Aktien mit Binären Optionen handeln

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Binäre Optionen handeln – eine Einführung

Cash or Nothing lautet die Devise beim Handel binärer Optionen. Wie funktioniert der Handel mit Binären Optionen, worauf sollten Anleger beim Handel dieser spekulativen Finanz-Derivate achten? Alexandra Latour hat zwei E-Books zu diesem Thema veröffentlicht und erläutert auf finanzen.net die Grundlagen des Handels dieser exotischen Optionen.

Binäre Optionen handeln – das Wichtigste in Kürze

Binäre Optionen handeln – Empfehlungen & Tipps

Binäre Optionen handeln – mit diesen Anbietern

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Binäre Optionen handeln – Cash or Nothing

Binäre Optionen sind spezielle Finanzderivate. Professionelle Anleger können bei dieser Optionsspielart auf einen Kursanstieg oder einen Kursabfall spekulieren. Cash or Nothing – entweder lag der Anleger mit seiner Entscheidung richtig und erhält einen Gewinn oder der gesamte Einsatz ist verloren. Das Funktionsprinzip ist simpel und selbst für Börsenlaien sofort verständlich.

Die Zahl der Online Broker, die den Binäroptionshandel auf ihrer Handelsplattform anbieten, steigt stetig und das Angebot ist kaum noch zu überblicken. Alle versprechen sie hohe Renditen, schnelle Gewinne und locken mit attraktiven Bonusprogrammen.

Die Wahrheit wird jedoch meist verschwiegen: Spekulationsgeschäfte bergen ein enorm hohes finanzielles Risiko. Wer unvorbereitet und blind in das Tradinggeschäft mit dem Traum vom großen Geld einsteigt, der wird schnell von der Realität eingeholt und verliert sein gesamtes eingesetztes Kapital. Aus diesem Grund hat die Europäische Wertpapier- und Marktregulierungsbehörde den Vertrieb an Kleinanleger seit 2020 verboten – zumindest vorübergehend. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) arbeitet nun an einer Regelung.

Professionelle Anleger, die weiterhin mit binären Optionen handeln dürfen, sollten sich gut auf den Binäroptionshandel vorbereiten.

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Handelbare Basiswerte und Handelsarten

Binäre Optionen können auf Aktien, Indizes, Währungspaare und Rohstoffe gehandelt werden. Diese werden als Basiswerte oder Assets bezeichnet. Um diese handeln zu können, gibt es verschiedene Handelsarten.

Die Call- und Put-Optionen stellen die klassische Variante dar. Sollte ein Anleger davon ausgehen, dass der Kurs eines ausgewählten Basiswertes am Ende der Laufzeit höher als zum Einstiegszeitpunkt sein wird, so bucht er eine Call-Option für einen steigenden Kurs. Geht er hingegen von einem fallenden Kurs aus, wird eine Put-Option gebucht. Die Laufzeit und den Einsatz kann der Anleger individuell festlegen. Grundsätzlich kann die Option dann nur einen von zwei Zuständen annehmen, entweder „im Geld“ (Gewinn) oder „aus dem Geld“ (Verlust). Wie sich der Kurs des Basiswertes während der Laufzeit entwickelt, ist unerheblich. Wichtig ist nur, wo sich der Kurs am Ende Laufzeit befindet.

Klassische Call- und Put-Optionen auf das Währungspaar EUR/USD. Quelle: OptionWeb.com

Neben der klassischen Variante werden mittlerweile zahlreiche weitere Handelsarten angeboten, die Abwechslung und mehr Nervenkitzel in den Binäroptionshandel bringen sollen. Hierzu gehören auch die Turbo-Optionen bzw. 60-Sekunden-Optionen, die wie Call- und Put-Optionen gehandelt werden, aber nur eine Laufzeit von einer Minute haben. Noch anspruchsvoller sind die One-Touch-Optionen. Hier muss der Anleger prognostizieren, ob der Kurs eines ausgewählten Basiswertes während der Laufzeit einen festgelegten Zielkurs berühren („touch“) wird. Aber auch Range- und Ladder-Optionen sowie das Pair-Trading sind Handelsvarianten, die von der klassischen Variante abweichen und sehr komplex sind. Für Einsteiger sind diese Handelsarten völlig ungeeignet, weshalb sie sich nur auf die Call- und Put-Optionen konzentrieren sollten.

Aktien handeln mit Binären Optionen

Viele Investoren bevorzugen Aktien mit Binären Optionen zu handeln anstatt Aktien direkt zu handeln. Das liegt daran, dass sie mit Binären Optionen genauso auf die Preisentwicklung setzen können, aber dabei noch einige Vorteile gegenüber dem direkten Handel genießen. Abgesehen davon gibt es auch noch einige wichtige Unterschiede deren man sich bewusst sein sollte.

Hinweis: Sie müssen außerdem den richtigen Broker wählen um auch wirklich eine breite Auswahl an Aktien zu haben mit denen Sie handeln können. Hierzu eignet sich BDSwiss ganz ausgezeichnet und Sie können sich hier diesen exzellenten Broker näher ansehen!

Wenn Sie die Aktie direkt kaufen werden Sie Teilhaber eines Unternehmens, wenn auch nur ein kleiner. Bei einer Binären Option erwerben Sie aber nur das Recht die Aktie zu einem bestimmten Zeitpunkt und zu einem festgelegten Preis zu erwerben. Aktien werden von der Firma selbst ausgegeben während Optionen auf Aktien unabhängig gehandelt werden können und erst einmal nichts mit dem Unternehmen zu tun haben müssen.

Beim Handel mit Binären Optionen müssen Sie nur die Richtung bestimmen in die sich der Kurs entwickeln wird bis zum Verfallszeitpunkt. Sie müssen aber nicht wissen wie stark sich der Kurs in diese Richtung bewegt. Damit können Sie sehr viel Unsicherheit aus dem Handel herausnehmen und müssen außerdem weniger Zeit in Ihre Analyse investieren. Denn richtig schwierig für eine Analyse wird es erst wenn man auch bestimmen muss wie stark sich der Kurs in eine bestimmte Richtung bewegen wird. Es gibt einfach sehr viele Einflussfaktoren, die auf den Kurs eines Unternehmens einwirken. Diese müssen Sie jedoch alle genau kennen wenn Sie wissen möchten wann ein Trend beendet wird, wie tief die Aktie fallen kann usw.

Außerdem müssen Sie auch während des Handels einen Überblick über Ihr genaues Risiko- und Profitpotential haben wenn Sie direkt mit Aktien handeln. Bei Binären Optionen ist genau das festgelegt und Sie wissen genau, dass Sie im Geld 85% erhalten und bei Optionen aus dem Geld nichts. Das macht das Risikomanagement sehr viel einfacher.

Im Folgenden noch zwei Ratschläge für erfolgreichen Aktienhandel mit Binären Optionen:

1. Sie können Put- und Call-Optionen miteinander kombinieren um Ihre Profitaussichten zu verdoppeln und gleichzeitig das Risiko zu minimieren. Zum Beispiel haben Sie eine Call-Option beim Ausübungspreis von $20 gekauft und sie befindet sich jetzt im Geld bei $24. Sie sind allerdings besorgt, dass sich der Kurs in die falsche Richtung bewegen könnte ab sofort. Sie können jetzt Ihre Gewinne absichern indem Sie eine Put-Option auf die gleiche Aktie kaufen. Jetzt haben Sie sogar die Möglichkeit doppelt zu profitieren wenn der Kurs am Ende der Laufzeit zwischen $20 und $24 liegt. Fällt der Kurs unter $20 oder liegt er über $24 erhalten Sie immerhin mit einer Option eine Auszahlung.

2. Sie können auch Strategien anwenden um Ihre Investitionen zu „hedgen“. Zum Beispiel gehen Sie davon aus, dass die Apple Aktie nach dem Start eines neuen Produkts aufgewertet wird. Dieses Ereignis könnte aber einen Konkurrenten wie etwa Microsoft negativ beeinflussen. Konsequenterweise können Sie eine Apple Call-Option und eine Microsoft Put-Option erwerben und werden mit Ihrer Einschätzung kaum falsch liegen können.
Die beiden Beispiele zeigen nur wie mit Binären Optionen auf Aktien die Profitaussichten erhöht, das Risiko aber gesenkt werden kann.

Wie handeln Sie Optionen?

Home » Wie handeln Sie Optionen?

Der Handel mit Optionen bietet Tradern eine Großzahl von Vorteilen. Ob Sie nun auf unterschiedlichen Märkten spekulieren, auf eine Absicherung gegen bestehende Positionen abzielen oder auch einfach nur eine Tradingentscheidung herauszögern möchten, um sicherzugehen, dass sie richtig ist – verinnerlichen Sie auf jeden Fall das nachfolgende Wissen, bevor Sie sich gänzlich in den Trubel des Optionshandels stürzen.

Was beeinflusst den Preis von Optionen?

Der Optionspreis bzw. die Prämie, welche der künftige Besitzer dem Verkäufer bezahlt, ist von diversen Faktoren abhängig und kann sich im Verlauf der Zeit natürlich ändern. Zu den drei wesentlichsten Einflussfaktoren gehören das Niveau des zugrundliegenden Marktes in Relation zum Basispreis, die verbleibende Zeit zum Ablaufdatum der Option wie auch die Volatilität des zugrundliegenden Marktes.

Grundsätzlich funktionieren diese drei Faktoren nach demselben Prinzip: Steigt eine Option über ihren Basispreis (Call) oder geht sie unter ihren Basispreis (Put), desto höher fällt die Prämie aus. Dennoch lohnt es sich einen näheren Blick auf die einzelnen Einflussfaktoren zu werfen.

Faktor 1: Niveau des zugrundliegenden Marktes

Je näher der zugrundeliegende Markt am Basispreis einer Option liegt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit den Basispreis zu treffen und dann auch weiter zu steigen. Eine Option auf das Währungspaar EUR-USD, deren Ausübungspreis 50 Punkte vom aktuellen Niveau des Marktes entfernt ist, wird höchstwahrscheinlich weniger profitabel sein. Eine niedrigere Prämie wird hingegen die Option haben, deren Ausübungspreis nur 15 Punkte vom aktuellen Marktniveau entfernt ist.

Faktor 2: Optionslaufzeit

Je mehr Zeit bis zum Ablauf der Laufzeit einer Option verbleibt, desto mehr Zeit steht dem zugrundeliegenden Markt zur Verfügung um den Basispreis zu treffen. Wenn Sie also zwei Optionen mit demselben zugrundeliegenden Markt sowie den gleichen Ausübungspreisen haben, sollte die Option einen größeren Aufschlag erhalten, die eine längere Laufzeit hat.

Faktor 3: Volatilität des Marktes

Das Erreichen des Ausübungspreises ist umso wahrscheinlicher, je volatiler der der Option zugrundliegende Markt ist. Erlebt Letzterer also einen unerwarteten Auftrieb seiner Volatilität, dann gleichen sich prinzipiell die Optionen diesem aufstrebenden Trend an und ihr Aufschlag erhöht sich.

Seien Sie sich der “Greeks” bewusst

Als Greeks werden die Risiken bezeichnet, die für den Optionshandel spezifisch sind. Das Verständnis davon, warum sich Preise von Optionen bewegen, ist deshalb der erste solide Schritt in Richtung eines profitablen Tradings. Doch um diesen Markt tatsächlich zu meistern, müssen auch die Greeks verstanden werden – erst dann nämlich, wenn jedes Risiko nachvollzogen werden kann, ist es möglich Maßnahmen zu ergreifen, die dieses reduzieren. Wir möchten Ihnen nun die vier Risikokategorien genauer vorstellen.

Delta

Delta nimmt Bezug auf die Wertveränderung der Option im Verhältnis zur Kursbewegung des Basiswerts. Standardmäßig geht man bei einer Preisveränderung des Basiswerts von einem Ansteigen oder Absinken des Preises um eine Geldeinheit, beispielsweise 1€, aus. Ein Anleger, der darauf setzt, dass der Aktienkurs steigen wird, könnte eine Call-Option anstelle einer Aktie erwerben. Ist die Aktie dann um 1€ gestiegen, hat generell auch die Call-Option an Wert dazugewonnen. In den meisten Fällen steigt jedoch der Optionspreis um einen abweichenden Betrag, nicht aber exakt um 1€. Das Delta zeigt also die tatsächliche Stärke des Anstiegs in Relation zur Aktie an.

Als Dezimalzahl angegeben, kann das Delta ausschließlich einen Wert zwischen 0 und 1 annehmen. Hat eine Option zum Beispiel ein Delta von 0,60, dann ändert sich der Optionspreis bei einer Wertveränderung der Aktie um 1€ um 0,60€. Da Call-Optionen positiv mit dem Preis des Basiswerts korrelieren – steigt der Preis des Basiswerts, steigt ebenso der Wert der Call-Option –, ist das Delta von Call-Optionen stets positiv. Für Put-Optionen gilt hingegen das Gegenteil. Da hier eine negative Korrelation zum Preis des Basiswerts vorliegt, findet man bei Put-Optionen ein negatives Delta wider.

Gamma

Ändert sich der Kurs des Basiswerts einer Option, dann bewegt sich eine Option entweder weiter aus dem Geld oder tiefer ins Geld. Infolgedessen verändert sich auch das Delta. Mit dem Gamma wird ebendiese Veränderungsrate des Delta bzw. die Veränderung des Deltas bei einer Preisveränderung des Basiswertes um eine Einheit gemessen. Die größten Gammawerte findet man bei Optionen am Geld, da sich hier die Preisänderungen des Basiswerts am stärksten auf das Delta auswirken.

Theta

Ein weiterer Options-Grieche, der eine signifikante Rolle für Optionsanleger spielt, ist das Theta. Das Theta nimmt Bezug auf den Zeitwert von Optionen. Wie wir bereits wissen, sichert sich der Optionsanleger mit dem Kauf einer Option das Recht, am oder bis zum Ablaufdatum der Option, Wertpapiere oder Aktien zu erwerben oder zu veräußern. Wird beispielsweise eine aus dem Geld befindliche Call-Option erworben, dann setzt sich die bezahlte Prämie nur aus dem Zeitwert zusammen. Bei aus dem Geld liegenden Optionen beträgt der innere Wert immer Null. Hat die Option an ihrem Verfallstag keinen inneren Wert, wird sie nicht ausgeübt und verfällt. Ab dem Moment, da die Option gekauft wird, beginnt ihr Zeitwert zu verfallen. Vorerst geschieht dieser Prozess relativ langsam, beschleunigt sich dann aber zum Verfallsdatum hin. Das Theta gibt also an, in welchem Ausmaß der Optionspreis sinkt, wenn sich die restliche Laufzeit um einen Tag verkürzt hat.

Weil die Optionspreise auch von den erwarteten Kursschwankungen des Basiswerts abhängig sind, spielt die Volatilität eine maßgebliche Rolle. Sie stellt ja auch die zu erwartende Schwankungsbreite des Basiswertes bis zum Verfallsdatum dar, was für die Interpretation des Vega wesentlich ist.

Das Vega einer Option gibt also das Veränderungsausmaß des Optionspreises bei einer Veränderung der Volatilität an. Nimmt die Volatilität zum Beispiel ab, bewegt sich der Preis des Basiswertes nur wenig, weshalb die Optionen auf den Wert günstiger werden.

Nimmt die Volatilität hingegen zu, kommt es zu einer Zunahme der erwarteten Schwankungsbreite des Basiswertes und die Optionen werden kostspieliger. Das Vega richtet sich ebenfalls nach der Laufzeit einer Option sowie ihrem Ausübungspreis. Eine Option mit langer Laufzeit reagiert stärker auf Veränderungen der Volatilität als eine Option mit kurzer Laufzeit. Auch das Vega wird als Dezimalzahl ausgedrückt, welche auf die Veränderung der erwarteten (impliziten) Volatilität einer Option um einen Punkt Bezug nimmt.

Wählen Sie eine Handelsstrategie

Von Long Calls über Call Spreads bis hin zum Iron Butterfly, gibt es viele Strategien, die für die eigenen Handelsaktivitäten eingesetzt werden können. Wir stellen Ihnen im Nachfolgenden die populärsten Strategien vor:

Calls und Puts bei Long-Positionen

Calls und Puts bei Long-Positionen gehören zu den einfachsten Methoden des Handels mit Optionen. Sie bedeuten, dass Sie tatsächlich eine Option erwerben und so automatisch zu ihrem rechtmäßigen Besitzer werden. Einen Gewinn verschreiben Sie, wenn der zugrundeliegende Markt über (Call) oder unter (Put) den Basiswert zuzüglich Ihrer Prämie läuft. Die Kosten der Prämie machen hierbei den maximal möglichen Verlust des Trades aus.

Sie besitzen bereits eine Anlage und möchten sich vor kurzfristigen Verlusten schützen? Dann können Sie das ohne Weiteres über eine Long-Put-Option tun – eine Strategie, die “married put”genannt wird.

Calls und Puts bei Short-Positionen

In einem Short Call oder Short Put nehmen Sie die Verkäuferseite bzw. die Seite des Writers ein. Die gedeckte Kaufoption ist die simpelste dieser Optionen. Bei dieser verkaufen Sie nämlich eine Call-Option bzw. eine andere Anlage. Den Aufschlag können Sie dann als Gewinn verzeichnen, wenn der Preis Ihrer veräußerten Anlagen nicht höher als der Ausübungspreis ist. Das Schreiben von Call- bzw. Kaufoptionen ist auch dann möglich, wenn Sie die Anlage nicht besitzen. Dies bezeichnet man dann als ungedeckte bzw. nackte Kaufoption. Es muss jedoch an dieser Stelle vermerkt werden, dass diese Variante eine ziemlich riskante Strategie ist, da möglicherweise die vollen Kosten der Aktien bezahlt werden müssen, um sie danach mit Verlust an den Inhaber zu veräußern.

Straddle und Strangle

Doch Sie müssen sich nicht bloß darauf beschränken nur eine einzelne Option zu traden. Ein Straddle zum Beispiel, was aus dem Englischen übersetzt soviel wie “Grätsche” bedeutet, macht den gleichzeitigen Kauf oder Verkauf von Call- und Put-Optionen mit denselben Verfallsterminen und Ausübungspreisen möglich. Hierbei profitiert man von der Volatilität, und das unabhängig von der Auf- und Abbewegung des zugrundeliegenden Marktes. Ist hingegen keine Volatilität gegeben, ist der Aufschlag weg.

Eine vergleichbare Strategie ist ein Strangle (to strangle bedeutet “die Luft abschneiden”). In diesem Fall erwerben Sie einen Call mit um einen Tick höheren Ausübungspreis als beim entsprechenden Put. Um zu profitieren, benötigen Sie eine größere Kursbewegung, zahlen in der Regel jedoch weniger für die Handelseröffnung, da bei Illiquidität beide Optionen erworben werden.

Selbstverständlich kann auch die andere Seite von Straddles und Strangles verwendet werden, indem die Short-Positionen genutzt werden, um von flachen Märkten zu profitieren.

Spreads

Spreads stehen für den gleichzeitigen Kauf und Verkauf von Optionen. In einem Call Spread beispielsweise, kann eine Call-Option erworben werden während eine andere zu einem höheren Ausübungspreis verkauft wird. Die erzielte Differenz zwischen den beiden Ausübungspreisen macht Ihren maximalen Gewinn aus.

Der sog. Butterfly, bei welchem Put- bzw. Call-Optionen mit drei unterschiedlichen Ausübungspreisen bei festgesetzten Short- und Long-Positionen getradet werden können, ist weitaus komplexer. Gewinne können auf diese Weise dann erzielt werden, wenn kein übermäßiges Risiko besteht und die Volatilität gering ist. Man unterscheidet drei verschiedene Arten einer Schmetterlings-Strategie: Condor, Iron Butterfly sowie IronCondor.

Wählen Sie aus, wie Sie traden möchten

Es gibt zwei Wege, wie Sie Optionen erwerben und veräußern können.

Options-Handel mit einem Broker

Gelistete Optionen tradet man, gleich wie Aktien, an registrierten Börsen. Und genauso wie bei Aktien, müssen auch hier spezielle Bedingungen erfüllt sein, um Optionen direkt an einer Börse kaufen und verkaufen zu können. Deshalb wenden sich diesbezüglich die meisten Einzelhändler an einen Broker und tun dies über ihn.

Wenn Sie sich entscheiden mit einem Options-Broker zu traden, traden Sie auf der Plattform des Brokers und führen die Order an der tatsächlichen Börse durch. Es ist üblich, dass für jeden Trade eine Kommission berechnet wird.

Options-Handel über CFDs

Handeln Sie Optionen über CFDs, dann haben Sie nur die Möglichkeit die CFDs des zugrundliegenden Marktes zu traden, nicht aber den Markt selbst. CFDs replizieren stets den Kurs des zugrundliegenden Marktes, womit Sie denselben Gewinn oder Verlust erzielen wie beim Handeln mit einem Broker, natürlich abzüglich der Kosten für die Positionseröffnung. Hierfür benötigen Sie ein Konto bei einem gehebelten Handelsanbieter.

Eröffnen Sie ein Konto

Um mit Optionspreisen handeln zu können, muss vorerst ein Konto eröffnet werden. Dieses ist in der Regel kostenlos, rasch angelegt und mit keinerlei Einzahlungs- oder Handelspflicht verbunden.

Im nächsten Schritt müssen Sie Geld auf Ihr Kundenkonto einzahlen, bevor Sie den ersten Trade platzieren können. Wer zuerst seine Strategien für den Optionshandel ohne Risiko austesten möchte, kann dies über ein Demokonto mit virtuellem Geld tun.

Ein Optionen-Beispiel zum Verständnis:

Angenommen, der aktuelle Kurs einer Google-Aktie beträgt € 500,–. Sie denken, dass der Wert der Google-Aktie bis Dezember steigen wird. Sie beauftragen einen Broker mit dem Kauf einer Kaufoption:

Vermögenswert: Google Aktie
Ausübungspreis: € 520,–
Verfallsdatum: 18. Dezember 2020
Preis der Kaufoption (Prämie für den Verkäufer): € 32,–/Aktie.

Sie erhalten zum Preis von € 32,–/Aktie das Recht auf den Kauf von Google-Aktien zu je € 520,–. In der Regel wird ein Optionskontrakt über 100 Aktien abgeschlossen. Sie bezahlen also 100 x € 32,–, in Summe € 3.200,–. Jetzt gibt es zwei Szenarien:

Der Kurs fällt oder bleibt gleich – die Option verfällt: Der Kurs fällt auf € 480,–. Im Vergleich zum Kaufpreis von € 520,– ist der aktuelle Wert viel niedriger. Sie werden Ihre Kaufoption, also das Recht die Aktie um € 520,– zu kaufen, nicht ausüben. Sie verlieren € 3.200,–.

Der Kurs steigt – Sie üben die Option aus: Wenn der Kurs zum Beispiel auf € 600,– je Aktie steigt, werden Sie die Option ausüben. Sie haben das Recht, die Aktie um € 520,– zu kaufen, obwohl Sie an der Börse mehr Wert ist. Das heißt, Sie erhalten die Aktie um € 80,–/Aktie billiger. So zahlen Sie € 52.000,– und sparen sich in Summe € 8.000,–.

Anschließend verkaufen Sie die Aktie wieder an der Börse zum aktuellen Preis. Sie erhalten somit € 60.000,–. Ziehen Sie die Investitionskosten der Kaufoption von € 3.200,– ab, erhalten Sie einen Reingewinn von € 4.800,–.

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Investition in binäre Optionen für Anfänger
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