Devisen kaufen & verkaufen – 10 Tipps zum Devisenhandel

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Contents

Devisen kaufen & verkaufen – 10 Tipps zum Devisenhandel

Warum ist der Devisenmarkt so groß?

Werden Waren in andere Währungszonen exportiert, muss Geld gewechselt werden, manchmal auch auf Umwegen. Ein Rohstoffimporteuer möchte beispielsweise Erdöl kaufen. Weil das Produkt überwiegend in US-Dollar gehandelt wird, wechselt er zunächst Euro in Dollar, der norwegische Verkäufer tauscht diese dann in norwegische Kronen. So kann bei einem Auslandsgeschäft die Höhe der gewechselten Devisen den Warenwert sogar deutlich übersteigen.

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Vorteile für Privatanleger

Der Handel mit Devisen hat für Privatanleger sogar einige Vorteile gegenüber anderen Assetklassen. Im Folgenden finden Sie die 4 wichtigsten Vorteile für private Trader.

Vorteil 1: Hohe Liquidität
Die große Liquidität des Marktes ist für private Trader besonders wichtig. So finden sie immer ausreichend Handelspartner bzw. der Broker kann stets aktuelle Kurse stellen. Das trifft zumindest auf die wichtigsten Währungspaar zu.
Daher sind auch starke Kursschwankungen bzw. Kurssprünge eher die Ausnahme.

Vorteil 2: Long & Short Positionen möglich
Beim Devisenhandel können Sie sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen profitieren. In der Praxis sieht das so aus, dass Sie entweder eine Kauforder (Long) oder Verkaufsorder (Short) auf das betreffende Währungspaar setzen.

Würden Sie direkt eine Währung kaufen, indem Sie beispielsweise bei Ihrer Bank Geld umtauschen, könnten Sie nur von einer Richtung profitieren.

Vorteil 3: Forexmarkt ist 24 Stunden geöffnet
Da der Devisenmarkt global ist, ist er auch 24 Stunden geöffnet. Irgendwo auf der Welt handelt immer irgendjemand. Da der Devisenhandel über Computersysteme abgewickelt wird, können Sie Ihre Orders ebenfalls an 24 Stunden am Tag eingeben und traden.
Der weltweite Forexmarkt öffnet Sonntag Abend und schließt Freitag Abend. Einige Broker bieten sogar den Handel über das Wochenende an (24/7 Handel), dann sind die Spreads aufgrund der geringeren Liquidität jedoch etwas größer.

Vorteil 4: Günstige Kosten
Ein weiterer Vorteil sind die günstigen Kosten. Bei den meisten Devisenbrokern muss lediglich ein Spread (Differenz zwischen An- und Verkaufskurs) bezahlt werden. Kommissionen, Depotgebühren, Ordergebühren etc. sind eher die Ausnahme, als die Regel.

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Aufgrund der hohen Liquidität ist es auch möglich, dass Devisen Broker attraktive Spreads stellen können. Wer häufig handelt, darf diesen Punkt keineswegs unterschätzen. Der direkte Kauf von Fremdwährung bei einer Bank (in der Fachsprache auch Sortengeschäft genannt), würde viel zu hohe Kosten verursachen. Außerdem sind die Devisenkurse im Gegensatz zum Online-Handel wesentlich schlechter.

Devisen online handeln

Sowohl für institutionelle als auch für private Anleger kommt nur eine Variante des Devisenhandels in Frage: der Online-Handel. Andere Möglichkeiten gibt es praktisch nicht. So können Sie bequem von zu Hause aus allein oder in einem Team mit anderen Tradern den Devisenmarkt handeln.
Ein Konto bei einem Forexbroker ist in wenigen Minuten eröffnet. Mittlerweile können Sie auch bereits mit kleinen Beträgen Devisen kaufen und verkaufen. Wenn Sie online Devisen kaufen und verkaufen, dann handeln Sie nicht direkt mit der greifbaren Währung an sich, sondern Sie erhalten das Recht auf die Währung.

Der Devisenhandel wird heute ausschließlich online abgewickelt.

Devisen kaufen und verkaufen mit CFDs

Um Devisen kaufen und verkaufen zu können ist ein Konto bei einem Broker notwendig. Grundsätzlich haben Sie 2 Möglichkeiten, am Forexhandel teilzunehmen. Die meisten Teilnehmer entscheiden sich für den Devisenhandel mit CFDs. CFDs haben den Vorteil, dass Sie bereits mit kleinen Beträgen am weltweiten Devisenmarkt teilnehmen können. Möglich ist das durch eine Hebelwirkung.

  • Faire Forex Spreads ab 1,5 Pips
  • Keine Kontoführungsgebühren
  • Kostenlose Ein- und Auszahlungen möglich
  • Gratis & zeitlich unbefristetes Demokonto
  • EU-Regulierter Broker mit Niederlassung in Frankfurt am Main
  • Umfangreiches Angebot an Basiswerten
  • Keine Mindesteinlage
  • Anbindung an Social Trading
  • Faire Finanzierungskosten
  • Konto in wenigen Minuten online eröffnet

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Ein Hebel von 100:1 bedeutet beispielsweise: Wenn Sie Devisen im Wert von 10.000€ traden wollen, müssen Sie lediglich 100€ beim Broker hinterlegen (die so genannte “Margin”). Die Gewinne und Verluste werden Ihnen jedoch 1:1 ins Depot übertragen.
Würde im oben genannten Beispiel der Wert der Devisenwert von 10.000€ um 1% steigen, erhalten Sie 100€ auf Ihr Depot gut geschrieben. Bezogen auf Ihre Investition bedeutet das 100% Gewinn. Natürlich kann die Hebelwirkung auch gegen Sie wirken.

CFD Demokonto

Wir empfehlen Ihnen jedoch zu Beginn den Devisenhandel auf einem CFD-Demokonto auszuprobieren. So erhalten Sie ein Gefühl für den Markt und gewöhnen sich an den Handel mit CFDs. Sie können auch völlig risikolos verschiedene Strategien probieren. Sie lernen mit einem Testkonto auch den Handel mit Hebel und Margin – die beste Möglichkeit, die Funktionsweise wirklich zu verstehen.

  • Dauerhaft Kostenfrei
  • Ohne zeitliche Begrenzung nutzbar
  • Keine vorherige Einzahlung erforderlich
  • Alle Basiswerte stehen auch in der Testversion zur Verfügung
  • Realistische Handelsbedingungen
  • Verschiedene Hebel Einstellungen möglich

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Devisen kaufen und verkaufen mit binären Optionen

Eine weitere interessante Möglichkeit, ist der Devisenhandel mit binären Optionen. Er unterscheidet sich ein wenig von dem Forexhandel mit CFDs. Was binäre Optionen grundsätzlich sind und wie sie funktionieren, erfahren Sie hier: Was sind binäre Optionen?.
Der Vorteil vom Devisenhandel mit binären Optionen ist, dass bereits minimale Kursschwankungen genügen, um hohe Gewinne einzufahren. Der Trader muss lediglich bestimmen, ob der Kurs eines Währungspaares innerhalb einer bestimmten Zeitspannen steigt oder fällt. Während beim CFD-Trading auch die Stärke der Kursschwankung eine Rolle spielt, ist das bei binären Optionen unwichtig. Allerdings sind dafür auch die Gewinne im Vorfeld begrenzt.

Unser binäre Optionen Testsieger ist BDSwiss. Hier können Sie bereits ab 100€ 14 verschiedene Devisenpaare traden. Darüber hinaus stehen Ihnen insgesamt 171 andere Basiswerte aus verschiedenen Anlageklassen zur Verfügung. Der Mindesteinsatz je Trade liegt bei nur 25€. Bei einer Einzahlung von 100€ wären das lediglich 4 Trades. Daher empfehlen wir zu Beginn eine etwas höhere Einzahlung. Zum Probieren und Testen, mögen 100€ Ersteinzahlung jedoch genügen.

Das Devisentrading mit binären Optionen erfordert teilweise andere Herangehensweisen und Strategien als beim klassischen Trading. Mehr dazu erfahren Sie auch hier: Binäre Optionen Strategien.

Mit BDSwiss stehen dem Trader verschiedene Zeitfenster zur Verfügung – von 30 Sekunden bis mehreren Wochen.

Binäre Optionen Demokonto

Auch an dieser Stelle empfehlen wir Ihnen, zunächst den binären Optionen Handel mit einem Demokonto auszuprobieren. Leider gibt es im Bereich binäre Optionen kaum brauchbare Demokonto Anbieter. Trotzdem sollte auch hier ein Broker folgende Voraussetzungen mitbringen:

  • Zeitlich unbefristetes Demokonto
  • Reale Handelsbedingungen sollten so gut wie möglich dargestellt werden
  • Realtime-Kurse wie auf der Echtgeld-Plattform
  • Keine vorherige Kontoeröffnung bzw. Einzahlung notwendig
  • Keine Pflicht zur Kontoeröffnung

All diesen Anforderungen wird nur ein binäre Optionen Demokonto gerecht. Daher lautet unsere klare Empfehlung: Binäre Optionen Demokonto nur mit IQ Options!

10 Devisen Tradingtipps für Anfänger

Neben den bereits genannten Hinweisen und Tipps rund um das Thema Devisen kaufen und verkaufen, wollen wir speziell für Anfänger und Einsteiger an dieser Stelle nochmal 10 Tipps erwähnen.

Tipp 1: Brokervergleich

TWir haben das bereits anklingen lassen, dass es Unterschiede bei den verschiedenen Anbietern und Brokern gibt. An oberster Stelle steht immer die Qualität der Tradeausführung. Weiterhin sind auch die Kosten/Gebühren und Anzahl der Devisenpaare wichtig. Zu unserem umfangreichen Brokervergleich geht es hier entlang: CFD Anbieter Vergleich.

Für Anfänger und Beginner im Devisenhandel empfehlen wir jedoch uneingeschränkt den CFD Anbieter XTB!

Tipp 2: Kostenlose Weiterbildungen des Brokers nutzen

Wer mit dem Devisenhandel beginnt, muss sich zunächst in die Materie einarbeiten. Auch die Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung gehört dazu. Viele Broker bieten kostenlose E-Books, Webinare, Seminare und andere Möglichkeiten der Fortbildung an. Nutzen Sie diese! XTB beispielsweise hat ein umfangreiches Schulungsangebot angefangen vom Börsenlexikon bis hin zu Video-Schulungen rund um die Themen Money- & Risikomanagement. Scheuen Sie sich nicht davor, in momentan vielleicht noch für Sie komplexe Themen einzusteigen. Es lohnt sich! XTB bietet auch umfangreiches Wissen zu Strategie, wo wir schon bei Tipp 3 sind.

Tipp 3: Handeln Sie nie ohne Strategie!

Gerade Anfänger sind geradezu heiß darauf, endlich die ersten Trades im Markt zu eröffnen. Doch meistens steht dahinter kein durchdachter Plan sondern blinder Aktionismus. Versuchen Sie das unbedingt zu vermeiden! Viele haben damit ihr Depot bildlich an die Wand gefahren. Nutzen Sie für Ihren Handel Strategien! Die müssen nicht kompliziert sein. Einfache Strategien für Einsteiger gibt’s hier: CFD Handel lernen – Strategien für Anfänger.

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Tipp 4: Handeln Sie nur “die Großen”

Was ist damit gemeint? Wir haben bereits über den Vorteil der hohen Liquidität am Devisenmarkt gesprochen. Allerdings ist diese hohe Liquidität natürlich nicht bei jedem Währungspaar gewährleistet. Konzentrieren Sie sich daher zu Beginn auf die “Majors”, das heißt die großen Währungspaare, wie EUR/USD, USD/JPY, GBP/USD, EUR/JPY und andere. Versuchen Sie auch, „die Großen“ zu den Haupthandelszeiten zu traden. Sicherlich können Sie Devisen rund um die Uhr handeln. Die größte Liquidität ist jedoch dann vorhanden, wenn auch der Heimatmarkt geöffnet hat. Bei EUR/USD wäre das von circa 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr – wobei zunächst die europäischen Händler dominieren und später die US-amerikanischen Trader.

Erliegen Sie nicht der Versuchung irgendwelche afrikanischen Währungen gegeneinander zu handeln. Die Spreads sind meist jenseits von Gut und Böse. Außerdem können Sie die fundamentale Seite einfach nicht einschätzen. Damit sind wir auch schon bei Tipp 5.

Tipp 5: Behalten Sie die fundamentalen Daten im Blick!

Wenn Sie sich bereits mit der Thematik der Strategien auseinandergesetzt haben, haben Sie festgestellt, dass es sowohl technische als auch fundamentale Analysemethoden gibt. Auch wenn Sie sich in erster Linie für die technische Analyse entscheiden, sollten Sie immer auch einen Blick auf die fundamentale Seite haben.

Wichtige Events, wie Wirtschaftsdaten haben oft einen großen Einfluss auf den weiteren Kursverlauf der Währungen. Stehen also gerade wichtige Zahlen auf der Agenda, sollten Sie zu diesem Zeitpunkt als Anfänger nicht traden.

Tipp 6: Risikobegrenzung von Anfang an!

Verluste gehören einfach zum Trading dazu. Das lässt sich so leicht sagen, doch in der Praxis ist das eines der schwierigsten Punkte des Tradings. Nicht aus technischer, sondern aus psychologischer Sicht heraus. Die Kunst des Handelns liegt oft nicht darin, die richtigen Ein- und Ausstiegspunkte zu erwischen, sondern Ihr Risiko zu managen. In Fachkreisen spricht man von Risikomanagement.
Warum ist das so wichtig? Wenn Sie einmal einen Trade eingegangen haben, können Sie die weitere Entwicklung in keinster Weise beeinflussen. Sie können noch so viel analysieren oder Erfahrung haben, sie haben keinen Einfluss mehr auf den Kursverlauf. Sie können lediglich einen Punkt beeinflussen: Ihr Risiko.

Unsere klare Empfehlung lautet daher: Setzen Sie von Beginn an bei JEDEM Trade einen Stopp-Loss und verändern Sie diesen nicht! Nur Profis arbeiten mit variablen Stopp-Loss. Ein weiterer Tipp: Wenn Sie eine Position im Verlust schließen müssen, dann beobachten Sie nicht weiter den Markt um zu schauen, ob der Trade vielleicht doch noch in den Gewinn gelaufen wäre.

Tipp 7: Setzen Sie nur Geld, auf das Sie auch verzichten können

Denken Sie auf keinen Fall, dass Sie jetzt gut vorbereitet an der Börse in kurzer Zeit viel Geld verdienen können. Setzen Sie nur das Kapital, auf das Sie im Notfall auch verzichten können!

Mal davon abgesehen, dass Sie nicht über Nacht an der Börse reich werden, nimmt Ihnen das auch einen gewissen mentalen Druck. Wenn Sie im Hinterkopf haben, dass Sie das investierte Kapital nicht zum Leben benötigen, werden Sie viel überlegter und rationaler handeln, als wenn Sie darauf angewiesen wären.

Tipp 8: Beginnen Sie mit kleinen Handelsgrößen

In Verbindung mit Tipp 7, empfehlen wir Ihnen auch, zunächst die kleinstmöglichste, bzw. kleine Positionsgrößen zu nutzen. Zu Beginn ist es wichtig, dass Sie Ihr Risiko im Griff behalten, anstatt sofort große Gewinn einfahren. Traden Sie zu Anfang nicht gleich mit Hebel 400:1. So verlieren Sie schneller Ihr Geld, als Sie traden könne.

Klassische binäre Optionen auf Devisen können Sie bereits ab 25€ je Trade handeln.

Tipp 9: Nutzen Sie ein Demokonto

Wir hatten es bereits im Text erwähnt, aber wir wollen es an dieser Stelle nochmal betonen: Nutzen Sie zu Anfang ein Demokonto – egal ob Sie binäre Optionen oder CFDs oder beides traden.

Auch wenn Sie bereits ein Echtgeld-Konto eröffnet haben bzw. dies eröffnen wollen, empfehlen wir Ihnen die parallele Nutzung eines Testkontos. Somit können Sie parallel diverse Strategie ausprobieren und testen.

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Tipp 10: Wer rastet der rostet

Dieses alte Sprichwort trifft auch auf das Trading zu. Bleiben Sie nicht stehen, bilden Sie sich ständig weiter. Die Finanzwelt und insbesondere der Devisenmarkt unterliegt ständigen Veränderungen (nicht nur auf den Kurs bezogen). Bleiben Sie am Ball, verfolgen Sie aufmerksam das Geschehen und stellen Sie auch ab und zu Ihre eigenen Strategien und Vorgehensweisen kritisch auf den Prüfstand.

Devisenhandel für Anfänger: Das sollten Sie wissen

Gewinn-Chancen und Verlust-Risiken

Was Sie über den Devisenhandel wissen sollten

25.06.2020, 13:56 Uhr | Martin Mrowka, t-online.de

Devisenhandel: Es locken hohe Gewinnchancen. (Quelle: Reuters)

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  • Redaktion

Der mit Abstand größte Markt der Welt ist der Devisenmarkt. Im Schnitt werden täglich (!) rund um die Uhr an fünf Tagen die Woche Währungen im Wert von 4,8 Billionen Dollar (etwa 4,2 Billionen Euro) gehandelt. Eine unvorstellbare Summe. Zum Vergleich: Die Summe aller in Deutschland produzierten Güter und Dienstleistungen (das Bruttoinlandsprodukt BIP) beträgt gut drei Billionen Euro – jährlich. Es locken hohe Gewinnchancen.

Überblick

Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Devisenhandel für Anfänger und geben Tipps.

Unter Devisen versteht man alle Zahlungsmittel in ausländischer Währung, abgesehen von Bargeld. Ähnlich wie mit Aktien kann man auch mit Devisen Geld verdienen, viel Geld. Mit Glück lassen sich binnen weniger Stunden hohe Renditen erzielen.

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Devisenhandel früher nur für Profis

Der weltweite Devisenhandel (englisch Foreign Exchange oder kurz Forex FX) stand bis zur Jahrtausendwende nur den Profis (Banken und institutionelle Investoren wie Hedge Fonds) zur Verfügung. Die Deutsche Bank beherrschte das Segment bis 2020 als Weltmarktführer, rutschte zuletzt aber ab. Primus im Devisenhandel ist nun mit einem Anteil von etwa 13 Prozent die Citigroup. Die Banken vermitteln die Geschäfte in erster Linie für Firmen (etwa Exporteure und Importeure) zur Absicherung von Devisenschwankungen bei internationalen Aufträgen.

Die größten Devisenhändler sind laut Euromoney FX Survey 2020 folgende Banken:

Größte Devisenhändler laut Euromoney-Ranking 2020:

  1. Citigroup
  2. JPMorgan
  3. UBS
  4. Deutsche Bank
  5. Bank of America Merrill Lynch
  6. Barclays
  7. Goldman Sachs
  8. HSBC
  9. XTX Markets
  10. Morgan Stanley

Für wen ist der Devisenhandel geeignet?

Ein kleiner Bruchteil des globalen Billionen-Geschäfts steht seit einigen Jahren auch privaten Spekulanten online zur Verfügung, die in kurzer Zeit viel Geld verdienen wollen. Boshaft werden diese Trader oft Zocker genannt. Wie praktisch überall an der Börse gilt es zu beachten: Den hohen Gewinnchancen stehen auch hohe Verlustrisiken gegenüber. Das muss sich jeder bewusst machen. Wer eventuell schon das Risiko beim Aktienhandel scheut, sollte von Devisen erst recht Abstand nehmen.

Tipp: Wer sich an den Devisenmarkt traut, sollte das lediglich mit einem sehr kleinen Teil seiner Ersparnisse tun. Das eingesetzte Geld könnte – wenn’s schief geht – schnell komplett „verzockt“ werden.

Wie funktioniert der Devisenhandel?

Rund um die Uhr werden weltweit Währungen getauscht – ähnlich wie es deutsche Touristen auf Überseereisen tun: Euro werden dort verkauft, die Urlaubswährung gekauft. Am Devisenmarkt werden entsprechend immer Währungspaare gehandelt. Jeder Basiswährung, die gekauft wird, steht eine Quotierungs-Währung, die verkauft wird, gegenüber. Das mit Abstand online am häufigsten gehandelte Währungspaar ist Euro/US-Dollar (abgekürzt EUR/USD). Danach folgen USD/JPY (japanischer Yen) und USD/GBP (britisches Pfund). In weiterer Folge spielen auch der Austral-Dollar (AUD), der Kanada-Dollar (CAD) und der Schweizer Franken (CHF) eine nennenswerte Rolle im weltweiten Online-Devisenkonzert.

Die Währungskurse werden durch das jeweilige Angebots- und Nachfrageverhältnis sekündlich bestimmt. Allerdings: Über Crossrates haben auch andere Wechselkurse Einfluss auf das jeweilige Währungspaar. Wichtig: Auch Zinsentscheidungen, politische Entscheidungen, Attentate und Unglücke können die Wechselkurse beeinflussen.

Wie kann man im Devisenhandel Geld verdienen?

Ein Beispiel – stark vereinfacht: Sie kaufen einen EUR/USD zu einem Wechselkurs von 1,1355 Dollar und verkaufen das Paar ein paar Stunden später zu 1,1389. Dann haben Sie einen Gewinn von 0,0034 Dollar gemacht bzw. 0,3 Prozent. (Das ist wahrscheinlich bereits mehr, als Ihnen die Bank derzeit pro Jahr an Zinsen zahlt.)

Um im Devisenhandel erfolgreich zu sein, muss man sehr aufmerksam den Markt beobachten und über eine gewisse Erfahrung verfügen.

Tipp: Beobachten Sie die Börsen-Meldungen in einschlägigen Medien und die jeweiligen Bewegungen am Devisenmarkt über einen längeren Zeitraum – bevor Sie sich mit Ihrem Geld engagieren.

Grundsätzlich gilt: Wechselkurse unterliegen unvorhersehbaren Schwankungen, die auch im Tagesverlauf erhebliche Ausmaße annehmen können. Erinnert sei an die plötzliche Loslösung des Schweizer Franken vom Euro oder die Pfund-Turbulenzen rund um die Brexit-Abstimmung.

Wenn man dann noch berücksichtigt, dass Devisengeschäfte mit einem Hebel von bis zu 500 getätigt werden können, werden Gewinn- und Verlust-Möglichkeiten schnell deutlich. Die Preisänderungen werden im Devisenhandel in Pips (im Beispiel oben: 34 Pips) angegeben und die Einheit der Handelsmenge ist das Lot. Mehr dazu später.

Wer bietet Devisenhandel an?

Devisen werden nicht über eine zentrale Börse gehandelt, sondern ausschließlich elektronisch. Während die Banken untereinander vernetzt sind, benötigen private Trader ein Forex-Konto, um mit Devisen zu handeln. Gut zwei Dutzend spezialisierte Forex-Broker bieten dafür in Deutschland ihre Vermittler-Dienste mit Handelsplattformen an. Tipp: Wählen Sie einen FX-Broker, der in Europa ansässig und reguliert ist. Auch unter Devisen-Brokern verbergen sich manchmal schwarze Schafe.

Jeder Broker hat ganz eigene Konditionen und Kostenpunkte und wer sicher gehen will, einen geeigneten Anbieter zu finden, kommt um einen Forex-Broker-Vergleich (auch per Demo-Konto) kaum herum. Für Anfänger gut geeignet sind Plus500, GKFX und AvaTrade sowie Admiral Markets – ergab ein Test von deutscheFXbroker.

Mit welchen Gebühren muss ein Devisen-Trader rechnen?

Der Forex-Broker verdient an der Spanne zwischen Angebots- und Nachfrage-Kurs (Bid/Ask) eines Devisenpaares. Im deutschen Handel spricht man von Geld- und Brief-Kurs. Aufgrund der hohen Liquidität beim Devisenhandel sind diese Spannen in der Regel recht eng, meist auf die vierte Nachkommastelle (Pip) gestellt. Die Spanne ist abhängig vom Währungspaar, von der Liquidität und der Schwankungsintensität. Je häufiger ein Währungspaar gehandelt wird, desto geringer sind die Spreads. Die engsten Geld-Brief-Spannen liegen bei einem oder zwei Pips etwa für EUR/USD, bei exotischeren Währungen (z.B. mexikanischer Peso) geht es rauf auf sechs Pips.

Mit dem Spread sind meistens auch die Transaktionskosten abgegolten, die bei jedem Kauf und bei jedem Verkauf fällig werden. Sie sind geringer als im Börsenhandel mit Aktien oder Derivaten.

Wie hoch ist der Mindestbetrag einer Devisen-Order?

Die Forex-Broker verlangen unterschiedliche Mindesteinlage-Summen: von Null bis 10.000 Euro. Aber: Im Devisenmarkt werden sogenannte Lots gehandelt. Eine Standardmenge Lot an Deviseneinheiten entspricht 100.000 Einheiten der Basiswährung. Beim Währungspaar EUR/USD entspricht ein Lot demnach 100.000 Euro. Bei den meisten Brokern können neben Standard-Lots auch Mini-Lots (10.000 Einheiten der Basiswährung) oder Micro-Lots (1000 Einheiten) gehandelt werden. So muss für eine Order nicht die komplette für die Order benötigte Kapitalsumme aufgebracht werden.

Wichtiger als der Mindestbetrag ist die Sicherheitsleistung, die der Trader für seine Devisen-Order hinterlegen muss: die sogenannte Margin. Die hinterlegte Sicherheitsleistung kann als Pfand für den Handel mit einem höheren Währungsbetrag angesehen werden. Die Mindesthöhe der Margin kann gerade für Anfänger ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des richtigen Forex-Brokers sein.

Wie beeinflusst der Hebel die Gewinn- und Verlust-Möglichkeiten?

Die Sache mit dem Hebel: Die meisten FX-Broker bieten an, mit deutlich mehr Geld zu handeln als vom Anleger eingesetzt wird. Mit dem Hebel (auch Leverage genannt) variieren die Fremdfinanzierungsmöglichkeiten von 1:10 bis 1:500.

Ein Beispiel: Der Trader bringt 1000 Euro Eigenleistung auf und erhält vom FX-Broker die Möglichkeit durch geliehenes Geld mit 100.000 Euro am Forex-Handel teilzunehmen. Dies entspricht einem Hebel von 100. Durch den größeren Kapitaleinsatz am Markt können große Gewinne, aber auch große Verluste entstehen, wenn die Wette nicht aufgeht.

Die Mindesthöhe kann gerade für Anfänger ein entscheidendes Kriterium bei der Forex Broker Wahl sein.

Kann man im Devisenhandel mehr verlieren als man eingesetzt hat?

Ja! Der Hebeleffekt kann dazu führen, dass die beim Devisengeschäft hinterlegte Margin nicht ausreicht, um die aufgelaufenen Verluste zu decken. Daraus kann sich eine Nachschusspflicht und unter Umständen sogar eine Nachforderungspflicht ergeben. Das wäre ein sogenannter Margin Call.

Ein Beispiel: Das Handelsvolumen einer Devisenorder liegt bei 10.000 Euro (Mini-Lot) bei einer hinterlegten Margin von 100 Euro. Wenn der Kurs der Währung wider Erwarten um ein Prozent fällt, wäre die Sicherheitsleistung bereits aufgebraucht – der Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Das passiert, wenn EUR/USD aus obigem Beispiel vom Kaufkurs bei 1,1355 um ein Prozent (114 Pips) auf 1,1241 Dollar fällt. Rutscht der Euro noch weiter, muss der Devisen-Trader dem Forex-Broker Geld nachschießen.

Wie lassen sich zu große Verluste vermeiden?

Der FX-Broker sichert sich in der Regel allerdings ab, dass die Position automatisch geschlossen wird, wenn die Margin aufgebraucht ist. Der Devisen-Trader wiederum sollte eine Verlustbegrenzung in Form eines Stop Loss einrichten. Dann wird die Position bereits deutlich früher geschlossen – z.B. bei der runden Marke 1,13 Dollar. So ist lediglich die Hälfte des eingesetzten Geldes verloren, statt alles.

Legt die EUR/USD-Position hingegen um ein Prozent oder 114 Pips auf 1,1469 zu, hätte sich der Einsatz verdoppelt, der Trader also eine Rendite von 100 Prozent erzielt.

Tipp: Anfänger im Devisenhandel sollten lediglich einen kleinen Hebel von 1:10 bis 1:30 wählen. Gier ist kein guter Ratgeber. Die Charttechnik kann Hilfe beim Finden des richtigen Stop-Loss-Niveaus leisten.

Was bringt ein Demo-Konto im Devisenhandel?

Die meisten Forex-Broker bieten ihren Kunden ein kostenfreies Demo-Konto an. Damit können die künftigen Devisen-Trader über einen begrenzten Zeitraum unter realen Bedingungen mit virtuellem Geld das Spekulieren trainieren. Dieses Üben ist praktisch unverzichtbar, um später mit Devisen-Orders erfolgreich zu sein. Per Demo-Konto kann man lernen, wie der Devisenmarkt „tickt“, unterschiedliche Strategien und Stop-Loss-Orders gefahrlos ausprobieren und letztlich feststellen, ob man für eine derart spekulative Geldanlage überhaupt „der Richtige“ ist. Spezielle Webinare geben zusätzliches theoretisches Rüstzeug.

Tipp: Per Demo-Konto lassen sich auch die Handelssysteme verschiedener FX-Broker ausprobieren. So lässt sich die Entscheidung für einen passenden Devisen-Broker erleichtern.

Neben Geld, Glück und Sachverstand (Informationen!) empfiehlt sich auch eine gehörige Portion Geduld und Disziplin, um als Devisen-Trader erfolgreich zu sein. Denn auf gute Trading-Situationen muss man oft lange warten.

Wie wird Devisenhandel versteuert?

Die Gewinne aus dem Devisenhandel werden wie andere Gewinne aus Veräußerungsgeschäften versteuert. Alle Gewinne aus dem Forex-Handel unterliegen der Abgeltungssteuer. Alle Arten von Kapitalerträgen werden seit 2009 so besteuert. Entsprechend werden 25 Prozent der realisierten Gewinne an das Finanzamt abgeführt plus 5,5 Prozent Solidarzuschlag. Wenn der Trader Kirchensteuer zahlt, wird der Gewinn um weitere 8,0 Prozent geschmälert.

Tipp: Splitten Sie Ihren jährlichen Freibetrag für Kapitalerträge und stellen einen teilweisen Freistellungsauftrag auch bei Ihrem Forex-Broker.

Wer sich für einen FX-Broker im Ausland entscheidet, der die Steuer nicht automatisch an die deutschen Finanzbehörden abführt, muss seine Gewinne selbst ans Finanzamt melden. Verstärkte internationale Kontoabfragen vom Fiskus sollen Steuerhinterziehungen aufdecken. Das kann dann teuer werden, wie es etwa Uli Hoeneß am eigenen Leib zu spüren bekam.

Forex Trading – Tipps zum Devisenhandel

Den Devisenhandel kennen selbst Anleger meist nur von der Urlaubsreise. Dabei ist der Devisenmarkt um ein Vielfaches größer als der Aktienmarkt. Beim Forex Trading setzen Anleger auf Veränderungen von Wechselkursen. Wie der Forex-Handel funktioniert und wie auch Sie zum Forex-Trader werden, erfahren Sie in diesem Artikel. Zunächst haben wir aber die besten Forex-Broker Angebote für Sie übersichtlich aufgeführt.

Forex Trading – das Wichtigste in Kürze

Forex Trading – Empfehlungen & Tipps

Forex Broker Angebote

Kontoeröffnung in 15 Minuten. Einzahlung per Kreditkarte oder PayPal möglich.
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

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Kryptowährungen sind rund um die Uhr (24/7) handelbar.
73% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Produkt­empfehlung: Bei Plus500 können Sie Einzahlungen ganz einfach per Paypal und Kreditkarte tätigen, ein Konto eröffnen Sie in 15 Minuten. Markets.com wartet mit über 2.200 handelbaren Märkten und tausenden Gratis-Echtzeitkursen auf. Mit eToro vernetzen Sie sich ganz leicht mit anderen Tradern und teilen Ihr Wissen. Hier können Sie echten Tradern folgen. Was die einzelnen Broker sonst noch auszeichnet, erfahren Sie in unserem Forex-Broker-Vergleich. Im Folgenden verraten wir Ihnen, was den Devisenmarkt so spannend macht und wie Forex-Trading genau funktioniert.

Forex Trading – so nutzen Sie den Devisenmarkt

Sicher kennen Sie von Urlaubsreisen die Schalter, an denen Sie Geld in eine andere Währung tauschen können. Geht’s in die USA, werden Sie Euro in Dollar tauschen. Fliegen Sie nach Japan, sind japanische Yen das Zahlungsmittel der Wahl. Doch als Anleger können Sie auch bequem von zu Hause aus Devisen handeln. Schon mit kleinstem Einsatz lassen sich dank Hebelwirkung satte Gewinne erzielen. Doch wie nutzen Sie den Devisenmarkt – auch Foreign Exchange Market, kurz Forex oder „FX“? Worauf gilt es beim Forex-Handel zu achten und welche Vorteile bietet der FX-Markt echten Währungstradern?

Vorteil Nr. 1: die Handelszeiten im Forex-Trading

Am Devisenmarkt gibt es keine Ruhepause. Haben Sie auch schon einmal erwartungsvoll auf den Eröffnungskurs einer Aktie gewartet? Echte Forex-Trader kennen keine Wartezeiten. Denn der Devisenhandel findet, von wenigen Ausnahmen abgesehen, rund um die Uhr statt. Und auch Sie können über Ihren Forex-Broker praktisch zu jeder Zeit am Forex-Trading teilnehmen.

Vorteil Nr. 2: die Liquidität im Devisenhandel

Hinzu gesellen sich weitere Annehmlichkeiten: Sie müssen nicht lange auf die Ausführung Ihrer Order warten. Denn: Der Devisenmarkt ist der mit Abstand größte Finanzmarkt der Welt und bietet quasi Liquidität im Überfluss; täglich wechseln Währungen im Volumen von rund vier Billionen (4.000 Milliarden!) US-Dollar den Besitzer – ein Vielfaches der Umsätze an Aktienmärkten.

Und wenn Sie sich nun fragen, wo das Herz des Devisenhandels schlägt, an welchem Ort die Geschäfte zusammengeführt werden, so fällt die Antwort ernüchternd aus: Der Devisenhandel spannt sich um den gesamten Globus. Devisengeschäfte finden meist im außerbörslichen Interbankenhandel über elektronische Systeme statt. Es gibt daher anders als bei Aktienmärkten nicht „die“ Forex Börse.

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Welche Währungspaare bietet der Forex-Handel?

Rund achtzig Prozent des Devisenhandels finden in den Leitwährungen US-Dollar, Euro, Yen, Pfund und Schweizer Franken statt. Man nennt diese Währungen die „Majors“. Der Rest: exotische Devisen. Bei ihnen kauft oder verkauft man eine Leitwährung, etwa den US-Dollar, gegen die Währung eines Schwellenlandes. Zum Beispiel: US-Dollar gegen Südafrikanischen Rand (USD/ZAR) oder US-Dollar gegen Thailändischen Baht (USD/THB).

Preisbildung am Devisenmarkt

Der Einfluss der Notenbanken auf den Devisenhandel

Neben den Währungspaaren müssen Forex-Trader die wichtigsten Akteure am Devisenmarkt kennen: die Notenbanken. Sei es die Europäische Zentralbank (EZB), die US-Notenbank (Federal Reserve; kurz „Fed“), die Bank of England (BoE) oder die Bank of Japan (BoJ): Sie entscheiden mit der Steuerung des Zinsniveaus maßgeblich über die Attraktivität ihrer Währung. Hebt beispielsweise die amerikanische Notenbank die Zinsen an, sollte der US-Dollar gegenüber anderen Währungen tendenziell aufwerten. Wer in Phasen von Zinsanhebungen US-Dollar besitzt, kann beim Forex-Trading überdurchschnittliche Gewinne einfahren.

Anders der Anleger am Aktienmarkt: Da Unternehmensbeteiligungen (=Aktienkurse) unter steigenden Zinsen eher leiden, weil das Geld damit teurer wird und Investitionen erschwert werden, hat der Aktionär zumindest temporär das Nachsehen. Er wird sich eher auf fallende Kurse einstellen müssen. Auch dieser Vergleich zwischen Aktien- und Devisenmarkt zeigt Ihnen, dass Sie mit Devisentermingeschäften Ihr Anlageportfolio um einen sinnvollen Baustein erweitern können.

Inflation oder Deflation: Der Einfluss von Konjunktur auf die Währung

Mit den Notenbanken erschöpfen sich die wichtigsten Preis-Einflüsse im Forex-Handel aber noch lange nicht. Es gilt ebenso einen Blick auf die konjunkturelle Lage zu werfen. Egal ob Erzeuger- oder Verbraucherpreise, die Zahl der Hausverkäufe oder das Geldmengen-Wachstum: Stets geht es um die Frage nach der künftigen Kaufkraft der Fremdwährung.

Viele Währungen bringen überdies besondere Eigenschaften mit. So gelten der Südafrikanische Rand, der Kanadische Dollar und der Austral-Dollar frei übersetzt als „Rohstoffwährungen“: Ihre Kurse reagieren besonders empfindlich auf Preis-Veränderungen an den Rohstoffmärkten. Forex-Trader wissen, dass der Südafrikanische Rand stets von steigenden Goldpreisen profitiert.

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Jetzt einsteigen oder eher abwarten?

So geht’s: Devisentermingeschäfte zu günstigen Konditionen

Früher war Forex-Trading nur etwas für Investmentbanken oder Pensionsfonds, der Forex-Handel fand quasi nur unter institutionellen Anlegern statt. Die Einstiegshürden waren sehr hoch. Das Internet und die weltweite Vernetzung aber machen Währungsgeschäfte seit geraumer Zeit auch für Privatanleger nicht nur zugänglich und erschwinglich, sondern im Kontext einer Depot-Gesamtstrategie auch zu einer attraktiven Erweiterung der Geldanlage. Mit ausgefeilten Forex-Strategien können Forextrader unabhängig vom Auf und Ab der Aktienmärkte Rendite generieren. Ein interessanter und noch dazu spannender Depotbaustein, der der Streuung und Diversifikation des Depots dient.

Forex-Broker Auswahl: Kosten und Leistungen vergleichen

Inzwischen drängen immer mehr Forex-Broker auf den Markt und bieten Ihnen das Forex-Trading zu günstigen Konditionen an. Viele Wege führen also zum Devisenhandel. Wichtig bei der Auswahl Ihres Forex-Brokers ist, dass Ihr FX-Broker die entscheidenden Basisanforderungen erfüllt. Das sind neben günstigen Gebühren, einer guten Erreichbarkeit und der Order-Erteilung auf mehreren Kanälen, vor allem geringe Spannen zwischen An- und Verkaufskurs, die so genannten Spreads, sowie einen rasch reagierenden Kundenservice. Das von finanzen.net in Kooperation mit der onvista Bank angebotene kostenfreie Online Depot 1 bietet Anlegern beim EUR/USD-Handel geringe Spreads von nur zwei Pips (percentage in points) bei zugleich hoher Flexibilität.

Forex-Broker Angebote – unsere Empfehlung

Der Übersicht Forex Broker Angebote zu Beginn dieses Artikels konnten Sie bereits entnehmen, dass Sie die Wahl zwischen drei großen Anbietern haben, wenn Sie direkt bei einem Forex-Broker in den Devisenhandel einsteigen möchten: Plus500, Markets.com und eToro.

Letztgenannter Broker wurde 2006 in Israel gegründet und hat sich längst auf dem Markt etabliert. Im Bereich Social Trading gehört eToro zu den führenden Anbietern (mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber Social Trading). Laut eigener Aussage lockert eToro den Devisenmarkt mit „Einfachheit und Spaß“ auf. Neben Devisen können Anleger hier auch Indizes, Aktien oder Rohstoffe handeln. Die Mindestbetrag für Ihr Trading beträgt 200 Euro. Über eToro können Sie als Forex-Trader annähernd 50 FX-Währungspaare handeln. Die minimalen Spreads liegen etwas höher als bei den meisten Konkurrenten, dafür fallen beim Zugriff auf die Social-Trading-Plattform keine weiteren Gebühren an.

Plus500 ist noch etwas jünger als eToro. Der börsennotierte Forex-Broker wurde 2008 in Großbritannien gegründet und hat sich inzwischen mit dem CFD-Geschäft einen Namen gemacht. Als Forex-Trader sind Sie hier ebenfalls gut aufgehoben: Sie können bei Plus500 ganz einfach Einzahlungen per Paypal und Kreditkarte tätigen, ein Konto eröffnen Sie in 15 Minuten. Sie müssen keine Konto-/Depotführungsgebühren bezahlen, es fallen keine Ordergebühren und auch keine Limitgebühren an. Um mit dem Forex-Trading zu beginnen, müssen Sie mindestens 100 Euro auf Ihr Konto einzahlen. Plus500 macht es möglich, dass Sie Positionen mit dem Verhältnis 1:300 hebeln können.

Markets.com ist ein Online-Broker aus Zypern, der 2020 gegründet wurde. Anleger können hier Aktien-, Index-, Währungs- und Rohstoff-CFDs ohne Provision oder Gebühren handeln. Markets.com bietet mehr als 50 FX-Währungspaare an. Die Mindesteinlage beträgt bei Markets.com 100 Euro, Sie können einen maximalen Hebel im Verhältnis 1:30 nutzen.

Grundlagen des Forex-Tradings

Forex-Trading: ein Beispiel für den Handel von EUR/USD

Und so funktioniert der Devisenhandel bei Ihrem Forex-Broker. Sie erwarten beispielsweise, dass der US-Dollar zum Euro in nächster Zeit steigen wird. Kurzfristig spricht zudem die im Währungshandel bedeutsame Charttechnik für einen steigenden US-Dollar. Und mittelfristig, so Ihre Überzeugung, wird ein steigendes Zinsniveau in den USA den Euro weiter schwächen. Sie verkaufen daher Euro gegen US-Dollar. Das Mittel, um zu einem satten Gewinn zu gelangen: ein kraftvoller Hebel. Doch zunächst gilt es noch, zwei Fachbegriffe zu lernen.

Lot und Pip verstehen

Lot und Pip heißen sie und sind das A und O im Forex-Trading. Ein Lot bezeichnet die Größe des Devisengeschäftes: 100.000 Einheiten in der Basiswährung. Es gibt aber inzwischen auch kleinere Lots: Ein Mini-Lot umfasst 10.000 Einheiten und ein Micro-Lot lediglich 1.000 Einheiten.

Pip hingegen ist die kleinstmögliche Kursbewegung: Anders als beim Bezahlen von Waren im Supermarkt, bei dem die geringste Preisänderung genau ein Cent beträgt, ist das Mindestmaß am Devisenmarkt nochmals deutlich geringer: Der Währungshandel findet bis zur vierten Stelle hinter dem Komma statt. Beim Forex-Trading spielt somit selbst noch das Hundertstel eines Cents eine Rolle.

Die Euro-Dollar-Strategie geht auf

Zurück zu unserer Forex-Strategie des Dollar-Kaufs: Sie als Forex-Anleger haben sich inzwischen mit den Grundlagen vertraut gemacht, schreiten nun zur Tat und gehen dabei als strategisch denkender Mensch mit Bedacht vor. Sie möchten vorerst nur zwei Lots auf Euro gegen US-Dollar zum Kurs von 1,1280 US-Dollar erwerben. Das Geschäft hat damit ein Volumen von 200.000 US-Dollar (2 x 100.000 Einheiten). Das bedeutet: Sie kaufen 200.000 US-Dollar und tauschen dafür 177.304 Euro (200.000 / 1,1280). Sie müssen natürlich nicht das gesamte Volumen (Kontraktgröße) zahlen. Da es ein Devisentermingeschäft ist, hinterlegen Sie im Forex-Handel bei Ihrem Broker lediglich eine Sicherheitsleistung (Margin). Unterstellen wir, sie beträgt ein Prozent der Kontraktgröße. Das heißt: Sie hinterlegen lediglich ein Hundertstel der Kontraktgröße, nehmen aber dennoch vollumfänglich an der Wertentwicklung teil. Folglich handeln Sie mit einem kraftvollen Hebel von einhundert.

Unser Tipp: Achten Sie bereits bei der Wahl des Forex-Brokers auf eine geringe Margin. Auf diese Weise binden Sie nie mehr Kapital als unbedingt erforderlich. Das finanzen.net Brokerage-Depot bietet den Forex-Handel bereits ab einer Margin von einem Prozent – hier erfahren Sie mehr zu den Konditionen des finanzen.net Brokerage-Depots.

Erster FX-Trade mit Gewinn abgeschlossen

Wieder zurück zu unserem FX-Trade: Sie stehen als Forex-Trader inzwischen nicht nur gut im Stoff, auch Ihre Position entwickelt sich zu Ihren Gunsten: Der US-Dollar steigt. Das bedeutet im Umkehrschluss: Der Euro fällt. Und zwar von 1,1280 auf 1,1272 US-Dollar je Euro. Folglich haben Sie acht Pips verdient (1,1280 – 1,1272). Sie tauschen nun Ihre erworbenen zwei Lots in Euro zurück und erhalten 177.430 Euro. „Glattstellen“ nennt der Forex-Trader das Schließen der Position. Verglichen mit dem Einsatz von 177.304 Euro realisieren Sie folglich einen Gewinn von 126 Euro. Klingt wenig? Ist es aber nicht! Bezogen auf die Margin von nur rund 1.773 Euro errechnet sich aus der minimalen Fluktuation der Währung ein Gewinn von rund 7,1 Prozent.

Wichtigster Tipp: Gerade Forex-Einsteiger sollten zunächst unbedingt mit kleinen Positionen Erfahrungen sammeln. Erhöhen Sie Chance und Risiko erst allmählich bis zu einem Niveau, das zu Ihrer persönlichen Risikobereitschaft passt.

Wichtig: Kalkulieren Sie vor jedem Trade das Risiko, das Sie eingehen bzw. einzugehen bereit sind. Denn: Ohne Disziplin, ohne Plan und ohne Management der Positionsgrößen stehen Sie im Billionenmarkt des Forex-Tradings auf verlorenem Posten!

Forex-Trading via Hebelzertifikat

Sie müssen übrigens kein spezielles Forex-Konto eröffnen, um am Devisenmarkt gehebelte Gewinne einzufahren. Auch Knock-Out-Zertifikate bieten Ihnen bei hohem, individuell einstellbarem Risiko, die Aussicht auf außergewöhnlich hohe Gewinne.

Beispiel: Währungszertifikat auf Euro/US-Dollar

Ein Beispiel eines Knock-Out-Zertifikates auf das Währungspaar Euro-Dollar verdeutlicht das explosive Ertragsprofil eines Währungszertifikats. Unterstellen wir, der Euro koste gegenwärtig 1,1400 US-Dollar und ausgehend von nur mäßigen Konjunkturdaten in den USA rechnen Sie alsbald mit fallenden US-Zinsen. Zumal Sie wissen: Fallende Zinsen schwächen die Attraktivität einer Währung und lassen daher den Preis tendenziell fallen.

Der wichtigste Parameter, anhand dessen Sie ein geeignetes Hebelzertifikat recherchieren, ist die Höhe der Verlustschwelle und – bei Zertifikaten mit Laufzeitbeschränkung – natürlich die Restlaufzeit. Je näher die Verlustschwelle (Knock-out) am aktuellen Kurs liegt, desto größer sind Chance und Risiko – und mit ihnen der Hebel des Währungszertifikates. Sie wählen ein Zertifikat, dessen Knock-out bei 1,08 US-Dollar und daher rund fünf Prozent unterhalb des gegenwärtigen Kurses liegt (Sicherheitsabstand). Und da Sie quasi nur den Sicherheitsabstand bezahlen, folglich in diesem Beispiel nur ein Fünftel des Kapitals einsetzen, aber dennoch vollumfänglich an der Bewegung teilnehmen, erhalten Sie einen kraftvollen Hebel von 20 (100 geteilt durch 5). Wenn Sie es risikoärmer möchten, können Sie ebenso auch einen Sicherheitsabstand von zehn Prozent wählen. Dann beträgt Ihr Hebel rund 10 (100 geteilt durch 10). Bewegt sich das Euro-Dollar-Verhältnis dann in die richtige Richtung, erzielen Sie mit Ihrem Knock-out schon bei einer Bewegung von nur einem Prozent einen Gewinn von zehn bzw. zwanzig Prozent.

Unser Tipp: Da der Hebel, wie beim direkten Forex-Trading, in beide Richtungen wirkt, sollten Sie ihn zunächst gering halten und damit den Sicherheitsabstand großzügig bemessen: Oberste Priorität muss der Erhalt Ihres Kapitals sein. Von daher gilt es, das Knock-Out-Ereignis in jedem Fall zu vermeiden. Verkaufen Sie die Position gegebenenfalls, bevor das Währungszertifikat ausgestoppt wird und damit augenblicklich und unwiederbringlich wertlos verfällt. Übrigens: Knock-outs handeln Sie im finanzen.net Brokerage-Depot an allen deutschen Handelsplätzen für eine Orderprovision von lediglich 5 Euro. Anders als bei den meisten anderen Brokern ist die Höhe der Orderprovision hier unabhängig davon, ob Sie für 500 Euro oder 50.000 Euro handeln – auch für Aktien, Zertifikate und andere Wertpapiere – hier geht’s zu den Handelskonditionen im finanzen.net Brokerage-Depot.

Forex-Gewinne ohne Abgeltungssteuer?

Entgegen manch‘ umlaufender Gerüchte sind Gewinne aus Devisengeschäften nicht steuerfrei. Zur Anwendung kommt in den meisten Fällen die 2009 eingeführte Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag auf die Höhe der Abgeltungsteuer sowie gegebenenfalls Kirchensteuer. Das ergibt 26,375 Prozent (0,25 x 5,5)% + 25% = 26,375%). Sollte Ihr persönlicher Einkommen-Steuersatz geringer sein, können Sie sich einen Teil der gezahlten Steuer im Rahmen Ihrer Jahressteuererklärung vom Finanzamt zurückholen.

Übrigens: Verluste aus Termingeschäften werden steuerlich im allgemeinen Verlustverrechnungstopf berücksichtigt; Sie dürfen sie mit allen anderen Arten von Kapitalerträgen steuerlich verrechnen.

Es gibt aber auch Sondersituationen: Wenn Ihnen Ihr Broker – zumindest auf dem Papier – einen Auslieferungsanspruch auf Devisen einräumt, kommt statt der Abgeltungssteuer Ihr persönlicher Einkommensteuersatz zur Anwendung.

Tipp: Bei Steuerfragen rund um den Forex-Handel ziehen Sie am besten einen Steuerberater zu Rate. Eventuell kann Ihnen auch Ihr Bank-Berater einige Ratschläge geben.

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