Die Amazon-Aktie in der Analyse und Prognose des S&P500

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FinMax
    FinMax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Amazon-Aktie kaufen? – Die Analyse

US-Markt erwartet eine Sommer-Rallye

Die Masse der Börsianer ist leicht bullish gestimmt. Sowohl Profis als auch Private sind dabei im Gleichklang. Und das, obwohl sich jedes Jahr zu dieser Jahreszeit Crash-Propheten in die Öffentlichkeit drängen. Besonders auffällig sind immer Marc Faber (Dr. Doom) oder Bob Prechter mit ihren Interviews. Sie können gewiss sein, dass deren Schlussfolgerungen nie bullish ausfallen. Mein Tipp: Lassen Sie sich nicht verunsichern.

Unsere Jahreszeit wird bestimmt durch die Börsenweisheit „sell in may and go away. Für diesen Börsenspruch gibt es sogar einen statistischen Nachweis, denn oft treten Börsenkurse im Sommer den Rückzug an. Dabei wird außer Acht gelassen, dass Aktienkurse sich nicht immer zyklisch verhalten. Wer automatisch seine Aktien im Mai auf den Markt wirft, nur weil der Monat begonnen hat, der verpasst eben manchmal eine Sommerrallye.

Die Stimmung in den USA

Die AAII (American Association of Individual Investors) unternimmt eine monatliche Stimmungsumfrage, die folgendes Ergebnis brachte. (04.05.2020)

Bullish 38,1% (-0,1% zum Vormonat)
Neutral 32,0 (+1,7% zum Vormonat)
Bearish 29,9% (-1,8% zum Vormonat)

Die AAII führt diese Umfrage jeden Monat durch. Hierzu müssen die Marktteilnehmer eine Prognose für die nächsten sechs Monate abgeben.

Das Ergebnis lässt vermuten, dass die Börsianer nicht die Absicht haben, ihre Aktien zu verkaufen. Die US-Wirtschaft läuft zu gut, und ein Ende ist nicht absehbar.

Bild: Wochen-Chart des S&P500 mit RSI-Indikator

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FinMax
    FinMax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Im oberen Chart sind zwei Trendkanäle mit Hilfe von Trendgabeln eingezeichnet. Jede Pitchfork bildet einen Trendkanal ausgehend von drei markanten Kurspunkten.

Beide Pitchforks zeigen nach oben, und sind gleichzeitig ineinander verschachtelt. Aktuell sieht es so aus, als würde der Kurs noch einmal beschleunigt werden. Dieser Effekt sollte sich bis zur Mitte des Sommers fortsetzen.

Trendanalyse der größten Dow Jones-Unternehmen

Kurzfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Tage
Mittelfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Wochen
Langfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Monate

Tabelle: Dow Jones Mighty

In der oberen Tabelle sind die sechs größten Unternehmen des Dow Jones Industrial nach der Marktkapitalisierung aufgeführt. Diese Unternehmen sind enorm wichtig, um das Steigungspotenzial des gesamten US-Aktienmarktes abzuschätzen. In der oberen Tabelle werden die Trends aus drei verschiedenen Zeitrahmen betrachtet.

Obwohl jeweils drei Unternehmen im Abwärts- bzw. im Aufwärtstrend sind, gibt es einen leichten Vorteil für die Bullen. Zählt man nämlich die Longs und Shorts zusammen, dann steht es 9 zu 6 für die Bullen. Dieser kleine Vorteil ist die Ursache für mehrheitlich steigende Aktien. Der Vorteil ist allerdings nicht so stark, dass sich die Bullen ein Polster aufgebaut hätten. Die nächste stärke Abwärtswelle könnte die Lage zu Gunsten der Bären verschieben.

Amazon– Aktie kaufen?

Was fällt Ihnen zum Buchhandel ein? Die meisten denken dabei an dem örtlichen Buchhandel mit seinem Angebot für Taschenbuch-Bestseller. Erst an zweiter Stelle kommt der elektronische Buchhandel. Erinnern Sie sich noch? Die Wurzel des Amazon-Konzerns war der elektronische Buchhandel. Oh mein Gott, was ist Amazon für ein Monster geworden? Den Buchhandel gibt es zwar immer noch, doch er macht nur noch einen kleinen Teil des Unternehmens aus.

Amazon ist ein typisches Beispiel eines Wachstumsunternehmens, das um jeden Preis Marktanteile gewinnen möchte. Umsatz, Umsatz und nochmals Umsatz heißt die Devise. Wenn ein Markt den Umsatz nicht mehr hergibt, dann macht das nichts. Es wird sofort ein neuer Geschäftsbereich gegründet. Das macht sich mit schwachen Geschäftszahlen bemerkbar.

Im Versandhandel erzielt Amazon eine operative Marge von 0,3%. Das ist so ein kleiner Wert, bei dem andere Handelsunternehmen in Panik ausbrechen würden. Ganz zu schweigen, was Börsianer bei anderen Aktien machen würden – sie verkaufen.

Hohe Gewinne gibt es lediglich in einem handelsfremden Bereich

Falls Sie sich jetzt fragen, wie die Gewinne bei Amazon entstehen, dann ist die Antwort „Amazon Web Service“. Darunter verbirgt sich ein Internet Cloud Service, der für andere Unternehmen eine Dienstleistung erbringt. Zu den großen Kunden zählen Netflix und Dropbox. Das Cloud-Geschäft ist zwar ein schöner Nebenverdienst, doch man muss ernsthaft die Frage stellen, was mit der Kernkompetenz (Internet-Versandhandel) passieren soll. Die Marktkapitalisierung von Amazon beträgt circa 488 Milliarden US-Dollar. Zieht man den Wert ins Verhältnis zu den Unternehmensgewinnen, dann muss man „kräftig Schlucken“. Die Schlussfolgerung ist zwingend: Amazon ist extrem überbewertet!

Der Chef von Amazon, Jeff Bezos, ist ein begnadeter Verkäufer seines Geschäftskonzeptes. Um die Aktionäre bei Laune zu halten, kommt er ständig mit neuen „bahnbrechenden“ Ideen. Diese halten den Aktienkurs dauerhaft oben.

Die neueste Idee ist der Lebensmittelhandel „Prime Now“ bzw. „Amazon Fresh“. In diesem Fall möchte sich Amazon als Dienstleister (Handel und Bring-Service) etablieren. Gleichzeitig wird Ihnen dann noch ein Handy-Vertrag angeboten, damit Sie telefonieren können. Amazon will also in den Handel mit SIM-Karten einsteigen. Parallel dazu hat Amazon in den USA seine eigene Kleidungskollektion produziert, um sie über den Versandhandel verkaufen zu können.

Verzettlung als Geschäftsidee?

Ich habe Ihnen hier nur eine kleine Auflistung einiger Geschäftsideen beschrieben. Es gibt noch viele andere Ansätze, die Amazon verfolgt.
Spätestens jetzt, sollte ein Betriebswirtschaftler ein mulmiges Gefühl bekommen. Langfristiger Unternehmenserfolg funktioniert nämlich anders. Jedes erfolgreiche Unternehmen hat es geschafft, in seinem speziellen Geschäftsbereich eine überdurchschnittliche Kompetenz aufzubauen. Daraus entstehen dann die Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz, und sie führen fast schon nebenbei zu einem Ertrag.

Amazon spielt dagegen auf so vielen Hochzeiten, dass man über eine unendliche Verzettlung nachdenken muss. Anders ausgedrückt, es gibt bei Amazon so viele unterschiedliche Geschäftsbereiche, dass keine Effizienz entstehen kann. Jeder einzelne Bereich erfordert spezielle Fähigkeiten und Knowhow. Dieses Knowhow aufzubauen, erfordert Arbeit und viel Zeit, die sich Amazon nicht nehmen will.

Das Geschäftsmodell heißt in Wirklichkeit: Shareholder Value

Was das Management von Amazon seit vielen Jahren vollzieht, ist ein anderes Geschäftsmodell als der Versandhandel. Immer dann, wenn es für Amazon schwierig wird, nimmt sich das Management einen neuen Geschäftsbereich vor. Eine neue Idee kombiniert mit einem neuen Markt und schon investieren die Aktionäre. Seit dem Börsengang von Amazon versteht es das Management, alte Aktionäre bei Laune zu halten und mit neuen Ideen neue Aktionäre anzulocken. Der Kursverlauf der Aktie ist der beste Beweis dafür, dass es funktioniert. Man könnte behaupten, dass der wirkliche Geschäftsbereich nur die Steigerung des Börsenkurses ist. Inzwischen ist Jeff Bezos der drittreichste Mann der USA. Sein geschätztes Vermögen beträgt 75 Milliarden US-Dollar.

Das gab es schon einmal – und es ging nicht gut aus

Altbörsianer werden sich an den „Neuen Markt“ erinnern. Die Mehrheit der damaligen Unternehmen gibt es nicht mehr. Der Neue Markt bestand hauptsächlich aus Unternehmen, die sich dem ausufernden Wachstum verschrieben haben. Das Umsatzwachstum war das wichtigste Kriterium für die Unternehmensbewertung, und passend dazu, erreichten die Aktienkurse fast den Himmel. Eine Eigenschaft der Wachstumsunternehmen ist, dass sie in Zeiten des weltweiten Prosperierens, sehr präsent sind. Aber in Zeiten der Rezession, ändert sich das Bild radikal. In der Rezession überleben nur Unternehmen mit echten Wettbewerbsvorteilen, Mitläufer sterben aus.

Geschäftszahlen von Amazon

Amazon 2020 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 74452 88988 107006 135987 166164 202034
Ergebnis vor St. 506 -111 1568 3892 4802 8461
KGV 675 0 540 156 139 80

Angaben in Mio US-Dollar

Angaben für 2020 sind Schätzungen Quelle: finanzen.net

Es lässt sich nicht leugnen, Amazons Umsatzsteigerungen sind beeindruckend. Die Aufmerksamkeit sollte nun auf den Unternehmensergebnissen liegen. Für die nächsten Jahre gehen die Analysten von starken Gewinnzunahmen aus. In diesem Punkt bin ich eher vorsichtig, denn in den vergangenen Jahren war es ähnlich. Amazon interessiert sich weniger um Gewinne, und versucht lieber neue Märkte zu erobern.

Bild: Wochen-Chart der Amazon-Aktie mit dem RSI-Indikator

Der Aufwärtstrend hat Power

Die oberen Ausführungen zur fundamentalen Lage von Amazon sind nicht besonders ermutigend. Bei Betrachtung des Charts, muss ich Ihnen als Technischer Analyst sagen, dass Sie die oberen Argumente vorerst nicht beachten sollten. Der Aktie befindet sich in einem stabilen Aufwärtstrend. Im Chart sind sogar zwei in sich verschachtelt Trendkanäle zu entdecken. Das multipliziert noch einmal den Kaufdruck.

Bild: Wochen-Chart der Amazon-Aktie mit dem On-Balance-Volume (OBV)

Der Volumentrend ist stabil

Ein gesunder Kurstrend sollte mit dem Volumentrend harmonieren. Im oberen Chart sind die drei wichtigsten Aufwärtswellen mit Kanälen markiert. Kanal (1) betrifft 2020 und Kanal (2) liegt in 2020. Der dritte Trendkanal ist unvollständig und kann noch ungewöhnlich lange laufen. Sieht man sich den Verlauf des OBV an, dann sind alle drei Kanäle gesund und stabil. Gut, wenn man pingelig ist, und die Steigungen vergleicht, dann könnte man durchaus eine Abflachung der Neigung diagnostizieren. Insgesamt sollte man das nicht überbewerten. Es ergibt sich nur eine minimale Divergenz, und bei Betrachtung des langen Zeitraumes ist das nicht ungewöhnlich.

Fazit: Die Aktie läuft aufwärts, und sollte den Schwung mindestens in den Sommer hinein beibehalten.

Amazon-Aktie: WKN: 906866 an deutschen Börsen
oder US-Symbol AMZN in den USA

Kursziel: 970,- US-Dollar

Stop-Loss: 850,- US-Dollar

Handelsumsetzung:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Handelshinweise:

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.
Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.
Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

Risikohinweis:

Die von Christian Lukas empfohlenen Handelswerte sind in der Regel spekulativ. Als Anleger sollten Sie sich der Risiken immer bewusst sein. Trotz sorgfältiger Recherche kann es vorkommen, dass die prognostizierte mit der tatsächlichen Entwicklung nicht übereinstimmt. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, die Anlagemittel nur auf wenige Wertpapiere zu verteilen. Aufgrund der spekulativen Risiken, die mit Wertpapieranlagen verbunden sind, sollten Wertpapierkäufe grundsätzlich nicht auf Kredit finanziert werden.

Wir machen Sie vorsorglich darauf aufmerksam, dass die von Christian Lukas enthaltenen Finanzanalysen und Empfehlungen zu einzelnen Finanzinstrumenten eine individuelle Anlageberatung durch Ihren Anlageberater oder Vermögensberater nicht ersetzen können. Die Analysen und Empfehlungen richten sich an Leser, die in ihrem Anlageverhalten und ihren Anlagezielen sehr unterschiedlich sind. Daher berücksichtigen die Analysen und Empfehlungen in keiner Weise Ihre persönliche Anlagesituation.

Christian Lukas macht Sie darauf aufmerksam, dass er in einem empfohlenen Wert selbst investiert sein kann.

Noch mehr interessante Beiträge für Sie aus unserer Redaktion:

Aktienanalyse:
Amazon schlägt sie alle – Aktie zurück am Allzeithoch

Aktuelle Analyse der Amazon Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits im März hatten wir den Online-Versandhändler als möglichen Gewinner der Krise auserkoren. Der Anstieg in Richtung der Zone von 1.950 bis 2.000 USD lag im Rahmen der Erwartungen. Dass es die Kurse jedoch sogar bis zum bisherigen Allzeithoch schaffen würden, kam selbst für uns absolut überraschend. So gehörte die Aktie im gestrigen Handel an der Wall Street neben Netflix zu den großen Gewinnern des Handelstages. Die guten alten FANG-Aktien scheinen wieder mit an Bord zu sein und das Vertrauen der Anleger in positive Quartalsergebnisse scheint recht hoch zu sein. Apropos Quartalsergebnisse. Diese werden für Amazon für den 23. April erwartet.

Expertenmeinung: Ende der kommenden Woche werden wir mit den Quartalsergebnissen wichtige Daten von Amazon bekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt wollen wir noch eine neutrale Stellung beibehalten. Nun liegt es am Konzern zu beweisen, dass die Gewinne und Umsätze im ersten Quartal auch wirklich mit den Erwartungen der Anleger Schritt halten können. Aus technischer Sicht ist die Aktie aktuell zumindest kein guter Kauf mehr, da sich die Kurse der Widerstandsmarke nach oben zu steil genähert haben. Hier ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Aktie in den kommenden Tagen eher den Weg nach unten suchen dürfte. Auch ein Fehlausbruch über das Niveau von 2.200 USD wäre aus momentaner Sicht ein mögliches Szenario.

Aussicht: NEUTRAL

Vorherige Analysen der Amazon-Aktie

Amazon: Diese Erholung kann sich sehen lassen – so geht es weiter

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits Mitte März hatten wir darüber berichtet, dass der Online-Versandhändler vorerst von der weltweiten Krise profitiert und teils mit den Bestellungen nicht nachkommt. Für uns war klar, dass die Kurse eine Etage höher gehören, was in den folgenden Wochen auch eindrucksvoll umgesetzt wurde. Mittlerweile hat sich ein Widerstand bei rund 1.956 USD aufgebaut, welcher in den letzten Handelstagen das vorläufige Hoch markiert hat. Hier wird sich wohl der weitere Weg der Aktie entscheiden. Der Trend selbst bleibt vorläufig noch auf der bärischen Seite, denn es konnte weder ein höheres Tief, noch ein höheres Hoch initialisiert werden. Es braucht also noch etwas mehr, als einen kurzfristigen Impuls nach oben.

Expertenmeinung: Viele Anleger und Investoren reden im Gesamtmarkt aktuell von einer Bärenmarktrallye, was sie in der Tat auch ist. Solche Anstiege dauern im Regelfall selten länger als ein bis zwei Wochen an. Bei Amazon wird sich jetzt also entscheiden, ob die nächste zu erwartende Verkaufswelle an den Börsen die Kurse mit nach unten ziehen wird, oder ob sich der Titel vom Geschehen an der Wall Street abkoppeln wird. Sollte der Bereich oberhalb der Marke von 1.800 USD gehalten werden, wäre dies äußerst positiv und vice versa darunter natürlich negativ zu bewerten. Weitere Kaufsignale würden sich aus technischer Sicht oberhalb des Niveaus von 1.960 USD bilden.

Aussicht: NEUTRAL

Amazon ist ein klarer Kauf im aktuellen Chaos

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Online-Versandhändler konnte dieser Tage mit positiven Nachrichten aufwarten und zeigt zur Wochenmitte deutliche Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt. Obwohl die Nasdaq gestern ein deutliches Minus hinnehmen musste, konnte der Kurs der Aktie im positiven Terrain schließen. Doch woher kommt der positive Rückenwind? Amazon ist eines der Unternehmen, das aktuell am besten positioniert ist, um die Kunden, welche zu Hause isoliert sind, mit Produkten zu versorgen. Der Konzern hat mittlerweile sein Angebot insbesondere in Richtung Lieferservice für Lebensmittel und Grundnahrungsmittel erweitert. Die Nachfrage in vielen Sparten explodiert derzeit geradezu und der Konzern hat angekündigt, über 100.000 neue Mitarbeiter in den USA einzustellen. Dies zeigt deutlich, dass das Geschäft aktuell boomt und das Vertrauen der Anleger ist nach dem Kursverfall der letzten Wochen wieder zurückgekehrt.

Expertenmeinung: Aus technischer Sicht sehen wir hier einen klassischen Fehlausbruch, welcher sich zu Beginn der Woche ereignet hat. Der Boden bei rund 1.700 USD wurde kurzfristig nach unten verletzt, um noch die letzten schwachen Hände aus dem Markt zu schmeißen. Danach kam die Erholung und die kann sich wirklich sehen lassen. Seit dem Tief von Montag konnten die Kurse über 10 Prozent an Wert zulegen. Die Erholung dürfte sich weiter fortsetzen und ein mögliches Kursziel wäre das Gap von Ende Februar. Schon bald könnte die psychologisch wichtige Marke bei 2.000 USD zurückerobert werden. Unser Kursziel liegt aktuell bei 2.080 USD.

Aussicht: NEUTRAL

Massive Verschiebung: Amazon sucht 100.000 neue Mitarbeiter

Amazon ist der weltweit führende Online-Versandhändler. Das Unternehmen bietet in mehr als 150 Ländern eine breit gefächerte Produktpalette an, die nahezu alle Konsumgüter abdeckt.

Massive Verschiebung

In einem Land nach dem anderen schließen – ausgenommen von Grundversorgung – alle Läden. Der Konsum erhält dadurch einen massiven Knick, er sinkt aber sicherlich nicht auf null.
Ein Teil des Konsums wandert schlichtweg in den Online-Handel ab. Aktuell findet auf globaler Ebene eine massive Verschiebung des Handels statt.

Einer der Profiteure dürfte Amazon sein. Das Orderaufkommen ist so hoch, dass man kaum mehr nachkommt. Die Nachfrage dürfte quasi in allen Segmenten steigen. Im Bereich Lebensmittel und Drogerie ist es extrem.

Eine Überraschung ist das nicht gerade, aber seit einigen Stunden ist es „offiziell“ bestätigt. Während sich andernorts die Probleme türmen, sucht Amazon weltweit 100.000 neue Mitarbeiter. So etwas gab es wohl noch nie. Wir leben wirklich in einer Zeit der Extreme.

Man darf also damit rechnen, dass die bisherigen Erwartungen übertroffen werden. Es gibt nicht gerade viele Unternehmen mit positivem Newsflow, umso interessanter ist die Aktie von Amazon jetzt.
Ich glaube auch nicht, dass es sich um einen Einmal-Effekt handelt. Menschen sind Gewohnheitstiere. Haben sich die Menschen erst an die Lieferung von XYZ bis an die Haustüre gewöhnt, werden es einige auch beibehalten.

Chance und Risiko

Amazon ist ein Outperformer, das weiß jeder und es hat Gründe. In den letzten zehn Jahren kletterte der Umsatz von 34,20 auf 280,52 Mrd. USD.
Im gerade abgeschlossenen Geschäftsjahr lag das Umsatzplus bei 47,7 Mrd. USD. Das prozentuale und absolute Wachstum ist enorm.

Dem Konzern wird immer wieder eine fehlende Profitabilität vorgeworfen. Ich habe es immer wieder gesagt, das ist Nonsens. Amazon erwirtschaftet operativ Unsummen und reinvestiert diese Mittel, um das Wachstum zu finanzieren.
Wer denkt, dass hier keine realen Werte geschaffen werden, wird es nie verstehen.

Woher kommen all die Logistikzentren, alle die Produkte von Kindle über Alexa bis FireTV und Prime Video? Womit hat man AWS und das Advertising-Geschäft aufgebaut? – Mit dem, was man operativ erwirtschaftet hat.
Gerade die beiden Geschäftszweige AWS (Cloud) und Advertising sind wahre Gelddruckmaschinen.

Ebenso beeindruckend war zuletzt die Entwicklung bei Amazon Prime. Innerhalb von 21 Monaten ist die Zahl der Prime-Abos von 100 auf über 150 Millionen gestiegen.
Das spült inzwischen 1,9 Mrd. USD in die Kasse, pro Monat.

Betrachtet man die Vergangenheit und geht etwas in die Tiefe, stellt man fest, dass sich die Amazon-Aktie seit jeher Hand in Hand mit dem operativen Cashflow entwickelt. Aktie pendelt in einem Korridor um diese Kennzahl und das ist rational auch vollkommen schlüssig.
Daraus lassen sich Kursziele ableiten, wie ich es bereits mehrfach getan habe.
Wendet man dieses Modell an, welches ich seit Jahren nutze, hätte die Aktie theoretisch Potenzial bis 2.500 USD – wenn man die bisherigen Prognosen heranzieht.
Werden sie übertroffen, wäre umso mehr Platz.

Charttechnik

Amazon zeigt relative Stärke und hält sich in diesem Umfeld sehr gut. Die Aktie ist auf den langfristigen Aufwärtstrend zurückgekommen und ist dort auf Interesse gestoßen, ebenfalls gegen den schwachen Markt.
Der S&P500 wurden gestern zum Handelsschluss abverkauft, Amazon legte Intraday schon wieder zu.

Diese relative Stärke dürfte anhalten, vor allem nach der jüngsten Meldung. Oberhalb von 1.700 USD könnte es jetzt zu einer Erholung in Richtung 1.800 und 1.900 USD kommen. Je näher wir an 2.000 USD rücken, umso vorsichtiger wäre ich in diesem schwachen Umfeld.

Fällt die Aktie hingegen unter 1.700 USD, hätten die Bullen ihre Chance vorerst vertan. In diesem Fall wäre auch ein Rücksetzer in Richtung 1.350 – 1.400 USD möglich. Antizyklische Anleger könnten sich freuen.

Mehr als 8.600 Investoren & Trader folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.
Stabilität in stürmischen Zeiten. Für LYNX selbstverständlich.

Visa-Aktie kaufen? – Die Analyse

Neues Jahr = neue Börsenchancen

Das Schöne an der Börse ist, dass der Kampf zwischen Bullen und Bären endlos ist. Deswegen ergeben sich immer wieder gute Gelegenheiten zum Geldverdienen. Wegen des Aufwärtstrends sollte die Mehrheit der Marktteilnehmer für 2020 im Plus liegen. In Schwierigkeiten sind wahrscheinlich nur solche Börsianer gekommen, die den langen Aktientrend für überzogen hielten, und auf fallende Kurse setzten. Diese Denkweise lässt sich noch nicht einmal wegdiskutieren. Statistisch gesehen, gab es nämlich niemals zuvor, einen so langen Aufwärtstrend für Aktien. Der scheinbar unendliche Trend fällt allerdings nicht vom Himmel. Solange die Leitzinsen überzogen niedrig sind, wird Geld in die Finanzmärkte gespült. Ein Zins nahe bei null Prozent heißt nichts anderes, als das Geld nichts wert ist. Und solange dieser Zustand so bleibt, wird der Aktientrend weiterhin angefeuert.

Mit Sicherheit wird es auch in den nächsten Monaten sehr viele Kontraindikatoren geben, die einen potentiellen Crash vorhersagen. Das ist normal, und die warnenden Worte vieler Börsengurus werden vermutlich auch lauter werden.

Niemand weiß genau, wann es zu einem Crash kommen kann. Deshalb lohnt es sich nicht, den aktuellen Trend infrage zu stellen. Wenn die Aktien steigen, dann steigen sie eben, und es ist gut möglich, dass sich die großen Aktienindizes noch einmal verdoppeln. Man darf nicht vergessen, dass aufgrund der lächerlich niedrigen Leitzinsen, der normale Bewertungsmaßstab außer Kraft gesetzt wurde.

Ein Crash-Tipp:

Eine besondere Aufmerksamkeit sollte man den chinesischen Aktienmarkt schenken. Der Industriesektor in China ist völlig überschuldet. Aufgrund der politischen Einflüsse gibt es extreme Verzerrungen. Echte Marktwirtschaft sieht anders aus, und die chinesischen Politiker dulden sogar Schattenbuchhaltungssysteme. Auf Dauer geht das natürlich nicht gut. Sollte es zu einem weltweiten Aktien-Crash kommen, wird der Zinsfunke wahrscheinlich aus China kommen.

Der Blick auf den Shanghai Composite zeigt einen Aktien-Underperformer im Vergleich zum S&P500. Das ist nicht ohne Grund so.

Umfrage der AAII (vom 10.01.18)

Die bullishe Haltung der Marktteilnehmer bestätigen die Umfragedaten der AAII (American Association of Individual Investors)

Bullish 48,7% à -11,1%

Neutral 26,3% à +1,6%

Bearish 25,1% à +9,5%

Der starke Bullenanteil hat sich zum Vormonat erheblich reduziert. Das war auch notwendig, weil der Markt völlig überdreht war. An den Zahlen ist zu erkennen, dass kurzfristige Trader vom Bullenlager direkt ins Bärenlager gewechselt sind. Betrachtet man das Verhältnis von Bullen zu Bären (48,7% zu 25,1%), dann ist der Bullenanteil weiterhin zu hoch. Der Aktienmarkt ist also immer noch leicht überdreht. Das Verhältnis beträgt zahlenmäßig 1,94. Das historisch normale Verhältnis betrug aber nur 1,26.

Auf Basis der Werte lässt sich eine Prognose erstellen: Zumindest für den nächsten Monat sollten die Kurse nur leicht ansteigen. Für eine kräftige Aufwärtsbewegung fehlt die Überzeugung, weil die Mehrzahl der Bullen bereits investiert ist. Der Kurs-Rhythmus wird vermutlich leicht „gestört“ wirken: 2 Tage aufwärts und danach 1,5 Tage abwärts.

Bild: Wochen-Chart des S&P500 mit der ADL

Bei der Advance-Decline-Line (ADL) wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Grundsätzlich gilt, dass jede Bewegung des Index vom Indikator bestätigt werden sollte. Fehlt die Bestätigung, bedeutet dies, dass die Mehrheit der Aktien ein anderes Verhalten zeigt.

Der S&P-Index mit seinen 500 Aktien zeigt im oberen Chart, dass es nur eine einzige Richtung gehen kann: Aufwärts. Mustergültig verlaufen der Kurs und die Advance-Decline-Line von links unten nach rechts oben. Auf Jahressicht sind praktisch Pausen nicht erkennbar. Im Kursverlauf des Index ist ein Regressionstrendkanal eingezeichnet. Der Trendkanal grenzt mathematisch die Kurse ein. Seit Jahresstart ist der Kurs sogar aus dem Trendkanal herausgetreten, und der Kurs befindet sich über der oberen Linie. Es deutet darauf hin, dass zusätzliche Trenddynamik in den Markt gekommen ist.

Trendanalyse der größten Dow Jones-Unternehmen

Kurzfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Tage
Mittelfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Wochen
Langfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Monate

Trends
Name kurzfr. mittelfr. langfr.
Apple flat long long
General Electric short short flat
IBM long flat flat
Johnson&Johnson long long long
Microsoft long long long
Exxon long flat flat

Tabelle: Dow Jones Mighty

In der oberen Tabelle sind die größten Unternehmen des Dow Jones Industrial nach der Marktkapitalisierung aufgeführt. Diese Unternehmen sind enorm wichtig, um das Steigungspotenzial des US-Aktienmarktes abzuschätzen. In der oberen Tabelle werden die Trends auf drei verschiedenen Zeitebenen betrachtet.

Drei der Unternehmen zeigen weiterhin einen ausgeprägten Aufwärtstrend, der sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen sollte. Die sechs Big Player des Dow Jones Industrial geben eine gute Indikation für das nächste Halbjahr: LONG

Visa im Fokus – Aktie kaufen?

Einige Leser werden sich jetzt fragen, was das Besondere an der Aktie ist? Zunächst können wir feststellen, dass die Aktie in einem konstanten Aufwärtstrend läuft. Das ist schon einmal ein Vorteil. Visa ist einer der größten Kreditkartengeber auf der Welt. Der Hauptmarkt liegt in den USA, und der aktuelle Aktienanstieg ist eng mit der US-Präsidentschaft verbunden. Das Stichwort heißt: Steuersenkungen. Seit Beginn der Amtszeit von Donald Trump versuchte der US-Präsident seine Steuerpläne im US-Kongress durchzuboxen. Zum Ende des Jahres 2020 ist ihm das gelungen. Trump hat die Absicht, amerikanische Unternehmen und Bürger um mehr als 2200 Milliarden Dollar zu entlasten. Sein gewünschtes Steuersystem soll künftig nur drei Steuersätze enthalten: 12 %, 25 % und 35 %.

Gleichzeitig möchte Trump außer Landes gebrachtes Geld in die USA zurückholen. Das ist nicht ganz einfach, denn nicht immer wurde das Geld legal verdient und versteuert. Vermutlich wird es zukünftig Strafbefreiungen geben, um den Anreiz zu erhöhen.

Für alle Kreditkartenunternehmen ist die Steuerreform ein Glücksfall. Sobald die Bürger merklich entlastet werden, steht mehr Geld für den Konsum zur Verfügung. In den USA ist es traditionell üblich, mit der Kreditkarte zu bezahlen. Dementsprechend verdient Visa umso mehr, je höher die Steuerentlastung ausfällt.

Ein weiterer Umsatz-Boom steht vor der Tür. In China gibt es Pläne, den chinesischen Markt für ausländische Kartenanbieter zu öffnen. Das Volumen der etablierten chinesischen Kreditkartenanbieter beträgt 7600 Milliarden US-Dollar. Von diesem Markt möchte sich Visa eine Scheibe abschneiden. China ist ein riesiger Markt, der für die Visa-Aktie enormes Kurspotenzial bietet.

Finanzdaten von Visa

Jahre 2020 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 12702 13880 15082 18358 20201 22238
Ergebnis vor St. 7724 8995 8012 11694 13278 14970
KGV 25 27 34 39 28 24

Angaben in Mio US-Dollar
KGV = Kurs–Gewinn-Verhältnis (Je niedriger desto besser. Durchschnitt beim DAX = 15)

Angaben 2020 und 2020 sind Schätzungen. Quelle: finanzen.net

Die Visa-Aktie ist hoch bewertet. Der KGV spricht eine klare Sprache. Vermutlich wünschen sich einige Schnäppchenjäger eher einen KGV von 18. Zu hoffen, dass sich der Preis in den nächsten Jahren senkt, und somit die Aktie günstiger zu haben wäre, ist aber unrealistisch. Das Umsatzpotenzial des Unternehmens ist noch lange nicht ausgeschöpft. Im Gegenteil, mit den Steuersenkungen in den USA und dem Zugang zum chinesischen Markt wäre eine Verdoppelung des Umsatzes in den nächsten zehn Jahren möglich. Passend dazu, müsste sich der Aktienkurs ebenso verdoppeln können. Vermutlich wird es über die nächsten Jahre, keine günstige Visa-Aktie zu kaufen geben.

Bild: Wochen-Chart der Visa-Aktie

Überzeugende Trendbewegungen der Visa-Aktie

Der obere Chart zeigt die wichtigen Kursbewegungen der vergangenen Jahre. Insgesamt sind drei markante Aufwärtstrendkanäle identifizierbar. Die Kanäle sind als Regressionskanäle auf Basis der markanten Tiefs und Hochs eingezeichnet. Je breiter ein Kanal ist, desto emotionaler und unentschlossener waren die Marktteilnehmer innerhalb des Zeitraumes. Hierbei ist gut zu sehen, wie in 2020 der Markt aufwärts lief, doch insgesamt die Kraft fehlte. Der anschließende zweite Trendkanal ist schmaler und deutet auf eine Beruhigungsphase hin. Ab 2020 gibt es einen dynamischen Aufwärtstrendkanal, der ganz wenig Gegenwehr der Bären zeigt. Jeder der sich mit Short-Positionen gegen diesen Trend stellt, sollte mit erhöhter Wahrscheinlichkeit überrollt werden. Die Logik ist einfach: Wenn der Kurs nicht fallen kann, dann muss er sich trendkonform nach oben bewegen.

Für die Aktie mit dem stabilen Aufwärtstrend vermerke ich einen Stop-Loss bei 94 US-Dollar.

Visa-Aktie: WKN: A0NC7B oder US-Symbol V

Kursziel: 150,- US-Dollar

Zwischenziel: 130,- US-Dollar

Stop-Loss: 94,- US-Dollar

Handelsumsetzung:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Handelshinweise:

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.

Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.

Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

Noch mehr interessante Beiträge für Sie aus unserer Redaktion:

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FinMax
    FinMax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Investition in binäre Optionen für Anfänger
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: