Martingale Strategie – Binäre Optionen 2020

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Binäre Optionen Martingale Strategie: Aufräumen mit einem Mythos

Blindes Verdoppeln ist falsche Interpretation der TA

Die Martingale Strategie wird häufig im Kontext des Roulettespiels erwähnt, funktioniert dort aber erwiesenermaßen nicht. Lässt sich eine Binäre Optionen Martingale Strategie konzipieren? Dieser Frage sind wir in diesem Beitrag auf den Grund gegangen.

  • Die Martingale Strategie sieht vor, die Einsätze solange zu verdoppeln, bis ein Gewinn eintritt
  • Diese Strategie zahlt sich beim Roulettespiel nicht aus
  • Bei Binären Optionen sind die Aussichten noch schlechter, weil die Brokermarge recht hoch ist
  • Macht die Verdopplung des Einsatzes nach jedem qualifizierten Handelssignal Sinn?

1. Wie funktioniert die Martingale Strategie?

Die Martingale Strategie wird seit dem 18. Jahrhundert insbesondere beim Roulettespiel eingesetzt. Ihre Bezeichnung geht auf die Bezeichnung einer Stadt in der französischen Provence zurück, deren Einwohner seinerzeit als naiv galten. Der venezianische Schriftsteller Giacomo Casanova erwähnte das Martingale Spiel in dem im 19. Jahrhundert erschienenen Werk „Die Geschichte meines Lebens“.

Das Prinzip der Strategie ist sehr einfach: Tritt ein Verlust ein, wird der Einsatz beim nächsten Spiel verdoppelt – solange, bis ein Gewinn eintritt. Dann ist ein Martingale Spiel abgeschlossen. Dadurch tritt der Gewinn zwingend bei dem Spiel mit dem höchsten Einsatz auf, wodurch ein moderater Gesamtgewinn erzielt werden soll.

Grundlagen und theoretische Überlegungen

Der Einsatz beim Roulette unterscheidet sich in einem Punkt wesentlich vom möglichen Einsatz im Rahmen einer Binäre Optionen Martingale Strategie. Beim Roulette geht es (ebenso wie z. B. beim Würfelspiel) um Laplace-Wahrscheinlichkeiten.

Eine Laplace-Wahrscheinlichkeit für ein Ereignis E errechnet sich aus dem Verhältnis der Anzahl der Ergebnisse, bei denen „E“ eintritt zur Anzahl der insgesamt möglichen Ergebnisse. Beim Roulette mit 18 roten, 18 schwarzen und einer grünen Zahl beläuft sich die Laplace-Wahrscheinlichkeit für „schwarz“ somit auf 18/37.

Für einfache Binäre Optionen mit Eröffnung am Geld wird häufig eine statistische Gewinnwahrscheinlichkeit von 50 % angenommen. Dass dabei der relativ unwahrscheinliche Fall eines Ablaufs am Geld ausgeklammert wird, ist unerheblich, da in diesem seltenen Fall der Einsatz erstattet wird.

Durchaus kritisch zu sehen ist allerdings die Bemessung der Eintrittswahrscheinlichkeit mit exakt 50 %. Selbst wenn sich dieses Ergebnis empirisch nachweisen ließe, handelte es sich nicht um Laplace-Wahrscheinlichkeiten, deren Beschaffenheit sich aus naturwissenschaftlich unumstößlichen Gesetzmäßigkeiten ergibt.

Beispiel für Einsatz beim Roulette

Der Einsatz der Martingale Strategie im Roulettespiel soll an einem Beispiel verdeutlicht werden.

  1. Es wird ausschließlich auf „schwarz“ gesetzt
  2. Der initiale Einsatz beträgt 10 EUR
  3. Der Einsatz wird nach jedem Verlust verdoppelt
  4. Nach dem ersten Gewinn erfolgt der Ausstieg
  5. Der Einstieg erfolgt nach „rot“

Wozu führt diese Strategie?

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Erlaubt die Spielbank einen maximalen Einsatz in Höhe von (genau) 20.480 EUR, sind maximal zwölf aufeinanderfolgende Einsätze möglich: 10 EUR, 20, EUR, 40 EUR, 80 EUR, 160 EUR, 320 EUR, 640 EUR, 1.280 EUR, 2.560 EUR, 5.120 EUR, 10.240 EUR und 20.480 EUR. Der kumulierte Einsatz beliefe sich auf 40.950 EUR.

Martingale ist eine Roulette Strategie

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu zwölf aufeinanderfolgenden Verlusten und somit zum Verlust von 35.830 EUR kommt? Die Wahrscheinlichkeit bei jedem einzelnen Spiel beträgt 19/36, potenziert mit zwölf ergibt sich daraus eine Wahrscheinlichkeit von 1:2974.

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Aber: Das Gewinnpotenzial ist begrenzt. Wird das zwölfte Spiel gewonnen, erzielt der Spieler mit einem Einsatz in Höhe von 20.480 EUR einen Gewinn in Höhe von 40.960 EUR. Der kumulierte Einsatz aller zwölf Spiele beläuft sich aber auf 40.950 EUR, so dass lediglich ein minimaler Gewinn in Höhe von 10 EUR erzielt wird. Gemessen daran ist das Risiko eines Totalverlustes viel zu hoch.

Mathematisch betrachtet ist ein Totalverlust bei konsequenter Anwendung der Martingale Strategie sicher. Da jeder Spieler einer wie auch immer dimensionierten Budgetrestriktion gegenübersteht, kommt es irgendwann zum Einsatz des gesamten Vermögens in einem verlorenen Spiel.

Anwendung auf Binäre Optionen

Lässt sich diese Vorgehensweise auch mit Binären Optionen umsetzen? Dazu wiederum ein Fallbeispiel. Angenommen sei ein anfänglicher Einsatz in Höhe von 1 EUR. Zudem wird die – nicht ganz „astreine“ Eintrittswahrscheinlichkeit von 50 % unterstellt. Beim 15 Trade beläuft sich der Einsatz somit auf 16.384 EUR, insgesamt wurden 32.764 EUR eingesetzt.

Und hier ergibt sich ein wesentliches, praktisches Problem des Binäre Optionen Handels im Vergleich zum Roulettespiel. Wird mit dem 15. Trade ein Gewinn realisiert und zahlt der Broker eine Rendite in Höhe von 90 %, steht ein finaler Mittelrückfluss von 31.130 EUR kumulierten Einsätzen in Höhe von 32.764 EUR gegenüber. Kurzum: Die marktübliche Marge der Broker ist zu groß, als dass die Martingale Strategie zumindest temporär funktionieren könnte.

Verwundern kann dies nicht: Erfolgreiche Trading Strategien benötigen (ganz besonders im Handel mit Binären Optionen) eine hinreichend hohe Trefferquote. Die Trefferquote muss ausreichen, um Verluste und die Margen des Brokers zu decken – erst ab diesem Punkt ist die Strategie kostendeckend. Diese Anforderungen werden von einer dem Roulettespiel entlehnten Binäre Optionen Martingale Strategie nicht erfüllt.

2. Abgleich mit den Prämissen der Technischen Analyse

Trader sollten generell davon absehen, Trading wie Glücksspiel zu behandeln. Es geht eben nicht darum, sich den Launen einer Laplace Wahrscheinlichkeit auszusetzen. Vielmehr versuchen Trader, Konstellationen mit überdurchschnittlicher Prognosequalität zu erkennen und zu handeln. Auf diesem Bestreben beruht das gesamte Konzept der Marktanalyse.

So geht die Technische Marktanalyse davon aus, dass Kurse sich gerade nicht rein zufällig bewegen, sondern dass Kursbewegungen in wiederkehrenden Mustern auftreten bzw. solche Muster immer wieder vorzufinden sind. Zudem geht die TA davon aus, dass Trends sich mit einer größeren Wahrscheinlichkeit fortsetzen, als dass es zu einem Abbruch des Trends kommt.

Positionen sollten eröffnet werden, wenn der Markt Signale liefert

Spieler setzen, wenn ein Spiel ansteht und vertrauen auf ihr Glück. Trader eröffnen eine Position, wenn der Markt aussichtsreich erscheint und vertrauen auf ihre Strategie. Das Martingale Prinzip ist mit dem Grundsatz, dass ein Trade auf ein Signal folgt, grundsätzlich unvereinbar. Eine abgewandelte Variante ist allerdings einen Blick wert: Lohnt es sich, Martingale in Verbindung mit Signalen einzusetzen? Also nur zu handeln, wenn ein Signal auftritt und bei Verlusten den Einsatz des Folgetrades zu verdoppeln?

Wird mit einer belastbaren Strategie – etwa einer Trendfolgestrategie – gehandelt, kann dies die Trefferquote erhöhen. Die Gewinnwahrscheinlichkeit sollte dann jenseits von 50 % liegen. Es sei wiederum betont, dass es sich bei diesen Wahrscheinlichkeiten um im besten Fall empirisch gestützte Annahmen, nicht aber um Laplace-Wahrscheinlichkeiten mit naturwissenschaftlicher Präzision handelt.

Angenommen, es wird stets eine Position in Ausbruchsrichtung eröffnet, wenn eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation mit dem Bruch der Nackenlinie beendet wird. Lohnt es sich dann, bei einem Verlust (etwa infolge eines Fehlausbruchs) den Einsatz des nachfolgenden Trades zu verdoppeln?

Hier liegt ein Chartsignal vor

Die Antwort lautet: Nein. Zwar könnte eine solche Strategie temporär positive Resultate erzielen. Doch auch bei diesem Ansatz läuft es früher oder später auf einen Totalverlust hinaus, weil durch das ständige Verdoppeln bei längeren Verlustserien irgendwann Einsätze getätigt werden, die mit diszipliniertem Risikomanagement nicht in Einklang zu bringen sind.

Rufen Sie sich dazu die Anforderungen an die Verlustbegrenzung in Erinnerung, die für jede Handelsstrategie unerlässlich sind. Professionelle Trader riskieren bei einem einzelnen Trade nicht mehr als 1 % des gesamtem Kontoguthabens. Dieser Wert würde bei Anwendung des Martingale Prinzips rasch um Größenordnungen überschritten.

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Anhänger der Idee, Martingale im Börsenhandel einzusetzen, bleiben die Antwort auf eine Kernfrage schuldig: Warum soll sich der Einsatz in einem Trade nach dem Ausgang des vorangegangenen Trades richten? So verfährt nur, wer bereits in eine psychologische Falle getappt ist.

Martingale erinnert an Einstandsverbilligung und mentale Kontenbildung

Die Börsenpsychologie („Behavioral Finance“) kennt bestimmte Verhaltensweisen, die immer wieder zu Verlusten führen. Eine davon betrifft die „Einstandsverbilligung“. Dabei tätigen Trader nach dem Kauf einer Aktie später einen zweiten Kauf in derselben Aktie. Die Motivation: Da der Kurs nach dem ersten Kauf gefallen ist, soll der durchschnittliche Einstandskurs durch den zweiten Kauf verringert werden. Auf einem mentalen Konto verringert sich dann der Verlust.

Auf dem tatsächlichen Konto ändert sich aber nichts: Die Verluste aus dem ersten Kauf können durch den zweiten Kauf nicht ausgeglichen werden. Frei nach Altmeister Kostolany: Verlorenes Geld lässt sich nicht zurückgewinnen. Der zweite Kauf erfolgte nur aufgrund des ersten Kaufs und ist damit fast zwangsläufig suboptimal: Das Geld wäre in anderen Aktien womöglich besser angelegt gewesen.

Das Martingale Prinzip erinnert an diese Einstandsverbilligung und mentale Kontenbildung. Auch hier gilt das Prinzip, mehr von der gleichen Medizin zu verabreichen, bis die gewünschte Wirkung eintritt.

Kurzfazit: Martingale Strategien eignen sich nicht für den Optionshandel

Im Lichte der vorangestellten Überlegungen erscheint die Martingale Strategie für den Optionshandel ungeeignet. Selbst wenn die Überlegung, mit dem letzten Trade den höchsten Gewinn einzufahren, aufgeht, produziert die Strategie Verluste. Das liegt daran, dass die Rohmargen der Broker höher sind als jene der Casinos. Selbst mit relativ hohen Ablaufrenditen von 90 % für einfache Binäre Optionen mit Eröffnung am Geld lassen sich keine Gewinne erzielen.

Die Martingale Strategie wäre auch dann kein sinnvoller Einsatz für den Handel mit Binären Optionen, wenn die Margen der Broker geringer und die Renditen höher wären. Ein Grund dafür ist der Umstand, dass dem Handel anders als dem Roulettespiel keine Laplace Wahrscheinlichkeiten zugrunde liegen. Das wird in vielen Publikationen ausgeblendet, ist aber strenggenommen ein Ausschlusskriterium, da der gesamte theoretische Überbau der Strategie dadurch ad absurdum geführt wird.

Doch selbst wenn es sich um Laplace Wahrscheinlichkeiten handelte und die Renditen hoch genug wären, müsste eine Martingale Strategie bei konsequenter Anwendung scheitern. Schließlich wird dann jeder Trader irgendwann 100 % seines Vermögens einsetzen und verlieren. Dieses Risiko ist gemessen an den geringen Ertragsperspektiven des Ansatzes im Roulettespiel und den noch schlechteren Aussichten im Optionshandel zu hoch.

Kurzum: Martingale Strategien eignen sich nicht für den Optionshandel!

3. Test mit einem Demokonto: Martingale Binary Bot bei Binary.com

Wenn Sie Martingale unbedingt testen möchten, können Sie ein Tool des Brokers Binary.com nutzen, das in dessen Skript-Shop kostenlos erhältlich ist. In die Benutzeroberfläche werden die wesentlichen Parameter wie initialer Einsatz und Anzahl der Spiele eingegeben. Danach handelt die Software die Strategie automatisch.

Bei Binary.com ist ein Martingale Tool erhältlich

Binary Shop

Ein sachfremder Hinweis: Wenn Sie selbst Skripte für automatisierte Handelsstrategien entwickeln, können Sie diese über den Shop von Binary.com möglicherweise an andere Kunden des Brokers verkaufen und dafür eine Provision erhalten.

Binary.com ist ein auf Malta lizenzierter Buchmacher. Eine Besonderheit des Anbieters besteht in der Möglichkeit, Ausübungspreise und Barrieren von Optionen selbst festzulegen. Es gibt mehrere Handelsplattformen und eine Entwicklungsumgebung für automatisierte Handelssysteme.

Besser als ohnehin zum Misserfolg verdammte Tests mit der Martingale Strategie ist allerdings die Suche nach sinnvollen Alternativen. Wie könnten solche Alternativen aussehen?

4. Alternativen zu Martingale Strategien

Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Gewinns mit Binären Optionen wird häufig auf 50 % taxiert, obwohl es sich nicht um Laplace Wahrscheinlichkeiten handelt. Dieser Punkt verdient weitere Beachtung: Lässt sich zwischen der Wahrscheinlichkeit einer Kursveränderung in eine bestimmte Richtung und einem anderen Ereignis ein kausaler Zusammenhang messen, kann dies die Gewinnchancen erhöhen.

Bei der Suche nach Martingale Alternativen muss es also darum gehen, die Eintrittswahrscheinlichkeit der Ereignisse „Die Kurse steigen“ und „Die Kurse fallen“ genauer zu erfassen. Dazu sollen nachfolgend einige Überlegungen vorgestellt werden. Diesen Überlegungen liegen keine empirischen Studien zugrunde.

Ein Blick ins Orderbuch bei 60 Sekunden Optionen

Binäre Optionen Broker bieten auch sehr kurzläufige Kontrakte an, die z. B. als 60 Sekunden Optionen verkauft werden. Bei diesen Optionen könnte sich ein Blick ins Orderbuch der Referenzbörse lohnen. Im Orderbuch treffen Kauf- und Verkaufsaufträge für Aktien zusammen. Einsehbar ist z. B. das Xetra Orderbuch. Über Xetra werden viele große Aktien gehandelt.

Blick ins Orderbuch

Angenommen, im Orderbuch zeichnet sich ein Angebotsüberhang ab – wären dann nicht fallende Kurse in den nächsten Minuten und Stunden wahrscheinlicher als steigende Kurse? Um das herauszufinden, sind empirische Studien notwendig. Diese müssten den Zusammenhang zwischen den „Kräfteverhältnissen“ im Orderbuch zum Zeitpunkt X und dem Kurs zum Zeitpunkt Y ermitteln.

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Die Tagestendenz messen

Das Orderbuch ist nicht die einzige Quelle für Hinweise auf die weitere Kursentwicklung innerhalb eines Handelstages. Diese wird durch zwei wesentliche Trends beeinflusst: Den maßgeblichen, übergeordneten Trend und den Tagestrend. Wenn der Markt an einem Tag positiv notiert, ist dann die Wahrscheinlichkeit für weiter steigende Kurse an diesem Handelstag höher als 50 %? Falls der Markt am betreffenden Markt positiv notiert UND der übergeordnete Trend ebenfalls nach oben gerichtet ist: Wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit für weiter steigende Kurse an diesem Tag?

Daytrader berücksichtigen die Tagestendenz sehr häufig. Ein Beispiel dafür ist die Open Range Breakout Strategie (ORB). Diese misst der Kursentwicklung in der Zeit von 08:00 bis 09:15 Uhr eine besondere Bedeutung zu. Die in dieser Zeit markierte Spanne dient als Ausgangsbasis für den weiteren Handelstag. Wird die Spanne nach oben überschritten, wird eine Longposition eröffnet. Wird die Spanne nach unten unterschritten, wird eine Shortposition eröffnet. Auch für die Bestimmung von Kurszielen und Stopp Loss Leveln spielt die Spanne im morgendlichen Handel eine Rolle.

Leiter Optionen eröffnen zusätzliche Möglichkeiten

Generell fokussieren sich Überlegungen zu Handelsstrategien zu oft auf einfache Binäre Optionen mit Eröffnung am Geld. Diese sind zwar sehr leicht verständlich, unterschlagen aber einen Teil der Möglichkeiten. One Touch Optionen eignen sich für Strategien mit geringer Trefferquote, die nur wenigen Tradern empfohlen werden können. Deshalb soll hier zum Abschluss noch eine Überlegung zu Leiter Optionen vorgestellt werden.

Leiter Optionen sind mit verschiedenen Ausübungspreisen und Fälligkeiten erhältlich. Die Kombination von Fälligkeitszeitpunkt und Ausübungspreis ergibt einen Punkt, der sich in den Chart einzeichnen lässt. Eine mögliche Strategie könnte darin bestehen, diese Punkte entlang einer Trendlinie zu platzieren und so darauf zu spekulieren, dass sich der Trend fortsetzt. Das ist insbesondere im Zusammenhang mit charttechnisch sehr signifikanten Trendlinien denkbar, die in der Vergangenheit bereits mehrfach getestet wurden. Bleibt der Trend intakt – und das ist gemäß der Prämissen der TA wahrscheinlicher als das Gegenteil – sollten die Optionen im Geld ablaufen. Da ein wesentlicher Teil der Optionen bei dieser Leiter Strategie aus dem Geld eröffnet wird, fällt auch die Rendite im Erfolgsfall höher aus.

Fazit

Eine Binäre Optionen Martingale Strategie scheitert schon in der Theorie, weil die Margen der Broker höher sind als beim Roulettespiel. Deshalb geht das Martingale Prinzip – den Gewinn einfahren, wenn der Einsatz am höchsten ist und damit alle früheren Verluste neutralisieren – keinesfalls auf. Martingale für Optionen ist noch aus einem anderem Grund fragwürdig: Anders als beim Roulettespiel wird an der Börse nicht mit Laplace Wahrscheinlichkeiten kalkuliert. Davon abgesehen führt der konsequente Einsatz der Strategie ohnehin zum Totalverlust, weil irgendwann der größtmögliche Einsatz gesetzt und verloren wird. Vom Einsatz der Martingale Strategie ist deshalb dringend abzuraten. Positionen sollten eröffnet werden, wenn der Markt Signale liefert.

Martingale System 2020 nutzen: Strategie beim Handel mit Binären Optionen

Für den erfolgreichen Handel mit Binären Optionen ist eine effektive Strategie erforderlich. Das Martingale System kann sich dabei als Basis anbieten, die der Strategie zugrunde liegt. Jedoch weist das System nicht nur Vorteile auf, sodass abzuwägen ist, ob nicht doch eine fundierte Handelsstrategie gewählt werden sollte. Ursprünglich findet das Martingale System im Glücksspiel Anwendung. Bei der Erarbeitung einer Strategie fließen verschiedene Aspekte mit ein. Neben dem Anlageziel ist auch die Risikoneigung des Traders entscheidend. Wer eine Martingale Strategie wählt, muss über eine gewisse Risikobereitschaft verfügen. Nach dem Martingalen System müssten Trader den Einsatz verdoppeln, wenn es zuvor zu einem Verlust gekommen ist. Doch ist dieses Prinzip tatsächlich auf Binäre Optionen anwendbar?

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Martingale System bei Call- und Put-Optionen

Für den Handel mit Binären Optionen stehen verschiedene Handelsarten bereit. Darunter finden sich neben den klassischen Call- und Put-Optionen auch Range- und Touch-Optionen. Nun möchten wir das Martingale System unter Einbezug der Call- und Put-Optionen betrachten. Beim Handel mit Call- und Put-Optionen setzen Trader auf steigende oder fallende Kurse. Bereits bei der Eröffnung einer Position steht der mögliche Gewinn oder eben der Verlust fest. Ebenso wird eine Optionslaufzeit festgelegt. Tritt die Prognose des Traders richtig ein, so kann dieser eine Rendite erwirtschaften. Wenn der Kurs des Basiswerts nicht in die vorhergesagte Richtung am Ende der Laufzeit eingenommen hat, dann verliert der Trader den gesamten Einsatz. Es sei denn, dass zuvor eine Verlustabsicherung zwischen 5 % und 15 % abgeschlossen wurde.

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Wer für den Handel die Martingale Strategie benutzt, müsste bei einem Verlust den Einsatz verdoppeln und das so lange, bis ein Gewinn eintritt. Hierzu bedarf es mitunter einer gewissen Kapitalstärke und auch einer gewissen Ausdauer. Die regulären Renditen bei Binären Optionen können zwischen 60 % bis 85 % liegen. Im Gewinnfall erhalten Trader den Einsatz plus Rendite zurück. Die Rendite beläuft sich dabei nicht auf 100 %. Damit die Martingale Strategie wirklich aufgehen kann und nicht zu sehr vom Prinzip abweicht, sollten Trader bei Handel mit Call- und Put-Optionen darauf achten, dass die gewählten Basiswerte dieselbe Auszahlung im Gewinnfall besitzen. Daher geht es auch bei der Martingalen Strategie nicht ganz ohne Rechenaufwand.

Die Methode des Martingalen Systems ist leicht verständlich. Durch das Verdoppeln des Einsatzes sollen die Verluste beim nächsten Gewinnfall ausgeglichen werden. Die Einsätze müssen nach einem Verlust so lange verdoppelt werden, bis sich ein Gewinn einstellt, um den Verlust zu bereinigen. Hierbei können einige Trader an ihre finanziellen Grenzen stoßen, wenn sich über mehrere Positionen hinweg kein Gewinn einstellt. Zudem ist ein gewisser Rechenaufwand erforderlich, um die Größe der Position so zu wählen, dass die Martingale Strategie greift und nicht zu sehr abweicht.

Funktioniert das Martingale System?

Die Martingale Strategie auf den Handel mit Binären Optionen zu übertragen, gelingt auch für Einsteiger leicht. Allerdings ist die eigene Risikobereitschaft bei der Anwendung gefragt. Es gibt auch bei dieser Strategie zu beachtende Risiken. Wenn sich kein Gewinn einstellt und der Trader immer höhere Einsätze erbringen muss, kann es durchaus sein, dass das Geld ausgeht, bevor der ersehnte Gewinnfall eintritt. Die Martingale Strategie kann zum Ausgleich von Verlusten genutzt werden. Für den Handel mit Binären Optionen funktioniert das Martingale System nur soweit, wie dies der Höchsteinsatz pro Option zulässt.

Wer mit größeren Einsätzen einsteigt, kann das Limit schnell erreicht haben. Liegt der Höchsteinsatz pro Option bei beispielsweise 1.500 Euro und der Einsatz bei 500 Euro, so kann der Trader im Verlustfall den Einsatz nur einmal verdoppeln, um den Verlust wieder auszugleichen. Es gibt natürlich auch Broker, bei denen der Höchsteinsatz deutlich höher angesetzt ist. Wer also die Martingale Strategie nutzen und zudem höhere Einsätze machen möchte, sollte sich über den Höchsteinsatz des Brokers informieren.

Die Martingale Strategie kann durch den Höchsteinsatz pro Option eine Grenze aufgezeigt bekommen. Für kapitalstarke Trader kann sich dadurch ein Problem ergeben. Wer schon mit sehr hohen Einsätzen einsteigt, kann durch mehrfaches Verdoppeln des Einsatzes schnell an den Höchsteinsatz stoßen. Zudem kann sich auch ein Problem darin finden, dass sich eine Verlust-Serie einstellt und irgendwann kein Kapital mehr für die nächste Verdoppelung zur Verfügung steht.

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Welche Vor- und Nachteile hat die Martingale Strategie

Wie bereits erwähnt ist die Funktionsweise des Martingalen Systems auch für Anfänger gut verständlich und leicht nachvollziehbar. Dies gilt allerdings auch für den Handel mit Binären Optionen, der nicht nur mit Chancen einhergeht, sondern auch mit Risiken. Also wo finden sich die Schwachstellen der Martingalen Strategie? Die finanziellen Mittel von Tradern sind nur begrenzt. Wenn sich eine lange Verlust-Serie einstellt, kann es durchaus vorkommen, dass dem Trader das Geld ausgeht oder eben der Höchsteinsatz erreicht wird. Das Martingale System kann beim Handel mit Binären Optionen schnell das Setzen von hohen Positionsgrößen erfordern, was sich für Kleinanleger mitunter als ungünstig erweisen kann.

Ob sich die Martingale Strategie letztlich bewehrt macht, kann anhand eines Vergleichs von Einsätzen und Gewinnen herausgefunden werden. Der Handel mit Binären Optionen bringt bereits ein Handelsrisiko mit sich. Daher ist es wichtig, dass sich Trader nicht nur mit der Martingalen Strategie auseinandersetzen, sondern sich auch ein Grundlagenwissen über den Handel aneignen. Darüber hinaus sollten Trader einen aktuellen Überblick über das Marktgeschehen haben, um Kursentwicklungen besser einschätzen zu können. Auch die Kursentwicklung des ausgewählten Basiswerts sollte analysiert werden. Mit einer Martingalen Strategie können Verluste geglättet werden. Jedoch muss zuvor die Binäre Option im Wert enden, sodass sich Trader mit der Marktlage und dem jeweiligen Basiswert auseinandersetzen sollten.

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Die Methode, die dem Martingalen System zugrunde liegt, ist einfach zu verstehen. Nach einem Verlust ist der Einsatz zu verdoppeln. Aber hierbei finden sich auch Schwachstellen. Das Handelskonto eines Traders weißt kein unendlich hohes Guthaben auf, sodass der Einsatz nach einer langen Verlust-Serie irgendwann nicht mehr verdoppelt werden kann. Dies kann hohe Verluste nach sich ziehen. Ebenso ist der Einsatz pro Option mit einem Limit versehen.

Für wen eignet sich die Martingale Strategie?

Bei der Wahl der passenden Strategie kommt es auf den jeweiligen Trader an. Gerade Einsteiger können die Martingale Strategie, aufgrund des einfachen Funktionsprinzips, als Möglichkeit sehen. Jedoch geht mit dieser Strategie auch ein hohes Risiko einher, das im schlechtesten Fall den Totalverlust bedeutet. Es kann sich auch für Anfänger durchaus auszahlen, sich mit komplexeren Strategien zu befassen, die sich als fundierter erweisen. Zudem sollten sich Trader die Frage stellen – funktioniert das Martingale System unter Betracht der eigenen Risikobereitschaft? Trader, die bereit sind ein hohes Risiko einzugehen, tendieren eher zur Martingalen Strategie als solche, die weniger risikoreich Handel möchten.

Wenn der Handel mit Binären Optionen durch hohe Einsätze erfolgen soll, kann der Höchsteinsatz pro Option das Martingale System mitunter schnell ausbremsen. Für Trader hingegen, die mit niedrigen Handelssummen Positionen eröffnen, fällt das genannte Problem weniger ins Gewicht. Bei einigen Online-Brokern für Binäre Optionen können Positionen schon ab 1 Euro eröffnet werden. Die Martingale Strategie zeigt sich riskant und für Trader mit einer eher konservativen Vorgehensweise weniger interessant.

Für Trader, die bereit sind ein höheres Risiko einzugehen, kann sich die Martingale Strategie als interessant erweisen. Das Risiko bei der Martingalen Strategie beim Handel mit Binären Optionen liegt im Totalverlust des Einsatzes. Bevor eine neue Position eröffnet wird, sollten sich Trader mit der Kursentwicklung des Basiswerts und den aktuellen Begebenheiten auf dem Markt befassen, sodass besser abgeschätzt werden kann, ob der Kurs des Basiswerts steigen oder fallen wird.

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Martingale Strategie über Demokonto testen

Einige Binäre Optionen Broker zählen zu den kostenlosen Leistungen auch ein Demokonto. Über das Demokonto können Trader den Handel mit Binären Optionen risikolos ausprobieren. Die Einsätze bestehen beim Handel über das Demokonto aus virtuellen Beträgen, sodass kein echtes Geld eingesetzt werden muss. Wie hoch das virtuelle Guthaben ausfällt, hängt von den Leistungen des jeweiligen Brokers ab. Ebenso kann die Nutzung des Demokontos zeitlich begrenzt sein. Wobei es sicherlich auch Demokonten gibt, die nicht mit einer zeitlichen Begrenzung ausgestattet sind.

Bei verschiedenen Brokern ist es zunächst erforderlich sich zu registrieren, bevor das Demokonto kostenlos genutzt werden kann. Wenn sich aus den dargestellten Konditionen und Leistungen des Brokers nicht ergibt, ob das Demokonto tatsächlich kostenfrei ist, sollte der Kundenservice mit dieser Frage kontaktiert werden.

Der Umgang mit den Funktionen der Handelsplattform kann über das Demokonto ausprobiert werden. Hierbei können Trader den richtigen Ablauf bis zum Eröffnen einer Position erlernen, ohne dabei ein Risiko eingehen zu müssen. Hinsichtlich der Martingalen Strategie präsentiert sich ein Demokonto besonders hilfreich, da die Strategie bei einem Verlustfall angewendet werden kann. So können Trader testen, ob sich die Strategie als sinnvoll erweist.

Händler, die sich zunächst mit dem Trading vertraut machen möchten, nutzen ein Demokonto

Ein risikoloser Test, der Martingalen Strategie kann, über das Demokonto umgesetzt werden. Funktioniert das Martingale System oder eben nicht? Wie sich das Risiko der Martingalen Strategie darstellen kann, kann auch über das Demokonto erfahren werden, indem die Strategie angewendet wird. Wer sich nicht sicher ist, ob die Martingale Strategie die passende Strategie darstellt, sollte einen oder mehrere Probeläufe über das Demokonto absolvieren.

Binäre Optionen Broker Vergleich nutzen

Bevor Trader in den Handel mit Binären Optionen einsteigen können, ist ein Broker auszuwählen, der Binäre Optionen als Anlageprodukt anbietet. Beim Blick auf den Markt fällt schnell auf, dass sich die Auswahl an Binäre Optionen Brokern doch recht groß erweist. Daher kann sich ein Vergleich der verschiedenen Broker für Binäre Optionen bezahlt machen. Die Handelskonditionen sollten beim Vergleich im Fokus stehen. Dabei können sich Aspekte wie Gebühren, Mindesteinlage und Basiswertekatalog relevant erweisen. Auch die minimale und maximale Handelssumme zeigt sich hinsichtlich der Martingalen Strategie von Interesse.

Die Regulierung eines Brokers gibt einen Hinweis darauf, dass es sich um ein seriöses Angebot handelt. Die meisten Binäre Optionen Broker sind im Ausland ansässig. Es sollte bei der Broker-Wahl auf die EU-Regulierung geachtet werden. Viele Broker haben den Sitz auf Zypern, sodass die dortige Finanzaufsichtsbehörde die Cyprus Securities and Exchange Commission (Cysec) für die Regulierung zuständig ist. Um das Handelskonto mit Guthaben zu bestücken, finden sich in der Regel mehrere Zahlungsmethoden zur Auswahl. Dabei sind Kreditkarte und Banküberweisung die gängigsten Zahlungsmethoden, aber auch verschiedene eWallets wie u.a. Skrill und Neteller können sich in der Auswahl finden.

Durch einen Binäre Optionen Broker Vergleich können Trader den richtigen Anbieter ausfindig machen. Wie sich die Auswahl an Zahlungsmethoden darlegt, hängt vom jeweiligen Broker ab. Wer das Martingale System anwendet, benötigt ein entsprechendes Guthaben auf dem Handelskonto, um den Einsatz verdoppeln zu können. Wer sich für die Banküberweisung als Zahlungsmethode entscheidet, muss vergleichsweise länger bis zur Gutschrift warten. Wenn das Guthaben schnell aufgestockt werden soll, können sich eWallets als geeignet zeigen.

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Handelsstrategien für Binäre Optionen

Wer seine Gewinnchancen erhöhen möchte, benötigt eine effektive Strategie. Beim Handel mit Binären Optionen gibt es nicht nur unterschiedliche Handelsarten, sondern auch Strategien. Die hierbei wohl bekannteste Handelsstrategie ist die Trendfolgestrategie. Bei der Trendfolgestrategie setzt der Trader darauf, dass sich ein bestimmter Trend fortsetzt. Das richtige Timing spielt eine wichtige Rolle. Die Position muss zum optimalen Zeitpunkt eröffnet. Auch die Laufzeit muss richtig gewählt werden. Trader sich bei der Trendfolgestrategie mit der Kursentwicklung des Basiswerts befassen, um einschätzen zu können, ob tatsächlich ein Trend besteht und wie lange dieser noch anhält.

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Eine weitere Handelsstrategie zeigt sich in der Volatilitätsstrategie. Wenn Kurse großen Schwankungen unterliegen, kann sich die Volatilitätsstrategie als geeignet erweisen. Um größere Kursschwankungen absehen zu können, müssen die tagesaktuellen Unternehmensnachrichten verfolgt werden. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel die aktuellen Quartalszahlen ausgibt, so kann dies Kursschwankungen nach sich ziehen. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um stark fallende oder steigende Kurse handelt. Wer an volatilen Märkten handeln möchte, kann sich dazu für die Touch-Optionen entscheiden.

Bei der Trendfolgestrategie setzen Trader auf einen eindeutigen Trend. Es gilt, den Trend zu erkennen und das richtige Timing zu erwischen. Große Kursschwankungen bilden die Basis der Volatilitätsstrategie. Die genannten Handelsstrategien können genutzt werden, um die persönliche Strategie für den Handel mit Binären Optionen zu erarbeiten.

Fazit

Bei der Martingalen Strategie kann nicht von einer sicheren Gewinnstrategie gesprochen werden. Es geht darum, Verluste auszugleichen. Dazu ist der Einsatz nach einem Verlust zu verdoppeln. Die Verdoppelung des Einsatzes wird so lange fortgeführt, bis ein Gewinn erfolgt. Die Martingale Strategie bringt das Risiko mit sich, einen Totalverlust des Einsatzes zu erleiden. Darüber hinaus ergeben sich bei der Anwendung im Handel mit Binären Optionen einige Schwachstellen. Gibt der Broker einen Höchsteinsatz vor, kann die Martingale Strategie unter Umständen nicht so lange fortgesetzt werden, bis die Option im Wert endet.

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Binäre Optionen Martingale Erfahrungen

    Ersteller georglana Erstellt am 18 Oktober 2020

georglana

Mitglied

systematic

Ehrenmitglied

Servus & ein leichtes räuspern mal kurz von mir.

Schau dich mal bitte etwas im Forum um, hier wurde schon sehr viel darüber geschrieben, die Community ist hier geteilter Meinung, du sagst aber das du damit schon viel verloren Hast , damit hast du dir deine Antwort eigentlich schon selbst gegeben

Das dir der Broker dazu rät ist soweit auch logisch, die wollen dein Geld. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, zu diesem Thema nichts mehr zu schreiben, weil es eigentlich immer wieder nur das gleiche ist. Aber denk doch mal logisch, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, bei einem Martingale vorgehen, langfristig Profit zu erwirtschaften? Erst recht bei einem Broker mit dieser“hohen“ Einlage. Ich kenne zwar dein Budget nicht, kann mir aber nicht wirklich vorstellen, dass du bei deinem Broker mehr als 4800 Euro im Konto liegen hast. Warum gerade diese Summe? Nach sinnvollem Money Management von einem Prozent Handelsvolumen, deines Gesamtkapitales, solltest du mind 2400 Euro auf deinem Konto haben, da aber für den Martingale Vorgang auch 1% noch zu viel für den Ersteinsatz ist, empfiehlt es sich, maximal auf 0,5% zu gehen. Da 24 Opfer (wie es hier bei uns gern genannt wird) aber das mindest Handelsvolumen von 24 Euro hat, eben diese Gesamtsumme von 4800

Ich nehme mir später mal ein paar Minuten Zeit und stellte dir hier mal ein Szenario bereit, du kannst aber auch gern mal selbst rechnen, denn im schlimmsten Falle, bist du nach 6 Trades zwar noch nicht pleite, aber wirtschaftlich nicht mehr in der Lage, deine Verluste rauszuholen.

systematic

Ehrenmitglied

So, zuerst mal Sorry für den Doppelpost.. mache ich nur Ausnahmsweise der Übersicht ;-))

Also, hier wie angekündigt, das Szenario in Tabellenform, wenn ich bei 24 Option die Martingale anwende, auf 0,5% Money/Risiko Management, bei einem Mindesteinsatz von 24 EUR und einem Startkapital von 4800 EUR. Ich hoffe du verstehst die Tabelle. ;-)

Die Rendite ist hier mit Absicht abgeschwächt, wir gehen mal von einem absolut schlechten Tag aus, wie er passieren kann.
Zugegeben, die Wahrscheinlichkeit ist relativ gering, 7 Trades hintereinander zu verlieren, aber durchaus möglich. Erst recht, wenn
man von Trading wenig Ahnung und Erfahrung hat.

Wie man hier sieht, ist dein Konto bei den genannten Voraussetzungen, beim nach dem 7 Trade, Handlungsunfähig um seinen Verlust wieder auszugleichen. Spätestens ab hier, musst du wieder bei Trade 1 Anfangen und den Hohen Verlust akzeptieren, stellt sich mir die Frage, Warum nicht gleich so weiter machen und von vorn herein den Verlust des Ersten Trades akzeptieren ? Bei diesen Voraussetzungen kannst du so 200 Trades absetzen und die Wahrscheinlichkeit, dass du 200 Trades in den Sand setzt ist gleich bei Null. Du kannst also viel mehr und Länger Traden und hast somit auch deutlich mehr Möglichkeiten, als bei der Martingale. Ich habe in dem Beispiel mal bewusst nur das Investment gewählt, dass laut der Rendite von 24O (nämlich 65%) bei 5 Minuten Trades, gerade so deinen Verlust wieder rein holt, willst du noch einen minimalen Gewinn dabei erzielen, hast du wie oben schon angedeutet, bei der MG „Strategie“ max 6 Trades bis zum wirtschaftlichen Totalschaden ;-)

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Investition in binäre Optionen für Anfänger
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