Sollten Sie mit Optionen handeln

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Optionen handeln oder lieber CFDs traden?

Lesezeit: 11 Minuten

In diesem Artikel werden wir Ihnen erläutern, wie Sie als Anfänger mit dem Optionen handeln beginnen können. Überdies werden wir Ihnen die Grundlagen des Optionshandels näherbringen und Ihnen mehrere Beispiele für den Handel mit Optionen geben. Wir werden die Vor- und Nachteile des Optionen Handels aufzeigen und diskutieren, welche anderen Handelsinstrumente es gibt, die sich für Ihre Tradingstrategie eignen könnten, wie zum Beispiel CFDs.

Was sind Optionen

Mit Optionen spekuliert man auf die Entwicklung eines Underlyings (Basiswert). Solche Basiswerte können Aktien, Staatsanleihen, Rohstoffe oder andere sein. Optionen zählen deshalb zu den Derivaten, da ihr Preis vom Preis des Basiswerts abhängt (aus dem Lateinischen: derivare = ableiten). Der Optionshandel geht bis ins antike Griechenland zurück, wo bereits auf den Ertrag der Olivenernte spekuliert wurde. Heutzutage können Sie auf den meisten Märkten mit Optionen handeln, zum Beispiel auf dem Forex-, Aktien-, Rohstoff-, Anleihe- oder Index-Markt.

Eine der beliebtesten Formen des Optionen Trading ist der Handel mit Aktienoptionen. Beim Optionshandel erwerben Sie das Recht, aber nicht die Pflicht, den Basiswert, in diesem Fall also die Aktie, zu einem festgelegten Preis vor oder an einem Datum in der Zukunft zu kaufen oder verkaufen. Damit ähnelt der Optionskauf anderen Formen der Spekulation, bei denen man darauf setzt, wie sich der Kurs eines Basiswerts entwickeln wird. Weil ein Optionsgeschäft allerdings mit einem Ablaufdatum versehen ist, muss der Optionen Trader sowohl in Betracht ziehen, wie lange sich ein Kurs in die gewünschte Richtung bewegen wird, als auch, wie hoch die damit verbundene Volatilität ist.

Zunächst wollen wir uns aber den zwei Möglichkeiten im Optionshandel widmen, der Put Option und der Call Option

Optionen handeln – so funktioniert’s

Wenn Sie als Anfänger mit Optionen handeln, müssen Sie als Erstes wissen, welche Möglichkeiten Sie dafür haben. Man nennt diese Put Optionen und Call Optionen. Es ist wichtig zu wissen, dass es in jedem Optionshandel zwei Seiten gibt, den Käufer der Option und den Verkäufer der Option. Wenngleich Sie Optionen auf den meisten Finanzmärkten kaufen können, wollen wir uns hier zunächst auf Aktienoptionen beschränken.

Basiswissen Optionen: Was ist eine Put Option?

Mit einer Put Option erwirbt der Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht, eine Aktie zu einem zuvor vereinbarten Strikepreis und Ablaufdatum zu verkaufen. Der Trader wettet dabei auf einen sinkenden Aktienkurs, er geht also gewissermaßen Short

Sehen wir uns dazu ein Beispiel an. Darin notiert die Tesla-Aktie bei einem Kurs von 360 US-Dollar, was auch der Strikepreis für diese Aktie ist. Der Preis einer Put Option zu diesem Strikepreis beträgt 6$ pro Option. Das Ablaufdatum ist in drei Monaten. Die Put Option umfasst 100 Aktien, kostet also 100 Aktien x 1 Put x 6$ = 600$. Diesen Preis bezeichnet man auch als Optionspreis oder Optionsprämie. Der Breakeven-Preis des Traders ist der Strikepreis minus den Preis der Put Option. In diesem Beispiel: 360$ – 6$ = 354$.

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Wenn der Aktienkurs von Tesla am Ablaufdatum der Option zwischen 354$ und 360$ liegt, hat die Option einen gewissen Wert, wird aber keinen Profit bringen. Sollte sich der Aktienkurs über dem Strikepreis von 360$ befinden, wäre die Option wertlos und der Trader würde verlieren, was er für die Put Option bezahlt hat: 600$. Jeder Aktienkurs unter 354$ brächte dem Optionen Trader indes einen Profit ein.

Basiswissen Optionen: Was ist eine Call Option?

Der Erwerb einer Call Option gibt dem Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht, die Aktie eines Unternehmens zu einem zuvor festgelegten Preis (auch bekannt als Strikepreis) und Datum zu kaufen. Der Verkäufer der Call Option steht dabei in der Pflicht. Übt der Käufer sein Bezugsrecht aus, ist der Verkäufer verpflichtet, ihm die Aktie zum zuvor festgelegten Preis zu verkaufen.

Nehmen wir als Beispiel an, dass ein Trader eine Call Option für Apple bei einem Strikereis von 180 US-Dollar gekauft hat, die in sechs Wochen fällig ist. Dies bedeutet, dass der Käufer der Call Option das Recht hat, die Option zu einem Preis von 180$ auszuüben. Sollte der Wert der Aktie im vereinbarten Zeitraum auf 200$ steigen, macht der Trader ein gutes Geschäft, wenn er die Option ausübt: Er kauft die Aktie für 180$, obwohl sie bereits 200$ wert ist.Der Verkäufer der Call Option steht dann in der Pflicht, die Aktie für 180$ zu verkaufen, unabhängig davon, wieviel sie wirklich wert ist. Sollte die Apple-Aktie allerdings im vereinbarten Zeitraum auf 150$ fallen, steht der Käufer nicht in der Pflicht, das Optionsgeschäft auszuführen. In diesem Fall würde der Käufer die Option auslaufen lassen und der Verkäufer würde seine Aktie behalten.

Strategien zum Optionen handeln

Optionen sind handelbare Wertpapiere, was bedeutet, dass nur sehr wenige ihr Ablaufdatum erreichen und einen Austausch von Wertpapieren nach sich ziehen. Das liegt daran, dass die meisten Trader Optionen als Vehikel ansehen, um auf die Kursbewegung des Basiswerts zu spekulieren. Allerdings beziehen sich nicht alle Optionen auf die Kursbewegung ihres Basiswerts, weil der Wert einer Option im Zeitablauf abnimmt, was ihr Charakteristika verleiht, die den Optionshandel fundamental vom Aktienkauf unterscheiden.

Dies ist einer der vielen Gründe, warum Anfänger im Optionsgeschäft meistens Geld verlieren. Für sie ist es daher unerlässlich, zunächst über die sogenannten „Greeks“ („Griechen“) Bescheid zu wissen: Delta, Vega, Gamma und Theta. Dahinter verbergen sich statistische Werte, die das Risiko beim Optionen handeln bemessen.

  • Delta: Dieser Wert misst die Sensibilität einer Option bezüglich der Preisveränderungen des Basiswerts. Im Grunde genommen wird hier die Anzahl der Punkte abgebildet, um die sich der Optionspreis für jeden Punkt Veränderung des Basiswerts erwartungsgemäß bewegt. Eine Veränderung des Basiswerts um einen Punkt wird nicht immer eine Veränderung des Optionswerts um einen Punkt nach sich ziehen. Die Delta-Werte bewegen sich für Call Optionen zwischen 0 und 1, für Put Optionen zwischen 0 und -1.
  • Vega: Dieser Wert misst die Sensibilität einer Option bezüglich der Volatilität des Basiswerts. Er bildet die Höhe der Preisveränderung der Option bei einer 1%-igen Veränderung der Volatilität des Basiswerts ab.
  • Gamma: Dieser Wert misst die Sensibilität des Delta-Werts bezüglich der Preisveränderungen des Basiswerts.
  • Theta: Dieser Wert misst den Zeitwert einer Option. Je näher die Option an ihr Ablaufdatum rückt, desto stärker kann sie im Wert verlieren. Theta misst den theoretischen Dollar-Wert, den eine Option jeden Tag verliert

Wie sich unschwer erkennen lässt, gibt es viele Faktoren, die beim Optionshandel berücksichtigt werden müssen – und das neben der Analyse, die Sie brauchen, um einen profitablen Trade ausfindig zu machen, der Analyse potenzieller zukünftiger Kursbewegungen sowie potentieller Entry- und Exit-Spots. Die Komplexität beim Handel mit Optionen ist einer der Gründe, warum sich viele Trader anderen Instrumenten zuwenden, um an den Finanzmärkten zu spekulieren, wie zum Beispiel CFDs (Contracts for Difference).

Warum Optionen Trader den CFD Handel erwägen sollten

Wie eine Option ist auch ein CFD ein Finanzderivat, das es dem Trader ermöglicht, auf steigende und fallende Kurse zu setzen. Ein CFD ist im Wesentlichen ein Vertrag zwischen Käufer und Verkäufer. Darin wird festgehalten, dass der Verkäufer dem Käufer den Unterschied zwischen dem aktuellen Kurs und dem Kurs zum Ende des Vertrags bezahlt.

Als Verkäufer tritt üblicherweise ein Broker auf. Mit einem CFD bezahlt der Trader schlicht den Unterschied zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs des Basiswerts. Im Unterschied zum Optionen Handel, wo eine Bewegung des Basiswerts um einen Punkt nicht immer eine entsprechende Bewegung der Option nach sich zieht, bleibt der CFD viel näher an der Bewegung des Basiswerts. In der folgenden Tabelle finden Sie weitere wichtige Unterschiede zwischen Option und CFD Trading:

Optionshandel

CFD Trading

Ablaufdaten: Der Kurs könnte sich für Sie vorteilhaft entwickeln, nachdem Ihre Option abgelaufen ist, wovon Sie dann nicht mehr profitieren würden

Optionen sind nicht für alle Aktien und Instrumente verfügbar

Trader können auf über 3.000 Märkten traden

Optionsverkäufer können unbegrenzte Verluste erleiden

Trader können einen Stop Loss und andere Maßnahmen zum Schutz vor Volatilität einsetzen

Der Wert von Optionen nimmt mit der Zeit ab

Kein zeitlicher Verlust

Optionen Trader müssen mindestens 2.000$ auf ihrem Konto haben, als Daytrader 25.000$

CFD Trader können bei Admiral Markets bereits ab 200$ mit dem Trading beginnen

CFD Trading zeichnet sich überdies durch individuelle Merkmale aus:

  • Einsatz einesHebels: Retail Clients können dank des Hebels, abhängig vom Instrument, bis zu 30-mal mehr traden, als sich auf ihrem Konto befindet. Bei Professional Clients beträgt der maximale Hebel 1:500.
  • Trading in sämtliche Richtungen: Sie können auf jedem Markt Short oder Long gehen und eine gegenteilige Wette abschließen, um zu hedgen.
  • Halten Sie Trades so lange Sie möchten: Mit CFDs können Sie innerhalb von Sekunden in den Markt ein- oder aussteigen. Sie können Ihre Positionen aber auch über Tage, Wochen und Monaten halten.
  • Fortschrittliche Risikomanagement-Tools: Setzen Sie Stop Loss und Take Profit ein, um Ihr Risiko zu minimieren.
  • Zugang zu globalen Märkten wie Forex, Aktien CFDs, Index CFDs, Rohstoff CFDs, Anleihe CFDs und Krypto-CFDs.

Wie Sie noch heute mit dem CFD Trading beginnen

Schritt 1: Die Trading-Plattform

Wenn Sie mit dem CFD Trading beginnen wollen, sollten Sie sich zuerst nach der richtigen Trading-Plattform umsehen. Neben dem Zugang zu globalen Märkten sind Faktoren wie Stabilität, Nutzerfreundlichkeit und Erreichbarkeit besonders wichtig. Für das CFD Trading können Sie auf folgende Trading Plattformen zurückgreifen, die zu den weltweit beliebtesten gehören:

Im Gegensatz zu Nischenplattformen, die für den Optionshandel genutzt werden, sind die MetaTrader-Plattformen passgenau auf die Bedürfnisse eines CFD Traders zugeschnitten. Dazu gehören breitere Unterstützungsangebote und vielfältige Features, die dem Trader zur Verfügung stehen.

Schritt 2: Ihre Trading-Methodik

CFD Trading ist eine einfache Form der Spekulation an Finanzmärkten. Die riesige Anzahl potenzieller Trades auf so vielen Märkten, die mitunter rund um die Uhr geöffnet sind, kann es jedoch erschweren, die besten Chance-Risiko-Verhältnisse ausfindig zu machen. Ihre Strategie sollte also die folgenden Punkte umfassen:

  • Routine: Zu welchem Zeitpunkt sehen Sie sich täglich die Märkte an?
  • Stil: Welche Art Trader sind Sie? Daytrader, Scalper, Swing Trader oder doch eher langfristiger Investor?
  • Märkte: Auf welche Märkte wollen Sie sich konzentrieren? Forex, Aktien, Rohstoffe, Indizes oder andere?
  • Methodik: Wie beabsichtigen Sie, Ihre Tradingentscheidungen zu treffen? Wann wollen Sie kaufen und verkaufen?

Vielleicht wissen Sie auf eine oder mehrere dieser Fragen noch keine Antwort. Am besten lernen Sie das Trading, wenn Sie es praktisch durchführen. Zu diesem Zweck sollten Sie zunächst ein kostenloses Demokonto eröffnen, in dem Sie Ihre Strategien völlig risikofrei austesten können.

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmenberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.

Eurex Handel – so handeln Sie Optionen und Futures

Kennen Sie die Eurex? Die elektronische Terminbörse ist heute Weltmarktführer beim Handel von Terminprodukten. Doch für viele ist die Eurex ein Buch mit sieben Siegeln. Wie der Handel an der Eurex funktioniert und was Einsteiger beim Optionen- und Futures-Handel beachten sollten.

Eurex Handel – das Wichtigste in Kürze

Eurex Handel – Empfehlungen & Tipps

Options- und Future-Handel an der Terminbörse Eurex

Wer als aktiver Anleger mehr als nur Aktien handeln oder von Banken und anderen Kapitalgesellschaften vorgefertigte Produkte wie Fonds und Zertifikate erwerben möchte, sollte einen eingehenden Blick auf die Möglichkeiten werfen, die der Options- und Future-Handel an der Terminbörse Eurex bietet.

Futures und Optionen – Broker-Angebote

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Was ist die Eurex?

Die Eurex („European Exchange“) ist die weltweit größte Termin-/ Derivatebörse. Sie entstand 1998 durch Fusion der Deutschen Terminbörse (DTB) und der Schweizer Terminbörse Soffex. Der Eurex-Handel läuft vollintegriert über eine elektronische Handels- und Clearing-Plattform, ähnlich, wie Sie es vom Xetra-System kennen.

Aber: Gehandelt werden nicht etwa Aktien und Anleihen, sondern Lieferverträge im weitesten Sinne, in der Fachsprache Kontrakte genannt.

Wie funktioniert der Terminhandel an der Eurex?

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Terminbörsen-Kontrakten: Die einen heißen Optionen und die anderen Futures. Beide sind jeweils in allen Merkmalen wie Kontraktgröße, Größe der kleinsten Preisbewegung oder Liefertermin standardisiert und haben daher stets eine feste Laufzeit. Ohne die Spezifikation wäre ein liquider Terminhandel nicht umsetzbar.

Terminprodukte bieten Ihnen von Möglichkeiten zur kostengünstigen Absicherung über die Zusatzrendite bis hin zur „Stand-Alone“-Spekulation clevere Einsatzmöglichkeiten zur Ertragsoptimierung oder wahlweise Renditemaximierung.

Ein Beispiel: Ein Kaffeeproduzent will bis Dezember 100 Tonnen Kaffee kaufen, um seinen Produktionsbedarf für das vierte Quartal zu decken. Der Kaffeeröster hat jedoch Sorge, dass die Kaffeepreise bis zum Jahresende ansteigen. Zur Absicherung gegen einen möglichen Preisanstieg entscheidet sich der Hersteller für den Kauf von Kaffee-Futures. Sein Vorteil: Steigen die Kaffeepreise, muss er seinen Kaffee zwar im Herbst teurer einkaufen. Da der Preis seines Kaffee-Futures aber mit dem Preisanstieg beim Kaffee nach oben gehen würde, würde er damit einen Gewinn erzielen, der seinen höheren Einkaufspreis kompensieren könnte. Nachteil: Bei sinkendem Kaffeepreis profitiert der Kaffeeproduzent zwar durch niedrigere Einkaufspreise, sein Kaffeefuture fährt jedoch einen Verlust ein, der den niedrigeren EK-Preis ebenfalls kompensiert. Summa summarum bietet der Future-Handel dem Terminhändler somit die Möglichkeit, sich ein bestimmtes Preisniveau für eine bestimmte Zeit festzuschreiben.

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Was genau ist ein Future?

Was steckt nun aber konkret hinter einem Future? Ein Future begründet ein Geschäft zur Lieferung eines Wirtschaftsgutes in der Zukunft zu einem definierten Termin in ebenso definierter Qualität und Menge. Ein Zurücktreten von diesem Geschäft ist nur möglich, indem Sie den erworbenen Kontrakt vor Fälligkeit weiterveräußern, was in der Fachsprache glattstellen heißt. Versäumen Sie es, den Kontrakt vor dessen Fälligkeit zu veräußern, sind Sie zur Abnahme oder Lieferung verpflichtet.

Es gibt Futures auf Währungen wie auch auf Bundesanleihen oder Aktienindizes. Den Future auf den Deutschen Aktienindex nennt man DAX-Future (kurz: FDAX). Weil bei ihnen jeweils ein Finanzprodukt die Basis bildet, heißen sie Financial Futures. Bilden Rohstoffe wie etwa Weizen, Orangensaft, Rohöl oder Gas die Basis, spricht man von Commodity Futures.

Was sind Optionen und wie funktionieren sie?

Entdecken Sie die Grundlagen des Optionshandels.

Sind Sie bereit mehr über den Optionshandel zu erfahren?

Was ist eine Option?

Eine Option ist ein Finanzprodukt, mit dem Sie mit den zukünftigen (prognostizierten) Wert eines Marktes handeln können. Wenn Sie Optionen handeln zahlen Sie einen Aufschlag für das Recht einen Markt zu einem bestimmten Kurs zu handeln, bevor einem festgelegten Laufzeitende der Option. Optionen sind in dieser Hinsicht ähnlich zu Futures – aber im Gegensatz zu Futures, gibt es keine Handelspflicht , sollten Sie nicht handeln wollen.

Nehmen wir an, dass Sie einen Optionskontrakt haben, der es Ihnen erlaubt, Gold für 1300 $ für die nächste Woche zu kaufen.

Erreicht Gold also den Preis von 1325 $, können Sie Ihre Option ausüben und diese für 1300 $, also 25 $ weniger als den aktuellen Marktpreis kaufen.

Bleibt Gold allerdings unter dem Preis von 1275 $, besteht keine Pflicht dieses zu einem Preis von 1300 $ zu kaufen. Wenn Sie jedoch nicht handeln, verlieren Sie die Prämie, die Sie für die Option bezahlt haben.

Werden Optionen gehebelt?

Wie auch CFDs sind Optionen eine gehebelte Form des Tradings – was dazu führt, dass der Options-Handel sich als ausserordentlich attraktiv für die Händler erweist.

Nehmen Sie den oben genannten Trade als Beispiel: mit dem Kauf einer Gold-Option hätten Sie viel weniger bezahlt, um Ihre Position zu eröffnen, als wenn Sie selbst Gold gekauft hätten. Und wenn das Edelmetall im Preis steigt, könnten Sie Ihre Option verkaufen, ohne diese jemals auszuüben. Dann profitieren Sie von der Preisbewegung des Goldes, ohne viel Kapital zu investieren.

Das macht Optionen zu einem mächtigen Werkzeug für Händler, bringt aber auch eigene Probleme mit sich.

Wozu werden Optionen genutzt?

Es gibt drei Hauptgründe für den Handel mit Optionen: Ihr Risiko durch Hedging zu begrenzen, sich Zeit zu kaufen um zu entscheiden, welcher Trade für Sie richtig ist , oder auf Preisbewegungen verschiedener Märkte zu spekulieren . Während Optionen auch andere Verwendungen haben – wie etwa in komplizierten Spread-Strategien – wird die Mehrheit der Trader sie für einen oder mehrere von diesen verwenden.

Hedging mit Optionen

Der Optionshandel wurde zunächst als Hedging-Instrument entwickelt. Angenommen, Sie hatten Aktien in einem Unternehmen, waren aber besorgt, dass der Kurs in naher Zukunft fallen könnte. Sie könnten eine Option kaufen, um Ihre Aktie zu einem Kurs zu verkaufen, der nahe an ihrem aktuellen Niveau liegt. Wenn der Preis Ihrer Aktie dann fällt, können Sie Ihre Option ausüben und Ihre Verluste somit begrenzen. Wenn der Preis Ihrer Aktie allerdings steigt, verlieren Sie lediglich die Kosten für den Kauf der Option.

Sich Zeit erkaufen, um die richtige Entscheidung zu treffen

Eine weitere wichtige Verwendung von Optionen besteht darin, Ihnen die Zeit zu verlängern, die Sie benötigen um zu entscheiden, ob sich ein Trade lohnt oder nicht. Anstatt einen Markt zu kaufen, bei dem Sie sich nicht sofort sicher sind, kaufen Sie die Option, in diesem vor einem bestimmten Datum in der Zukunft zu handeln. Wenn Sie später entscheiden, dass Sie den Markt kaufen möchten, können Sie Ihre Option ausüben. Wenn nicht, verlieren Sie erneut lediglich die Prämie.

Mit Optionen spekulieren

Die Flexibilität von Optionen hat diese zu einem sehr beliebten Spekulationsinstrument gemacht. Das liegt daran, dass die Preise, zu denen Optionen gehandelt werden, von einer Reihe verschiedener Faktoren abhängen, einschliesslich der Zeit, die Ihnen für die Ausübung Ihres Handelsrechts zur Verfügung steht, und des Werts des zugrunde liegenden Marktes. Eine Option, Gold zu einem Kurs von 1300 $ zu kaufen, zum Beispiel, wird normalerweise zu einem höheren Preis gehandelt, wenn Gold bei 1299 $ liegt, als wenn es bei 1200 $ liegt.

Spekulanten könnten Optionen handeln, ohne diese jemals ausüben zu wollen. Stattdessen kaufen sie eine Option und verkaufen sie erst dann, wenn ihre Prämie steigt.

Für mehr Informationen zu Preisbewegungen von Optionen besuchen Sie unsere Website zum Thema Wie werden Optionen gehandelt.

Die verschiedenen Varianten von Optionen

Es gibt zwei verschiedene Varianten von Optionen: Calls und Puts .

  • Calls geben Ihnen das Recht, einen Markt zu einem festgelegten Kurs zu kaufen , verpflichten Sie aber nicht dazu.
  • Puts geben Ihnen das Recht, einen Markt zu einem festgelegten Kurs zu verkaufen , verpflichten Sie aber nicht dazu

Kaufen Sie eine Call-Option, und Sie erhalten eine Long-Position auf dem zugrunde liegenden Markt. Je höher der Marktpreis steigt, desto mehr Gewinn können Sie erzielen. Kaufen Sie eine Call-Option, und Sie erhalten eine Short-Position auf dem zugrunde liegenden Markt. Je höher der Marktpreis fällt, desto mehr Gewinn können Sie erzielen. Sobald eine Option Ihr Laufzeitende erreicht, wird sie wertlos.

So berechnen Sie den Gewinn oder Verlust eines Optionsgeschäfts:

Gewinn oder Verlust = Preis des zugrunde liegenden Marktes – Ausübungspreis – Aufschlag

Gewinn oder Verlust = Ausübungspreis – Preis dez zugrunde liegenden Marktes – Aufschlag

Die Komponenten eines Options-Handels

Optionen können auf den ersten Blick wegen der Terminologie, die von Händlern verwendet wird, kompliziert erscheinen. Hier finden Sie eine Zusammenfassung einiger wichtiger Begriffe, die man im Bezug zum Options-Handel verwendet und was sie bedeuten:

  • Writer und Holder : der Käufer einer Option wird auch Holder genannt, der Verkäufer widerrum als Writer. In einem Call hat der Holder das Recht den zugrunde liegenden Markt vom Writer zu erwerben. In einem Put hat der Holder das Recht den zugrunde liegenden Markt dem Writer zu verkaufen
  • Aufschlag (Prämie) : die Gebühr, die der Holder dem Writer für eine Option zahlt
  • Ausübungspreis : der Preis, zu dem der Holder den zugrunde liegenden Markt kaufen (Call) oder verkaufen (Put) kann
  • Ablaufdatum : das Datum, an dem der Optionskontrakt endet. Nach dem Ablaufdatum ist die Option wertlos – wenn also der zugrunde liegende Markt den Ausübungspreis vor dem Ablaufdatum nicht erreicht, kann der Holder keinen Gewinn erzielen
  • In-the-money : wenn der Preis des zugrunde liegenden Marktes über dem Ausübungspreis (für einen Call) oder unter dem Ausübungspreis (für einen Put) liegt, kann der Holder die Option ausüben und zu einem besseren Preis als dem aktuellen Marktpreis handeln
  • Out-of-the-money : wenn der Preis des zugrunde liegenden Marktes unter dem Ausübungspreis (für einen Call) oder über dem Ausübungspreis (für einen Put) liegt, bedeutet dies, dass die Ausübung dieser Option einen Verlust zur Folge hat
  • At-the-money : wenn der Preis des zugrunde liegenden Marktes dem Ausübungspreis gleicht, oder sehr nah an diesem liegt

Was kann man mit Optionen handeln?

  • Forex . Inklusive Hauptwährungspaare wie EUR/USD, GBP/USD, USD/CHF und EUR/GBP
  • Aktien . Inklusive FTSE® 100 Aktien, sowie eine Auswahl führender US Aktien
  • Aktienindizes . Inklusive FTSE®100 und Wall Street
  • Rohstoffe . Inklusive Metalle und Energien

Vier Dinge, die Sie vor dem Options-Handel in Betracht nehmen sollten

Zu entscheiden, ob Sie mit Optionen handeln möchten, bedeutet, Vorteile und potenzielle Nachteile abzuwägen:

Komplizierter Markt

Optionen sind flexibel, können aber auch kompliziert sein. Anstatt einen Markt in der Hoffnung einer Preissteigung zu kaufen, müssen Sie berücksichtigen, um wie viel der Preis steigen wird und wann diese Bewegung eintreten wird.

Writing-Risiko

Der Holder einer Option kann lediglich den zuvor gezahlten Aufschlag (Prämie) verlieren. Der Writer ist jedoch grösseren Risiken ausgesetzt. Diese können eine vorzeitige Ausübung umfassen, wenn der Holder beschliesst, sein Recht auf Kauf oder Verkauf des zugrunde liegenden Marktes einzugehen, oder auch eine Nachschussforderung, also den sogenannten Margin Call.

Kursvolatilität

Den Aufschlag, den Sie bei einem Optionskauf zahlen hängt von mehreren Faktoren ab, als nur dem Preis des zugrunde liegenden Marktes – bevor Sie also mit dem Options-Handel beginnen, lernen Sie zuerst welche Faktoren zählen. Informationen hierzu finden Sie auf unserer Infoseite zum Thema Optionen.

Abklingzeit

Ein wesentlicher Teil des Wertes einer Option wird oft aus der verbleibenden Zeit festgelegt, die bleibt, bevor sie abläuft. Dieser Wert fällt mit der Zeit, sobald sich Option ihrem Laufzeitende nähern, was Optionen generell sehr zeitkritisch macht.

Erfahren Sie mehr über die Risiken, die mit dem Options-Handel zusammenhängen – und wie man diese abschwächt. Oder wenn Sie einen alternativen Markt in Betracht ziehen möchten, können Sie CFDs verwenden, um mit Kursbewegungen in Forex, Aktien, Indizes und mehr zu handeln.

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Investition in binäre Optionen für Anfänger
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