Kryptowährungen absichern Ist die Blockchain sicher

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Kryptowährungen absichern: Ist die Blockchain sicher?

Warum ist die Blockchain sicher?

Die eingesetzten mathematischen Algorithmen machen die Blockchain sicher. Diese protokolliert sämtliche Abläufe, die durch kryptografische Verfahren anschließend vor Manipulation geschützt werden. Diese Vorgänge verteilen sich auf das Netz der Teilnehmer. Nur wenn alle Vorgänge nach den geltenden Regeln ablaufen, können überhaupt neue Vorgänge gestartet werden. Für deren Bearbeitung entsteht ein neuer Block, der seinem Vorgänger zugeordnet wird, was am Ende die Blockchain – die Kette von Blöcken – bildet. Die Entstehung der Blockchain lässt sich rückverfolgen, jedoch sind weder die Blöcke noch die Kette nachträglich zu ändern, was eine Manipulation aussichtslos macht. Selbst deren Versuch würde durch die eingesetzte Kryptografie entdeckt werden, weil jeder Block mit seinem Vorgänger und Nachfolger per Schlüssel verbunden ist. Das ist das Grundprinzip jeder Blockchain, doch es gibt in der Praxis mehrere Varianten. Die Bitcoin-Blockchain funktioniert grob erklärt so: Wer mit Bitcoins etwas bezahlen will, nutzt dazu ein Wallet, dessen Software ihm den Zugang zur Blockchain verschafft. Dabei bleibt der Käufer anonym. Er autorisiert sich mithilfe der Public Key Kryptografie. Die Blockchain entnimmt seinem Wallet Bitcoins und transferiert sie in das Wallet des Verkäufers. In der Bitcoin-Blockchain überprüfen nun die Rechner im Netz anhand der historischen Blocks, ob sich im Wallet des Käufers genügend Bitcoins befinden und ob der Verkäufer rechtmäßig den Verkaufsgegenstand besitzt. Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, werden die entsprechenden Transaktionsdaten – oft zusammen mit weiteren Vorgängen – in einen neuen Datensatz (= Block) gepackt. Dabei erhalten diese einen Hash-Wert, schlussendlich ist der neue Block kryptografisch abgesichert fertig. Durch die Vergabe des Hash-Wertes ist der Block eindeutig identifizierbar, es kann also keine Duplikate von Transaktionen geben. Diese Technologie lässt sich nicht nur für Kryptowährungen, sondern auch für andere Transaktionen verwenden.

Sichere Blockchain: weitere Einsatzmöglichkeiten

Die Sicherheit der Blockchain soll zu geringerer Kriminalität in Bezahl- und Vertragssystemen, zu geringeren Kosten und weniger Arbeitsaufwand führen. Nicht nur die Finanzwelt, auch viele weitere Handelssysteme können profitieren, etwa der Handel mit Kunst, Diamanten oder Immobilien. Darauf setzen inzwischen FinTech- und Immobilien-Unternehmen, Diamantenhändler und etablierte Geldinstitute. Nahezu alle Finanzaufsichtsbehörden und Notenbanken beschäftigen sich daher mit der Blockchain, ein Bankenkonsortium will technische Standards definieren. Auch die Commerzbank und die Deutsche Bank sind mit von der Partie. Die US-Börse Nasdaq startete schon 2020 eine Handelsplattform auf Blockchain-Basis, Risikokapitalgeber investieren in die neue Technologie. Finanzfachleute nennen die Blockchain die erste disruptive Idee seit vielen Jahrzehnten im Finanztechnologiebereich, also eine Idee, die vormalige Strukturen verdrängen und zu einem Paradigmenwechsel führen kann. Das Start-up Everledger der Londoner Diamentenhändlerin Leanne Kemp betreibt eine Blockchain, über die Diamanten gehandelt werden können. Eine Förderung dafür kommt von der Barclays Bank, beteiligt sind Versicherer, weitere Händler und Minengesellschaften. Die Motive sind eindeutig: In der Diamantenbranche kommt es oft zu Geldwäsche, Diebstählen und Versicherungsbetrug. Das gegenseitige Misstrauen der beteiligten Akteure ist dementsprechend groß, genau in solchen Fällen kann die Blockchain-Technologie helfen. Die Funktionsweise der Diamanten-Blockchain ist bestechend einfach: Wenn jemand einen Diamanten kaufen möchte, erfolgt die Verifizierung des Guthabens und der Rechte am Diamanten sowie von dessen Zertifikat über die Blockchain. Der Verkäufer weiß vorab, dass er sein Geld erhalten wird. Der Käufer erhält drei wesentliche Informationen:

  • Der Edelstein ist echt, was das Zertifikat belegt.
  • Der Wert wird ebenfalls durch das Zertifikat dokumentiert.
  • Der Verkäufer ist tatsächlich der rechtmäßige Besitzer des Diamanten.

Bei der nun ablaufenden Transaktion bleiben der Käufer und der Verkäufer anonym, ein Umstand, der in dieser Branche ebenfalls von den Akteuren sehr hoch geschätzt wird. Die betreffenden Informationen fließen in einen Datenblock ein, der an die Blockchain angehängt wird und dadurch die Transaktion validiert. Niemand kann noch einmal behaupten, denselben Stein gekauft zu haben, niemand kann ihn ein zweites Mal anbieten – außer der neue Besitzer. Insgesamt speichert die Diamanten-Blockchain 40 Merkmale eines Edelsteins. Das macht die bisherige Papierflut überflüssig und ersetzt auch bisherige, als unsicher geltende Datenbanken. Natürlich wurden schon vor Jahrzehnten die Eigenschaften von Diamanten digital erfasst, aber 2020 drangen Hacker in die Datenbank des GIA (Gemological-Institute of America) ein und manipulierten sie, indem sie die Daten (Reinheitsgrad und Farbeinstufung) von über 1.000 Diamanten änderten. So ein Vorgang ist in einer Blockchain nicht mehr möglich. Die Everledger-Blockchain hat inzwischen rund 800.000 Diamanten erfasst. Das löst einen Umschwung in der Branche aus. Betrug im Diamantenhandel dürfte es künftig kaum noch geben, auch werden Banken vermehrt die Edelsteine als Sicherheit anerkennen. Bislang scheuten sie sich davor, weil sie an eine zweifelsfreie Identifizierung nicht glaubten. Dasselbe System kann mit Wertpapieren funktionieren, entsprechende Projekte haben die Nasdaq und die Deutsche Börse aufgelegt. Immobilienfirmen könnten unter Umständen die Ethereum-Blockchain für Smart Contracts nutzen, darüber hinaus gibt es ähnliche Projekte, die aber bislang noch sehr unbekannt sind.

Interesse der Finanzbehörden und Banken an der sicheren Blockchain

Die Finanzinstitute schleusen bislang immer noch Geldströme über verschleierte Konten, was den Steuerbetrug erleichtert. Das ist den Aufsichts- und Finanzbehörden ein Dorn im Auge. Fachleute der Banken – unter anderem der Technologie-Experte der Deutschen Bank Rhomaios Ram – verweisen nun darauf, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis die Aufsichtsbehörden von den Banken die Speicherung der Transaktionsdaten in einer Blockchain verlangen würden. Dann wären alle Transaktionen auf Knopfdruck ersichtlich, Regelbrüche wären nicht mehr zu verschleiern. Auch dieses Szenario ist nur durch eine sichere Blockchain denkbar. Die Banken wiederum profitieren durch eine deutliche Kostensenkung. Das bisherige Finanzsystem benötigt immer noch viel zu viele Menschen für die Datenerfassung und -kontrolle. Die Blockchain funktioniert hingegen automatisch und mit sehr wenig Aufwand für ihre Nutzer. Das Analyse-Unternehmen Oliver Wyman beziffert das Einsparpotenzial auf bis zu 90 Milliarden Dollar jährlich (weltweit) – allein durch den Wegfall der durch MitarbeiterInnen vorgenommenen Verifizierung von Zahlungsvorgängen. Doch die Vorteile sind damit nicht erschöpft. Da das Bankensystem sicherer würde, müssten die Geldinstitute auch nicht mehr Milliarden an Liquidität als Sicherheit vorhalten, wie es heute noch die Aufsichtsbehörden verlangen. Solche kostenträchtigen Risikopuffer benötigt ein System auf Blockchain-Basis nicht mehr.

Wann kommt die Blockchain für alle?

Die hier geschilderten Szenarien verlangen eine Umstellung auf die Blockchain-Technologie, die im Bankensektor wiederum Milliarden kosten dürfte. Daher ist in diesem Bereich eine Umstellung nicht allzu schnell zu erwarten, weil das System nur Sinn macht, wenn alle Banken eines Währungsraumes beteiligt sind – also beispielsweise alle Banken der Dollar- oder Eurozone. Dagegen formt sich subtiler Widerstand. Wahrscheinlich wird es eines Gesetzes bedürfen, das nicht von heute auf morgen kommt. In der Privatwirtschaft hingegen wie beim geschilderten Diamantenhandel können sich die Übergänge relativ schnell vollziehen.

Die Blockchain ist sicher,

lautet daher das einhellige Fazit aller Fachleute. Es würden sich ansonsten nicht die größten Marktakteure damit befassen. Sie löst einen Technologiesprung in der Datenverarbeitung aus, der nur von der breiten Öffentlichkeit noch nicht bemerkt wurde. Das verwundert nicht, bis 2020 kannte kaum jemand das Wort “Blockchain”. In den Mainstream-Medien ist es bis heute (Anfang 2020) nicht richtig angekommen, weil deren Redakteure sich zunächst in das Thema einarbeiten und dann die Informationen für die breite Öffentlichkeit aufbereiten müssen. Dem Nutzer von Kryptowährungen sei aber so viel gesagt: Wenn etwas sicher ist, dann die Blockchain.

Kryptowährungen absichern: Ist die Blockchain sicher?

Kryptowährungen basieren vielfach auf einer Blockchain, also einer Kette von Datensätzen, die kryptografisch miteinander verknüpft sind. Diese Blockchain ist die Basis für die dezentrale Datenhaltung, auf die es bei den virtuellen Währungen ankommt.

Durch ihre Konstruktion ist eine zentrale Überwachungsinstanz wie bei herkömmlichem Geld überflüssig, denn in der Datenkette werden von vornherein Regeln definiert und Abläufe dokumentiert. Das schafft Rechtssicherheit und macht Hackerangriffe aussichtslos: Sie würden die Blockchain beschädigen, jeder Teilnehmer könnte das sofort erkennen. Davon abgesehen sind die kryptografischen Verfahren nach dem heutigen Stand der Technik praktisch nicht zu knacken.

Warum ist eine Blockchain manipulationssicher?

Die Blockchain basiert darauf, dass Datensätze mithilfe eines sogenannten Hash-Wertes verknüpft werden. Mit diesem kryptografischen Wert erfolgt die Protokollierung aller Abläufe verteilt über das Netz aller Teilnehmer. Wenn einer dieser Hash-Werte gehackt würde, gäbe es einen Bruch in der Kette der Datensätze, der vorherige Transaktionen beschädigen und das Fortführen der Blockchain vereiteln würde. Jeder Block wird schließlich seinem Vorgänger zugeordnet und gehört nun zur Geschichte der betreffenden Blockchain, die nicht einfach geändert werden kann. Die komplette Blockchain ist rückzuverfolgen, aber nicht änderbar. Gerade die nachträgliche Manipulation ist praktisch ausgeschlossen.

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Varianten der Verknüpfung in Blockchains

Es gibt verschiedene Algorithmen, mit denen die Datensätze zu einer Kette verknüpft werden, die bekanntesten sind Proof of Work (kurz PoW, Nachweis der Arbeit) und Proof of Stake (PoS, Nachweis des Anteils). Beim Proof of Work weist ein Miner nach, dass er eine bestimmte Rechenaufgabe gelöst hat, das Ergebnis lässt sich nachprüfen. Beim Proof of Stake erzeugt ein Blockchain-Netzwerk den sogenannten Konsensus darüber, welcher Teilnehmer die Berechtigung zum Erzeugen des nächsten Blocks erhält. Für das Verfahren kommt eine gewichtete Zufallsauswahl zum Einsatz, wobei sich das Gewicht der Teilnehmer aus ihrem Vermögen oder auch ihrer Teilnahmedauer ergibt. Es gibt noch mehr solcher Algorithmen, die komplexe kryptografische Verfahren einsetzen. Sie ermöglichen nicht nur das Schürfen neuer virtueller Coins, sondern auch die Transaktionen mit ihnen. Bei der Bitcoin-Blockchain, die den PoW-Algorithmus nutzt, funktioniert das so: Wer mit Bitcoins ein Produkt bezahlen will, erhält über seine Wallet (elektronische Geldbörse) Zugang zur Blockchain, wobei er anonym bleibt. Er autorisiert sich mithilfe der Public Key Kryptografie. Diese veranlasst, dass die Blockchain die nötige Menge an Bitcoins seiner Wallet entnimmt und sie in der Wallet des Verkäufers platziert. Dabei läuft in der Blockchain ein bestimmter Vorgang ab: Die Rechner im Netz überprüfen nun, ob der Käufer die Bitcoins besitzt, weil sie aufgrund einer früheren Transaktion in seiner Wallet gelandet sind. Gleichzeitig wird der Verkäufer überprüft: Besitzt er das zu verkaufende Produkt? Sollten diese Anfragen positiv bestätigt werden, findet die Transaktion – Kauf mit Bitcoins – statt. Aus vielen solcher Transaktionen entsteht wiederum ein neuer Block, der an die Kette gehängt wird. Bei der Transaktion erhält der Block einen Hash-Wert für die Verknüpfung mit dem vorhergehenden Block.

Entstehung neuer Blöcke

Generierte Hash-Werte schickt die Blockchain durch den sogenannten Merkel-Baum (Hash-Baum, merkle tree). Es handelt sich hierbei um eine kryptografische Datenstruktur, die als Baum (Verästelung und Verzweigung von einem Stamm aus) dargestellt werden kann. Der Merkel-Baum ist die Erweiterung einer Hash-Liste, er stellt die Integrität der entsprechenden Daten sicher. Auf diese Weise entstehen in der Blockchain stets neue Blöcke aus einer Zahl von Transaktionen und zugeordneten Hash-Werten. Natürlich finden bei lebhaftem Datenverkehr auch zeitgleiche (parallele) Transaktionen statt. Diese könnten sich theoretisch widersprechen, doch der Widerspruch wird aufgelöst, indem die Blockchain einem der Blöcke den Vorrang einräumt und widersprüchliche Transaktionen entfernt. Die komplette Blockchain ist in sich widerspruchsfrei.

Datensicherheit durch die Blockchainverwaltung

Ein Block nimmt sehr viele Transaktionen auf, bei einer Größe von einem Megabyte können es 1.400 sein. Dieser Block hat einen Header mit einem Hash-Wert, der einmalig ist und sicherstellt, dass Transaktionen nicht doppelt ablaufen können. Das ähnelt dem “Verbrauch” von TANs beim Online-Banking. Ein Käufer kann also seine Bitcoins nicht doppelt ausgeben, ein Verkäufer das Produkt nicht doppelt veräußern.

Überprüfung der Rechenarbeit in der Blockchain

Bei einem Proof of Work Algorithmus, wie er beispielsweise beim Bitcoin angewendet wird, müssen Miner für das Schürfen neuer Bitcoins mathematische Aufgaben lösen, was viel Rechenleistung und nebenher bemerkt auch viel Strom kostet. Diesen Aufwand betreiben die Miner wegen der Entlohnung in Bitcoins, derzeit (April 2020) ist das Geschäft aufgrund des Bitcoin-Preises sehr profitabel. Nun geht es darum, die Lösung der Aufgabe zu überprüfen. Diese Aufgabe übernehmen die übrigen Rechner des Netzwerkes. Für die Aufgabe wurde – typisch für die Kryptografie – eine mathematische Einbahnfunktion gewählt. Diese erleichtert das umkehrte (rückwärtsgerichtete) Überprüfen der Lösung. Erst wenn sich diese als richtig erweist, werden auch Transaktionen bestätigt, Coins geschürft und Blöcke angehängt. Die Lösung eines Miners erhält zudem beim Anhängen an die Blockchain einen Zeitstempel. Der Block erhält einen eigenen Hash-Wert und denjenigen des vorangegangenen Blocks. Wer die Kette manipulieren wollte, müsste alle vorangegangenen Werte ändern, was nicht möglich erscheint. Daher ist die Blockchain manipulationssicher.

Wallet absichern

Wallets – die digitalen Geldbörsen – dienen als Aufbewahrungsort für Bitcoin, Ethereum und weitere Kryptowährungen. Ist die Handhabung von Wallets und die Kombination aus öffentlichem und privatem Schlüssel erlernt, können Bitcoin-Beträge in Sekunden weltweit verschickt werden, oder aber auch für längere Zeit aufbewahrt werden.

Jedoch hat sich eine Fülle von unterschiedlichen Wallet-Arten entwickelt: Desktop Wallet, Mobile Wallet, Hardware Wallet, Paper Wallet und Online Wallet. Egal, welche Wallet man verwendet – das Sicherheitsrisiko besteht.

Wie auch im normalen Leben gibt es digitale Taschendiebe, die es auf deine Wallets und enthaltene Kryptos abgesehen haben. Welche Art von Wallet du verwenden solltest und wie du jede Wallet absichern kannst, zeigen wir dir in diesem Beitrag.

Warum du deine Wallet absichern musst

Kryptowährungen wie Bitcoin sind eine revolutionäre Entwicklung, die auf der Blockchain-Technologie basieren. Neben der dezentralen Verwaltung durch einen Pool von Minern, ist es die Verschlüsselung und Verkettung von in Blöcken gespeicherten Transaktionsdaten und die daraus entstehende Unveränderlichkeit von Transaktionen, die als bahnbrechend verstanden werden können.

Im klassischen Finanzsystem, wo Transaktionen zwischen Bankkonten abgewickelt werden, können Banken sofern notwendig diese Transaktionen wieder rückgängig machen. Bei Bitcoin (und allen anderen Kryptowährungen) geht das allerdings nicht – kein Wallet-Anbieter oder Krypto-Exchange kann eine Transaktion rückgängig machen. Dafür bedürfte es nämlich der Zustimmung von mehr als 50% aller Miner des Blockchain-Netzwerks.

Gerade deswegen sind Krypto-Wallets ein so begehrtes Ziel von Hackern. Vor allem Hot Wallets – also Wallets bei Krypto-Exchanges und weitere Online-Wallets werden besonders gerne angegriffen.

Gemäß einem Bericht des Analyse-Unternehmens Chainalysis wurden alleine 2020 mehr als 282 Millionen US-Dollar von Krypto-Exchanges gestohlen. Dabei werden in wenigen Sekunden alle im gehackten Wallet befindlichen Kryptowährungsbeträge an andere Wallets – jene der Hacker – übermittelt. Die Vorgehensweise ist dabei immer die gleiche, auf allen Wallets.

Innerhalb weniger Augenblicke werden die Transaktionen von automatisierten Skripts initiiert und deine Wallet geplündert. Ist das Geld einmal weg, kannst du nichts mehr machen – die Transaktion ist unveränderlich, selbst, wenn du die Empfänger-Adresse des Hackers kennen würdest.

Deine Wallet ist dann gehackt, wenn ein Hacker daraus Transaktionen durchführen kann. Das ist der Fall:

  1. wenn er deinen privaten Schlüssel hat (bei herkömmlichen Wallets), oder
  2. wenn er das Passwort zu deinem verwalteten („Custodian Wallet“) hat.

5 Arten von Wallets

Wie du bestimmt weißt, haben sich aus Sicherheits- und Nutzungsgründen mehrere Wallet-Arten entwickelt. Je nach Einsatzweck und gewünschtem Sicherheitsniveau empfiehlt sich die Nutzung einer bestimmten Wallet-Art – so oder so, deine Wallet absichern solltest du unbedingt.

Ein kurzer Überblick:

Online Wallet

Hier musst du dich mit Login-Daten im Browser anmelden, um auf deine Wallet zuzugreifen. Nachteil ist, dass der private Schlüssel beim Anbieter liegt. Online Wallets sind die beliebtesten Hacker-Ziele und unsichersten Krypto-Wallets.

Beim Hack eines Krypto-Exchanges können Hacker womöglich auf Hunderte oder gar Tausende Exchange-Wallets zugreifen. Bekannte Online Wallets bieten Blockchain, Exodus und Coinbase.

Desktop Wallet

Sie wird als Software auf deinem PC lokal installiert.

Du kannst die Wallet nur von diesem PC öffnen – was mehr Sicherheit bietet, bis dein PC gehackt oder Zugangsdaten per Keylogger gestohlen werden.

Mobile Wallet

Auf deinem Smartphone kannst du deine Mobile Wallet per App öffnen und verwalten.

Der praktischen, einfachen Handhabung steht vor allem das Sicherheitsrisiko eines Handy-Diebstahls oder Smartphone-Hack gegenüber. Bekannte Anbieter sind Coinbase, Blockchain oder Freewallet.

Paper Wallet

Hier werden öffentlicher und privater Schlüssel auf einem Blatt Papier notiert, es kann etwa in einem Safe aufgehoben werden.

Das Paper Wallet ist sehr sicher, das Dokument muss aber auch sicher aufbewahrt werden. Transaktionen passieren mittels Transfer an oder von der angezeigten öffentlichen Adresse und deren Software Wallet.

Hardware Wallet

Auch als Cold Storage bezeichnet, wird die Kryptowährung auf einem USB-Stick-ähnlichen Gerät abseits einer Internetverbindung gespeichert.

Offline-Storage bietet hohe Sicherheit, die Handhabung ist allerdings relativ komplex. Hardware Wallets müssen sicher und wohl aufbewahrt werden.

Lass uns nun betrachten, wie du jede Art von Wallet absichern kannst.

Online Wallet absichern

In Sachen Sicherheit musst du deine Online Wallet mit deiner Geldbörse vergleichen. Du hast sie immer mit dabei, sie kann sehr einfach gestohlen und geplündert werden.

Wie bei deiner echten Geldbörse ist das oberste Sicherheitsprinzip: habe hier nur so viel Geld, wie du für den täglichen Bedarf benötigst. Größere Beträge nie ins Online Wallet, sondern auf Cold Storage wie Paper Wallet oder Hardware Wallet.

    Eine wichtige Maßnahme zur Absicherung deines Online Wallet ist die Verwendung eines komplexen, hacksicheren Passworts. Am besten hat dies 128bit – hierfür muss es mindestens 16 Charaktere lang sein, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Ebenfalls solltest du unbedingt 2-Faktoren-Authentifizierung für ein Login ins Wallet aktivieren – alle namhaften Anbieter stellen diese Option zur Verfügung. Hierbei musst du dich neben deinem klassischen Login noch mit einem Code verifizieren, der z.B. an deine E-Mail oder dein Smartphone übermittelt wird zum Zeitpunkt des Anmeldeversuchs. Auch beliebt ist die Verwendung von Google Authenticator. Nur die Person mit Zugriff auf dein Smartphone oder deine Mailadresse kann sich auch einloggen. Multi-Sig-Funktion: viele Online Wallet-Anbieter haben eine Multi-Sig-Funktion integriert, die ein besonders hohes Schutzniveau schafft. Sofern aktiviert, können mehrere Personen bestimmt werden, deren Signatur erforderlich ist, um einen Transfer aus deiner Krypto-Wallet freizugeben. Ein Hacker, der deine Zugangsdaten hat, kann also keine Überweisungen durchführen – er würde auch die Zugangsdaten aller anderen Zeichnungsberechtigten benötigen. Die Multi-Sig-Funktion kannst du nach Registrierung der Online-Wallet aktivieren und dann weitere Personen hinzufügen.

Daher ist es umso wichtiger, auch bei Online Wallets einen vertrauenswürdigen Anbieter zu wählen, der hohe Sicherheitsstandards anlegt. Unsere Empfehlung ist in diesem Fall das Wallet von eToro, da hier alle verfügbaren Kryptowährungen sicher online verwahrt und verwaltet werden können.

62% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Desktop Wallet absichern

Alles, was vor unberechtigtem Zugriff auf deinen Computer schützt, dient auch, um dein Desktop-Wallet absichern zu können. Darum solltest du auf jeden Fall einen aktuellen Virenscanner und eine Firewall bzw. Malware-Schutz auf deinem PC installiert haben. Eine Übersicht über die beste Antivirus-Software findest du hier.

    Ein erstklassiger Malware-Schutz ist eigentlich schon die halbe Miete, denn deine Desktop Wallet ist vor allem durch Trojaner und Keylogger gefährdet. Diese Software könnte sich ansonsten unbemerkt auf deinem PC ausführen, deine Tastenanschläge aufzeichnen und Hackern Zugriff auf deine Desktop-Wallet verschaffen. Damit wäre es ein leichtes, deine Bitcoin und Co zu klauen. Ein weiteres Sicherheitsrisiko ist aber auch, dass deinem PC etwas passieren kann – etwa ein Wasserschaden, eine defekte Festplatte etc. Ist deine Desktop-Wallet nur auf dem Gerät gespeichert, könntest du dein gesamtes Geld verlieren. Darum musst du ständigBackups deiner Desktop Wallet erstellen.

Wo soll man die Sicherheitskopie speichern?

  1. Online ist nicht wirklich zu empfehlen, weil das Sicherheitsrisiko hier besonders hoch ist. Besser hingegen wäre es, mehrere verschlüsselte Sicherheitskopien auf einzelnen Geräten wie separaten USB-Sticks zu speichern und diese sicher zu verwahren. Wichtig ist auch die Regelmäßigkeit dieser Sicherung – eigentlich sollte nach jeder Transaktion jede Sicherheitskopie auf den neuesten Stand gebracht werden.
  2. Eine weitere Möglichkeit zur Sicherung deiner Desktop Wallet ist eine Zwei-PC-Lösung. Mit einigen Wallets, wie z.B. Armory, ist es möglich ein Wallet über 2 PCs zu teilen. Dabei ist ein PC offline und wird nur zur Signierung von Transaktionen verwendet, der andere PC ist online und über ihn werden Transaktionen erstellt (ohne Signatur!) und versandt. Eine Transaktion wird dann also am Online-PC erstellt, auf einem USB-Stick gespeichert, am Offline-PC signiert, dann vom Online-PC gesendet und somit im Blockchain-Netzwerk durchgeführt. Selbst wenn Hacker auf den Online-PC zugreifen können: sie können keine Kryptos überweisen.

Hardware Wallet absichern

Zunächst ist das im Aussehen einem USB-Stick ähnliche Hardware Wallet sehr sicher, weil es nicht mit dem Internet verbunden ist.

Umso mehr Acht muss allerdings auf das physische Gerät gegeben werden. Vor allem auch deswegen, weil die meisten Nutzer eines Hardware Wallets hier ihre größten Bitcoin-Reserven lagern.

Für den physischen Schutz empfiehlt sich also ein Aufbewahrungsort für das Hardware Wallet an einem Ort, wo es vor Nässe, Feuchtigkeit oder im Extremfall auch Brand geschützt ist – der eigene Tresor kann sich eignen. Natürlich sollte es auch diebstahlgeschützt sein, wenngleich Einbrecher meist nicht gezielt nach Hardware Wallets suchen.

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