Kredit zum Kauf einer Eigentumswohnung

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Wohnungskredit Vergleich

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Vergleichsrechner

Der Wohnungskredit Rechner für den Niedrigzins

Bevor man einen Kredit zum Kauf einer Eigentumswohnung aufnimmt, sollte man sich die Frage stellen, welche Finanzierungsmöglichkeiten von der Hausbank oder überregionalen Anbietern angeboten werden. Unser Wohnungskredit-Rechner stellt die Angebote besonders attraktiver Banken und Finanzierungsvermittler gegenüber.

Da die Kaufpreise für Eigentumswohnungen stark schwanken und vom Objekt und Lage der Immobilie abhängig sind, kommen rein theoretisch sowohl ein klassischer Ratenkredit zur freien Verwendung oder ein Beamtendarlehen wie auch ein Immobilienkredit bzw. eine Baufinanzierung in Betracht. Im Durchschnitt liegt der Preis in vielen Fällen im Bereich oberhalb von 100.000 Euro, weshalb hier der Konsumentenkredit ausscheidet, um eine Wohnung zu finanzieren, da dessen Bewilligungssummen bei maximal ca. 60.000 Euro enden. Ein Beamtendarlehen zeigt sich mit höheren Kreditsummen und wäre daher eine Option. Beide Kreditarten weisen jedoch vergleichsweise hohe Zinsen auf, da sie nicht durch die Immobilie besichert sind. Aus diesem Grund, sollte man auch bei niedrigen Kaufpreisen auf eine klassiche Immobilienfinanzierung zurückgreifen.

Die klassische Immobilienfinanzierung: Immobilien- oder Baukredit

Aufgrund der Konditionen entscheidet sich die Mehrheit der Verbraucher für einen Immobilienkredit oder den Baukredit, auch als Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung bezeichnet. Diese spezielle Finanzierung für den Haus- oder Wohnungskauf bzw. das Bauvorhaben zeigt sich ab einer Darlehenssumme von 35.000 durch die günstigen Zinskonditionen und die langen Laufzeiten, die einige Modelle bieten, lohnenswerter und ist gerade bei einem hohen Wohnkredit die beste Lösung.

Bezeichnend für die Baufinanzierung ist die Besicherung der Wohnung durch die Grundschuld oder eine Hypothek, die beide im Grundbuch eingetragen werden. Damit sichert sich der Darlehensgeber ein Grundpfandrecht auf die Wohnung für den Fall, dass der Darlehensnehmer seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommt. Ein Immobilien- oder Baukredit als Wohnungsdarlehen ist daher in der Regel ein Grundschuld- oder Hypothekendarlehen, unabhängig vom Finanzierungsmodell.

Als Finanzierungmodelle oder auch Darlehensarten stehen u.a. zur Auswahl:

  • Annuitätendarlehen
  • Variables Darlehen/Cap Darlehen
  • Forward Darlehen
  • Volltilgerdarlehen
  • Bauspardarlehen
  • Konstantdarlehen
  • KfW-Förderdarlehen
  • Wohn-Riester-Darlehen
  • Versicherungsdarlehen

Sollzinsbindung

Ein weiteres Merkmal der Immobilien- oder Baufinanzierung ist der gebundene Sollzins. Die Dauer der Sollzinsbindung entspricht dabei der Laufzeit. Für einen kurzen oder sehr langen Zeitraum bleibt der Kreditzins unverändert, was dem Darlehensnehmer Sicherheit vor Zinserhöhungen bietet. Nach Ablauf der Sollzinsbindung ist jedoch bei den meisten Darlehensarten noch eine nicht unerhebliche Restschuld vorhanden, für die dann eine Anschlussfinanzierung zum aktuell geltenden Zinssatz beim gleichen Darlehensgeber oder eine Umschuldung bei einem anderen Kreditinstitut erfolgen kann.

Günstiger Kredit für Wohnungskauf

Der Wohnungskredit Vergleich konzentriert sich in erster Linie auf die Immobilienkredite und Baufinanzierungen und bietet dem Interessierten die Möglichkeiten, Voraussetzungen und Konditionen schnell miteinander zu vergleichen. Es finden sich Angebote von Filial- und Direktbanken, Sparkassen sowie Online-Kreditvermittlungen speziell für die Baufinanzierung. Ein billiger Wohnungskredit steht für potentielle Käufer immer im Vordergrund, allerdings unterscheiden sich die Konditionen auch je nach Finanzierungsmodell und werden von vielen Faktoren zusätzlich beeinflusst. Was für den einen die optimale Wohnungsfinanzierung sein kann, kommt für den anderen aufgrund der Voraussetzungen vielleicht gar nicht in Frage. Daher braucht es eine Vergleichbarkeit, die sich mit Baufinanzierungsrechnern leichter realisieren ist. So können Sie den Kredit für eine Eigentumswohnung ausfindig machen, der zu Ihnen und Ihrem Budget passt. Der Zinsen Vergleich zeigt auf, welcher Anbieter aktuell vorne liegt, daneben zeichnet sich ein ideales Darlehen für die Wohnung auch durch die Option der Sondertilgung aus, denn das sorgt für mehr Flexibilität.

Günstiger Wohnungskredit

Unser Vergleichsrechner hilft Ihnen dabei, eine günstige Finanzierung zu finden. Allerdings sollten Sie im Vorfeld bereits geklärt haben, welche finanziellen Mittel Ihnen selbst zur Verfügung stehen und sich über die verschiedenen Finanzierungsmodelle und deren Laufzeiten und Konditionen informieren.

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Ein Immobilien- oder Baukredit ist in der Regel mit einem Eigenkapitalanteil von mindestens 20%, verbunden, um die Sicherheit der Rückzahlung zu erhöhen. Je höher der Eigenkapitalanteil, umso günstiger werden die Zinsen. Ist kein Eigenkapital vorhanden, kommt eine Vollfinanzierung in Frage, die den gesamtem Kaufpreis der Wohnung und je nach Modell auch noch die Nebenkosten umfasst. Allerdings ist dieses Darlehen teurer, weil die Bank ein höheres Risiko trägt und dafür einen Aufschlag berechnet.

Werbeslogans wie „Bester Wohnungskredit“ klingen vollmundig, aber ein günstiger Kredit für eine Wohnung wird davon bestimmt, wie sich seine Gesamtkosten zeigen. Und die können je nach Finanzierung unterschiedlich ausfallen und sich summieren. Neben dem Zinssatz finden sich weitere Aufschläge, die zu Kosten führen, auch die Absicherung durch Grundschuld oder Hypothek verursacht Zinskosten. Wer das Darlehen nicht direkt abruft, zahlt Bereitstellungszinsen. Hinzu kommt noch die Bearbeitungsgebühr. Der effektive Jahreszins ist daher im Vergleich immer aussagekräftiger als der Sollzins. Je länger die Sollzinsbindung und umso weniger Eigenkapital, umso teurer wird auch der Kredit. Es kann keine pauschale Aussage für den günstigsten Wohnungskredit geben, denn dazu sind die Modelle zu unterschiedlich.

Was muss ich beim Kauf einer Eigentumswohnung beachten?

Alle wichtigen Infos zum Kauf einer Eigentumswohnung

Wenn Sie sich dazu entscheiden, eine Eigentumswohnung zu kaufen, sollte dies gut durchdacht sein. Schließlich handelt es sich hierbei nicht nur um einen wichtigen Faktor für Ihre Zukunft, sondern auch um ein erhebliches finanzielles Risiko, welches Sie exakt abwägen sollten.

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel erklären, was Sie beim Kauf einer Eigentumswohnung beachten und wie Sie dabei vorgehen sollten.

Sie erhalten auch wertvolle Checklisten, die Ihnen den Wohnungskauf erleichtern.

Aus welchem Grund möchten Sie die Eigentumswohnung kaufen?

Eine der Grundvoraussetzungen, die beim Kauf einer Eigentumswohnung eine Rolle spielen, ist, dass Sie überlegen, aus welchem Grund Sie die Eigentumswohnung kaufen möchten. Hieran orientiert sich die weitere Vorgehensweise für den Kauf.

Fragen Sie sich also:

  • Möchte ich die Eigentumswohnung kaufen, um selbst darin zu wohnen?

Im Vergleich zu einer Mietwohnung leben Sie in Ihrem Eigentum unabhängiger, denn Sie müssen nicht mit steigenden Mieten rechnen. Außerdem müssen Sie sich nicht nach den Vorgaben eines Vermieters richten.

  • Möchte ich sie als Kapitalanlage nutzen?

Immobilien gelten als gute Renditeobjekte und sie bieten einen besseren Schutz vor Inflation als die meisten anderen Geldanlagen. Deshalb lohnt sich der Kauf einer Eigentumswohnung, um diese zu vermieten.

  • Soll mir die Eigentumswohnung als Altersvorsorge dienen?

Viele träumen von einem Eigenheim als Altersvorsorge, denn im Rentenalter müssen Sie keine Mietzahlungen mehr erbringen, was die Kosten erheblich senken wird. Wenn man bedenkt, dass viele der heutigen Erwerbstätigen später mit einer geringen Rente auskommen müssen, stellt man fest, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig Gedanken über die Altersvorsorge zu machen.

  • Möchte ich sie später an meine Kinder oder Enkel verschenken oder vererben?

Auch Ihre Kinder oder Enkel können Sie absichern oder ihnen später ein leichteres Leben ermöglichen. Sie können die Eigentumswohnung zu Lebzeiten verschenken oder sie nach Ihrem Ableben vererben.

  • Möchte ich die Eigentumswohnung allein kaufen oder soll auch mein Ehe- oder Lebenspartner mit ins Grundbuch eingetragen werden?

Wenn Sie sich für den gemeinsamen Kauf entscheiden, begünstigen Sie hiermit auch Ihren Partner oder Ihre Partnerin. Beide werden Eigentümer und haben die gleichen Rechte und Pflichten. Die Höhe der Eigentumsanteile kann individuell geregelt werden. Üblicherweise wird das Eigentum jedoch hälftig aufgeteilt, also zu jeweils 50 Prozent.

Wann Sie in eine Eigentumswohnung investieren sollten

Auch das „Wann“ spielt eine entscheidende Rolle, denn nicht in jeder Lebenslage erweist sich der Kauf einer Eigentumswohnung als sinnvolle Entscheidung.

Grundsätzlich macht es natürlich immer dann Sinn, eine Eigentumswohnung zu kaufen, wenn die Zinsen für mögliche Finanzierungen sehr gering sind. Aktuell liegen wir noch in einem Zinstief, sodass sich der derzeitige Kauf lohnen kann, denn:

  • Sie können die Hypothek bei einem geringen Zinssatz deutlich schneller abbezahlen
  • der Zinsbetrag wird viele tausend Euro günstiger sein als bei einem höheren Zinssatz
  • Sie sind schneller schuldenfrei und die Eigentumswohnung gehört Ihnen in kürzerer Zeit
  • Sie profitieren bei niedrigen Zinsen von einer besseren Rendite durch Mieteinnahmen
  • Sie schaffen sich ganz nebenbei eine tolle Altersvorsorge und müssen später keine Miete mehr bezahlen
  • im Vergleich zu anderen Formen stellt der Kauf einer Immobilie eine deutlich bessere Geldanlage dar
  • Sie können eine Eigentumswohnung leichter vermieten und müssen Sie beispielsweise nicht verkaufen, wenn Sie aus unvorhersehbaren Gründen (beispielsweise durch einen Arbeitsplatzwechsel) nicht mehr selbst darin wohnen können

Welche Wohnung passt zu Ihnen?

Auf den Markt stehen zahlreiche Wohnungen zum Verkauf, sodass Sie sich im Vorfeld Gedanken machen sollten, welche Wohnung Sie beziehen möchten und wo diese sich befinden soll.

Möchten Sie lieber in einer modernen, neu gebauten Wohnung leben oder sehnen Sie sich nach einem gemütlichen Altbau? Zieht es Sie aufs Land oder möchten Sie lieber in der Stadt leben, wo immer etwas los ist?

Bedenken Sie, dass sich die Bedürfnisse im Laufe der Jahre ändern können. Sie sollten daher nach einer Lösung suchen, die für Sie möglichst über viele Jahre hinweg „praktikabel“ ist. So macht es beispielsweise keinen Sinn, wenn Sie aktuell der Arbeit wegen in der Stadt leben, dort eine Wohnung zu kaufen, wenn Sie sich in zehn Jahren lieber auf dem Land sehen möchten. In diesem Fall könnte sich beispielsweise der Stadtrand als richtige Entscheidung für Sie erweisen.

Hinweis

Nach dem Kauf einer Eigentumswohnung bezahlen Sie sowohl das Hausgeld als auch die Ansparung für die Instandhaltung des Gemeinschaftseigentums an den Verwalter. Entscheiden Sie sich für den Kauf einer alten Wohnung, wird der monatliche Sparbetrag für die Instandhaltung deutlich höher liegen als beim Kauf einer neugebauten Wohnung.

Überlegungen zur Wohnung, die Sie vor dem Kauf treffen sollten:

  • Wo möchten Sie wohnen?
  • Möchten Sie in eine Bestandsimmobilie oder in einen Neubau investieren?
  • Wie teuer darf die Eigentumswohnung maximal sein? (Denken Sie daran, einen ausreichend hohen Eigenkapitalanteil zu investieren.)
  • Wie viele Zimmer soll die Wohnung haben und wie groß soll sie sein?
  • Wünschen Sie sich eine Wohnung mit Balkon oder Terrasse?
  • Benötigen Sie auch eine Garage?
  • Welchen Wohnungstyp bevorzugen Sie? (Apartment, Erdgeschosswohnung, Etagenwohnung, Souterrainwohnung, Dachgeschosswohnung, Penthouse, Maisonette, Loft-Studio-Atelier, Galeriewohnung)
  • Soll die Wohnung über einen Garten verfügen?
  • Benötigen Sie ein zusätzliches Gäste-WC?
  • Soll Ihre neue Eigentumswohnung seniorengerecht, barrierefrei und rollstuhlgerecht sein?
  • Wünschen Sie einen Aufzug?
  • Soll die Wohnung über eine Fußbodenheizung verfügen?
  • Benötigen Sie einen Keller?
  • Welche Heizungsart soll die Wohnung bieten? (Zentralheizung, Etagenheizung, Ofenheizung, Kamin)

Bestandsimmobilie oder Neubau?

Eine weitere Überlegung, die Sie vor dem Kauf einer Eigentumswohnung treffen sollten ist, ob Sie eine Bestandsimmobilie oder einen Neubau kaufen möchten. Bestandsimmobilien sind bereits fertige Wohnungen, die unter Umständen viele Jahre alt sein können. Neubauten hingegen werden demnächst oder derzeit gebaut bzw. sind nur wenige Monate alt.

Bestandsimmobilien haben den Vorteil, dass Sie diese besichtigen und sich sofort einen realen Überblick darüber verschaffen können.

Neubauten, die noch nicht gebaut sind, können Sie hingegen nicht besichtigen, sondern höchstens beim Planer einsehen.

Außerdem sind Neubauten in der Regel teurer. Allerdings sind sie auf dem neusten Stand und es ist in den kommenden Jahren kaum mit Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen zu rechnen.

Kaufen Sie eine günstige Bestandsimmobilie, fällt der Kaufpreis geringer aus, Sie müssen dafür aber mehr Geld in die Instandhaltungsrücklage einbezahlen.

Wie möchten Sie die Eigentumswohnung kaufen?

Klassischerweise werden die meisten Eigentumswohnungen auf herkömmlichem Wege verkauft. Sie schauen sich nach einem geeigneten Objekt um und kaufen dieses dann entweder von Privat oder über einen Makler, für den Sie wiederum die entsprechende Courtage zahlen müssen.

Die Kaufsumme bezahlen Sie in einer Summe oder in Raten, ggf. mit einer Baufinanzierung durch eine Bank.

Es gibt jedoch noch drei weitere Wege, eine Eigentumswohnung zu kaufen:

  1. Die Leibrente

Wenn Sie sich für den Wohnungskauf im Rahmen einer Leibrente entscheiden, funktioniert dies folgendermaßen: Sie vereinbaren mit dem Verkäufer einen regelmäßigen Zahlbetrag, den Sie in etwa mit einer Miete vergleichen können. Dieser kann monatlich, jährlich oder in einem anderen Turnus gezahlt werden, je nach Vereinbarung.

Diese Leibrente, wie man diese Form des Kaufes nennt, wird dem Verkäufer bis zu dessen Ableben gezahlt. Eine weiterführende Zahlung an dessen Erben ist nicht möglich.

Eine feste Kaufsumme lässt sich somit nicht benennen, da Sie ja im Vorfeld nicht wissen können, wie alt der Verkäufer wird.

Sowohl für den Käufer als auch für den Verkäufer ergeben sich hieraus Vorteile. Der Verkäufer erhält im Alter Zusatzeinkommen, welches vor allem in Zeiten, in denen die Renten immer geringer ausfallen, sehr hilfreich sein kann. Der Käufer wiederum wird direkt als Eigentümer der Wohnung eingetragen, sobald der Kaufvertrag beurkundet wurde.

Eine Mietkaufwohnung bietet die Besonderheit, dass der Käufer diese Wohnung zunächst mietet und hierfür entsprechend eine monatliche Mietzahlung entrichtet. In einem Vertrag wird festgelegt, zu welchem Zeitpunkt der Käufer, der bis dahin Mieter ist, die Wohnung kaufen kann. Es besteht die Möglichkeit, die Mietkaufoption in den Miet- und Kaufvertrag, der einer notariellen Beurkundung bedarf, eintragen zu lassen.

Die bis dahin geleisteten mieten werden teilweise auf den Kaufpreis angerechnet.

Ein Nachteil bei dieser Form des Kaufes besteht in den vergleichsweise hohen Mieten.

  1. Das Erbbaurecht

Der Kaufpreis für eine Eigentumswohnung aus dem Erbbaurecht ist vergleichsweise gering. Dies hängt damit zusammen, dass Sie zwar die Wohnung kaufen, jedoch nicht das Grundstück, auf dem das Wohnhaus steht. Sie sparen sich also den anteiligen Kaufpreis für das Grundstück.

Beim Erbbaurecht besteht die Besonderheit darin, dass der Kauf lediglich für eine bestimmte Zeitspanne gilt. Die meisten Verträge werden für maximal 99 Jahre geschlossen.

Gezahlt wird hier kein klassischer Kaufpreis, sondern der sogenannte Erbbauzins, der mit einer Mietzahlung verglichen werden kann.

Bedenken Sie, dass der Kauf einer Eigentumswohnung immer auch mit einem Risiko verbunden ist

  • Kaufen Sie Ihre Wohnung beispielsweise als Kapitalanlage, sollten Sie nach einer Immobilie suchen, die in einer gut besiedelten Region mit florierender Wirtschaft liegt. Andernfalls kann es sein, dass der Wert der Wohnung mit zunehmender Zeit nicht steigt, sondern sinkt.
  • Ein anderes Risiko ergibt sich für Sie, wenn Sie die Wohnung zur Eigennutzung kaufen. Sie wissen vorher nicht, wer Ihre Nachbarn sind und möglicherweise kommt es vor, dass Sie für die Arbeit ungeplant in eine andere Stadt ziehen müssen. In einer Mietwohnung sind Sie deutlich flexibler. Wenn Sie jedoch gekauft haben, gestaltet sich jeder Umzug als mühsam und teuer.
  • Ein weiteres Risiko besteht darin, dass der Bauträger, bei dem Sie Ihre Wohnung gekauft haben, möglicherweise insolvent geht und Ihre Wohnung nicht fertiggestellt wird. Dies ist mit viel Ärger und mit enormen Zusatzkosten verbunden. Stellen Sie daher vor dem Kauf unbedingt sicher, dass die Baufirma eine entsprechende Insolvenzversicherung abgeschlossen hat.

Wichtige Informationen für die Finanzierung einer Eigentumswohnung

Die wenigsten Käufer können die Eigentumswohnung aus eigenen Mitteln finanzieren, sodass es auch in Ihrem Fall notwendig sein kann, dass Sie ein Darlehen bei einer Bank aufnehmen.

Ehe Sie einen Vertrag mit einer Bank unterschreiben, sollten Sie verschiedene Angebote einholen, um herauszufinden, welche Bank Ihnen die besten Zinsen und Konditionen bietet.

Achten Sie diesbezüglich auf die folgenden Faktoren:

  • Entscheidend ist der effektive Jahreszins, da dieser nicht nur die Zinsen, sondern auch alle Kosten beinhaltet
  • Wählen Sie eine möglichst geringe Zinsbindungsfrist, wenn aktuell ein hohes Zinsniveau herrscht. Sind die Zinsen hingegen sehr gering, versuchen Sie, einen Vertrag mit einer langen Zinsbindungsfrist zu erhalten
  • Achten Sie auf die Möglichkeit, kostenlose Sondertilgungen zu leisten
  • Entscheiden Sie sich für einen möglichst hohen Tilgungssatz, um das Darlehen schnell abzubezahlen
  • Mindestens 20 bis 30 Prozent der Kaufsumme sollten Sie in Form von Eigenkapital aufbringen können. Dies erhöht Ihre Chancen auf eine Finanzierungszusage
  • Die Kaufnebenkosten sollten Sie ebenfalls in Eigenleistungen aufbringen können
  • Informieren Sie sich über mögliche Förderungen
  • Kombinieren Sie Finanzierungen, indem Sie beispielsweise neben dem klassischen Darlehen auch noch einen Bausparer oder einen KfW-Kredit nutzen
  • Bedenken Sie, dass verschiedene Finanzierungskosten anfallen. Hierzu gehören unter anderem Vermittlungsgebühren, Bereitstellungszinsen und Gebühren für die Wertermittlung der Eigentumswohnung

Für den Kauf einer Eigentumswohnung empfiehlt sich ein klassisches Annuitätendarlehen, bei dem Sie während der gesamten Zinsbindungsfrist immer dieselbe Rückzahlungshöhe leisten.

Während der Zinsbindungsfrist verändert sich das Verhältnis zwischen dem Zinssatz und dem Tilgungssatz. Dies bedeutet, dass Sie zunächst viele Zinsen abbezahlen, wodurch die Tilgung gering ist. Zum Ende der Zinsbindungsfrist hin, wenn nur noch wenige Zinsen übrig sind, erhöht sich folglich der Tilgungssatz.

Diese Kaufnebenkosten kommen als Wohnungskäufer auf Sie zu

Grundsätzlich fallen für jeden Wohnungskauf entsprechende Kaufnebenkosten an. Welche dies sind, möchten wir Ihnen nachfolgend erklären:

Kosten für die Baufinanzierung durch die Bank

Wenn Sie Ihre Immobilie durch eine Bank finanzieren lassen, müssen Sie mit verschiedenen Nebenkosten rechnen. Hierzu gehören:

  • Vermittlungsgebühren
  • Wertermittlungsgebühren
  • Bereitstellungszinsen

Makler-Courtage

Sofern Sie die Immobilie von Privat kaufen, also keinen Makler beauftragen, fällt die sogenannte Makler-Courtage für Sie natürlich nicht an.

Kaufen Sie jedoch über einen Makler, müssen Sie dessen Arbeit natürlich entlohnen. Die Maklergebühren liegen bei ca. 7 Prozent des Kaufpreises, wobei es hier starke, regionale Schwankungen gibt.

Üblicherweise sind die Maklergebühren durch den Käufer zu entrichten. Es gibt jedoch auch Makler, die die Gebühren zwischen Käufer und Verkäufer aufteilen.

Kosten für den Notar und für das Grundbuchamt

Der Notar rechnet seine Kosten gemäß der geltenden Gebührenordnung ab. Hinzu kommen die Grundbuchkosten. Die Höhe der Kosten richtet sich nach dem Verkehrswert der Wohnung. Wenn Ihre Wohnung also einen Kaufpreis von 200.000 Euro hat, so werden die Notar- und Grundbuchkosten anhand dieses Wertes ermittelt.

Sie können davon ausgehen, dass sich die Notar- und Grundbuchkosten auf maximal 1,5 Prozent der Kaufsumme belaufen.

Die Kosten für die Grundbucheintragung werden nach Eintragung der Auflassungsvormerkung fällig. Es kann also eine Weile dauern, bis Sie die entsprechende Rechnung erhalten.

Die Notarkosten hingegen werden in der Regel direkt nach der Beurkundung abgerechnet, sodass Ihnen die entsprechende Rechnung wahrscheinlich mit der Abschrift des Kaufvertrages zugeht.

Grunderwerbsteuer

Die Höhe der Grunderwerbsteuer kann variieren. In einigen Bundesländern liegt diese bei 3,5 Prozent und in anderen Bundesländern bei ca. 6,5 Prozent. Auch sie bemisst sich am Wert der Eigentumswohnung.

Die Grunderwerbsteuer wird von dem Finanzamt berechnet, in dessen Bezirk sich die Eigentumswohnung befindet. Sie erhalten den Bescheid demzufolge direkt vom Finanzamt, in der Regel spätestens acht Wochen nach der Beurkundung.

Überweisen Sie die Grunderwerbsteuer unbedingt fristgemäß.

Was ist hinsichtlich des Kaufvertrages zu beachten?

Die Beurkundung beim Notar, bei der der Kaufvertrag sowohl durch den Käufer als auch durch den Verkäufer unterzeichnet wird, ist einer der wichtigsten Schritte im Rahmen des Immobilienkaufs.

Ohne die Beurkundung beim Notar ist der Kauf einer Eigentumswohnung nicht möglich.

Als erstes wird ein Besprechungstermin vereinbart, bei dem Käufer und Verkäufer ihr Anliegen vortragen. Danach erstellt der Notar einen Vertragsentwurf, den beide Parteien prüfen, damit Änderungswünsche eingearbeitet werden können. Außerdem werden Genehmigungen eingeholt und Grundbuchauszüge abgefragt.

Erst danach kommt es zur abschließenden Beurkundung mit Vertragsunterzeichnung, bei der der Notar den Vertrag vorliest. Alle Beteiligten stimmen zu und unterschreiben. Damit nicht alle Bestandteile haarklein verlesen werden müssen, kann auch eine sogenannte Verweisungsurkunde ausgestellt werden. In dieser wird festgehalten, wo die weiteren Bestandteile des Vertrages geregelt werden.

Sofern Sie eine Bestandsimmobilie, also eine bereits fertiggestellte Wohnung, kaufen, wird auch die sogenannte Teilungserklärung im Rahmen der Verweisungsurkunde festgehalten.

Aus der Teilungserklärung geht hervor, welche Wohnung Ihnen später gehören wird und welche weiteren Hausbestandteile anteilig in Ihr Eigentum übergehen. Hier kann es sich beispielsweise um Kellerräume oder Gartenabteile handeln.

Übrigens kann es in Einzelfällen auch sein, dass sich Käufer und Verkäufer für unterschiedliche Notare entscheiden. Auch dies ist möglich, gestaltet sich jedoch etwas komplizierter. Grundsätzlich können Sie selbst entscheiden, welchen Notar Sie beauftragen möchten. Wenn Sie Ihre neue Wohnung jedoch über einen Bauträger kaufen, wird dieser in der Regel den Notar auswählen.

Welche Unterlagen werden für die Beurkundung benötigt?

Wenn Sie den Kauf Ihrer Eigentumswohnung über ein Darlehen bei der Bank finanzieren möchten, müssen Sie rechtzeitig den Kreditvertrag unterzeichnen. Die Bank sendet dann die erforderlichen Unterlagen an den Notar. Diese müssen bei der Beurkundung zwingend vorliegen, da sie als Vertragsbestandteil gelten.

Außerdem müssen Sie die folgenden Unterlagen zur Beurkundung mitbringen:

  • Personalausweis (Dieser muss noch gültig sein!)
  • Steuer-Identifikationsnummer

Was passiert nach der Beurkundung?

Sobald die Beurkundung stattgefunden hat, erhalten Käufer, Verkäufer und das Grundbuchamt eine Abschrift des Kaufvertrages. Hierbei handelt es sich um eine beglaubigte Kopie. Käufer und Verkäufer bewahren diese in ihren Unterlagen auf.

Das Grundbuchamt trägt nun eine sogenannte Auflassungsvormerkung ein, mit der sichergestellt wird, dass die Wohnung für Sie reserviert wird.

Finanzieren Sie den Wohnungskauf durch eine Bank, so wird außerdem eine Grundschuld eingetragen.

Aus dem unterzeichneten Kaufvertrag gehen für den Käufer zudem folgende Pflichten hervor:

  • Der Käufer muss die Kaufsumme begleichen, entweder per Direktzahlung an den Verkäufer oder durch Bezahlung mittels Finanzierungssumme (Letzteres wird durch die Bank angewiesen)

Aus dem unterzeichneten Kaufvertrag gehen für den Verkäufer die folgenden Pflichten hervor:

  • Übergabe der Wohnung
  • Fertigstellung der Wohnung gem. vereinbarter Bauleistungen, wenn Sie von einem Bauträger kaufen

Die Wohnungsübergabe – das sollten Sie beachten:

Der Termin, an dem der Verkäufer dem Käufer die Wohnungsschlüssel übergibt, wird als „Wohnungsübergabe“ bzw. „Wohnungsabnahme“ bezeichnet. Der Käufer nimmt dem Verkäufer die Wohnung ab.

Eine Übergabe ist es in der Regel dann, wenn eine Bestandsimmobilie übergeben wird. Kaufen Sie jedoch von einem Bauträger und hat dieser die Wohnung erst fertiggestellt, sollten Sie unbedingt eine ordentliche Abnahme durchführen.

Hier kann es sich lohnen, wenn Sie einen Sachverständigen beauftragen, der Sie als Käufer unterstützt. Einige Baumängel lassen sich nur schwer erkennen, erst Recht, wenn Sie selbst keine Ahnung von Bausubstanzen und dergleichen haben. Doch ein Sachverständiger wird mögliche Baumängel sofort enttarnen.

Stellen Sie oder ein Sachverständiger Mängel fest, beispielsweise weil die Wohnung Baumängel aufweist oder der Balkon eine ganz andere Größe hat, als vertraglich vereinbart, sollten Sie eine sogenannte Mängelbeanstandung erstellen. In diese werden sämtliche Mängel aufgenommen. Diese sind später durch den Verkäufer innerhalb einer angemessenen Frist sach- und fachgerecht zu beheben.

Sollten die Mängel nicht oder nicht komplett behoben werden können, kann der Käufer zum einen Schadensersatz verlangen oder zum anderen vom Kaufvertrag zurücktreten.

Checkliste: Das sollten Sie beim Kauf einer Eigentumswohnung beachten

Aus welchem Grund möchten Sie die Wohnung kaufen?

  • Möchten Sie später selbst in der Eigentumswohnung leben?
  • Möchten Sie die Eigentumswohnung kaufen, um diese als reine Kapitalanlage zu nutzen?
  • Möchten Sie durch den Kauf eine Altersvorsorge bilden?
  • Beabsichtigen Sie, die Wohnung später an Ihre Kinder oder Enkel zu verschenken?
  • Kaufen Sie die Wohnung allein oder gemeinsam mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner?

Welche Wohnung passt zu Ihnen?

  • Wo möchten Sie wohnen?
  • Möchten Sie einen Neubau erwerben oder eine Bestandsimmobilie aus zweiter Hand kaufen?
  • Wie viel Geld möchten Sie für den Kauf der Eigentumswohnung maximal ausgeben?
  • Wie groß soll die Wohnung sein und wie viele Zimmer soll sie haben?
  • Soll die Wohnung mit einem Balkon oder einer Terrasse ausgestattet sein?
  • Wünschen Sie einen Garten?
  • Benötigen Sie eine Garage oder ein Carport?
  • Welchen Wohnungstyp bevorzugen Sie? (Beispielsweise Dachgeschosswohnung, Appartement oder Penthouse)
  • Soll die Wohnung zusätzlich zum Bad mit einem Gäste-WC ausgestattet sein?
  • Wünschen Sie einen Fahrstuhl?
  • Wünschen Sie eine Fußbodenheizung und andere gehobene Ausstattungsmerkmale?
  • Benötigen Sie einen Keller?
  • Welche Heizungsart soll in die Eigentumswohnung integriert sein?

Wie möchten Sie die Wohnung kaufen?

  • Normaler Kauf
  • Leibrente
  • Mietkauf
  • Erbbaurecht

Checkliste für die Finanzierung durch eine Bank

  • Haben Sie mehrere Angebote eingeholt und diese miteinander verglichen?
  • Bietet Ihnen die Bank einen günstigen effektiven Jahreszins und umfangreiche Leistungen?
  • Profitieren Sie von einer angemessenen Zinsbindungsfrist? (Kurze Frist bei hohen Zinsen, lange Frist bei niedrigen Zinsen)
  • Können Sie jederzeit KOSTENLOSE Sondertilgungen leisten?
  • Können Sie ca. 20 bis 30 Prozent der Kaufsumme als Eigenkapital investieren?
  • Sehen Sie sich im Stande, einen möglichst hohen Tilgungsanteil zu leisten, um die Kreditsumme möglichst schnell abzuzahlen?
  • Bleibt Ihnen nach Abzug aller Kosten (denken Sie auch an die Kaufnebenkosten!) noch ausreicht Geld übrig, um standesgemäß zu leben?
  • Haben Sie sich über alle Fördermöglichkeiten informiert?
  • Nutzen Sie auch einen Bausparer oder einen KfW-Kredit?
  • Wie hoch fallen die Finanzierungskosten für die Wertermittlung der Eigentumswohnung, für die Vermittlung und für die Bereitstellungszinsen aus?

Liste der Kaufnebenkosten

  • Finanzierungskosten der Bank
  • Makler-Courtage (falls Sie über einen Makler kaufen)
  • Notargebühren
  • Gebühren für die Grundbucheintragung
  • Grunderwerbsteuer

Haben Sie alle Unterlagen für die Beurkundung zusammen?

  • Unterlagen der Bank
  • Personalausweis
  • Steuer-Identifikationsnummer

Nach der Beurkundung

  • Begleichen Sie die Kaufsumme
  • Vereinbaren Sie einen Termin mit dem Verkäufer zur Übergabe der Wohnung
  • Beauftragen Sie einen Sachverständigen, der Sie zu dem Termin vereinbaren kann
  • Bringen Sie ein Protokoll mit, in dem Sie die Übergabe schriftlich festhalten können
  • Dokumentieren Sie, welche Dinge Ihnen der Verkäufer übergeben hat (beispielsweise Schlüssel)
  • Im Falle von Mängeln wenden Sie sich am besten an einen Anwalt

Ratgeber Eigentumswohnung

Sie planen den Kauf oder Verkauf einer Eigentumswohnung?
Oder besitzen schon Eigentumswohnung, haben aber eine konkrete Frage, dann sind Sie hier genau richtig!

Wir beantworten alle Fragen rund um das Thema „Eigentumswohnung“

Kredit zum Kauf einer Eigentumswohnung

Wenn man eine Eigentumswohnung kaufen möchte, wird dies wohl die größte Investition im Leben sein. Wichtigster Faktor beim Kauf einer Wohnung ist die Finanzierung mit einem Darlehen. In den meisten Fällen haben die Käufer schon eine gewisse Summe angespart, diese reicht jedoch für den Kauf der Immobilie nicht aus, somit muss der Rest durch einen Kredit finanziert werden. Mit einem entsprechenden Kredit kann man die fehlende Summe ausgleichen und sich so den Traum von der Eigentumswohnung realisieren.

Ein Kredit zum Kauf einer Eigentumswohnung wird nicht nur von Banken direkt vergeben. Für Transparenz auf dem Markt sorgen Hypothekenmakler, die Angebote von einzelnen Anbietern vergleichen. Da die Kreditanbieter im Wettbewerb zueinander stehen, müssen sie ihre potentiellen Kunden mit attraktiven Konditionen überzeugen. Mit einem kostenlosen Vergleich von Kreditangeboten kann man sich die Suche nach einem geeigneten Kredit erleichtern und sich einen Überblick über die verschiedenen Konditionen der angebotenen Krediten verschaffen. Mit einem Kreditrechner kann man sich die Kreditrate und die Restschuld sofort ausrechnen lassen und hat somit einen besseren Vergleich.

Bei der Finanzierung einer Immobilie hat man sie Auswahl zwischen unterschiedlichen Darlehnsformen. Dabei setzt sich eine Finanzierung meist aus dem angesparten Eigenkapital und der Kreditsumme zusammen. Ein Darlehen zur Finanzierung einer Eigentumswohnung kann bei Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Online- bzw. Direktbanken beantragt werden. Beim Erwerb einer Immobilie sollte die Finanzierung auf die persönliche finanzielle Situation des Kreditnehmers abgestimmt werden. Am häufigsten wird bei einem Kredit zur Finanzierung einer Eigentumswohnung ein Annuitätendarlehen gewählt, das die klassische Finanzierung einer Immobilie darstellt. Der Kredit wird in monatlichen Raten abgezahlt, die Kreditrate setzt sich dabei aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Dabei verringert sich der Zinsteil im Laufe der Zeit und der Tilgungsanteil steigt an. Ein solches Annuitätendarlehen bietet dem Kreditnehmer große Planungssicherheit, denn die Raten werden in konstanter Höhe gezahlt, sodass man die finanzielle Belastung durch den Kredit kennt. Die Höhe der Zinsen wird dabei für einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben. Da die Zinsen zur Zeit sehr niedrig sind, sollte man eine lange Zinsbindung von mindestens 15 Jahren oder mehr wählen. Die Dauer der Festschreibung der Zinsen wirkt sich ebenso auf die Konditionen des Kredits aus, wie die Bonität des Kreditnehmers und die Höhe des Eigenkapitals. Je mehr Eigenkapital für eine Immobilienfinanzierung zur Verfügung steht, desto geringer muss die Summe des Kredits sein, was sich positiv auf die Zinshöhe auswirkt, da das Eigenkapital den Kredit absichert. Doch auch wenn einem kein Eigenkapital zur Verfügung steht, kann dennoch ein Kredit für eine Eigentumswohnung in Anspruch genommen werden, denn mittlerweile sind auch Vollfinanzierungen kein Problem mehr, es ist somit möglich die gesamte Kaufsumme der Immobilie zu finanzieren.

Eine Kredit für den kauf einer Eigentumswohnung lässt sich zudem auch mit einem Bausparvertrag kombinieren, dabei wird das bereits angesparte Kapital aus der Baufinanzierung als Sicherheit für den Kredit genutzt, sodass die Zinsen für den Kredit günstig ausfallen können. Mit einem Kreditvergleich kann man einen geeigneten Kredit finden und so günstig seine Traumimmobilie finanzieren.

Wenn man einen Kredit für eine Eigentumswohnung erhalten möchte, muss man die Kreditrichtlinien der Banken erfüllen. So muss der Kreditnehmer ein festes und ungekündigtes Beschäftigungsverhältnis nachweisen, das seit mindestens zwölf Monaten besteht. Darüber hinaus ist der Nachweis eines regelmäßigen und auch ausreichenden Einkommens notwendig, denn die kreditgebende Bank möchte sichergehen, dass der Kredit auch bedient werden kann. Zudem ist bei deutschen Banken auch immer eine Abfrage der Schufa-Daten Teil der Kreditprüfung. Durch die Schufa-Auskunft erhält die Bank Einblick in das vergangene Zahlungsverhalten des Kreditnehmers und kann sich so eine Meinung über seine Kreditwürdigkeit bilden. Wenn der Kreditnehmer demnach einen negativen Eintrag in der Schufa hat, lehnen die meisten Banken eine Kreditvergabe ab, egal ob es sich um eine Vollfinanzierung handelt oder ein Darlehen mit Einsatz von Eigenkapital.

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