jedem Fall unter der Tagesunterstützung liegt. Damit haben wir einen logischen Sicherheitspuffer und orientieren uns zudem noch an der Marktstruktur.

Zum anderen können wir sagen, dass wir unsere Ziele nicht über die nächste Struktur legen. Wir befinden uns also im Trade und würden unser Ziel jetzt normalerweise auf ein R:R von 2:1 legen. Das würde heißen auf 121,27. Jetzt könnten wir überlegen, ob wir unser Ziel unter die 121,00 legen und zudem unter den Widerstand auf 120,87. Damit würden wir uns wieder die Marktstruktur zu nutze machen.

Du siehst, das Thema Unterstützung und Widerstand ist ein riesen Thema. Hier findest Du nochmal eine kurze Zusammenfassung zu den wichtigsten Punkten!

Support & Resistance

Ein wichtiger Grundpfeiler der Technischen Analyse sind Unterstützungen (Support) und Widerstände (Resistance). Wer an dieser Stelle erstmal nur Bahnhof versteht, der sollte weiterlesen. Wie schon angedeutet, geht es bei der Technischen Analyse darum, historische Kursverläufe zu analysieren. Dies können die Kurse der letzten 12 Stunden, des letzten Tages, der letzten Woche oder der letzten Monate sein. Als Basis nimmt man sich immer einen Chart, der den Kursverlauf abbildet. Ein gutes und kostenloses Tool, mit dem man Charts anzeigen kann, ist der Yahoo! Finance Chart. Man kann hier direkt und ohne Anmeldungen verschiedene Charts anzeigen.

Wie man im Chart sieht, gibt es verschiedene Punkte, an denen der Kurs nicht mehr weiter steigen oder fallen konnte. Die roten Linien sind die Widerstandslinien (Resistance), die grünen Linien sind die Unterstützungslinien (Support). An diesen Stellen hatte es der Kurs also schwer, weiter zu steigen oder zu fallen. Aber was sagt dies nun aus?

Ganz einfach, man zieht die jeweiligen Linien durch und wenn der Kurs später wieder in den Bereich einer solchen Linie kommen sollte, kann man davon ausgehen, dass der Kursverlauf sich wieder drehen wird. Natürlich passiert das nicht immer, aber es ist eine erste Hilfe. Je öfter eine solche Linie bestätigt wurde, desto stärker ist ihr Gewicht. Drehte der Kurs in der Vergangenheit immer an der selben Linie, dann ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass die Linie hält.

Wird ein solcher Widerstand oder eine Unterstützung gebrochen, d.h. deutlich über oder unterschritten, dann ist es ebenfalls sehr wahrscheinlich, dass der Kurs den Verlauf weiter fortsetzt und nicht dreht. Natürlich ist auch dies kein hundertprozentiger Indikator für einen möglichen Kursverlauf, aber es ist zumindest mal ein Anhaltspunkt.

Die Linien heissen übrigens Widerstand und Unterstützung weil sie a.) einen Widerstand bilden, den der Kurs nicht durchbrechen kann und b.) weil sie den fallenden Kurs unterstützen, um nicht weiter zu sinken. Natürlich sollte man aber immer im Hinterkopf haben, dass die anderen Trader das auch wissen und die Linie nur solange Bestand hat, wie die Mehrheit der Trader das auch so sieht.

Die in diesem Artikel angegebenen Informationen sollten nicht als Handelsempfehlung betrachtet werden. Stützen Sie Ihre Handelsaktivitäten auf eigene Analysen und Ihr eigenes Wissen. Unabhänig vom Artikelinhalt können Sie Ihre eigenen Trading-Aktivitäten bei Plus500 durchführen:

Support und Resistance – Unterstützungen und Widerstände

Support und Resistance, also Untersützungen und Widerstände, gehören zu den am weit verbreitetsten Konzepten im Trading. Ein Punkt, den wir hier gleich von Anfang an klarstellen wollen, ist jener: Suport und Resistance sind keine klar definierten Level, sondern Zonen. Eine horizontale Unterstützung liegt beispielsweise nicht genau bei 1.540 Punkten, sondern zwischen 1.520 und 1.550 Punkten. Das ist ein Punkt, der vielleicht im ersten Moment sehr banal klingt, der aber trotzdem vielfach falsch angewandt wird, was zu frustrierenden Ergebnissen führen kann. Ein vielfacher Grund sind die oftmals sehr vereinfachenden Analysen in den Medien und speziell im TV, wo sehr oft von punktgenauen Widerständen bzw. Unterstützungen die Rede ist. Häufig werden diese „exakten Level“ allerdings vom Markt getestet, wodurch es im Endeffekt dann zur Ausbildung einer eher verschwommenen Zone kommt.

Support und Resistance Zonen

Halten oder nicht halten?

Gut. Wie findet man jetzt also heraus, ob eine Unterstützung oder ein Widerstand hält oder bereits gebrochen ist, wenn es sich um kein exaktes Level sondern um eine Zone handelt? Auf diese Frage gibt es keine exakte Antwort. In den Aktienmärkten definieren viele Händler das damit, dass der Tageskurs unterhalb bzw. oberhalb des Levels schließt. Das ist aber sehr vereinfachend und sicherlich nicht immer der Fall.

Sehr häufig gibt es im Markt sogenannte falsche Breakouts – also Durchbrüche durch Support bzw. Resistance, die am Ende dann doch keine gewesen sind bzw. sich nicht als nachhaltig herausgestellt haben. Besonders um mit diesen falschen Breakouts besser umzugehen, sollten wir Support und Resistance als Zonen und nicht als „Linien“ betrachten. Viele Amateurtrader scheitern daran, dass sie bei Breakouts zu früh in den Markt einsteigen, da sie denken: 1.550 ist gebrochen – ich steige ein. Wenn wir das Ganze als Zonen sehen, dann können wir diese „falsche“ Denkweise verhindern und steigen auch nicht voreilig in den Markt ein.

Wissenwertes zu Widerständen und Unterstützungen

  • Wenn eine Resistance-Zone gebrochen wird, dann wird sie später oftmals zum Support. Wenn eine Support-Zone gebrochen wird, dann wird sie später oftmals zu Resistance.
  • Je öfter ein Level getestet wird und trotzdem hält, desto stärker wird dieses Level. Grund dafür ist die gestiegene Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer für dieses Level.
  • Wenn der Kurs eine Zone testet, nur sehr kurz verweilt und wieder zurückkommt, dann ist die Zone – also der Widerstand bzw. die Unterstützung – sehr stark.
  • Wenn Support oder Resistance gebrochen werden, dann hängt die Intensität der nun folgenden Bewegung davon ab, wie stark der Kampf zwischen Bullen und Bären in der jeweiligen Zone war.

Mit etwas Übung wird es Ihnen sehr leicht gelingen horizontale Support- und Resistance-Zonen im Markt korrekt zu identifizieren.

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