CoT Report Binäre Optionen Den Sentimentindikator 2020 nutzen

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Den CoT-Report auch 2020 für den Handel mit binären Optionen nutzen

Bisher wurden von uns überwiegend Strategien vorgestellt, die auf der Markttechnik basieren. Die Markttechnik ist stets wichtig, vor allem wenn es darum geht, den richtigen Kaufzeitpunkt zu finden. Doch die Entscheidung in eine Richtung zu investieren muss nicht unbedingt auf Basis eines Preis-Charts erfolgen. Neben den fundamentalen Kennzahlen gibt es auch Sentiment-Indikatoren. Was ist darunter zu verstehen?

Sentiment-Indikatoren verstehen

Ein Sentiment ist eine Vielzahl von Investoren bzw. Positionen, die öffentlich identifizierbar sind. Auch Broker für binäre Optionen stellen Sentiment-Indikatoren zur Verfügung. Ein Sentiment drückt die aktuelle Stimmung einer Grundgesamtheit aus. Der Broker 24Option beispielsweise zeigt die Stimmung seiner Kunden in Form eines Balkens am rechten Rand des Charts an. In diesem Fall sind 56 % der Kunden long für das Währungspaar EUR/USD (Screen 1).

Screen 1: Sentiment-Anzeige bei 24Option

Es gibt noch etliche weitere Sentiment-Indikatoren, wie etwa das Put-/Call-Ratio der Eurex-Börse. Das Put-/Call-Ratio zeigt das Verhältnis zwischen den Put- und Call-Optionen, die von Kunden der Eurex gehalten werden. Ist die Ratio größer 1, werden mehr Puts gehalten als Calls. Ist die Ratio kleiner 1, werden mehr Calls gehalten als Puts.

Was ist der CoT-Report?

Der Commitments of Traders-Report (CoT) ist ein Bericht, der jeden Freitag von der CFTC-Behörde (US-Aufsichtsbehörde) veröffentlicht wird. Der CoT-Report umfasst alle Positionen, die an den US-Terminbörsen von Investoren gehalten werden. Diese Daten werden zwecks Transparenz und Fairness innerhalb der Finanzmärkte veröffentlicht. Der Report umfasst folgende Gruppen von Marktteilnehmern:

  1. Die kommerziellen Trader
  2. Die großen Spekulanten
  3. Die kleinen Spekulanten

Alle drei Trader-Gruppen haben unterschiedliche Ziele beim Trading, daher werden sie getrennt voneinander analysiert. Die kommerziellen Trader sichern sich an den Terminmärkten ab. Die großen Spekulanten wollen Spekulationsgewinne erzielen. Da die kleinen Spekulanten die Differenz der beiden großen Gruppen bilden, nennt man sie zwar Spekulanten, aber dennoch befinden sich darunter auch kommerzielle Händler.

Wie analysiert man den CoT-Report?

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Um den CoT-Report richtig analysieren zu können, muss man zunächst verstehen, wie man ihn liest. Das Volumen der kommerziellen Trader-Positionen wird durch die Differenz zwischen Longs und Shorts gebildet. Dies sind die sogenannten Netto-Positionen. Auf die gleiche Weise werden auch die Netto-Positionen der großen Spekulanten ermittelt. Die kleinen Spekulanten lassen wir bei der Analyse heraus, da deren Volumen meist sehr gering ist.

Nachdem man die Netto-Positionen der beiden wichtigen Gruppen ermittelt hat, muss man sich um die Interpretation kümmern. Die Frage ist, was es bedeutet, wenn die Netto-Position der großen Spekulanten steigt oder sinkt – dies hängt davon ab, ob es sich um eine Netto-Short-Positionierung handelt oder ob die Longs überwiegen und es eine Netto-Long-Positionierung ist. Der Rest ist klar:

  • Wenn die Netto-Short-Positionen der großen Spekulanten steigen, dann werden vermehrt Shorts aufgebaut
  • Wenn die Netto-Long-Positionierung der großen Spekulanten steigt, dann werden vermehrt Longs aufgebaut.

Das Ganze muss man jetzt noch in Einklang mit dem Preis-Chart bringen.

CoT-Analyse für Gold

Screen 2: Tageschart von Gold mit der Positionierung der Marktteilnehmer

Die Netto-Positionen zeigen im Daily-Chart eine Netto-Long-Positionierung der großen Spekulanten (obere grüne Linie) und eine Netto-Short-Positionierung der kommerziellen Trader (untere rote Linie). Die beiden Gruppen sind in der Regel grundsätzlich Netto-Long und Netto-Short. Worauf man achten sollte, sind die sogenannten Extrem-Positionen, diese sind im Chart mit einem ovalen Kreis umrandet (Screen 2).

Doch die Extrem-Position ist noch nicht das ausschlaggebende Signal, vielmehr ist das Reversal im Aufbau der Positionen von besonderer Bedeutung. Das Chart zeigt deutlich, dass die großen Spekulanten ihre Long-Positionierung verringern. In Verbindung mit relevanten Kursunterstützungen haben sich in den vergangenen Wochen gute Chancen auf Puts ergeben.

Für die nächsten Tage und Wochen geht es daher darum, zu beobachten, ob die großen Spekulanten ihre Netto-Long-Position weiterhin verringern. Wenn dies der Fall ist, so kann von einem weiteren Preisverfall ausgegangen werden. Sollte die Reduktion der Netto-Long-Position geringer ausfallen, wäre es möglicherweise ein Indiz für Schwäche im Abwärtstrend (Fragezeichen).

Fazit

In der Regel drücken Sentiment-Indikatoren die Stimmung der Marktteilnehmer aus. Dennoch muss man anmerken, dass es sich hierbei wie auch beim Preis-Chart lediglich um eine Momentaufnahme handelt. Ob dadurch die Prognose zuverlässiger wird, hängt von der Interpretation ab, und diese ist wiederum erfahrungsbedingt. Sentiment-Indikatoren können daher eher als bestätigende Indikatoren verwendet werden. Eine zuverlässige Prognosekraft bieten sie aber nicht in jedem Fall. Möchten Sie schon jetzt bei der möglichen Trendwende dabei sein? Dann handeln Sie binäre Optionen auf Gold bei 24Option (Screen 3) und sehen Sie, wie sich die anderen Marktteilnehmer positioniert haben. Der Handel geht stets mit einem Risiko einher, jedoch haben Trader mit 24option einen seriösen Broker an ihrer Seite.

Screen 3: Binäre Option auf Gold mit Sentient-Anzeige

Binäre Optionen mit Volumenindikator handeln 2020: Wie funktioniert der OBV-Indikator?

Das Volumen ist einer der beliebtesten Indikatoren für Trader und kann sich – wie wir schon einmal vorgestellt haben – vor allem im Einzelwertebereich als sehr nützlich erweisen. Da das Volumen nicht aus dem Preis selbst berechnet wird, kann es infolgedessen auch als eine zusätzliche Information betrachtet werden. Diese Tatsache empfinden viele Trader als sehr wichtig.

Auf Basis des Volumens haben sich daher einige Indikatoren entwickelt, so etwa das On-Balance-Volume (OBV) oder der Money-Flow-Index (MFI). Dabei ist der MFI-Indikator eine Weiterentwicklung des OBV-Indikators. Um den Indikator zu verstehen, erklären wir daher zunächst, wie der OBV-Indikator funktioniert.

On-Balance-Volume einfach erklärt

Der On-Balance-Volume-Indikator wird recht einfach berechnet. Der für den aktuellen Tag angezeigte Umsatz im Handel ist negativ, wenn der Kurs im Vergleich zum Vortag gefallen ist, der Schlusskurs also niedriger ist. Er ist positiv, wenn der Kurs im Vergleich zum Vortag gestiegen ist, d. h., der Schlusskurs höher liegt. Damit kann eine Aussage getroffen werden, ob Geld aus der Aktie oder in die Aktie geflossen ist. Das Ganze wird im Verlauf kumuliert, womit sich ein steigender oder fallender OBV-Indikator ergibt.

Screen 1: Wochenchart des DAX

Die größte Schwäche des Indikators ist seine verzögerte Reaktionsfähigkeit. Starke Volumenspitzen führen dazu, dass der Indikator eine längere Anpassungszeit benötigt, sodass die Aussagekraft in dieser Zeit begrenzt ist. Das untere Wochenchart des DAX-Futures zeigt diesen Umstand. Der Indikator konnte die größere Korrektur nicht anzeigen, sondern fluktuierte schwach vor sich hin. Allerdings hat er die Fortsetzung des Aufwärtstrends sehr gut bestätigt.

Der Money-Flow-Index einfach erklärt

Der Money-Flow-Index ist eine Weiterentwicklung des OBV-Indikators. Im Rahmen der Berechnung des Indikators werden nicht bloß die Schlusskurse von Kursbalken verglichen, sondern die Differenz der Durchschnittskurse. Damit zeigt er nicht nur den Geldfluss, sondern auch das Momentum des Geldflusses an.

Das Momentum ist sozusagen der Schwung einer Bewegung bzw. die Ausprägung des Schwungs. Damit lassen sich Schlüsse zur Stärke eines Trends und den dahinter liegenden Geldflüssen ziehen.

Eine Strategie mit dem MFI-Indikator

Wir wollen nun veranschaulichen, wie eine solche Analyse mit dem MFI-Indikator aussehen kann. Gemäß unserer Erkenntnisse definieren wir einige Regeln:

  1. Um eine Call-Option zu kaufen, muss sich der MFI-Indikator über einem Wert von 60 befinden.
  2. Um eine Put-Option zu kaufen, muss sich der Indikator unter einem Wert von 40 befinden.
  3. Gehandelt werden Trendbrüche innerhalb des Indikators.
  4. Es werden nur Calls gekauft, wenn der Aufwärtstrend stark ist (Kurs >200er Moving Average).
  5. Es werden nur Puts gekauft, wenn der Abwärtstrend stark ist (Kurs

COT-Daten – Der kleine aber entscheidende Vorteil für Ihr Handeln!

Auf den Spuren des Smartmoney

Wäre es nicht ein Vorteil, wenn Sie Informationen über die Positionen der großen Marktteilnehmer hätten. Sie wüssten dann, wie sich Banken, Industriekonzerne oder auch Hedgefonds positioniert hätten. Solche Big-Player bezeichnet man als Smartmoney.
Die smarten Geldanleger verfügen über große Ressourcen, um detaillierte Informationen effektiv auszunutzen. Daher sollte es für Kleinanleger von Vorteil sein, sich passend zur Richtung des Smartmoneys, zu positionieren. Besonders in einem Trend fährt man gut im Windschatten eines Big Players.

COT-Daten bieten marktinterne Informationen

Wer an der Börse erfolgreich spekulieren will, der benötigt einen kleinen Vorteil. Einen solchen Vorteil soll es mit den COT Daten geben. COT ist die Abkürzung für Commitment of Traders. Hierbei handelt es sich, um einen wöchentlich erscheinenden Report der Positionen an der Chicagoer Terminbörse. Jeden Freitag werden die Daten veröffentlicht, und die Daten beziehen sich dabei auf den Dienstag zuvor. Eine tagesbezogene Aktualität ist nicht gegeben.

Die Informationen des COT-Reports

Die großen Marktteilnehmer der Chicagoer-Terminbörse verpflichten sich ihre Positionen zu veröffentlichen. Gesammelt werden die Daten von der „Commodity Futures Trading Commission“ (CFTC). Dabei gibt es drei Typen von Marktteilnehmern:

  1. Commercials
    2. Große Marktteilnehmer (auch bezeichnet als Large Speculators oder Non Commercials))
    3: Kleine Marktteilnehmer (auch bezeichnet als Small Speculators oder Non Reportables)

Im Fokus stehen die Nettopositionen und das Open Interest

Eine Nettoposition setzt sich aus der Summe der Long- abzüglich der Short-Positionen zusammen. Als Open Interest bezeichnet man die Summe aller offenen Kontrakte der Futures oder Optionen. An den Terminbörsen gibt es immer ein Null-Summen-Spiel. Das bedeutet, zu jedem Käufer eines Kontraktes gibt es einen Verkäufer. Was der eine gewinnt, muss der andere verlieren.

Risikominimierung durch Absicherungs-Trades

Die wichtigste Gruppe sind die Commercials. Es sind die Marktteilnehmer, die direkt mit den Rohstoffen arbeiten, und ein geschäftliches Interesse an der Sicherheit ihrer Unternehmensplanung haben. Wenn zum Beispiel ein Brothersteller große Mengen Weizen eingekauft hat, dann kalkuliert er damit seine Preise. Der Weizenpreis bleibt natürlich nicht konstant, und kann im Verlauf der Monate beträchtliche Schwankungen erreichen. Würde der Weizenpreis deutlich fallen, weil die Ernte besser ausfällt als erwartet, dann könnte es zu starken Gewinneinbußen für den Brothersteller kommen. Infolgedessen wird er bei fallenden Weizenpreisen Short-Positionen aufbauen. Wie man an diesem Beispiel sieht, ist eine Terminbörse in erster Linie nicht ein Spielplatz für Zocker, sondern sie hat die Aufgabe den Marktteilnehmern eine Möglichkeit der Risikominimierung zu geben. Die Chance auf Spekulationsgewinne ist nur eine zusätzlich Eigenschaft der Terminbörsen.
Das Wort „Hedgen“ ist nicht ein anderer Begriff fürs Zocken, sondern für das Absichern. In den Medien wird der Begriff „Hedgefonds“ meistens falsch interpretiert, denn er wird als Synonym für hochspekulative Zockerfirmen verwendet. Die reine Spekulation ist zwar ebenso möglich, doch diese Art des Tradings erzeugt nur ein relativ geringes Handelsvolumen.

Hedging ist eine wichtige Aufgabe für Unternehmen

Produzierende Unternehmen werden hauptsächlich als Hedger und nicht als Spekulanten aktiv. Sie wollen sich absichern, weil sie direkt mit den Rohstoffen zu tun haben. Zu den Commercials zählen zum Beispiel Firmen wie Starbucks (Kaffee-Verarbeiter) oder Exxon (Ölverarbeiter). Diese Firmen handeln an den Terminbörsen vorrangig ohne die Absicht Spekulationsgewinne zu erzielen. Wenn Sie aktiv werden, dann geschieht das in der Regel durch einen fundierten Informationsvorsprung. Ein Kaffeeverarbeiter kann nämlich am ehesten abschätzen, ob die weltweite Kaffeeernte besser oder schlechter ausfällt. Passend dazu wird dann der Produzent am Markt aktiv.
Damit sich die produzierenden Unternehmen absichern können, benötigen Sie an der Terminbörse große Marktteilnehmer, die eine Gegenposition einnehmen. Man könnte sagen, dass sie mit den Commercials eine Wette eingehen. Diese Gegenspieler werden als Managed Money bezeichnet. Es sind Fonds, Banken und sonstige Großinvestoren. Sie bewegen große Positionen, ohne dass sie direkt mit dem Rohstoff und den Produktionsprozessen zu tun haben.
Als dritte Gruppe gibt es noch die kleinen Marktteilnehmer. Es sind die geringkapitalisierten Spekulanten, die auch nicht dazu gezwungen werden, ihre Positionen zu veröffentlichen. Das ist nicht notwendig, weil sich deren Anteil aus der Differenz errechnen lässt. Die Gesamtzahl des Open Interest abzüglich der Commercials und der Large Speculators ergibt die Anzahl der offenen Kontrakte die auf Kleinspekulanten anfallen.

Die Idee COT-Daten auszunutzen

Die COT-Daten geben Aufschluss über die Positionierung der drei Händlergruppen. Die Commercials dominieren den Markt, und wissen mehr über die Eigenheiten der Rohstoffe, deren Verfügbarkeit und deren Verarbeitung. Wer das Verhalten der Commercials lesen kann, der sollte sich vorzeitig positionieren können. Daher hängen sich viele Kleinspekulanten an die Fersen der Commercials.
Die offizielle Webseite der CFTC mit den COT-Daten ist: http://www.cftc.gov/Marketreports/CommitmentsofTraders/index.htm
Historische Daten unter:
http://www.cftc.gov/marketreports/commitmentsoftraders/historicalcompressed/index.htm
Die Daten gibt es als Text-Datei und im Excel-Format. Hierdurch lassen sich auf einfache Weise Grafiken erstellen.
Um die COT-Daten zu nutzen, ist es sinnvoll die Nettopositionen der Commercials mit denen der Non-Commercials und Kleinspekulanten zu vergleichen. Die Handelsidee mit den COT-Daten sieht nun vor, die großen Veränderungen der Commercial-Positionen zu erahnen. In Kombination mit der Technischen Analyse sollte sich daraus ein gutes Timing ergeben.
Als zweite Analyseform wäre die Interpretation des Open Interest möglich.

Grundsätzliche Probleme bei der Analyse

Die Aufbereitung der COT-Daten lässt kein exaktes Timing zu. Es existieren nur Wochendaten mit Verzögerung. Die Daten lassen sich bestenfalls für mittel- bis langfristiges Trading nutzen. Eine Verpflichtung zur Veröffentlichung der Positionen gibt es auch nur in den USA. Dort steht zwar weltweit die größte Terminbörse, doch andere Terminbörsen, außerhalb der USA, werden nicht berücksichtigt. Somit ist das Gesamtbild der Terminmärkte nicht vollständig.

Typische Verlaufsform der COT Daten

Bei der Darstellung und technischen Untersuchung lassen sich unterhalb des Kurs-Charts die COT-Daten darstellen. In unseren Beispielen sind die Commercials mit einer blauen Linie und die Large Speculaters mit roter Linie dargestellt. Weil die Commercials und die Large Speculators praktisch natürliche Gegenspieler sind, verlaufen deren Kurven meistens entgegengesetzt.

Effektivität der COT Daten

Damit es eine Möglichkeit gibt, mit den Daten (Kurven) einen Vorteil zu erzielen, muss daraus ein Muster erkennbar sein. Das bedeutet, markante Hochs bzw. Tiefs der COT-Daten sollten noch vor den Hochs oder Tiefs des Kursverlaufes entstehen.
Im unteren Beitragsteil sehen Sie vier verschiedene Charts mit unterschiedlichen Verläufen und den COT Daten. Dabei wurde bewusst auf die Unterschiedlichkeit der Underlyings wert gelegt. Der S&P500-Index, Gold, Weizen und Kaffee sollten kaum Korrelationen aufweisen. Um es vorwegzunehmen, auch nach vielen Versuchen in unterschiedlichen Zeiten und Märkten konnte nicht einmal ein Vorlauf der COT Daten herausgearbeitet werden.

Bild: S&P500-Chart mit COT-Daten (blaue Linie = Commercials und rote Linie = Large Speculators

Bild: Gold-Chart mit COT-Daten (blaue Linie = Commercials und rote Linie = Large Speculators

Bild: Weizen-Chart mit COT-Daten (blaue Linie = Commercials und rote Linie = Large Speculators

Bild: Kaffee-Chart mit COT-Daten (blaue Linie = Commercials und rote Linie = Large Speculators

Kein Vorteil mit COT erkennbar

In vielen Fachartikeln wird suggeriert, dass mit den COT-Daten, wenn man sie nur richtig interpretiert, ein Vorteil entsteht. Dies erscheint in einer Welt, in der Künstliche Intelligenz immer stärker wird, ziemlich unwahrscheinlich. Selbst der kleinste Vorteil, wäre nach kurzer Zeit nicht mehr vorhanden. Hinzu kommt, dass die COT-Daten nicht einmal tagesgenau sind. Sie sind bei ihrem Erscheinen bereits mehrere Tage alt.
Es liegt die Vermutung nahe, dass die Analysevorgänge überzogen werden. Es wird von den Analysten so viel hineininterpretiert, dass scheinbar immer eine Logik entsteht. Dabei werden Muster erkannt, die in der Realität nicht vorhanden sind. Solche Phänomene gibt es überall: Wenn man sich lange genug den Himmel anschaut, wird irgendwann in den Wolken eine Figur oder ein Muster erkennbar sein. Kurz danach verschwindet es.
COT-Daten bieten zwar zusätzliche Informationen über den Markt, doch die Daten sind nicht als Vorläufer nutzbar. Nicht nur ein Vergleich der Nettopositionen ist ohne Vorteil, sondern auch das Open Interest brachte keinen Nutzen. Wenn der Markt sich ändert, und vielleicht seinen Trend umkehrt, dann ist das alles an den COT Daten ablesbar, nur leider nicht als Vorläufer.
Vielleicht muss man auch die Fragestellung ändern? Wenn die COT-Daten einen Vorteil bieten würden, wären diese Informationen nicht sogar Insider-Informationen? Dann würde sich der Herausgeber (CFTC) eigentlich des Insider-Handels schuldig machen!

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