Rückblick und Trading News 13. bis 17. April 2020

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WOCHENVORSCHAU: Termine bis 7. April 2020

FRANKFURT (dpa-AFX) – Wirtschafts- und Finanztermine bis Dienstag, den 7. April:
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MITTWOCH, DEN 25. MÄRZ 2020

TERMINE UNTERNEHMEN
07:00 DEU: Deutsche Wohnen, Jahreszahlen (Call 11.00 h)
07:00 DEU: Eon, Jahreszahlen + 8.30 Bilanz-Pk (Webcast)
07:10 DEU: Norma, Jahreszahlen (detailliert)
07:30 DEU: Dermapharm Holding, Jahreszahlen
07:30 DEU: HHLA, Jahreszahlen (detailliert)
07:30 DEU: Jenoptik, Jahreszahlen (detailliert) + 10.00 Bilanz-Pk (telefonisch)
07:30 DEU: Sixt SE, Jahreszahlen (Call 10.00 h)
07:30 DEU: Sixt Leasing, Jahreszahlen
07:30 DEU: Zooplus, Jahreszahlen (detailliert)
08:00 DEU: Amadeus Fire AG, Jahreszahlen (detailliert)
08:00 DEU: Jost Werke, Jahreszahlen (detailliert)
10:30 DEU: Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), Jahreszahlen (Webcast)

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE
DEU: Compugroup Medical, Geschäftsbericht
AUT: CA Immobilien, Jahreszahlen
ITA: Buzzi Unicem, Jahreszahlen
USA: Micron Technology, Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR
06:30 NED: BIP Q4/19 (endgültig)
08:00 EUR: Acea, Nfz-Neuzulassungen 02/20
10:00 DEU: Ifo-Geschäftsklimaindex 03/20
10:30 GBR: Erzeugerpreise 02/20
10:30 GBR: Verbraucherpreise 02/20
13:30 USA: Auftragseingang langlebige Güter 02/20
14:00 USA: FHFA Hauspreisindex 01/20
15:00 BEL: Geschäftsklimaindex 03/20
15:30 USA: EIA Energieministerium Ölbericht (Woche)

SONSTIGE TERMINE
DEU: Weitere Entwicklung in der Coronavirus-Krise
+ Sitzung des Bundestages; die Abgeordneten wollen umfassende Maßnahmen zur Linderung der Folgen der Ausbreitung des Coronavirus beschließen.
+ Sitzung des Bundesrats; einziger Tagesordnungspunkt ist die Beratung des Regierungsentwurfs für den Nachtragshaushalt.
+ Beratungen der G7-Außenminister per Video

DEU: EY-Studie zu Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres der Dax-Unternehmen

DEU: Deutsche Bahn, AR-Sitzung u.a. zum Jahresabschluss und zur Neubesetzung von Aufsichtsratsmandaten (per Videokonferenz)

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DEU: Außerordentliche Mitgliederversammlung soll neuen Chemie-Präsidenten wählen, Berlin

10:00 DEU: Deutscher Verband Tiernahrung Telefon-Pk zur Versorgung von Tieren während der Coronakrise sowie mit einem Rückblick auf das Geschäftsjahr 2020 und Ausblick auf 2020.

14:00 BEL: EU-Agrarminister beraten per Videokonferenz – Thema sind die Auswirkungen von Covid-19 auf die Landwirtschaft

CHE: Industry Strategy Meeting (WEF), Genf

DONNERSTAG, DEN 26. MÄRZ 2020

TERMINE UNTERNEHMEN
06:45 LUX: Aroundtown, Jahreszahlen (detailliert)
07:00 AUT: S&T, Jahreszahlen (detailliert)
07:00 DEU: Evotec, Jahreszahlen (Call 14.00 h)
07:00 DEU: Cewe Stiftung, Jahreszahlen (detailliert) + 09.30 Bilanz-Pk per Call
07:00 DEU: SMA Solar, Jahreszahlen (detailliert)
07:00 DEU: Kuka, Jahreszahlen (detailliert) + 09.30 Bilanz-Pk per Call
07:00 DEU: Takkt, Jahreszahlen (detailliert)
07:00 DEU: United Internet, Jahreszahlen + 10.45 Bilanz-Pk (Webcast)
07:00 DEU: 1&1 Drillisch, Jahreszahlen + 10.00 Bilanz-Pk (Webcast)
07:30 DEU: Scout24, Jahreszahlen (detailliert) + 11.00 Bilanz-Pk per Call
07:30 DEU: Medigene, Jahreszahlen
07:45 DEU: Baywa, Jahreszahlen (detailliert) + 10.30 Bilanz-Pk per Call
07:45 DEU: Pfeiffer Vacuum, Jahreszahlen (detailliert) (Call 15.00 h)
08:00 DEU: Secunet Security Networks, Jahreszahlen (detailliert)
08:00 DEU: Progress-Werk Oberkirch (PWO), Jahreszahlen (detailliert)
08:45 DEU: SLM Solutions, Jahreszahlen
09:00 DEU: Enbw, Jahreszahlen (Call 10.30 h)
10:00 DEU: ZF Freidrichshafen, Bilanz-Pk (Webcast)
10:00 DEU: Volkswagen-Nutzfahrzeuge, Jahres-Pk per Call
10:00 DEU: Agravis Raiffeisen AG, Jahreszahlen (Call 11.30 h)
10:00 DEU: KSB, Jahreszahlen (Pk als Webcast)
11:00 DEU: Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW): Kapitalvernichter und Themen der Hauptversammlungen 2020

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE
DEU: Aareal Bank, Geschäftsbericht
DEU: Befesa, Jahreszahlen, Geschäftsbericht
DEU: Hamborner Reit, Jahreszahlen (detailliert)
DEU: New Work, Geschäftsbericht
DEU: Teamviewer, Geschäftsbericht

TERMINE KONJUNKTUR
08:00 DEU: GfK-Konsumklimaindex 04/20
08:45 FRA: Geschäftsklimaindex 03/20
10:00 EUR: EZB-Wirtschaftsbericht
10:00 EUR: Geldmenge M3 und Kreditvergabe 02/20
13:00 GBR: BoE Zinsentscheid und Sitzungsprotokoll
13:30 USA: Lagerbestände 02/20
13:30 USA: BIP Q4/19 (dritte Veröffentlichung)
13:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (wöchentlich)

SONSTIGE TERMINE
EUR: Video-Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs zur Corona-Krise – EU-Parlament will Maßnahmen im Kampf gegen das Virus auf den Weg bringen

09:30 LUX: EuGH-Urteil zu Fluggastrechten bei Verspätung

09:30 LUX: Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu Widerrufsrechten bei Darlehensverträgen

FREITAG, DEN 27. MÄRZ 2020

TERMINE UNTERNEHMEN
08:00 DEU: Va-Q-Tec, Jahreszahlen (detailliert)
12:00 DEU: Frankfurter Sparkasse, Bilanz-Pk per Telefonkonferenz, Frankfurt

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE
DEU: B. Braun Melsungen, Jahreszahlen
DEU: Freenet, Jahreszahlen (detailliert)

TERMINE KONJUNKTUR
08:45 FRA: Verbrauchervertrauen 03/20
13:30 USA: Konsumausgaben 02/20
15:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 03/20 (2. Umfrage)

EUR: Fitch Ratingergebnis Estland, Großbritannien, Polen
EUR: Moody’s Ratingergebnis Ungarn, Schweden

SONSTIGE TERMINE
10:00 DEU: Fortsetzung Vergleichsverhandlung zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und der Deutschen Umwelthilfe um Luftreinhalteplan für Wuppertal, Münster

11:00 DEU: Sondersitzung des Bundesrats vor allem zum Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Corona-Krise – mit Finanzhilfen für große Unternehmen, Regelungen zur Kurzarbeit und zur Kündigung von Mietern sowie dem Nachtragshaushalt

MONTAG, DEN 30. MÄRZ 2020

TERMINE UNTERNEHMEN
07:00 DEU: Leoni, Jahreszahlen (detailliert)
07:00 DEU: Biotest, Jahreszahlen (detailliert)
07:00 DEU: Grammer, Jahreszahlen (detailliert)
08:00 DEU: Cancom, Jahreszahlen (detailliert)
09:30 DEU: ElringKlinger, Bilanz-Pk als Webcast
16:00 DEU: Software AG, Geschäftsbericht

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE
DEU: Ströer, Jahreszahlen (detailliert)
DEU: Indus Holding, Jahreszahlen (detailliert)
DEU: Wüstenrot & Württembergische, Jahreszahlen
DEU: RIB Software, Jahreszahlen

TERMINE KONJUNKTUR
09:00 SPA: Verbraucherpreise HVPI 03/20
11:00 EUR: Wirtschaftsstimmung 03/20
14:00 DEU: Inflationsrate 03/20 (erste Schätzung)
16:00 USA: Schwebende Hausverkäufe 02/20

SONSTIGE TERMINE
CHN: EU-China-Gipfel mit Kommissionspräsidentin von der Leyen und Ratspräsident Michel, Peking

DIENSTAG, DEN 31. MÄRZ 2020

TERMINE UNTERNEHMEN
07:00 DEU: Nemetschek, Jahreszahlen (detailliert)
07:00 DEU: TLG Immobilien, Jahreszahlen (detailliert)
07:00 DEU: Varta, Jahreszahlen (detailliert)
07:00 DEU: Adler Real Estate, Jahreszahlen (detailliert)
07:30 DEU: Tele Columbus, Jahreszahlen (detailliert)
07:30 DEU: RIB Software, Jahreszahlen (detailliert)
07:30 DEU: Schaltbau Holidng, Jahreszahlen (detailliert)

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE
DEU: Biontech, Jahreszahlen (detailliert)
DEU: ADO Properties, Jahreszahlen (detailliert)
DEU: Aurelius, Jahreszahlen
DEU: Eckert & Ziegler, Jahreszahlen (detailliert)
GBR: Instone Real Estate (detailliert)
CDN: Blackberry, Q4-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR
01.50 JPN: Industrieproduktion 02/20
03.00 CHI: Einkaufsmanagerindex Industrie 03/20
08.45 FRA: Verbraucherpreise 03/20
09.00 SPA: BIP Q4/20
09.55 DEU: Arbeitslosenzahlen 03/20
10.30 GBR: BIP Q1/20
11.00 EUR: Verbraucherpreise HVPI 03/20
11.00 ITA: Verbraucherpreise HVPI 03/20
15.00 USA: Case-Shiller Hauspreisindex 01/20
15.45 USA: Chicago PMI 03/20
16.00 USA: Conference Board Verbrauchervertrauen 03/20
22.30 USA: API Ölbericht (Woche)

DEU: Veröffentlichung des DIW-Konjunkturbarometers, Berlin

SONSTIGE TERMINE
09:00 DEU: Bundesgerichtshof klärt: Wie teuer darf das Basiskonto sein?, Karlsruhe
10:30 DEU: China Day 2020 «Aufbruch in ein neues Jahrzehnt: Strategien für die Zukunft der chinesisch-deutschen Wirtschaftszusammenarbeit», Berlin

MITTWOCH, DEN 1. APRIL 2020

TERMINE UNTERNEHMEN
DEU: Evonik, Capital Markets Day, London

TERMINE KONJUNKTUR
01:50 JPN: BoJ Tankan-Bericht Q1/20
03:45 CHI: Caixin PMI Verarbeitendes Gewerbe 03/20
09:15 SPA: Markit-Einkaufsmanagerindex Industrie 03/20
09:45 ITA: Markit-Einkaufsmanagerindex Industrie 03/20
09:50 FRA: Markit-Einkaufsmanagerindex Industrie 03/20 (endgültig)
09:55 DEU: Markit-Einkaufsmanagerindex Industrie 03/20 (endgültig)
09:55 EUR: Markit-Einkaufsmanagerindex Industrie 03/20 (endgültig)
10:30 GBR: Markit-Einkaufsmanagerindex Industrie 03/20 (endgültig)
11:00 EUR: Arbeitslosenzahlen 02/20
14:15 USA: ADP Beschäftigungsänderung 03/20
15:45 USA: Markit Einkaufsmanagerindex 03/20
16:00 USA: ISM-Index Verarbeitendes Gewerbe 03/20
16:00 USA: Bauausgaben 02/20
16:30 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

DONNERSTAG, DEN 2. APRIL 2020

TERMINE UNTERNEHMEN
07:00 DEU: Grenke, Q3-Neugeschäftszahlen
08:00 DEU: Rocket Internet, Jahreszahlen
10:00 DEU: Bilanz-Pk KfW Bankengruppe, Frankfurt/M.

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE
DEU: Hella, Q3-Zahlen (detaillieert)
DEU: Stratec, Jahreszahlen

TERMINE KONJUNKTUR
08:30 CHE: Verbraucherpreise 03/20
11:00 EUR: Erzeugerpreise, 02/20
14:30 USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)
14:30 USA: Handelsbilanz 02/20
16:00 USA: Auftragseingang Industrie 02/20
16:00 USA: Auftragseingang langlebige Güter 02/20

EUR: Tagung des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB), Frankfurt/M.

FREITAG, DEN 3. APRIL 2020

TERMINE UNTERNEHMEN
08:00 SWE: Hennes & Mauritz, Q1-Zahlen
10:00 DEU: BayernLB, Gesschäftsbericht 2020

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE
DEU: Auto-Neuzulassungen in Deutschland 03/20

TERMINE KONJUNKTUR
09:00 SPA: Industrieproduktion 02/20
09:15 SPA: PMI Dienste 03/20
09:45 ITA: PMI Dienste 03/20
09:50 FRA: PMI Dienste 03/20 (endgültig)
09:55 DEU: PMI Dienste 03/20 (endgültig)
10:00 EUR: PMI Dienste 03/20 (endgültig)
10:00 DEU: Auftragseingang Maschinenbau 02/20
10:00 ITA: BIP Q4/20
11:00 EUR: Einzelhandelsumsatz 02/20
14:30 USA: Arbeitsmarktbericht 03/20
15:45 USA: Markit-Dienstleistungen 03/20
16:00 USA: ISM-Index Dienstleistungen 03/20

Moody’s Ratingergebnis Slowenien
S&P Ratingergebnis Frankreich, Deutschland
Fitch Ratingergebnis Belgien, Zypern

MONTAG, DEN 6. APRIL 2020

TERMINE KONJUNKTUR
08:00 DEU: Auftragseingang Industrie 02/20
10:30 EUR: Sentix Investorvertrauen 04/20

SONSTIGE TERMINE
BEL: Dritte Runde der Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien über die künftigen Beziehungen

DIENSTAG, DEN 7. APRIL 2020

TERMINE UNTERNEHMEN
10:00 DEU: DekaBank, Bilanz-Pk, Frankfurt

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE
GBR: Asos, Halbjahreszahlen
DNK: Vestas, Hauptversammlung

TERMINE KONJUNKTUR
06:30 NLD: Verbraucherpreise 03/20
07:00 JPN: Frühindikatoren 02/20 (vorläufig)
07:00 SPA: Verbraucherpreise 03/20
08:00 DEU: Industrieproduktion 02/20
08:45 FRA: Handelsbilanz 02/20
10:00 ITA: Einzelhandelsumsatz 02/20
21:00 USA: Konsumentenkredite 02/20

SONSTIGE TERMINE
BEL: Dritte Runde der Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien über die künftigen Beziehungen

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Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MEZ./bwi

Rückblick: die wichtigsten News vom 2. bis 16. März 2020

Am 15. März fand in den Niederlanden die erste richtungsweisende Wahl im „europäischen Superwahljahr“ statt. Amtsinhaber Mark Rutte von der Volkspartei für Freiheit und Demokratie konnte sich deutlich gegen den Rechtspopulisten Geert Wilders durchsetzen. Am selben Tag erhöhte die US-Notenbank wie erwartet den Leitzins auf 0,75 bis 1 Prozent. In Deutschland beschäftigt zudem vor allem die Debatte um den Diesel-Skandal die Nachrichten. Und während in Berlin gerade die internationale Tourismusmesse ITB zu Ende ging, bereitet sich Hannover auf die CeBIT vor.

WIRTSCHAFT

EU

Griechische Wirtschaft stark geschrumpft

Ende 2020 schrumpfte die griechische Wirtschaft dreimal so stark wie bislang angenommen. Zwischen Oktober und Dezember sankt das Bruttoinlandsprodukt um 1,2 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Quartal. Als Gründe für die Schwäche zum Jahresende werden geringere Staatsausgaben und sinkende Exporte genannt. Dennoch sieht Regierungschef Alexis Tsipras sein Land weiterhin auf dem Weg der Erholung und blickt positiv auf das laufende Jahr. Er sagte, Prognosen signalisierten, dass die griechische Wirtschaft in diesem Jahr außerordentlich hohe Wachstumsraten erzielen wird. Dennoch schwächelt die Wirtschaft des Landes weiterhin. Unter anderem ist die Arbeitslosenquote weiterhin doppelt so hoch wie im Rest der Eurozone.

Griechische Wirtschaft 0,1 Prozent schwächer

Die gesamte griechische Wirtschaft ist 2020 um 0,1 Prozent gesunken, wie verschiedene Daten nahelegen. Bislang ging man noch von einem Wachstum von 0,3 Prozent aus. Dennoch traut auch die EU-Kommission der griechischen Wirtschaft eine Erholung zu. Man erwartet, dass das BIP im diesem Jahr um 2,7 Prozent steigen wird. Zudem hofft man, dass Griechenland in diesem Jahr an den Kapitalmarkt zurückkehren kann. Die Gespräche mit den Geldgebern über den technischen Teil zur Umsetzung von Reformen sollen bis zum 20. März abgeschlossen sein. Von diesen Verhandlungen ist die Zahlung von weiteren Tranchen aus dem Rettungspaket abhängig. Weiterhin ist unklar, ob sich der IWF daran beteiligt.

36 Prozent des Konsumetats für Wohnen

Die Deutschen geben 36 Prozent ihres Konsumetats fürs Wohnen aus. Damit müssen die Menschen in Deutschland über ein Drittel ihres Budgets für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aufwenden. Im Durchschnitt zahlen die Deutschen dafür 859 Euro im Monat wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit sind die Ausgaben für Wohnen die höchsten Konsumausgaben, die insgesamt durchschnittlich bei 2.391 Euro liegen. Je größer der Haushalt ist, umso kleiner ist der Anteil. Einpersonenhaushalte müssen rund 41 Prozent (628 Euro) für Wohnen aufbringen. In Haushalten mit mehr als vier Personen werden durchschnittlich 33 Prozent (1.183) Euro ausgegeben. Nach den Ausgaben für das Wohnen liegen die Ausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren mit 14 Prozent auf Platz zwei der Liste der Konsumausgaben der Deutschen.

Weniger Dieselverkäufe in Deutschland

Seit einigen Wochen bestimmen Meldungen rund um Dieselfahrverbote und den Dieselskandal bei VW die Nachrichten. Diese negativen Meldungen aus der Autobranche wirken sich nun auch auf die Autoverkäufe in Deutschland aus. Unter den neu zugelassen Autos in Deutschland waren 3,8 Prozent weniger Diesel-Fahrzeuge. Mehr als die Hälfte der Neuwagen waren damit Benzinfahrzeuge. Vor allem Dieselfahrzeuge, die die derzeit strengste Abgasnorm, die Euro 6-Norm, nicht erfüllen, sind von vorgesehenen Fahrverboten, die unter anderem die Stadt Stuttgart angekündigt hat, betroffen. Und auch in anderen Großstädten wird über Fahrverbote diskutiert. Dies könnte den Marktanteil von Diesel-Fahrzeugen weiter senken. Auch in anderen Ländern wie Frankreich und Spanien nimmt der Anteil der Diesel-Neuzulassungen ab. Darüber hinaus ging der gesamte Autoabsatz in Deutschland erstmals seit Oktober 2020 zurück. Besonders VW büßte erneut ein.

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Firmenpleiten auf tiefstem Stand seit 17 Jahren

Dank der guten Konjunktur ist die Anzahl der Firmenpleiten derzeit sehr niedrig. Im vergangenen Jahr mussten rund 21.500 Unternehmen Insolvenz anmelden. Dies waren knapp sieben Prozent weniger als 2020 und der tiefste Wert seit 1999, als die Insolvenzordnung eingeführt wurde. Allerdings wuchs der gesamtwirtschaftliche Schaden, der durch die Firmenpleiten entstand, da auch viele größere Unternehmen im vergangenen Jahr aufgeben mussten. Besonders spürbar war dies im traditionellen Einzelhandel und bei Modeunternehmen. In diesen Branchen verändert sich das Konsumverhalten derzeit spürbar, da sich viele Käufe ins Internet verlagern. Zudem stehen Einzelhändler in einem harten Konkurrenzkampf mit großen, internationalen Ketten wie H&M. Prominente Beispiele für Insolvenzen aus der jüngsten Vergangenheit sind die Kölner Einrichtungskette Butlers und die Warenhauskette Strauss Innovation.

USA

US-Einreisepläne schrecken Touristen ab

Donald Trump kündigte an, einen neuen Einreisestopp auf den Weg zu bringen. Zu den Änderungen im Vergleich zum gestoppten Einreisedekret von Ende Januar gehören unter anderem, das die Anzahl der betroffenen Länder von sieben auf sechs Länder reduziert wird. Einreisende aus dem Irak wurden vom Einreisestopp ausgenommen. Doch auch dieser Einreisestopp wurde einen Tag vor dem Inkrafttreten von US-Bundensrichtern vorläufig gestoppt.

Dennoch schrecken die Pläne von Trump Touristen ab. Das Analysehaus Forwardkeys, dass pro Tag 16 Millionen Flugreservierungen auswertet, sagte, dass vor allem bei Flügen aus dem Nahen Osten ein deutlicher Rückgang spürbar sei. Darüber hinaus sind die Flüge für die nächsten drei Monate um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.

Suchanfragen zu US-Reisen sinken

Vor dem ersten Einreisedekret im Januar reisten noch 3,4 Prozent mehr Menschen in die USA. Andere Zahlen wie Angaben des Reise-Webseitenbetreibers Kayak besagen, dass die Suchanfragen für USA-Reisen aus europäischen Ländern seit der Wahl Donald Trumps um zwölf Prozent abgenommen haben. Deutschland sei hiervon jedoch nicht betroffen. Hierzulande wurden zehn Prozent mehr Suchanfragen gestellt. Neben den politischen Unsicherheiten könnten aber auch Währungsschwankungen den Rückgang der Flugbuchungen beeinflussen. Das Thema Reisen in die USA war auch Thema auf der Internationalen Tourismusmesse ITB, die Anfang März in Berlin stattfand.

Job-Boom in den USA

Wie der Arbeitsvermittler ADP mitteilte, entstanden im Februar in den USA 298.000 neue Stellen. Dieser Zuwachs ist das größte Plus seit Dezember 2020. Experten zeigten sich von den Ergebnissen der ADP-Umfrage überrascht, da nur ein Zuwachs von 190.000 Arbeitsplätzen erwartet wurde. Das Stellenplus erhöht die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinserhöhung. Nach der Bekanntgabe der Zahlen stieg die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bei der Sitzung der Fed am 15. März auf 91 Prozent.

Wie erwartet Zinserhöhung in den USA

Wie erwartet unternahm die US-Notenbank Fed einen weiteren Schritt zur Straffung ihrer Geldpolitik. Sie erhöhte den Leitzins, zu dem sich amerikanische Banken untereinander Geld leihen können, wie erwartet um 0,25 Punkte auf 0,75 bis 1 Prozent. Die anhaltend gute Situation auf dem Arbeitsmarkt sowie die anziehende Inflation gaben den Ausschlag für die erneute Zinserhöhung. Dies hat jedoch zur Folge, dass der Dollar im Vergleich zum Euro und anderen Währungen weiter zulegen wird. Für die US-Wirtschaft könnte dies zur Folge haben, dass sich US-Exporte verteuern werden und damit das Wachstum gebremst wird. Dennoch begrüßten die meisten Experten diesen Schritt. Er sei ein richtiger Schritt auf dem Weg zur Normalisierung des Zinsumfelds. Da die EZB derzeit einen völlig anderen Weg verfolgt, als die Fed geht die „Zinsschere“ zwischen der Eurozone und den USA weiter auseinander. Dies könnte auch dazu führen, dass die Kritik an der EZB weiter wächst.

GELD- UND WÄHRUNGSPOLITIK

Leitzinsen noch länger extrem niedrig

Die EZB will die Leitzinsen im Euroraum noch länger sehr niedrig halten. Die Schlüsselsätze werden sich wohl auch lange nach dem Ende des Anleihen-Kaufprogramms der EZB nicht verändern und könnten sogar noch weiter sinken. Schon seit März 2020 liegt der europäische Leitzins bei 0,0 Prozent. Zudem will die EZB trotz der Kritik – vor allem aus Deutschland – mindestens bis Jahresende ihr Anleihenkaufprogramm weiterführen. Allerdings soll ab April der monatliche Umfang auf 60 Milliarden sinken. Dennoch behält sich die EZB vor, ihre Anleihenkäufe in Dauer um Umfang wieder auszuweiten, sollte sich die Wirtschaft eintrüben.

Üben auf dem Demokonto.

Schweizer Notenbank in Sorge wegen Fankreich-Wahl

Die Schweizer Nationalbank befürchtet Währungsturbulenzen durch die anstehende Präsidentschaftswahl in Frankreich. Die Notenbank will eine weitere Aufwertung des Franken mit allen Mitteln verhindern. Dafür setzt sie weiterhin auf Negativzinsen, die bereits bei -0,75 Prozent liegen, sowie auf Eingriffe in den Devisenmarkt in Milliardenhöhe. Angesichts der Unsicherheit rund um die Wahlen in Frankreich ist es der Notenbank wichtig, geldpolitische Maßnahmen zu ergreifen und so eine Stabilisierung zu erwirken.

Franken als sichere Anlage in Krisenzeiten

Der Hintergrund ist, dass der Schweizer Franken gerade in Krisenzeiten als sichere Geldanlage gilt. Schon seit der Finanzkrise 2008 ist er stetig im Aufwind. Dies verteuert jedoch Schweizer Waren. Die anstehende Wahl in Frankreich, bei der der rechtspopulistischen Kandidatin Marine Le Pen gute Chancen eingeräumt werden, ist erneut eine Krisensituation. Ängste, dass die Eurozone auseinanderfallen und der Euro an Wert verlieren könnte, weiten sich aus. Das Ziel ist es, den Franken für ausländische Investoren unattraktiv zu machen. Die Zinserhöhung der Fed spielt der Schweizer Nationalbank in die Hände. Der Dollar wird so im Vergleich zu anderen Währungen interessanter für Anleger.

Markttechnische Betrachtung

Tageschart des S&P500

Nachdem die FED gestern die Leitzinsen erhöht hatte, kam es an den weltweiten Märkten zu ordentlichen Kursgewinnen. Bekanntermaßen haben politische Börsen jedoch kurze Beine, sodass es heute bereits wieder zu fallenden Kursen kam. Lediglich der DAX hielt sich wacker über der psychologisch wichtigen Marke von 12.000 Punkten. Der S&P500 hingegen konnte auch gestern kein neues Hoch markieren und es bleibt abzuwarten, wie sich der Kurs weiter entwickeln wird. Es ist denkbar, dass der Kurs weiter fällt und eine SKS bestätigt werden würde. Dagegen spricht jedoch der MACD, den man im untern Teil des Charts sehen kann. Hier deuten sich sogar steigende Kurse an, nämlich wenn der MACD seine Nulllinie nach oben durchkreuzen würde. Bis dahin ist jedoch noch etwas Luft und der Kurs für Markttechniker quasi im Luftleeren Raum. Für uns heißt es daher Füße stillhalten und auf eindeutige Signale warten.

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Noch mehr interessante Beiträge für Sie aus unserer Redaktion:

Rückblick: die wichtigsten News vom 16. Februar bis 2. März 2020

In den USA rechnen viele Experten weiterhin mit einer Zinserhöhung im März. Unterdessen war in Europa wieder Griechenland ein Thema. Zudem wurden in den letzten Wochen weiterhin Wirtschaftsdaten aus dem Jahr 2020 veröffentlicht. Dabei stand anlässlich des Mobile World Congress in Barcelona, der wichtigsten Mobilfunkmesse der Welt, vor allem die Elektronikbranche im Fokus.

GELD- UND WÄHRUNGSPOLITIK

EU

Windows 10 steigert PC-Umsätze

Seit dem Umstieg auf Windows 10 kauften die Unternehmen in Deutschland wieder mehr Computer. Das Ergebnis war, dass der seit Jahren schwache Markt einen Schub bekommen hat. Die PC-Verkäufe stiegen 2020 um 4,3 Prozent auf 3,23 Millionen Geräte. Dies gab der IT-Marktforscher Gartner bekannt. Bei Firmen-PCs betrug der Anstieg neun Prozent, Privatkunden kauften allerdings 0,6 Prozent weniger Computer. In Deutschland ist der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo weiterhin die Nummer ein. Der Marktanteil des Marktführers liegt bei gut 25 Prozent. Hewlett-Packard liegt auf dem zweiten Rang vor Acer. Weltweit sanken die PC-Verkäufe, da Unternehmen und Privatkunden seltener als früher neue Rechner kaufen sowie verstärkt auf Smartphones und Tablets setzen.

Güterverkehr auf Rekordniveau

In Deutschland wurden im letzten Jahr so viele Güter transportiert wie noch nie. Im Vergleich zu 2020 legte das Transportaufkommen um 1,1 Prozent auf 4,6 Milliarden Tonnen zu. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg der Güterverkehr damit zum vierten Mal in Folge an. Lastkraftwagen, Seeschiffe, Rohrleitungen und Flugzeuge haben ihren Anteil am Wachstum. Dagegen sanken die Transporte im Eisenbahnverkehr und der Binnenschifffahrt. Die Rekorde im Import und Export haben ebenfalls zu diesen Rekordzahlen beigetragen. Auf der Straße wurden 3,6 Milliarden Güter transportiert. Der Transport in der Luft verzeichnete allerdings den stärksten Zuwachs.

Billigimporte aus China

Die deutsche Stahlindustrie kämpft weiterhin gegen Billigimporte aus China. Die Anti-Dumping-Zölle der EU haben kaum Auswirkungen. Die chinesischen Importe in die EU waren im vergangenen Jahr doppelt so hoch wie 2020. Das Gesamtvolumen lag bei sechs Millionen Tonnen. Auch Länder wie Indien oder der Iran konnten ihre Exporte in die EU steigern. Dort werden diese Exporte mit staatlichen Hilfen unterstützt. Insgesamt wurden 2020 zehn Prozent mehr Walzstahlimporte in die EU geliefert. Damit sind die Importe zum dritten Mal in Folge stärker gewachsen als der Markt. In China sind die Überkapazitäten in der Schwerindustrie weiterhin sehr hoch, aber auch in anderen Ländern gibt es zu viele Anlagen. In Deutschland beträgt die Auslastung dagegen nur 90 Prozent.

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2020 wurden 12,5 Prozent mehr Waren über das Internet verkauft. Der Gesamtumsatz im Online-Handel betrug 52,7 Milliarden Euro. Dies teilte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) mit. Bei Dienstleistungen wie Reisen, Flugtickets oder Konzertkarten betrug das Wachstum sogar 17,8 Prozent. Hier wurden insgesamt Dienstleistungen im Wert von 14,2 Milliarden Euro verkauft. Mittlerweile macht der Online-Handel den Großteil des Versand- und Distanzhandels aus, zu dem auch noch Bestellungen per Post, Telefon oder Fax gehören. Die Unternehmen der Branche konnten ihren Umsatz um 10,8 Prozent auf 72,4 Milliarden Euro erhöhen. Von Jahr zu Jahr legt der Versandhandel immer mehr zu und erreicht nun zweistellige Zahlen. Die wichtigsten Vertriebskanäle im Internet sind Online-Marktplätze wie Ebay und Amazon. Zudem gibt es Einzelhändler, die auf mehreren Kanälen aktiv sind und auch im stationären Handel vertreten sind.

2020 weniger Smartphones verkauft

Jahrelang freuten sich die Smartphone-Händler über gestiegene Wachstumszahlen. 2020 wurden nun jedoch erstmals weniger Smartphones verkauft als im Jahr zuvor. Die Händler verkauften 2020 rund zwei Millionen Smartphones weniger als 2020. Insgesamt gingen rund 23,2 Millionen Geräte über die Ladentheke. Der Markt ist zwar gesättigt, sollte aber dennoch stabil bleiben. Die Durchschnittspreise stiegen leicht, aber dennoch gingen auch die Umsätze um 2,7 Prozent zurück. Die Händler nahmen insgesamt 9,6 Milliarden Euro ein.

Andere Elektronikartikel wie Lautsprecher, Fernseher oder Telefone wurden ebenfalls etwas weniger verkauft. Hier betrug der Umsatz 26,6 Milliarden Euro und damit etwa eine Milliarde Euro weniger als im Jahr zuvor. Notebooks, Desktop-Rechner und Tablets wurden für knapp sieben Milliarden Euro an Privatkunden verkauft. Dies war ein Minus von 8,6 Prozent. Verkaufsschlager waren dagegen die sogenannten Wearables. Smartwatches, Fitness-Tracker und ähnliche Geräte legten um 83 Prozent auf 437 Millionen Euro zu.

Portugal wieder stärker verschuldet

Die portugiesische Staatsverschuldung stieg 2020 auf 130,5 Prozent der Wirtschaftsleistung. Die Regierung war nur von 127,7 Prozent ausgegangen. Im dritten Quartal 2020 lag die Staatsverschuldung sogar zeitweise bei 133,4 Prozent. Damit lag das südeuropäische Land knapp unter der Rekordverschuldung aus dem Jahr 2020. In der EU gilt aber dennoch eigentlich eine Obergrenze von 60 Prozent der Wirtschaftsleistung.

Beim Haushaltsdefizit blieb Portugal aber bei der Drei-Prozent-Schwelle und hielt damit die Vorgaben der EU ein. Das Haushaltsdefizit konnte auf 2,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gesenkt werden. 2020 musste man hier noch ein Defizit von 4,4 Prozent hinnehmen. Für 2020 rechten die portugiesische Regierung mit einem weiteren Rückgang beim Haushaltsdefizit und der Staatsverschuldung.

Mehr Kredite für EU-Unternehmen

Die Geldschwemme der EZB kommt langsam bei den Unternehmen in der Eurozone an. Im Januar wurden im gesamten Euroraum 2,3 Prozent mehr Kredite an Unternehmen vergeben wie die EZB mitteilte. Schon im Dezember konnte ein Plus von 2,3 Prozent erreicht werden. Und auch 2,2 Prozent mehr Kredite an Privathaushalte als ein Jahr zuvor wurden vergeben. Im Januar stieg auch die wichtige Geldmenge M3 um 4,9 Prozent. Dazu gehören unter anderem Bargeld, Girokonto-Einlagen, kurzfristige Geldmarktpapiere und Schuldverschreibungen. Der Anstieg dieser Geldmenge kann ein Hinweis auf eine mögliche Inflation sein.

Inflationsrate in Deutschland steigt

Im Februar ist die Inflationsrate zum ersten Mal seit viereinhalb Jahren aufgrund von höheren Energie- und Lebensmittelpreisen wohl über die Marke von zwei Prozent gestiegen. In sechs Bundesländern lag die Teuerungsrate zwischen zwei und 2,5 Prozent. Auf dieser Basis erstellt das Statistische Bundesamt eine Schätzung für ganz Deutschland. Der Hauptgrund für die gestiegene Inflationsrate sind die Energiepreise. Benzin und Diesel waren beispielsweise in Nordrhein-Westfalen 16,1 Prozent teurer als im Februar 2020. Heizöl wurde sogar 47 Prozent teurer. Die Opec hatte sich Ende 2020 auf eine Verknappung der Ölfördermenge geeinigt, was für steigende Preise sorgte. Aufgrund von Ernteausfällen wurden aber auch Lebensmittel in den letzten Wochen spürbar teurer.

Neue Verhandlungen zwischen der EU und Griechenland

Die Länder der Eurozone und die griechische Regierung haben sich wieder aufeinander zubewegt. Die griechische Regierung sagte weitere Reformen zu. Experten der Prüf-Institutionen sollen nun bald wieder nach Athen reisen und dort deren Umsetzung kontrollieren. Die Einigung zwischen der EU und Griechenland ist die Voraussetzung, dass das südeuropäische Land weitere Hilfsgelder bekommt. Bis zum Sommer wird allerdings kein frisches Geld benötigt. Weiterhin offen ist die Beteiligung des IWF am Hilfsprogramm für Griechenland. Darüber soll erst nach Abschluss der Kontrollen in Athen entschieden werden.

Erholung der griechischen Tourismusindustrie erwartet

Derweil hofft der griechische Tourismusverband auf eine Erholung in diesem Jahr. Unter anderem aufgrund der Flüchtlingskrise gingen im vergangenen Jahr die Umsätze der für Griechenland so wichtigen Branche zurück. In diesem Jahr hofft man auf einen Anstieg der Umsätze um bis zu neun Prozent. Man erwartet insgesamt 27 Millionen Urlauber in Griechenland. Anders all die Türkei und andere Mittelmeer-Staaten gilt Griechenland weiterhin als sicheres Reiseziel. Erste Buchungsdaten aus Deutschland, Großbritannien und Russland deuten auf eine steigende Nachfrage hin. Der Tourismus macht in Griechenland rund 18 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung aus.

Briten zunehmend besorgt

Einer Umfrage des Marktforschers Nielsen zufolge machen sich die Briten zunehmend Gedanken um die Konjunktur. Ende 2020 gaben 28 Prozent der Befragten die Wirtschaft als eine ihrer größten Sorgen an. Dies waren zwölf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die britische Industrie freut sich zwar über die beste Auftragslage seit zwei Jahren, sorgt sich aber um höhere Kosten. Das schwache Pfund lässt die Einkaufspreise steigen, was sich nun auch auf die Verkaufspreise auswirkt. Laut einer Umfrage erwarten britische Unternehmen, dass sich die Preise in den nächsten drei Monaten so stark erhöhen, wie zuletzt 2020.

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USA

US-Wirtschaft für Zinserhöhung gut gerüstet

Die US-Einzelhändler freuten sich im Januar über ein überraschendes Umsatzplus von 0,4 Prozent. Im Dezember nahm man sogar ein Prozent mehr ein. Der Einzelhandel macht in den USA rund 30 Prozent des privaten Konsums aus. Die Verbraucherpreise stiegen im Januar im Durchschnitt um 2,5 Prozent. Dies war der höchste Anstieg seit fast fünf Jahren. Damit werden die Grundlagen für die Fed immer besser, um bald eine Zinsanhebung durchzuführen. Die Fed zeigt sich weiterhin offen für eine Zinserhöhung, auch wenn an den Märkten zeitweise nur eine Wahrscheinlichkeit von rund 20 Prozent angegeben wurde.

Autobranche fordert Rücknahme von Effizienzregeln

Ein Lobbyverband der Automobilindustrie fordert von der Umweltbehörde EPA die Rücknahme von Regelungen zur Treibstoffeffizienz. Wie die Alliance of Automobile Manufacturers sagte, beruhen die Regeln zur Senkung des Treibstoffverbrauchs bis 2025 auf falschen Annahmen. In dem Verband sind auch bekannte Hersteller wie General Motors oder Volkswagen organisiert. Die Autokonzerne befürchten, dass diese Regelungen eine Million Arbeitsplätze bedrohen könnte.

GELDPOLITIK

Schweizer Notenbank investiert in stabilen Franken

Die Schweizerische Notenbank investiert mit Devisenkäufen in Milliardenhöhe in einen stabilen Franken. Dies legen Sichteinlagen von Bund und Banken bei der Notenbank offen. In den vergangenen Wochen wurden so 4,5 Milliarden Franken investiert. Das Ziel ist, einen zu starken Anstieg der Franken zu verhindern, denn je stärker die einheimische Währung ist, umso mehr leidet die Exportindustrie des Landes. Der Anstieg der Investitionen wird auch mit der Schwäche des Euro begründet, der aufgrund von politischen Unsicherheiten wie den anstehenden Wahlen in Frankreich unter Druck steht.

EZB nimmt mit Anleihenkäufen mehr Geld ein

Auch die Anleihenkäufe der EZB waren in der letzten Zeit erfolgreich. Unter anderem sorgte der starke Dollar dafür, dass man deutliche Gewinne erzielen konnte. 2020 stiegen die Einnahmen um rund zehn Prozent auf 1,19 Milliarden Euro. Der Gewinn der EZB wird an die nationalen Notenbanken ausgeschüttet und nach einem sogenannten Kapitalschlüssel verteilt. Dies ist der Anteil der nationalen Notenbanken am Kapital der EZB.

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