Profit- Binäre Optionen 2020

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Binäre Optionen oder Forex 2020: Welche Anlageform ist für Einsteiger besser geeignet?

Durch die anhaltende Niedrigzinsphase nimmt die Bedeutung klassischer Geldanlagen, bei denen ein Profit durch Zinsen erzielt wurde, immer weiter ab und die Anleger schauen sich nach neuen Alternativen um. Dabei sind die viele Kunden auch bereit, ein deutlich höheres Risiko als bei den früher populären Geldanlagen einzugehen. Eine interessante Möglichkeit, freies Kapital gewinnbringend zu investieren, ist der Online-Handel mit Forex-Produkten oder binären Optionen. Ob diese Anlageformen wirklich ohne Einschränkungen für Einsteiger geeignet sind und ob diese sich besser für Forex oder binäre Optionen entscheiden sollten, erklären wir im folgenden Artikel.

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Beide Anlageformen sind hochspekulativ

Leider gibt es nach wie vor viele Einsteiger, die mit dem Trading von Forex oder binären Optionen unter falschen Annahmen beginnen, letztendlich deutlich über ihre Verhältnisse handeln und dadurch nicht selten in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Sowohl bei binären Optionen, wie auch beim Handel mit Forex-Produkten sollten die Trader ausschließlich freies Kapital investieren. Das ist Geld, welches nicht für andere Zwecke eingeplant ist, weder zur Deckung der laufenden Kosten, noch für spätere Investitionen oder zur Altersvorsorge. Der Verlust dieses Geldes sollte eingeplant werden, denn Forex Handel oder binäre Optionen können beide zum Totalverlust der Einlage führen.

Achten Sie unbedingt darauf, nur so viel einzuzahlen, wie Sie finanziell problemlos verkraften können. Die Mindesteinzahlungen bei den Brokern sind teilweise sehr unterschiedlich. Es ist ratsam, sich grade zu Beginn einen Broker mit geringer Mindesteinzahlung zu suchen und nur wenig zu investieren. Um den Handel mit Forex oder binären Optionen kennenzulernen und selber auszuprobieren, ist gar keine Investition nötig, denn viele Broker bieten bei beiden Varianten kostenlose Demokonten an. Diese sind bereits mit Spielgeld aufgeladen, so dass die Nutzer das Trading unter realen Bedingungen, aber komplett risikofrei ausprobieren können.

Wenn Sie sich nach dem Testen mit dem Demokonto dazu entscheiden sollten, einen Echtgeld-Account zu eröffnen, sollten Sie vorher einen Broker-Vergleich durchführen, denn die zahlreichen Anbieter bieten teilweise sehr unterschiedliche Konditionen, so dass Sie durch die richtige Wahl Kosten einsparen, ihre Gewinne erhöhen und auch die Sicherheit maximieren können.

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Der Handel mit binären Optionen lässt sich leichter erlernen

Binäre Optionen wurden als Vereinfachung der gängigen Forex- und CFD-Produkte entwickelt, um Anfängern den Einstieg zu erleichtern. Sie sind weniger komplex aufgebaut, als der klassische Forex Handel und können so auch von komplett unerfahrenen Kunden schnell verstanden werden. Daher sind die Binäroptionen bei Anfängern sehr beliebt, allerdings wird dabei das Risiko und die besonders hohe Varianz leider häufig außer Acht gelassen.

Binäre Optionen lassen sich zwar einfach handeln, das bedeutet aber noch lange nicht, dass es auch einfach ist, mit ihnen langfristig erfolgreich zu sein. Dadurch, dass es sich um Wetten handelt, bei denen entweder alles gewonnen oder alles verloren wird, unterliegen die Gewinne und Verluste extrem hohen Schwankungen. Wer hier nicht mit einem entsprechend soliden Risikomanagement handelt, wird früher oder später alles verlieren. Sogar die besten Trader setzen sich beim Handel mit binären Optionen einer großen Gefahr aus, den gesamten Einsatz zu verlieren. Daher sollte immer nur Geld eingesetzt werden, welches nicht anderweitig benötigt wird und dessen Verlust nicht zu finanziellen Problemen des Traders führt. Auch bei CFDs gibt es ein hohes Verlustrisiko, dieses liegt allerdings geringfügig niedriger als bei den binären Optionen.

Viele professionelle Trader haben auf Grund der einfachen Struktur mit binären Optionen begonnen und diese zum Teil mit großem Erfolg gehandelt. Dennoch steigen die meisten Profis im Laufe ihrer Handelskarriere auf Forex oder andere Handelsprodukte um, da diese deutlich mehr Entscheidungsmöglichkeiten bieten, wodurch der Glücksfaktor reduziert wird und gute Trader ihren Profit erhöhen können.

Beim Forex Handel besteht oft eine Nachschusspflicht

Sowohl bei binären Optionen, wie auch beim Handel mit Währungspaaren handelt es sich um hochspekulative Finanzgeschäfte, bei denen jederzeit mit hohen Verlusten und sogar dem Verlust des kompletten Handelskapitals gerechnet werden muss. Binäre Optionen haben aber in der Regel den Vorteil, dass hier keine Nachschusspflicht besteht. Das bedeutet, der Kunde kann maximal den Betrag verlieren, der sich auf seinem Handelskonto befindet. Beim Forex Handel dagegen wird normalerweise mit einem Hebel gehandelt. Der Trader kann hier ein vielfaches des Geldes bewegen, das sich auf seinem Handelskonto befindet. Für einen Handel muss lediglich eine relativ kleine Sicherheitsleistung (Margin) hinterlegt werden. Diese beträgt bei einem Hebel von 1:400 grade einmal 0,25% des tatsächlich gehandelten Betrags. Ist diese Margin aufgebraucht, so erfolgt normalerweise ein Margin-Call und der Trade wird automatisch geschlossen, wenn keine umgehende Einzahlung des Kunden erfolgt.

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Normalerweise reicht das aus um zu verhindern, dass mehr Geld verloren wird, als sich auf dem Handelskonto des Traders befindet. Bei extrem volatilen Kursen kann es aber dazu kommen, dass der Trade nicht rechtzeitig geschlossen werden kann und es zu einem Verlust kommt, der das Kontoguthaben des Traders deutlich übersteigt. In diesem Fall ist der Kunde verpflichtet, den negativen Kontostand des Handelskontos durch eine Einzahlung aus seinem Privatvermögen auszugleichen. Zuletzt kam es im Januar 2020 zu hohen Verlusten bei vielen Tradern, die durch die Nachschusspflicht teilweise Privatinsolvenz anmelden mussten. Die Schweizer Nationalbank hatte die Kursbindung des Schweizer Franken aufgehoben, woraufhin der CHF sich auf einen Schlag stark verteuerte. Um derartige unerwartete und existenzgefährdende Verluste zu vermeiden, wird vor allem Anfängern dringend geraten, bei Forex immer mit der Stop Loss Order zu arbeiten.

Bei binären Optionen dagegen gibt es in der Regel keine Nachschusspflicht, denn hierbei handelt es sich nicht um ein gehebeltes Produkt. Der Trader kann somit maximal seinen Einsatz verlieren. Wer konsequent wirklich nur soviel einzahlt, wie er ohne Probleme entbehren kann, ist somit bei binären Optionen vor existenzgefährdenden Verlusten geschützt.

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Besonders leichter Einstieg per Social Trading

Ein relativ junger Trend im Online-Handel ist das sogenannte Social Trading. Hier handelt nicht jeder Kunde für sich alleine, sondern besonders erfolgreiche Händler ermöglichen es anderen Tradern, ihre Handelsstrategie in Echtzeit zu kopieren. Platziert der sogenannte Signalgeber einen Trade, wird dies auch automatisch vom Konto des Followers getan, so dass exakt die gleichen Orderabgaben erfolgen. Als Belohnung dafür, dass er seine Strategie den anderen Nutzern zur Verfügung stellt, erhält der Signalgeber entweder eine Provision pro Follower oder aber eine Gewinnbeteiligung. So kann er sich zusätzliches Geld verdienen. Der Vorteil für die Anfänger liegt darin, dass sie auch ohne umfassendes Wissen über Kursanalyse und andere wichtige Grundlagen bereits recht erfolgreich handeln können. Das Risiko liegt trotzdem immer noch bei jedem Trader selbst, der Signalgeber übernimmt keine Verantwortung für mögliche Verluste seiner Follower.

Beim Social Trading können die Nutzer fast schon nebenbei viel über den Handel lernen, denn die Signalgeber stehen in der Regel für Diskussionen zur Verfügung und erklären ihre Entscheidungen bei Bedarf ausführlich. So ist es möglich, selber vom Follower zum erfolgreichen Signalgeber zu werden.

Social Trading wird mittlerweile von vielen Forex Brokern angeboten, so dass interessierte Trader hier viele Möglichkeiten haben und sich für das am besten auf ihre individuellen Bedürfnisse passende Angebot entscheiden können. Bei den binären Optionen dagegen ist Social Trading noch nicht sehr verbreitet und bisher nur bei wenigen Anbietern möglich. Es ist aber damit zu rechnen, dass auch hier in nächster Zeit die Zahl der Broker zunehmen wird, die diese Dienstleistung anbieten.

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Beide Produkte sollten nur mit einem guten Risikomanagement gehandelt werden

Sowohl bei den binären Optionen, wie auch beim Spekulieren auf die Währungskurse besteht ein deutlich höheres Risiko, als bei klassischen verzinsten Geldanlagen oder auch beim Aktienhandel. An der binäre Optionen vs Forex Diskussion mögen sich die Geister scheiden, denn es lässt sich nicht eindeutig sagen, welches Produkt für Einsteiger besser geeignet ist. Hier muss jeder Kunde selber abwägen, welche Vorteile er sich sichern möchte und welche Nachteile er auf keinen Fall in Kauf nehmen möchte. Für beide Handelsvarianten gilt aber, dass sie langfristig nur mit einem guten Risikomanagement profitabel handelbar sind. Da es durch die hohe Varianz bei beiden Tradingformen phasenweise zu hohen Verlusten kommen kann, sollte immer nur ein kleiner Teil des verfügbaren Gesamtguthabens zur Zeit eingesetzt werden. Je weniger Guthaben zur Verfügung steht, desto geringer dürfen daher auch die Einsätze sein. Wenn der Trader kontinuierlich Gewinn macht, so kann er mit steigendem Kapital auch die Einsätze entsprechend anpassen.

Zwar gibt es keinen hundertprozentigen Schutz vor einem Totalverlust der gesamten Einlage, mit den entsprechenden Strategien lässt sich das Risiko hierfür aber deutlich reduzieren.

Weitere Alternativen

Binäre Optionen oder Forex sind nicht für alle Anleger geeignet. Nur wer das benötigte Geld tatsächlich übrig hat und auch mit einem Totalverlust gut leben könnte, sollte sich an den Handel mit einem der beiden Produkte wagen. Für eine nachhaltige und sichere Geldanlage sind dagegen weder Forex-Handel noch binäre Optionen geeignet. Um Kapital gewinnbringend anzulegen und doch das Risiko von hohen Verlusten möglichst gering zu halten, sind andere Anlageformen wie beispielsweise Aktien oder Festgeld deutlich besser geeignet. Es um jeden Preis mit zu spekulativen Finanzprodukten zu versuchen, kann zu großen finanziellen Problemen oder einer deutlichen Einschränkung des Lebensstandards führen. Vor der Anmeldung bei einem Online-Broker sollten die Kunden daher noch einmal hinterfragen, ob die gewählte Anlageform auf Grund ihrer finanziellen Situation wirklich für sie geeignet ist, oder ob es nicht doch deutlich bessere Alternativen gibt.

Unser Fazit: Beide Anlageformen haben ihre Vor- und Nachteile

Beim Vergleich von Forex Handel und binären Optionen sind viele Gemeinsamkeiten, aber auch maßgebliche Unterschiede zu erkennen. Hier muss jeder Kunde individuell für sich entscheiden, welche Eigenschaften der beiden Produkte für ihn am bedeutendsten sind. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind in der unten stehenden Auflistung noch einmal im Überblick aufgeführt.

Egal für welches der beiden Produkte Sie sich entscheiden: Machen Sie sich auf jeden Fall bewusst, dass es sich um hochspekulative Investitionen handelt und ein kompletter Verlust des eingezahlten Geldes jederzeit möglich ist. Bei vielen Forex Brokern droht unter Umständen sogar die gefürchtete Nachschusspflicht. Spekulieren Sie daher nur mit Geld, welches Sie ohne Probleme entbehren können. Bevor Sie sich bei einem Online-Broker für Forex Handel oder binäre Optionen registrieren, sollten Sie sich die allgemeinen Geschäftsbedingungen komplett durchlesen und sicherstellen, dass es sich um einen seriösen Broker handelt und keine zweifelhaften Bedingungen an den Kunden gestellt werden.

Nur mit einem seriösen und von einer zuverlässigen Behörde regulierten Online-Broker kann der Handel mit Forex oder binären Optionen gelingen.

Binäre Optionen Unterschied Forex: Ein Überblick

  • Bei binären Optionen gibt es in der Regel keine Nachschusspflicht
  • binäre Optionen sind einfacher aufgebaut als der Forex Handel
  • Während binäre Optionen einfache Wetten mit „Alles oder Nichts“-Charakter sind, hängt beim Forex Handel der Gewinn von der Höhe der Kursschwankungen ab
  • Der Forex Handel bietet eine größere Auswahl an Orderfunktionen, mit denen sich die Bedingungen für einen Trade genau festlegen lassen

Die Gemeinsamkeiten von Forex Handel und binären Optionen

  • Beide Produkte werden außerbörslich gehandelt
  • Die meisten Broker arbeiten nach dem Market Maker Modell
  • Es sind hochspekulative Geldanlagen, bei denen hohe Gewinne möglich sind, aber auch hohe Verluste drohen
  • Beide Produkte können auch per Social Trading gehandelt werden
  • Kunden sollten darauf achten, dass der Broker von einer offiziellen und zuverlässigen Behörde reguliert wird
  • Bonusaktionen versprechen zusätzliches Guthaben
  • Mit einem kostenlosen Demokonto können die Handelsfunktionen mit Spielgeld getestet werden

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Binäre Optionen Kritik Erfahrungen 2020 – Alle Meinungen und Alternativen im Test!

Verbraucherschützer kritisieren die binären Optionen schon lange. Der Vorwurf: Es würde sich nicht um eine seriöse Geldanlage, sondern um reines Glücksspiel handeln und die Anbieter würden nicht ausreichend auf diese Risiken hinweisen. Die Kunden würden mit falschen Versprechungen über den Tisch gezogen.

Gibt es tatsächlich eine solche binäre Optionen Falle? Werden die Trader hier betrogen und haben am Ende gar keine Chance, mit binären Optionen dauerhaft Profit zu machen? Wir haben uns mit den kritischen Fragen zu diesem Thema auseinandergesetzt und möchten diese für unsere Leser beantworten.

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Werden binäre Optionen mit falschen Versprechungen beworben?

In der Tat locken viele Broker mit hohen Gewinnen. „Bis zu 90% Profit in einer Minute“ ist beispielsweise eine typische Angabe, durch welche Anfänger leicht in die Irre geführt werden können. Diese Aussage bezieht sich nämlich lediglich auf einen einzelnen Trade. Natürlich ist hier ein entsprechender Profit möglich. Das in der gleichen Zeit aber auch der Totalverlust der Investition droht, wird natürlich nicht erwähnt. Insofern handelt es sich hier tatsächlich um eine relativ unseriöse Werbung. Unter den gleichen Voraussetzung könnte man auch Roulette bewerben, hier liegt der „Profit“ sogar über 90%.

Durch solche und ähnliche Angaben gehen viele Einsteiger leider von falschen Voraussetzungen aus. Sie sehen die möglichen Gewinne, aber dass auch sehr viele Trades verloren werden, wird ausgeblendet.

Eine weitere, sehr effektive Werbestrategie ist, dass die Broker oft nicht direkt werben, sondern angebliche „erfolgreiche Trader“ die Kunden überzeugen sollen. Diese berichten von hohen Gewinnen, die sie in kürzester Zeit gemacht hätten. Hierfür wäre kein Vorwissen und kein besonders hoher Aufwand erforderlich. Da jeder mit binären Optionen reich werden könne, soll der Kunde sich natürlich sofort beim entsprechenden Broker registrieren und eine Einzahlung leisten.

Auch hier wird natürlich schnell klar, dass es sich um übertriebene Versprechungen handelt. Wo ein Gewinner ist, ist in der Regel immer auch ein Verlierer. Da der Broker auch noch einen Profit macht, der mit Sicherheit nicht gering ausfällt, muss es beim Handel mit binären Optionen mehr Verlierer als Gewinner geben, da dieses System sonst nicht funktionieren könnte.

Seien Sie daher misstrauisch bei zu verlockenden Versprechungen. Hier werden die Vorteile übertrieben dargestellt und die Nachteile verschwiegen.

Hier können sich Trader über binäre Optionen umfassend informieren.

Sind binäre Optionen Fake?

Wir mussten nicht lange suchen, um im Internet auf Berichte von frustrierten (ehemaligen) Tradern zu stoßen, die davon erzählen, bei binären Optionen über den Tisch gezogen worden zu sein. Ihre Kritik: Binäre Optionen würden letztendlich nur die Broker gewinnen lassen. Diese würden die Kurse nach Belieben manipulieren und den Kunden so das Geld aus der Tasche ziehen.

In der Tat gab es in der Vergangenheit Broker, die beim Handel mit binären Optionen betrogen haben. Daher sollte der Anbieter immer mit sehr viel Sorgfalt ausgewählt werden. Von einem generellen „Binäre Optionen Fake“ kann aber dennoch nicht ausgegangen werden. Es stimmt zwar, dass ein sehr hohes Risiko besteht und es nur wenige Trader schaffen, dauerhaft erfolgreich mit binären Optionen zu handeln, dennoch ist es möglich. Dass es so viele Verlierer gibt mag zwar zu einem geringen Teil tatsächlich daran liegen, dass nicht alle Broker seriös sind, vorwiegend ist der Grund aber ein anderer: Durch die hochspekulative Struktur der binären Optionen haben diese sehr starken Glücksspiel-Charakter. Dieser lässt sich nur durch ein sehr diszipliniertes Risikomanagement umgehen. Um erfolgreich mit binären Optionen zu handeln, ist außerdem ein entsprechendes Fachwissen erforderlich. Die Versprechung, dass jeder sofort in den Handel einsteigen und binnen weniger Tage zum erfolgreichen Trader werden kann, ist daher tatsächlich eine unseriöse Verschleierung der wirklichen Fakten.

Ist der Handel mit binären Optionen gefährlich?

Bei binären Optionen drohen verschiedene Gefahren. Die Möglichkeit, an einen unseriösen Broker zu geraten, wurde bereits erwähnt. Aber auch bei seriösen Anbietern besteht immer noch immer ein sehr hohes Risiko für das Trading mit Binäroptionen. Ziel aller Händler ist es, durch eine möglichst gute Analyse der Kurse vorhersagen zu können, wie diese sich entwickeln werden. Dementsprechend können dann Trades platziert werden, die zu einem Gewinn führen. Nun lässt sich aber der Kursverlauf niemals exakt vorhersagen. Zu viele Faktoren üben hier einen Einfluss aus und grade durch die extrem kurze, für binäre Optionen typische Zeitspanne sind unvorhersehbare Schwankungen normal. Auch sehr gute Analysten können daher den Kursverlauf nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit vorhersagen. Es ist also möglich, durch eine gute Analyse eine Aussage darüber zu treffen, welcher Verlauf wahrscheinlicher ist und dann auf diesen zu setzen. Aber auch der unwahrscheinlichere Verlauf wird immer wieder eintreten und so zum Verlust der Investition führen. Der Handel mit binären Optionen ist von einer hohen Varianz gekennzeichnet, so dass auch bei guter Analyse damit gerechnet werden muss, dass Verluste eintreten. Im schlimmsten Fall geht die gesamte Einlage verloren.

Das Demokonto bietet einen Vorgeschmack auf den Optionen Handel.

Kann man den erfolgreichen Handel mit binären Optionen lernen?

Viele Broker bieten eine Art „Binäre Optionen Ausbildung“ an. Durch das in der Regel kostenlose Schulungsmaterial sollen die Kunden lernen, die Kursverläufe mit verschiedenen Techniken zu analysieren und so zum erfolgreichen Händler für binäre Optionen zu werden. Tatsächlich ist es möglich, anhand des bisherigen Kursverlaufs Aussagen darüber zu treffen, ob es wahrscheinlicher ist, dass der Kurs steigt, oder ob er eher fallen wird. Allerdings bewegen sich die Möglichkeiten in einem sehr geringen Rahmen. Das bedeutet, dass auch mit sehr guter Analyse nur einige Trades mehr gewonnen werden können. Professionellen Tradern reichen die zusätzlichen gewonnenen Trades aus, um insgesamt einen Profit zu machen. Auch sie verlieren jedoch zwischenzeitlich immer wieder und müssen mit hohen Schwankungen der Gewinne leben.

Um den Handel mit binären Optionen wirklich zu erlernen und langfristig erfolgreich betreiben zu können, reicht es nicht aus, zur binäre Optionen Ausbildung eine dreiteilige Videoserie bei einem Online-Broker anzusehen. Das mag zwar ein guter Einstieg sein, wirklich erfolgreiche Trader lernen jedoch jeden Tag dazu und sind mit den Funktionsweisen des Marktes vertraut. Auch zum Thema „Risikomanagement“ sind sie umfassend informiert.

Um den Handel mit binären Optionen zu erlernen und neue Inhalte ohne Risiko umzusetzen, sollten alle Trader ein kostenloses Demokonto nutzen. Hier lassen sich alle Strategien risikofrei ausprobieren. Anfänger können sich so mit den binären Optionen vertraut machen, ohne direkt eigenes Geld zu riskieren. Aber auch die Profis wissen um den Wert eines Demokontos und nutzen dieses regelmäßig.

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die Broker die Kurse manipulieren?

Ein häufiger Vorwurf der Kritiker von binären Optionen ist, dass die Händler die Kurse manipulieren und sich dadurch einen Vorteil verschaffen. Langfristig würden so alle Trader verlieren und nur der Broker macht einen Gewinn. Daher wird im Internet häufig geraten, trotz Interesse für binäre Optionen Finger weg zu lassen und sich für eine seriösere Anlageform zu entscheiden.

Wir haben uns angesehen, wie die Handelskurse zustande kommen. Diese werden in der Regel tatsächlich vorwiegend von den Brokern selber gestellt. Während beim Devisenhandel mit Forex oder CFDs neben den Market Makern auch noch viele STP-Broker verfügbar sind, welche die Anfragen der Kunden direkt an einen großen Pool aus Teilnehmern weiterleiten, handelt es sich bei den Anbietern für binäre Optionen fast ausschließlich um Market Maker. Diese haben tatsächlich theoretisch die Möglichkeit, die Kurse zu ihren Gunsten zu manipulieren. In der Praxis sollte das bei einem guten und seriösen Anbieter allerdings nicht vorkommen. Die Kurse orientieren sich auch bei den Market Makern an den offiziellen Handelskursen der Börsen, können allerdings durch die zeitliche Verzögerung Unterschiede zu diesen aufweisen. Auch hier gilt, dass die Wahl des richtigen Brokers entscheidend ist. Seriöse Broker haben es nicht nötig, die Handelskurse zu manipulieren und werden außerdem von einer Regulierungsbehörde überwacht, so dass Manipulationen auffallen würden und die Lizenz des Brokers entzogen werden würde.

Kann ich das Risiko bei binären Optionen umgehen?

Komplett ausschalten lässt sich das Risiko nicht, denn binäre Optionen sind und bleiben hochspekulative Finanzprodukte. Es gibt aber durchaus Möglichkeiten, das Risiko deutlich zu reduzieren.

Auch wenn bei der gängigen binäre Optionen Kritik immer wieder davon gesprochen wird, dass diese Handelsform Betrug sei, gibt es dennoch viele seriöse Broker auf dem Markt. Hier ist es wichtig, sich für einen Anbieter zu entscheiden, der zuverlässig von einer Behörde, am besten innerhalb der EU, reguliert wird. Auch die Bewertungen der bisherigen Kunden sollten in die Entscheidungsfindung mit einfließen. Wir haben viele Kundenmeinungen in unserem Brokervergleich zusammengetragen, um unseren Lesern zu helfen, den richtigen Anbieter zu finden.

IQ Option liegt viel an Benutzerfreundlichkeit.

Ist der richtig Broker gefunden, muss noch sichergestellt werden, dass das benötigte Fachwissen vorhanden ist. Angehende Trader sollten sich intensiv mit der Kursanalyse auseinandersetzen und so lange mit einem kostenlosen Demokonto trainieren, bis die erforderlichen Fähigkeiten vorhanden sind, das Wissen auch mit echtem Geld gewinnbringend einzusetzen.

Das Risikomanagement ist ebenfalls ein wichtiger Punkt, ohne den erfolgreiches Handeln mit binären Optionen nicht möglich ist. Es sollte unbedingt nur so viel Geld eingezahlt werden, wie ohne Probleme verloren gehen kann, ohne dass dies auf den Kunden große Auswirkungen hätte. Von diesem Guthaben wird immer nur ein vorher festgelegter Prozentsatz pro Trade eingesetzt, so dass einzelne verlorene Trades keine zu große Auswirkung auf den Kontostand haben. Je niedriger dieser Prozentsatz ist, desto geringer ist auch das Risiko, die gesamte Einlage zu verlieren. Komplett ausschalten lässt sich dieses Risiko aber leider nicht.

Welche Alternativen zu binären Optionen gibt es?

Binäre Optionen sind nicht für jeden Anleger geeignet. Nur wer über genügend freies Kapital verfügt und auch mit dem Risiko leben kann, dass dieses komplett verloren gehen könnte, sollte den Handel mit binären Optionen unter bestimmten Voraussetzungen wagen. Für andere Trader gibt es viele gute Alternativen.

Am meisten Ähnlichkeit zu den binären Optionen hat der Devisenhandel mit Forex und CFDs. Auch hier kann auf steigende oder fallende Kurse gesetzt werden, allerdings ist der Gewinn beziehungsweise Verlust auch von der Höhe der Kursänderung abhängig. Bei dieser Form des Tradings stehen deutlich mehr Wahlmöglichkeiten zur Verfügung, was den Glücksfaktor im Vergleich zu binären Optionen etwas reduziert. Trotzdem handelt es sich auch hier um eine hochspekulative Anlageform, bei der mit einem Totalverlust oder in bestimmten Fällen sogar mit einer Nachschusspflicht gerechnet werden muss. Deutlich sicherer ist da der Handel mit Aktien, der allerdings längerfristig angelegt sein sollte. Für Trader mit wenig Zeit besteht auch die Möglichkeit, in einen Aktienfonds zu investieren, bei dem die Kauf- und Verkaufsentscheidungen nicht selber getroffen werden müssen. Für eine besonders hohe Sicherheit kann eine Geldanlage auf einem Festgeldkonto erfolgen. Hier sind die Erträge allerdings auf Grund der anhaltenden Niedrigzinsphase eher gering.

Ist die binäre Optionen Kritik berechtigt?

Es ist zwar grundsätzlich möglich, trotz aller Kritik binäre Optionen gewinnbringend zu handeln, dafür müssen allerdings viele Voraussetzungen erfüllt werden. Dazu gehören unter anderem die folgenden Punkte:

  • Es muss ein absolut seriöser und zuverlässiger Broker gewählt werden
  • Der Trader muss sich vor Einstieg in den Handel ein umfassendes Fachwissen aneignen
  • Es darf nur Risikokapital investiert werden, welches ohne große Probleme verloren gehen kann
  • Ein umfassendes Risikomanagement muss konsequent eingehalten werden

Binäre Optionen sind längst nicht für jeden Anleger geeignet. Sie sind hochspekulativ und beinhalten einen hohen Glücksfaktor. Daher sollten sie schon zu einem gewissen Grad als „Zockerei“ verstanden werden. Trader, die ein großes Problem mit einem Totalverlust hätten, sollten sich für eine andere Form der Investition entscheiden, denn dieser kann immer eintreten, selbst wenn alle wesentlichen Kriterien für ein erfolgreiches Handeln beachtet werden.

Bevor der Handel bei einem Broker begonnen wird, lesen Sie bitte dessen allgemeine Geschäftsbedingungen, denn nur diese sind für das Trading verbindlich. Investieren Sie nur Kapital, welches Sie nicht anderweitig benötigen. So ist ein Gewinn ein willkommenes zusätzliches finanzielles Extra, und ein Verlust kann ohne Probleme kompensiert werden.

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Talkin go money

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Inhaltsverzeichnis:

Arbitrage ist der gleichzeitige Kauf und Verkauf derselben Wertpapiere in zwei verschiedenen Märkten mit dem Ziel, von der Preisdifferenz zu profitieren. Aufgrund ihrer einzigartigen Auszahlungsstruktur haben binäre Optionen unter den Händlern enorm an Popularität gewonnen. Wir betrachten die Arbitragemöglichkeiten im Handel mit binären Optionen.

Eine kurze Einführung in Arbitrage

Angenommen, eine Aktie ist an den Börsen von NYSE und NASDAQ notiert. Ein Händler stellt fest, dass der aktuelle Kurs der Aktie an der NYSE $ 10 beträgt. 1 und das an der NASDAQ ist $ 10. 2. Sie kauft 10 000 der niedrigpreisigen Aktien (an der NYSE), kostet $ 101, 000 und verkauft gleichzeitig die gleiche Menge von 10 000 höherpreisigen Aktien und kostet 102 000 $. Sie schafft es, die Differenz einzustecken ( 102, 000-101, 000 = $ 1000) als Gewinn (vorausgesetzt, es gibt keine Maklerprovision).

Effektiv ist Arbitrage ein risikoloser Gewinn. Am Ende der zwei Transaktionen (wenn sie erfolgreich ausgeführt wurden) hält der Trader keine Aktienposition (so dass sie risikolos ist), aber sie hat einen Gewinn erzielt.

Optionen Arbitrage

Der Optionshandel beinhaltet hohe Preisschwankungen, was gute Arbitragemöglichkeiten bietet. Während Aktien möglicherweise zwei unterschiedliche Märkte (Börsen) für Arbitrage benötigen, ermöglichen Optionskombinationen Arbitrage-Gelegenheiten an derselben Börse. Zum Beispiel führt das Kombinieren einer Long-Put- und einer Long-Futures-Position zur Erzeugung eines synthetischen Calls, der gegen eine reale Call-Option an der gleichen Börse arbitriert werden kann. Effektiv werden Vermögenswerte mit ähnlichen Auszahlungen gegeneinander arbitriert.

Zusätzlich existieren andere Arbitragevarianten. Eine Long-Position in einer Aktie kann gegen eine Short-Position in Aktien-Futures arbitriert werden. Arbitragemöglichkeiten können auch zwischen korrelierten Rohstoffen und Währungen untersucht werden (Beispiele folgen).

Binäre Optionen

Während die einfachen Vanilla Call- und Put-Optionen eine lineare Auszahlung bieten, sind binäre Optionen eine spezielle Kategorie von Optionen, die „Alles-oder-Nichts“ – oder „Festpreis“ -Auszahlungen anbieten. (Siehe Verwandte: Ein Leitfaden zum Handel mit binären Optionen in den USA.)

Hier ist die grafische Darstellung des Unterschieds in den Auszahlungen zwischen den beiden:

Die lineare (und variierende) Auszahlung von Plain Vanilla Optionen erlaubt Kombinationen von verschiedenen Optionen, Futures und Aktienpositionen zu gegeneinander verhandelt werden (und ein Händler kann von den Preisunterschieden profitieren). Die feste Auszahlung von binären Optionen begrenzt die Kombinationsmöglichkeiten.

Die Schlüsselidee von Arbitrage besteht darin, gleichzeitig Vermögenswerte mit ähnlichem Profil (synthetisch oder real) zu kaufen und zu verkaufen, um von der Preisdifferenz zu profitieren. Eine der größten Herausforderungen bei binären Optionen ist, dass es kaum Assets mit einem ähnlichen Auszahlungsprofil gibt.Das Versuchen von Kombinationen, die verschiedene Assets beinhalten, um die binäre Optionsauszahlungsfunktion zu replizieren, ist eine mühsame Aufgabe. Es beinhaltet die Übernahme mehrerer Positionen – was für eine rechtzeitige Ausführung des Handels sehr schwierig ist und hohe Maklerprovisionen verursacht.

Arbitragemöglichkeiten im Handel mit binären Optionen:

Innerhalb der oben genannten Beschränkungen sind die Arbitragemöglichkeiten im binären Optionshandel begrenzt. Ähnliche Vermögenswerte zu finden, um gleichzeitig gegen Arbitrage zu kämpfen, ist schwierig. Die beste verfügbare Option ist die zeitbasierte Arbitrage. Es geht darum, eine Marktdiskrepanz zu identifizieren, eine entsprechende Position einzunehmen und dann die Gewinne nach einiger Zeit zu buchen, wenn diese Diskrepanz beseitigt oder das Kursziel / Stop-Loss getroffen wird.

NADEX ist die beliebte Börse für den Handel mit binären Optionen. Denken Sie daran, dass andere Märkte für Aktien, Indizes, Futures, Optionen oder Rohstoffe unterschiedliche (und begrenzte) Handelszeiten haben. Mehrere Vermögenswerte (Aktien, Futures, Optionen) handeln zu unterschiedlichen Tageszeiten, abhängig von den Börsenzeiten. Entwicklungen, die geschehen, wenn ein Markt geschlossen ist, können zu schnellen Preisbewegungen führen, wenn sich der Markt öffnet.

Zum Beispiel könnte es eine Nachricht geben, die den Aktienindex FTSE 100 betrifft und herauskommt, wenn die London Stock Exchange (LSE) geschlossen ist. Die genauen Auswirkungen solcher Nachrichten auf den FTSE 100-Index werden erst sichtbar, wenn die LSE geöffnet wird und der FTSE mit der Aktualisierung beginnt. Bis dahin werden Spekulationen über die wahrgenommene Auswirkung der Nachrichten auf den Wert des FTSE hoch sein.

Dieser Index ist der Referenzwert für den Handel mit binären Optionen auf NADEX. Da der Handel mit binären Optionen für ausgedehnte Stunden verfügbar ist, können viele Volatilitäts- und Kursbewegungen als Ergebnis der Nachrichten in FTSE-Binäroptionen sichtbar sein.

Angenommen, die LSE ist derzeit geschlossen und es gibt keine Aktualisierungen für den FTSE-Index (letzter Schlusswert war 7000). Angenommen, der letzte Preis für die binäre Option „FTSE> 7100“ war 30 $. Als Ergebnis der sich entwickelnden Nachrichten wird erwartet, dass der FTSE steigen wird, sobald sich der Markt öffnet (sagen wir fünf Stunden später), und dieser binäre Optionswert wird anfangen zu steigen (und zu schwanken) vom aktuellen Preis von 30 $ bis 50 $, 60 $. $ 70 und so weiter. Da es keine Gewissheit darüber gibt, wie der genaue FTSE-Wert sein wird, wenn er für den Handel geöffnet wird, schwanken die binären Optionspreise nach oben und unten. Während dieser Zeit können erfahrene Trader ihr Geld auf FTSE-Binäroptionen für zeitbasierte Arbitrage setzen.

Sobald der Markt geöffnet ist, wird die tatsächliche Veränderung der FTSE-Indexwerte und FTSE-Futures-Preise sichtbar. Dies wird dazu führen, dass FTSE-100-Binäroptionskurse sich in Richtung auf FTSE-100-Werte genau bewegen. Zu diesem Zeitpunkt hätten erfahrene Trader überkaufte und überverkaufte Bedingungen auf dem Markt für binäre Optionen entdeckt und Gewinne gemacht (möglicherweise einige Male).

Andere Arbitrage-Chancen für binäre Optionen stammen aus korrelierten Vermögenswerten, wie z. B. den Auswirkungen von Rohstoffpreisänderungen, die zu Währungspreisänderungen führen. Normalerweise korrelieren Gold und Öl invers mit dem US-Dollar (i.e. Wenn Gold- oder Ölpreise steigen, dann schwächt sich die USD-Währung ab und umgekehrt). Erfahrene Trader können in solchen Szenarien nach Arbitragemöglichkeiten in zugehörigen Forex-Binäroptionen suchen.

Zum Beispiel beobachtet ein Händler, dass die Goldpreise steigen. Er kann den US-Dollar verkaufen, indem er das USD / JPY-Paar verkauft oder ein EUR / USD-Paar kauft. In ähnlicher Weise kann ein Anstieg der Ölpreise zu einem erwarteten Anstieg des Preises von EUR / USD führen. Ein Händler für binäre Optionen kann geeignete Positionen einnehmen, um von diesen Änderungen der Preise für Vermögenswerte zu profitieren.

Arbitrage in anderen binären Optionen, wie z. B. „Nichtlandwirtschafts-Payroll-Binäroptionen“, ist schwierig, da ein solcher Basiswert mit nichts korreliert ist. Man kann immer noch zeitbasierte Arbitrage versuchen, aber dies wäre nur auf Spekulation (z. B. nehmen Sie eine Position als die Ablauf-Ansätze und versuchen, von Volatilität zu profitieren).

Binäre Optionen: Besser für Arbitrage?

Hohe Volatilität ist ein Freund von Arbitrageuren. Binäre Optionen bieten einen „Alles-oder-Nichts“ – oder „Festpreis“ -Gewinn (100 USD) und einen Verlust (0 USD). Wie Plain Vanilla Optionen gibt es keine Variabilität (oder Linearität) in Renditen und Risiken. Der Kauf einer binären Option bei $ 40 führt entweder zu einem Gewinn von $ 60 (Endauszahlung – Kaufpreis = $ 100 – $ 40 = $ 60) oder zu einem Verlust von $ 40. Jede Auswirkung von Nachrichten / Erträgen / anderen Marktentwicklungen wird dazu führen, dass der Preis schwankt (von 40 $ auf 50 $, 80 $, 10 $, 15 $ usw.).

Arbitrageurs warten normalerweise nicht auf den Ablauf von Binäroptionen. Sie buchen die Teilgewinne oder kürzen ihre Verluste vorher ab. Da binäre Optionen fixe Preise haben, kann jede Veränderung des zugrunde liegenden Werts einen großen Einfluss auf die Erträge haben.

Zum Beispiel, wenn der FTSE bei 7000 schloss und die binäre Option FTSE> 7100 bei 30 $ gehandelt wurde und dann positive Nachrichten über den FTSE herauskamen. Der FTSE erreicht 7095 und schwebt in einem 10-Punkte-Bereich (7095-7105) um dieses Niveau. Der Preis für binäre Optionen wird enorme Schwankungen aufweisen, da nur ein Ein-Punkt-Unterschied im FTSE die Gewinnauszahlung für einen Trader beeinflussen kann. Wenn der FTSE bei 7099 endet, verliert der Käufer die gezahlte Prämie (30 $). Wenn der FTSE bei 7100 endet, erhält er einen Gewinn von ($ 100- $ 30 = $ 70). Dies – $ 30 bis + $ 70 ist eine riesige Schwankung basierend auf einem Ein-Punkt-Limit des Basiswerts (7099 bis 7100), und dies führt zu sehr hoher Volatilität für Binäroptionsbewertungen, was riesige Kursschwankungen für aktive binäre Optionshändler zur Kapitalisierung erzeugt.

The Bottom Line

Standard-Arbitrage (gleichzeitiger Kauf und Verkauf ähnlicher Wertpapiere über zwei Märkte hinweg) steht binären Optionshändlern möglicherweise nicht zur Verfügung, da ähnliche Vermögenswerte nicht über mehrere Märkte hinweg gehandelt werden. Arbitragemöglichkeiten in binären Optionen sind von jenen auszuwählen, die außerhalb von Börsenzeiten in assoziierten Märkten oder korrelierten Vermögenswerten verfügbar sind. Die einzigartige „Alles-oder-Nichts“ -Auszahlungsstruktur von binären Optionen ermöglicht zeitbasierte Arbitrage-Möglichkeiten. Hohe Schwankungen ermöglichen hohe Gewinnpotenziale, bringen aber auch großes Verlustpotenzial mit sich. Aufgrund seines risikoreichen High-Return-Charakters ist der Handel mit binären Optionen nur für erfahrene Trader empfehlenswert.

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Investition in binäre Optionen für Anfänger
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