IQ Option Indikatoren einfach erklärt

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IQ Option Indikatoren einfach erklärt

Bollinger-Bänder

Die Bollinger Bands hat John Bollinger nach 1980 konstruiert. Es handelt sich um gleitende Durchschnitte um einen Mittelwert. Bollinger ging davon aus, dass nach dem Gesetz der statistischen Normalverteilung die aktuellen Kurse in einem Trend eher zu ihrem Mittelwert tendieren als sich davon zu entfernen. Das stimmt größtenteils auch, in einem stabilen Trend funktionieren Bollinger-Bänder sehr gut.

steht für Relative Strength Index. Der Indikator kennzeichnet die relative Stärke eines Trends, es handelt sich um einen Oszillator von Welles Wilder. Dieser entwickelte ihn schon 1978, nach wie vor gehört er zu den Standardindikatoren der technischen Analyse. Seine Werte reichen 0 bis 100, die Stärke des Trends steht dabei in Relation zu einem gleitenden Mittelwert. Wenn der Indikator über 70 % anzeigt, ist ein Asset “überkauft”, bei unter 30 % „überverkauft“.

Das Akronym bedeutet Moving Average Convergence/Divergence. Der Indikator zeigt das Zusammen- und Auseinanderlaufen eines gleitenden Durchschnitts an. Gerald Appel entwickelte den MACD 1979 und gab als Berechnungsgrundlage die Differenz von zwei EMAs vor (exponentiell gleitende Durchschnitte). Eine Triggerlinie im MACD verweist auf Kauf- und Verkaufssignale. Der positive MACD zeigt den Aufwärts-, der negative MACD den Abwärtstrend an. Auch Divergenzen lassen sich durch den MACD gut erkennen, sie verweisen auf einen möglicherweise bevorstehenden Trendbruch.

MA: Moving Average

Der MA gilt als sekundärer Indikator, er zeigt den gleitenden Durchschnitt an und funktioniert damit ähnlich wie die Bollinger-Bänder. Gleitende Durchschnitte sind sehr zuverlässig, sie folgen allerdings dem Trend. Trader können daher Positionen nach den Signalen des MA eingehen und aufstocken, werden aber wahrscheinlich nicht den Maximalgewinn erreichen. Der Moving Average liefert mithilfe der sogenannten Crossover Methode sehr zuverlässige Signale für Kaufstopps und Stopploss-Platzierungen.

Alligator Indikator

Auch der Alligator Indikator basiert auf gleitenden Durchschnitten, er folgt dem Trend und kann zusätzlich zu anderen Indikatoren eingesetzt werden. Erfunden hat ihn Bill Williams, er legt verschieden lange GDs übereinander und kennzeichnet damit Zähne, Lippen und Kiefer eines Alligators, um bildlich die Signallage zu veranschaulichen – daher hat der Indikator seinen Namen. Kauf- und Verkaufssignale ergeben sich durch eine Kreuzung von Signallinien. Wenn es eine solche Kreuzung nicht gibt, soll der Trader an seinen Positionen festhalten, aber keine neuen eingehen.

Parabolic SAR

Dieser Indikator zeigt in einer parabolischen Bewegung Stop and Reverse Punkte an, also Punkte des Anhaltens und der Umkehr. Mit dem trendfolgenden Indikator kann der Trader antizipieren, wann ein Trend umkehren dürfte. Die Anzeige des Indikators erfolgt als Reihe von kleinen Punkten. Wenn diese über dem Kurs des Assets angezeigt werden, dürfte ein Aufwärtstrend bald enden und in einen Abwärtstrend übergehen – und umgekehrt. Neben der Trendbestimmung hilft der Parabolic SAR auch beim Eingehen von Positionen und dem Setzen von Stopplosses.

Stochastic

Es gibt eine Slow- und ein Fast-Stochastik, die in einem Oszillator dargestellt werden. Auch die Stochastik lässt Umkehrpunkte im Markt erkennen. Trader nutzen Stochastik-Indikatoren für das Identifizieren von Ein- und Ausstiegspunkten. Die Berechnung der Stochastik, die sich aus der mathematischen Wahrscheinlichkeitsrechnung herleitet, basiert wie beim RSI auf der Annahme, dass es überkaufte und überverkaufte Märkte gibt, Trends also überhitzen können.

Awesome Oscillator

Dieser Oszillator stammt wiederum von Bill Williams, der sich für seine Indikatorentwicklungen unter anderem auf die Chaostheorie stützte. Mit dem Awesome Oscillator lässt sich das Momentum einer Preisbewegung feststellen. Für die Berechnung werden Differenzen von unterschiedlich langen Moving Averages verwendet. Wenn sich die gleitenden Durchschnitte kreuzen, entstehen Kauf- oder Verkaufssignale. Kreuzt ein kurzer MA einen langen nach oben, ist das ein Kaufsignal – und umgekehrt.

Für die Ermittlung der Volatilität lässt sich die Average True Range verwenden. Auch dies ist ein Standardindikator mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, er stammt wie der RSI von Welles Wilder und wurde erstmals 1978 vorgestellt. Im Gegensatz zu anderen Volatilitätsindikatoren berücksichtigt der ATR auch nächtliche Gaps (Kurslücken), was Wilder nur durch den Einbezug von vielen Faktoren der Preisdarstellung gelang.

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Der Average Directional Index zeigt an, ob ein Markt überhaupt tendiert. Hierfür muss er einen Wert von über 25 erreichen. Die Trendrichtung ist dabei unerheblich. Ein wesentlicher Vorteil des ADX ist seine Eigenschaft, als vorlaufender Indikator zu fungieren. Bevor nämlich der Wert von 25 erreicht wird, muss die ADX schon nach oben weisen. Trader können sich damit entsprechend positionieren und den Kauf von Call- oder Put-Instrumenten vorbereiten. Als spezielles Instrument für das Daytrading dient der 2-Perioden-ADX.

Fractals

Schon die Elliott Waves von Anfang des 20. Jahrhunderts versuchen im Grunde eine fraktale Darstellung des Kursgeschehens, der große Mathematiker Benoît Mandelbrot (1924 – 2020) hat dann endgültig in seinem Buch “Fraktale und Finanzen” die Preisverläufe von Assets als Häufung fraktaler Gebilde beschrieben. Auf der Grundlage solcher Überlegungen und der entsprechenden hohen Mathematik (Mandelbrot ist der Begründer der fraktalen Geometrie) entstanden die Fractals als Indikatoren für Candlestick-Charts. Trader nutzen sie gern zum Aufspüren einer bevorstehenden Trendumkehr. Ein Fractal besteht aus fünf Kerzen, es kann ein Up- oder ein Down-Fractal sein. Wesentlich an der Darstellung ist die Möglichkeit, sie schnell und eindeutig visuell zu identifizieren.

CCI: Commodity Channel Index

Der CCI ist ein Indikator von Donald Lambert, der Rohstoffhändler war und den Indikator in den 1980er Jahren für den Rohstoffmarkt entwickelte. Er lässt sich aber auch in anderen Märkten anwenden. Dieser Indikator basiert auf der Annahme, dass es für eine Kursbewegung einen Schwerpunkt gibt. Um diesen Schwerpunkt herum entsteht vor allem im Intradaybereich ein chaotisches “Kursrauschen”, das nach Lambert kaum Signale liefert. Jedoch erschien es dem Analysten wichtig, das Ausmaß dieses Rauschens zu bestimmen. Wenn es nämlich bekannt ist, dürfte eine Kursbewegung, die vom Schwerpunkt weg über das Ausmaß des Rauschens hinausführt, einen Trendbeginn oder eine Trendumkehr anzeigen. Solche Kursbewegungen zeigt der CCI an. Die Grundlage für eine CCI-Anwendung ist die Bestimmung des Schwerpunktkurses, für die Lambert entsprechende Formeln entwickelte.

Hinweis: Ihr Kapital unterliegt einem Risiko

Was ist und wie funktioniert der CCI-Indikator

CCI (Der Commodity Channel Index) erschien zum ersten Mal in der Fachliteratur Ende der 1970er Jahre. Donald Lambert erschuf den Indikator, um Rohstoffmärkte zu analysieren, aber die Marktgeschichte hat bewiesen, dass wenn der CCI „funktioniert“, kann er auf alle Finanzsektoren angewendet werden.Währungs-, Wertpapier- und Derivate-Märkte sind unpraktisch und übermäßig emotional.

Dies wird offensichtlich in dem unendlichen Zyklus der Abwechslung der Krisen mit Zeiten der wirtschaftlichen Erholung. Die Marktreaktion auf diese Ereignisse ist übertrieben. Die Höhen und Tiefen sind so extrem, dass es manchmal zum Zusammenbruch der einzelnen Konzerne und in seltenen Fällen sogar von Regierungen führt. Aber irgendwann geht die Weltwirtschaft immer wieder auf den Durchschnittsstand zurück.

Was ist CCI?

Donald Lambert schlug vor, die stabilen Schwankungsintervalle an den Rohstoffmärkten zu berechnen und alle ungewöhnlichen Abweichungen von diesen Normen als ein Signal zu betrachten, um in die entgegengesetzte Richtung gehen zu können, weil es angenommen wird, dass der Kurs von Extremwerten zurück zu seinem Durchschnittswert prallen wird. In den meisten Fällen hat Lambert recht.

Wenn wir den Indikator auf „schnell“ setzen (der CCI wird unter dem Preischart angezeigt), können wir uns ansehen, wo die CCI-Linie den „Standardkanal“ verlässt und erkennen, dass in vier Fällen der Indikator richtig lag (1) Im fünften Fall (2) nahm der Kurs ab.

Was ist im fünften Fall falsch gegangen? Das Problem ist die Art des Indikators. Es ist ein Oszillator, ein Flat-Indikator, der „faltet“, wenn ein Trend erscheint. Solange es Kursschwankungen innerhalb eines bestimmten Bereichs gibt, erkennt CCI die Umkehrungen perfekt. Sobald der Kurs eines Vermögenswertes aber in einer bestimmten Richtung an Bedeutung gewinnt, fangen an,falsche Signale zu entstehen.

Die CCI-Formel

Lassen Sie unsanschauen,was eigentlich unter der Haube ist, um zu verstehen, wie man den Algorithmus vom Indikator richtig einsetzen kann. Falls Sie in Panik geraten, wenn Sie eine mathematische Formel sehen, können Sie einfach zum nächsten Abschnitt springen. Aber es ist nicht verkehrt zu verstehen, wie dieses Werkzeug funktioniert, so dass Sie das Beste aus ihm machen können. Der Strom von Marktgeschäften bildet eine Kerze mit vier Preispunkten: Eröffnungspreis (1) und Schlusspreis (2), und zwei Extreme – ein Höchstpreis (4) und ein Tiefstpreis (3).

Donald Lambert benutzte den Durchschnittspreis der Extreme sowie den Schlusspreis und nannte diesen Wert :den typischen Preis (tp):

Da diese Berechnung für jede Kerze in der gewählten Periode vorgenommen wird, können wir die Durchschnittswerte mit dem einfachen gleitenden Mittelwert SMA (tp) erhalten:

Die Bestimmung des stabilen Preiskanals erfolgt durch die Ermittlung aller ,vom typischen Preiskanal und seiner mittleren gleitenden Durchschnittsabweichung (Moving Average Deviation (MAD) abweichender Bereiche. Die Abweichungen werden in modulo (in absoluten Werten) dargestellt.

Sobald das Problem mit dem Kanals gelöst ist, müssen wir nur die Position der aktuellen Abweichung vom typischen Preis in Vergleich mit etablierten MAD setzen.

Aber was wird als Maßstab für die Ebene der „normalen“ Abweichung dienen?

Donald Lambert wählte einen Faktor von 2/3, basierend auf der Berechnung der Wahrscheinlichkeitsdichte der allgemeinen Normalverteilung. Wir erinnern uns alle an die „Drei-Sigma-Regel“. Es gibt eine Wahrscheinlichkeit von 99,73%, dass zufällige Werte innerhalb von drei Abweichungen liegen, und beim Überschreiten 2er von den, wird eine Korrektur verursacht. Dies ist ein allgemeiner Ansatz, der in vielen Indikatoren dieser Art verwendet wird:

2/3 = 1 / 0,015 und die abschließende CCI-Formel lautet wie folgt:

Die Ebenen,die den Kanal definieren, werden als 100 angegeben (+100 ist die obere Grenze und -100 ist die untere Grenze). Genau wie für andere Oszillators sind Überkaufte und Überverkaufte Niveaus typisch für CCI. Bei einer flachen Marktentwicklung verlässt der Preis selten den Kanal.

So verwenden Sie den CCI-Indikator

Bisher haben wir zwei grundlegende Strategien zur Verwendung der Oszillatorsignale entwickelt: Durchbruch von den Ebenen +100 und -100.

Kaufen Sie ein Asset , wenn die CCI-Linie +100 durchbricht:

Verkaufen Sie ein Asset, wenn die CCI-Linie -100 durchbricht:

Um in flachen Kanälen handeln zu können, öffnen Sie eine Order, wenn der Wert 100 überschritten wird,oder wenn die Linie von diesem Niveau nach oben oder unten abprallt.Das folgende Bild zeigt, wie ein CCI-Signal aussieht:

Ein Signal, das in einem flachen Kanal zu sehen ist, sieht folgendermaßen aus: Beobachten Sie, wann die Linie das Niveau von -100 überquert, nun soll man bereit zum Handel sein,wenn der Indikator umdreht und das gleiche Level überschreitet, dann ist die Zeit für einen Kauf gekommen.

CCI-Strategien

Es gibt Break-Even-, Trend- und Counter-Trend-Strategien.

Break-even-Handel

Break-even-Strategien haben ihre Bedeutung aufgrund eines gut entwickelten „Step“ – Ansatzes für Market Maker,die ihre Positionen aufbauen möchten,nicht verloren.

Wie funktioniert es? Hinter jedem Vermögensgegenstand steht ein Unternehmen, das sich auf dieses Finanzinstrument spezialisiert und es ständig auf beiden Seiten des Marktes handelt. Dank Market Maker, kann jeder Kunde Währungen 24 Stunden am Tag kaufen oder verkaufen und dabei immer den fehlerlosen „Marktpreis“ erhalten. Große Finanzinstitute nutzen Dienstleistungen von Market Maker. Eine große Menge an Kapital sollte allmählich in den Markt eingeführt werden, damit der Eintrittspreis sich nicht zu erhöhen oder zu senken beginnt. So könnten flache Marktbedingungen tatsächlich eine Aufbauposition repräsentieren. Wenn Nachrichten auf den Markt kommen, eilen alle Händler mit „dieser Nachricht“ zu handeln, während der Market Maker seine bisherige Position teilweise „weg gibt“ und vielleicht sogar eine neue auf dem Höhepunkt dieser Bewegung einrichtet.

Der Markt wird als eine Reihe von flachen Abschnitten einer Gruppe von Handelspositionen präsentiert, gefolgt von den Preisangeboten,die zu einer „neuen Ebene“ wachsen.

Handel mit dem Trend

Ein anderer Ansatz besteht auf dem Handel mit dem Trend, vorausgesetzt, dass auch ein schlechter Einstieg, der einen Verlust bringt, nach der Trendkorrektur „herausgezogen“ wird.

Die Counter-Trend-Strategie wird am häufigsten von Scalpers verwendet: Day-Trader mit einer großen Anzahl von Transaktionen (Trading mit Turbo-Optionen) . Um eine Nachverfolgungung beim Verpassen eines Trend zu vermeiden,versuchen die Scalpers die Preiskorrektur mit einer Counter-Trend-Strategie zu „fangen“.

Um eine Strategie aufzubauen, müssen wir eine Reihe von primären und sekundären Indikatoren haben. Schlüsselindikatoren dienen als Signal -„Spender“. Sie werden für den Einstieg in den Handel mit einem Vermögenswert verwendet (Kauf oder Verkauf). Wie bereits erwähnt, haben alle Indikatoren eine gewisse Anzahl von Fehlsignalen.Fehlsignale können öfters vorkommen, da der Oszillator nur für den Handel im Flat-Modus für einen Abschnitt einer gerichteten Bewegung verwendet werden darf.

Um diese Signale herauszufiltern, würde es helfen, einen Trendindikator zu verwenden, aber diese Art von Indikatoren kann während der seitlichen Bewegung auch falsche Signale liefern. Also müssen wir Filter verwenden, die bestimmen, ob es ein gerichteter Trend ist oder eine seitliche Bewegung auf dem Markt herrscht.

CCI ist ideal für die Entwicklung einer Handelsstrategie, weil, wie wir gesehen haben,der Indikator-Algorithmus macht Angaben während eines Trends und während einer seitlichen Bewegung. Unser Ziel bei der Erstellung einer Trading-Strategie ist es, Indikatoren auszuwählen, die den Zustand des Marktes ermitteln können: seitliche Bewegung oder Trend. Idealerweise würden diese zusätzlichen Indikatoren dazu beitragen, Elemente des Gegen-Trend-Handels in unsere Strategie aufzunehmen.

Nachdem wir das Konzept unserer Strategie definiert haben und unser Ziel mit CCI als Signalgeber festgelegt haben, können wir beginnen, zusätzliche Filter zu wählen.

HINWEIS: Dieser Artikel ist keine Investmentberatung. Jegliche Bezugnahme auf historische Kursbewegungen oder -niveaus dient rein informativen Zwecken und basiert auf externen Analysen, und wir übernehmen keine Garantie dafür, dass solche Bewegungen oder Niveaus in Zukunft erneut auftreten.
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Handeln mit der ATR (Average True Range) — Ein einzigartiger Volatilitätsindikator

Die Average True Range (ATR) ist ein Indikator der technischen Analyse, der als Maß für die Volatilität fungiert. Er wurde — wie viele andere technische Analysewerkzeuge — von Welles Wilder in seinem Buch „Neue Konzepte in technischen Handelssystemen“ eingeführt. Heute ist die ATR eines der am meisten genutzten Werkzeuge der technischen Analyse, das sich mit der Zeit bewährt hat und ein wichtiger Bestandteil vieler Handelsstrategien ist.

Die ATR in der Darstellung auf der Handelsplattform IQ Option

Wie funktioniert er?

Obwohl der Indikator auf den ersten Blick kompliziert zu sein scheint, ist die der ATR zugrunde liegende Idee einfach. Wechselkurse von Währungen schwanken immer. Hohe Volatilität ist einer der Gründe, warum Millionen Händler weltweit im Devisenmarkt handeln. Volatilität bringt Handelsmöglichkeiten. Natürlich ist die Richtung des zukünftigen Trends von Bedeutung, aber zu wissen, dass der Trend gerade einsetzt, ist ebenfalls sehr hilfreich. Für bestimmte Strategien ist es sogar nicht nötig, die exakte Richtung des Trends zu kennen, wenn die Volatilität hoch genug ist. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Marktvolatilität abzuschätzen, und die ATR verwendet eine davon.

Um zu verstehen, wie die ATR funktioniert, müssen wir zunächst das Konzept der True Range (Tatsächliche Handelsspanne) betrachten. Nach Wilder ist die True Range das Maximum der folgenden Werte:

  1. Differenz zwischen dem aktuellen Hoch und Tief,
  2. Differenz zwischen dem vorherigen Schluss und dem aktuellen Hoch,
  3. Differenz zwischen dem vorherigen Schluss und dem aktuellen Tief.

Um positive Zahlen zu erhalten, werden für die letzten beiden Punkte absolute Werte verwendet.

Die True Range ist der größte dieser drei Werte

Die Average True Range ist ein gleitender Durchschnitt über die oben genannten Bereiche. Standardmäßig wird eine Periode von 14 Tagen betrachtet. Der Indikator wird durch eine einzelne Linie dargestellt. Wenn die Volatilität zunimmt, steigt die Kurve der ATR. Ist der Markt stabil, sinkt die Kurve ab.

Wie erfolgt die Einrichtung?

Die Einrichtung der ATR auf der Plattform IQ Option ist leicht.

1. Klicken Sie auf den Button „Indikatoren“ in der linken unteren Bildschirmecke und gehen Sie zum Reiter „Beliebt“,

2. Wählen Sie ATR aus der Liste der verfügbaren Optionen.

3. Klicken Sie auf den Button „Anwenden“. Der Indikator wird im unteren Bereich des Bildschirms gleich unter dem Kursdiagramm angezeigt.

Die Average True Range ist einsatzbereit.

Wie wird der Indikator im Handel verwendet?

Der Indikator kann vom Anleger zur Bestimmung optimaler Ein- und Ausstiegspunkte genutzt werden.

Bei einem unruhigen Markt wechseln sich normalerweise Zeiträume hoher und niedriger Volatilität ab, das kreiert diverse Handelsmöglichkeiten. Zu wissen, wann eine Periode niedriger Volatilität (und demzufolge begrenzter Handelsoptionen) endet, ist ein strategischer Vorteil, der beim Handeln genutzt werden kann.

Zeiträume niedriger Volatilität wechseln sich mit Zeiträumen hoher Volatilität ab

Je länger die Periode der ATR ist, desto genauer wird der Indikator, allerdings auf Kosten einer Reihe von Handelssignalen. Umgekehrt ist es bei einer kürzeren Periode möglich, mehr Signale zu empfangen, aber davon könnten einige falsch sein oder zumindest nicht so genau wie gewünscht.

Ein wichtiger Hinweis: Die ATR verwendet absolute Werte und keine prozentualen Änderungen. Die Werte für unterschiedliche Unternehmen und sogar für dasselbe Unternehmen bei unterschiedlichen Zeitrahmen sind nicht miteinander vergleichbar.

Zusammenfassung

Die Average True Range ist kein Indikator, der die zukünftige Richtung des Trends oder die vollständige Information darüber zeigt, wie sich das Kursdiagramm bewegen wird. Trotzdem ist die ATR ein Indikator, der auf seine ganz spezielle Weise dabei hilft, die Volatilität der Kursbewegung aufzudecken. In Kombination mit trendfolgenden und Momentum-Analysewerkzeugen kann die ATR ein passendes Instrument mit gutem Potential sein.

HINWEIS: Dieser Artikel ist keine Investmentberatung. Jegliche Bezugnahme auf historische Kursbewegungen oder -niveaus dient rein informativen Zwecken und basiert auf externen Analysen, und wir übernehmen keine Garantie dafür, dass solche Bewegungen oder Niveaus in Zukunft erneut auftreten.
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